Gästebuch zum VII. Kongress “Frauen machen Thüringen”

7. November 2013 von Redaktion FMNL

Wir bedanken uns bei allen Referentinnen, Teilnehmerinnen und Unterstützerinnen für einen erfolgreichen Kongresstag in Jena! Sie waren am 04. November 2013 in Jena mit dabei? Dann freuen wir uns über Ihr Feedback in unser Gästebuch!

“Viele Teilnehmerinnen haben sich inspiriert gefuehlt und wissen durch
die Veranstaltung konkret welchen Lebensweg sie einschlagen moechten.
Ich freue mich sehr, dazu beigetragen zu haben.
Frauen, die Wissenschaft braucht Euch!”

Prof. Dr. Manja Marz, 32 Jahre alt, Key Note Sprecherin “Frauen machen Thüringen”

Welche Anregungen und Ideen haben Sie mit nach Hause genommen? Was hat Ihnen besonders gefallen? Was können wir noch besser machen?

Nutzen Sie die Kommentarfunktion für Ihr Feedback zur Tagung (direkt unter den Fotos).

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!

Ihr Kongressteam
Isabel Hempel, Susanne Dähner, Sabrina Ludwig & Jessica Mina-Knopp

Durchstarten in Wissenschaft und Forschung!

9. Oktober 2013 von Redaktion FMNL



Sie wollen durchstarten in der Wissenschaft? Oder Sie sind bereits in der Forschung und wollen sich mit anderen Wissenschaftlerinnen austauschen?
Der Kongress “Frauen machen Thüringen – Durchstarten in Wissenschaft und Forschung!” bietet Ihnen Ihnen viel Raum für intensives Netzwerken. Tauschen Sie sich in Impulsmeetings mit Professorinnen, Doktorandinnen sowie Frauen aus Hochschulen und forschungsnahen Unternehmen über ihre Erfahrungen, Erfolge und Hürden aus: Wie starte ich eine Karriere in der Wissenschaft und wo finde ich Unterstützung? Welche Karrierewege gibt es für mich außerhalb der Universität? Und wie kann ich Familie und Forschung vereinbaren? Lernen Sie auch die Wissenschaftlerinnen aus dem Trailer persönlich kennen.

Es erwarten Sie außerdem ein World Café sowie eine Podiumsdiskussion unter anderem mit Prof. Dagmar Schipanski, Rektorin Studienkolleg zu Berlin, Prof. Solveig Richter, Junior-Professorin für Internationales Konfliktmanagement an der Universität Erfurt und Prof. Luz Conti Jiménez, die an der Universidad Autónoma in Madrid unterrichtet.

Die Tagung findet am Montag, den 04. November 2013 von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr in Jena statt. Das komplette Tagungsprogramm lesen Sie hier: www.frauenmachenneuelaender.de/tagungsablauf

Melden Sie sich jetzt an unter www.frauenmachenneuelaender.de/anmeldung. Die Teilnahme ist kostenfrei. Für Kinderbetreuung und Kulinarisches ist gesorgt. Eingeladen sind Frauen aus allen Bundesländern. Wir freuen uns darauf, Sie begrüßen zu dürfen!

Verlosung: Drei Coachings für Wissenschaftlerinnen!

30. September 2013 von Redaktion FMNL

Soll ich eine wissenschaftliche Laufbahn einschlagen? Kann ich meinen Kinderwunsch mit der Forschung vereinbaren? Wie bekomme ich mehr Nachwuchswissenschaftlerinnen in mein Forscherteam? Wer solche oder ähnliche Fragen hat, ist bei Julia Vohrer richtig. Sie ist Coach und berät seit vielen Jahren Organisationen, Universitäten und Unternehmen, aber auch Einzelne, die sich persönlich oder beruflich weiterentwicklen möchten. Auf dem Kongress “Frauen machen Neue Länder – Durchstarten in Wissenschaft ud Forschung!” am 04. November in Jena verlosen wir drei Einzelcoachings je 2,5 Stunden mit Julia Vohrer. “Versprechen kann ich, dass alle drei Frauen konkrete Handlungsmöglichkeiten und Anregungen mit nach Hause nehmen werden”, sagt die Beraterin.

Julia_Vohrer

"Ich rege dazu an, Problemstellungen von verschiedenen Seiten zu betrachten, Perspektiven zu wechseln und so die internen Ressourcen zur Eigenverantwortung zu stärken", sagt Coach Julia Vohrer

FMNL: Frau Vohrer, was genau erwartet die Teilnehmerinnen in den Einzelcoachings?

Julia Vohrer: Zunächst einmal werde ich mit jeder der drei Frauen das “Thema” identifizieren und vorab definieren, was passieren muss, damit das Coaching für sie erfolgreich und nützlich sein wird. Im Coaching kann es darum gehen, neue persönliche Ziele und Visionen zu finden. Es kann sich aber auch um berufliche Kompetenzen drehen hinsichtlich Führung, Konfliktmanagement oder Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Außerdem unterstütze ich die Frauen darin, ihre Stärken zu finden und eine lösungsorientierte Perspektive auf Entscheidungen einzunehmen. Ich rege dazu an, Problemstellungen von verschiedenen Seiten zu betrachten, Perspektiven zu wechseln und so die internen Ressourcen zur Eigenverantwortung zu stärken. Lesen Sie weiter… »

“Meine stärkste Antriebskraft: Neugier!”

29. September 2013 von Redaktion FMNL

Dr. Jeannette Drygalla ist vor allem eins: facettenreich. Sie ist Mediatorin, Konfliktberaterin und Mentorin. Und sie ist Sozialforscherin mit Leidenschaft. Nach Stationen in Leipzig, Halle und Merseburg ist sie seit 2012 an der Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena als Dozentin für Mädchen- und Frauenarbeit tätig. “An der Fachhochschule Jena habe ich eine sehr gute Arbeitsatmosphäre vorgefunden, die mich bei meiner Arbeit unterstützt “, sagt die Forscherin. Wir haben Jeannette Drygalla gefragt, warum sie sich gerade für Jena entschieden hat.

JeannetteDrygalla

"Ich kann mir keinen schöneren Beruf vorstellen als den, den ich gerade ausübe", sagt Jeannette Drygalla, Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlerin.


Was macht Thüringen bzw. Jena als Wissenschaftsstandort besonders attraktiv?

Jeannette Drygalla: Ich bringe Erfahrungen aus vielfältigen Kontexten, verschiedenen Einrichtungen und Bundesländern mit: Gelernt, geforscht und gelehrt habe ich an Universität und Hochschule, an außeruniversitären Einrichtungen und frei beruflich.

Ich habe also eine breite Vergleichsbasis: Ich habe an der Fachhochschule Jena eine sehr gute Arbeitsatmosphäre vorgefunden, die mich dabei unterstützt, mich auf meine Arbeit zu konzentrieren. Ich habe dort engagierte Studierende, die gerne in Jena studieren und bin auf Offenheit im Kreis der Kolleginnen und Kollegen am Fachbereich für Sozialwesen getroffen. An der Stadt und den Menschen in ihr ist mir besonders das freundliche und sehr aufgeschlossene Suchen nach Wegen und nach Lösungen statt nach Hemmnissen aufgefallen.

Sie haben sich für eine wissenschaftliche Karriere entschieden. Wie war Ihr Weg dorthin?

J.D.: Holprig, mit Höhen und Tiefen, mit Stolpersteinen und lichten Momenten, Erfolgen und Niederlagen, mit steilen Anstiegen und vielen Verzweigungen. An einigen dieser Weggabelungen galt es sich zu entscheiden. An anderen hing die Entscheidung sehr von strukturellen Gegebenheiten ab.
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Professoren müssen motivieren!

13. September 2013 von Redaktion FMNL
Silke Augustin, Geschäftsführerin des Instituts für Bildung an der TU Ilmenau

Silke Augustin erklärt am 4.11. in Jena, wie junge Frauen zur Wissenschaft motiviert werden können

Tipps zur Motivation und Führung junger Nachwuchswissenschaftlerinnen gibt Silke Augustin, Geschäftsführerin des Zentralinstituts für Bildung, am 4. November 2013 beim Kongress “Frauen machen Thüringen – Durchstarten in Wissenschaft und Wirtschaft!”.

Die Elektroingeneurin Silke Augustin hat ein lange Verbundenheit zur TU Ilmenau. Nicht nur, dass sie dort ihr Studium absolvierte, seit 1986 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin, bekleidete später 13 Jahre lang das Amt der Gleichstellungsbeauftragten und ist heute Geschäftsführerin des Zentralinstituts für Bildung.

In dieser Zeit hat sie etliche Erfahrungen mit Führungskultur und Personalverantwortung sammeln können – ein Thema mit dem sie sich heute intensiv auseinandersetzt. „Professoren und Professorinnen an Hochschuleinrichtungen sind nicht nur Lehrende und Forscher – sie sind auch Führungskräfte und haben damit Personalverantwortung”, sagt Silke Augustin.  “Um Frauen und Männer gleichermaßen in ihrer wissenschaftlichen Laufbahn zu fördern, brauchen sie deshalb Gender- und Diversityexpertise.“ Lesen Sie weiter… »

“In Jena sind die Hierarchien flach”

3. September 2013 von Redaktion FMNL
Befristetet Verträge, finanzielle Engpässe und fehlende Planungssicherheit – das alles hat Dr. Sabine Ziegler nicht davon abgehalten, eine wissenschaftliche Karriere zu verfolgen.”Ohne Leidenschaft geht es aber nicht”, betont die Indogermanistin an der Universität Jena. Im Interview berichtet Sabine Ziegler, warum sie sich für die Wissenschaft entschieden hat und was es braucht, damit mehr Frauen den Weg in die Forschung finden.
(Foto: Anne Günther, FSU Jena)

"In Jena ist die Universität in der Alltagswelt der Bürger präsent. Das erleichert die Öffnung der Wissenschaften nach außen", meint Indogermanistin Dr. Sabine Ziegler (Foto: Anne Günther, FSU Jena

FMNL: Was macht Thüringen als Wissenschaftsstandort bzw. die Uni Jena besonders attraktiv?

Dr. Sabine Ziegler: Die Uni Jena zeichnet sich nach meiner Erfahrung (und ich habe schon an einigen Universitäten im In- und Ausland gearbeitet) durch besonders flache Hierarchien und kurze Wege sowohl im eigentlichen als auch im übertragenen Sinn aus. Außerdem ist in der kleinen Stadt Jena die Universität in der Alltagswelt der Bürger sehr präsent, dies erleichtert die Öffnung der Wissenschaften nach außen sowie die Sichtbarmachung der Forschungsergebnisse sehr.

FMNL: Sie haben sich für eine wissenschaftliche Karriere entschieden. Wie war ihr Weg dahin?

S.Z: Ein Studium wie die Indogermanistik/Historische Sprachwissenschaft kann man nur durchführen, wenn man es mit Leidenschaft tut. Ohne meinen Ehemann, der mich von Anfang an dazu ermutigt hat – er hat selbst promoviert und arbeitet seit langer Zeit als Gymnasiallehrer –, wäre es mir sicher schwerer gefallen. Er hat sich meinetwegen durchaus wirklich dumme Sprüche von anderen (auch Frauen!) anhören müssen.

Auf dem Weg zu einer wissenschaftlichen Karriere muss man finanzielle und psychische Durststrecken in Kauf nehmen. Dies liegt daran, dass die Universitäten kaum langfristige Perspektiven bieten – die Lehrstühle sind in unserem Fach zudem in den letzten Jahren radikal zusammengestrichen worden – und dass man sich von befristetem Projekt zu befristetem Projekt hangeln muss.

Die „12-Jahres-Regel“ verhindert, dass erfahrene und teamfähige Akademikerinnen und Akademiker langfristig zum Wohle der Universitäten arbeiten können. Diese “prekären” Verhältnisse sind wohl der größte Hinderungsgrund, sie führen meines Erachtens auch dazu, dass Akademikerinnen kaum Kinder bekommen wollen.

(Die sog. 12-Jahres-Regelung meint die Befristung von wissenschaftlichen Mitarbeiterverträgen vor der Promotion auf 6 Jahre und nach abgeschlossener Promotion ebenfalls auf 6 Jahre, Anm. der Red.).

“Die gut gemeinte Frauenquote bewirkt oft das Gegenteil”

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VII. Kongress: Frauen in der Wissenschaft

15. Juli 2013 von Redaktion FMNL

Sich nicht ausbremsen lassen. Forschung und Familienplanung vereinbaren. Den „Karriereknick nach der Promotion“ geschickt verhindern. Wie geht das? Dies und anderes sind Themen des Regionalkongresses “Frauen machen Thüringen – Durchstarten in Wissenschaft und Forschung!”, der am 4. November 2013 im Volksbad in Jena stattfindet.

Frauen, die eine wissenschaftliche Karriere anstreben, müssen auch in Thüringen Hürden nehmen. Das Land ist als Wissenschaftsstandort gut etabliert, im Genderranking der deutschen Hochschulen jedoch weit hinten. Auch in außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen besetzen nur wenige Frauen Führungspositionen. Was ist zu tun?

Diskutieren Sie auf dem VII. Kongress der erfolgreichen Initiative „Frauen machen Neue Länder“ mit Professorinnen, Doktorandinnen und Frauen aus Hochschulen und forschungsnahen Unternehmen, die es geschafft haben, in Thüringen ihre beruflichen und privaten Ziele zu verwirklichen. Wie organisieren sie ihren Arbeits- und Familienalltag? Was hat Ihnen auf Ihrem Weg nach oben genutzt? Welche Unterstützung bietet Thüringen engagierten Frauen aus Wissenschaft und Forschung? Wo besteht noch Verbesserungsbedarf?

Eingeladen sind Frauen in und aus dem Freistaat Thüringen – aber gerne auch aus anderen Bundesländern – die eine wissenschaftliche Laufbahn verfolgen, sich für diesen Weg interessieren ebenso wie Akademikerinnen aller Fachrichtungen, die als Unternehmerin oder Gründerin die Wirtschaft des Landes prägen. Das dialogorientierte Kongressformat ermöglicht viel Raum für offene Gespräche und intensives Netzwerken.

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Mehr als Broterwerb

15. Juli 2013 von Redaktion FMNL

“Der Weg in die Wissenschaft ist nicht einfach. Es steckt viel Zeit darin – auch Freizeit”, sagt Dr. Bettina Bock. Doch an ihrer Entscheidung, sich ihrer Faszination für Indogermanistik zu widmen, hat sie nie gezweifelt. Lesen Sie ein Gespräch über Berufschancen und Lebensentscheidungen einer Thüringer Forscherin:

(Foto: Jan-Peter Kasper/FSU)

"Zu meiner Zeit gab es kaum Beratung an der Universität. Heute wird mehr angeboten. Ich wünsche den jungen Kolleginnen, dass sie Hilfe finden." (Foto: Jan-Peter Kasper/FSU)



FMNL: Liebe Frau Dr. Bock, Sie haben sich für eine wissenschaftliche Karriere entschieden. Wie war Ihr Weg dorthin?

Dr. Bettina Bock: Vorab, die Entscheidung für eine wissenschaftliche Karriere ist immer auch die Entscheidung, die berufliche Tätigkeit zu mehr als einem Broterwerb zu machen. Das heißt, es steckt viel Zeit, auch Freizeit darin. Aber weil es oft so faszinierend ist, mache ich das gern. Doch der Weg dahin, dass die Tätigkeit als Wissenschaftlerin zugleich Broterwerb ist, ist nicht einfach.

Ich habe in Jena 1987 mit dem Studium begonnen. Als ich das Studium abschloss, gab es an der Universität den großen Umbruch. Chancen taten sich auf – ich konnte mich ganz der Indogermanistik widmen, einem Fach, das es vorher quasi nicht gab. Aber viele Lehrer waren fort. Zum Glück tauchten neue Personen auf: Ich bekam die Möglichkeit, in ein Forschungsprojekt einzusteigen.

Die ganze Stelle habe ich mir dann mit einer Kommilitonin geteilt. So hatten wir beide Arbeit und zugleich Zeit für die eigene Qualifikation. Nicht zu vergessen: Ich hatte eine Gesprächspartnerin. Dann hatte ich mich zwischen Stipendium und nächster Projektstelle zu entscheiden. Ich wählte die Projektstelle. Das heißt zwar Arbeit für andere, langfristig erschien mir das jedoch günstiger. So erwies es sich dann auch, denn es folgten weitere Projektstellen. Aber ich hatte einen Preis dafür zu zahlen.

Denn mir fehlte die Zeit für die eigene Qualifikation. Halbe Projektstellen macht eben kaum jemand mit genau der halben Arbeitszeit. Man ist so begeistert für die Sache. Man weiß um Evaluierungen. Und man ist abhängig vom Projektleiter, von dem man sich eine Einstellung in einem nächsten Projekt erhofft. Zu der Zeit gab es auch noch nichts so viel Beratung an der Universität. Heute wird mehr angeboten. Ich wünsche den jungen Kolleginnen, dass sie hier wirklich Hilfe finden.

FMNL: Sie sind wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Indogermanistik an der Universität in Jena. Was macht Jena bzw. Thüringen als Wissenschaftsstandort besonders attraktiv?

B.B.: Thüringen liegt räumlich einfach günstig. Ich pendele zwischen Hamburg und Jena, was sowohl zeitlich als auch finanziell gerade noch so Sinn macht. An der Uni Jena schätze ich ihre Tradition, das Wohlwollen, das seitens der Leitung den kleinen Fächern entgegengebracht wird, und die Unterstützung, die man auch für „Ungewöhnliches“ erhält.

“Der Punkt „Kinder“ blieb auf der Strecke”


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Fishbowl: Rein in die Kommunalpolitik!

6. Mai 2013 von Redaktion FMNL

Sie sind selbstbewusst, tragen soziale Verantwortung und setzen sich in ihrer Region für den Erhalt der Schule oder die Regionalisierung der Energieversorgung ein. Auf dem VI. Kongress „Frauen machen Neue Länder – Rein in die Kommunalpolitik!“ sprachen aktive Politikerinnen über Lust und Frust ihrer täglichen Arbeit und darüber, wie man mehr Frauen für die Kommunalpolitik gewinnt.


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Peggy Liebscher, Staatsrätin Gisela Erler, Adriana Lettrari, Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe und Moderatorin Tatjana Jury (von links) diskutierten im Fishbowl auf dem VI. Kongress "Frauen machen Neue Länder" über die Erfolge und Stolpersteine in der Kommunalpolitik (Foto: Sylvie Weisshäupl)


Hören Sie hier den kompletten Fishbowl als Podcast:


Online-Gästebuch zum VI. Kongress

29. April 2013 von Redaktion FMNL

Sie haben am 25. April 2013 am VI. Kongress “Frauen machen Neue Länder” unter dem Motto “Rein in die Kommunalpolitik!” teilgenommen? Dann freuen wir uns über Ihr Feedback in unser digitales Gästebuch:

Was hat Sie am Kongresstag besonders inspiriert? Wie hat Ihnen das Kongressformat gefallen? Wen haben Sie kennengelernt und welche Anregungen haben Sie mit nach Hause genommen?


Nutzen Sie die Kommentarfunktion für Ihr Statement zur Tagung (direkt unter den Fotos)!

Herzlichen Dank, dass Sie in Berlin dabei waren!

Ihr Kongressteam
Isabel Hempel, Susanne Dähner, Sabrina Ludwig & Jaana Hilgenfeld



(Fotos: Sylvie Weisshäupl)

Mehr Fotos vom Kongress finden Sie auf unserer Facebook-Fanseite www.facebook.com/frauenmachenneuelaender. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bewegen, verändern, mitmischen: rein in die Kommunalpolitik!

26. März 2013 von Redaktion FMNL



Unter dem Motto “Rein in die Kommunalpolitik!” findet am 25. April 2013 der VI. Kongress “Frauen machen Neue Länder” in Berlin statt. In Impulsmeetings berichten Kommunalpolitikerinnen über ihre Arbeit, Erfolge und Stolpersteine und zeigen, worauf es ankommt: Wie startet „frau“ am besten in die Kommunalpolitik? Wie finden mehr Frauen den Weg in die Städte- und Gemeinderäte? Nach einem kurzen Impuls wird das Thema gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutiert.

Hinzu kommen ein Fishbowl und World Café unter anderem mit Gisela A. Erler, Staatsrätin in Baden-Württemberg, und Peggy Liebscher, ehemals jüngstes Mitglied im Leipziger Stadtrat. Das Tagungsprogramm lesen Sie hier: www.frauenmachenneuelaender.de/tagungsablauf

Die Kombination aus Impulsvorträgen und dynamischen Gesprächsrunden lässt viel Raum für Wissens- und Erfahrungsaustausch. Erleben Sie ein Kongressformat jenseits des klassischen Frontalprogramms. Jetzt anmelden unter: www.frauenmachenneuelaender.de/anmeldung. Die Teilnahme ist kostenfrei. Für Kinderbetreuung und Kulinarisches ist gesorgt!

Es ist nicht genug, “dagegen” zu sein!

23. März 2013 von Redaktion FMNL

Am 25. April 2013 findet in Berlin der VI. FMNL-Kongress “Rein in die Kommunalpolitik!” statt. Begleitet wird der Austausch von Kommunikationsexpertin Karolina Iwa von track2, die seit 2004 erfolgreich mit Gruppen zwischen 100 bis 2.000 Personen arbeitet. Lesen Sie ihr Statement zum Kongress:

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"Die Dialogformen des Kongresses sind auf den kommunalpolitischen Alltag übertragbar", sagt Karolina Iwa. Die Kommunikationsexpertin moderiert den VI. Kongress gemeinsam mit rbb-Journalistin Tatjana Jury.


KAROLINA IWA:
“Frauen in der Kommunalpolitik sind stark unterrepräsentiert. Das ist Realität, sowohl in den neuen als auch den alten Bundesländern. Das muss sich dringend ändern, da eine Demokratie ohne die Einbeziehung einer so wichtigen Gruppe nicht erfolgreich gelebt werden kann. Als Hauptgründe für die niedrige Beteiligung der Frauen werden meist die politische Kultur, z.B. das konservative Arbeitsklima und die „monologartige“ Redekultur genannt, aber auch institutionelle Einschränkungen, wie Bürokratie und Zeitbedarf und die mangelnde Vereinbarkeit der Politik mit anderen Lebensbereichen.

Ich möchte durch die Anwendung strukturierter, integrativer und wertschätzender Dialog-Methoden auf dem Kongress erreichen, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Vorstellung davon bekommen, wie Kommunalpolitik anders gestaltet werden könnte. Lesen Sie weiter… »