Archiv für ‘Anchor-Bloggerin’ Kategorie
Freitag, 22. Juli 2011 von Redaktion FMNL
Was macht die Generation der Wendekinder aus? Welche Erfahrungen verbinden junge Frauen und Männer aus Ostdeutschland, die ihre Kindheit noch in der DDR verbrachten, ihre Ausbildung und ihren Berufseinstieg aber in einem Gesellschaftssystem erlebten, dessen Prinzipien ihnen niemand so richtig beigebracht hatte? Und: Wo sind heute die starken ostdeutschen Stimmen im Mediendiskurs zur Zukunft Ostdeutschlands? Diese Fragen beschäftigen Adriana Lettrari, die Initiatorin der Konferenz 3te Generation Ostdeutschland. Erste Antworten darauf gab ein Treffen von 150 Frauen und Männern der 3ten Generation Ostdeutschland in Berlin, realisiert von Lettrari und ihrem Team. Wir freuen uns, dass Adriana Lettrari beim IV. Kongress FMNL in Leipzig einen Gesprächskreis moderieren wird:

Adriana Lettrari - Initiatorin 3te Generation Ostdeutschland
»Die neue Erfahrung findet sich hinter der Grenze der alten. Das Potenzial der Dritten Generation Ostdeutschland zu entdecken, zu zeigen und zu nutzen ist die Kraft hinter meiner Idee.« Adriana Lettrari
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Schlagwörter: Adriana Lettrari, Dritte Generation Ostdeutschland, Ostdeutsche Elite, Transformationskompetenz, Wendekinder
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Sonntag, 10. Juli 2011 von Redaktion FMNL
Janine Scharf ist freie Autorin und Mitbegründerin des Netzwerkes VisionBakery (www.visionbakery.de), einer Crowdfunding-Internetplattform: Hier können Künstler und Kreative ihre Projekte vorstellen, andere von ihren Ideen überzeugen und für die Umsetzung Geld sammeln.”Es gibt viele Menschen mit tollen Ideen, doch nur wenige davon werden umgesetzt”, sagt die Wittenbergerin. Als die 27-Jährige selbst vor einiger Zeit ein Projekt verwirklichen wollte, doch schlicht und einfach das Geld fehlte, entstand die Idee der VisionBakery. Für den FMNL-Blog schreibt Janine Scharf darüber, warum es der Ideen von Visionären und Kreativen bedarf und welchen Teil die VisionBakery dazu beiträgt.

- Janine Scharf, freie Autorin und Mitbegründerin der VisionBakery
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Schlagwörter: Crowdfunding, Ferropolis, Janine Scharf, Kunst, Netzwerk, Redakteurin, Stadt aus Eisen, VisionBakery
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Sonntag, 10. Juli 2011 von Redaktion FMNL
Wer “Lydia in St. Petersburg” googelt, erhält über eine Million Treffer, darunter ein Blogbeitrag von Bag Obsession und eine MDR-Reportage über das Label und seine Inhaberin Susan Krieger. In einer alten Villa in Halle/Saale stellt die Textildesignerin edle Metalltapeten, Taschen und Accessoires für den weltweiten Luxusmarkt her. Die Siebdruckmanufaktur “Lydia in St. Petersburg” gründete Krieger schon während sie noch ihr Diplom an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein absolvierte. Seit dem arbeitet die junge Mutter einer kleinen Tochter kontinuierlich am Aufbau ihrer Firma. Wie wichtig das Erscheinungsbild einer Marke und eine gelungene Öffentlichkeitsarbeit für den Erfolg eines Labels ist, erklärt die 34-Jährige in unserem Blog.

Susan Krieger druckt Tapeten für die Ewigkeit - Foto: Sylvie Weisshäupl
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Schlagwörter: Burg Giebichenstein, Frauen, Halle/Saale, Karriere, Kommunikationsdesign, Kreativwirtschaft, Lydia in St. Petersburg, Markenbildung, Susan Krieger
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Sonntag, 10. Juli 2011 von Redaktion FMNL
“Viele Ideen und Projekte sind einfach zu gut, um an schlechtem Management oder chronischem Geldmangel zu scheitern”, sagt Angela Straube, Kulturmanagerin aus Leipzig. Um Künstler und ihre Arbeit zu unterstützen, machte sich die 36-jährige 2009 in Leipzig selbstständig und gründete die Agentur “FrauStraube” (www.fraustraube.de). Die Idee: Aus einem reichen Portfolio an Künstlern und Werken können Interessierte eine Auswahl treffen und Kunst mieten. Am Ende entscheidet der Mieter, ob die Werke in seinen Besitz oder zurück an “FrauStraube” gehen. Das Mietmodell gibt Kunstinteressierten die Möglichkeit, Werke regelmäßig auszutauschen und Fehlinvestitionen zu vermeiden. Die Künstler wiederum werden unterstützt und finden leichter Käufer. “Die meisten Aufträge kommen jedoch über ein funktionierendes Netzwerk zustande”, weiß Angela Straube. Für FMNL-Blog schreibt sie darüber, wie man ein erfolgreiches Netzwerk aufbaut und warum die besten Kontakte bei einem Glas Wein geknüpft werden.

Angela Straube in ihrer Leipziger Agentur "FrauStraube"
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Schlagwörter: Agentur, Angela Straube, Frau Straube, Frauen, Karriere, Kulturmanagement, Kunst mieten, Kunstwerke, Künstler, Leipzig, Netzwerk, netzwerken, Neue Länder
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Montag, 7. März 2011 von Redaktion FMNL
Steffi Haubold leitet als Franchise-Nehmerin zwölf McDonald’s Restaurants mit 550 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in Berlin und Brandenburg. “Ich empfinde eine tiefe Verantwortung, die zuweilen auch eine Last sein kann”, sagt die 44-Jährige. Sechs Grundmaxime des Handelns helfen ihr dabei, tagtäglich Entscheidungen zu treffen. Eine davon: Bleibe immer berechenbar und führe nachvollziehbar. “Es ist übrigens ratsam, sich seine eigenen Verhaltensregeln gut leserlich ins eigene Büro zu hängen.” Lesen Sie hier weitere Führungstipps von Steffi Haubold:

Steffi Haubold
STEFFI HAUBOLD: “Ich lasse mich von dem Grundsatz leiten, dass es nicht reicht, die Führung per se zu haben, sondern auch zu führen. Ich meine damit die aktive Führung und die ständige Auseinandersetzung mit dem eigenen Führungsverhalten. Für mich besteht bis heute die größte Herausforderung im ausgewogenen und richtigen Umgang mit basisdemokratischen Prozessen, bei denen ich bewusst Teil der Gruppe bin und dem tatkräftigen Treffen von Entscheidungen.
Menschen und Gruppen von Menschen wollen immer beides. Sie erwarten parallel zur Teamarbeit immer auch eine klare und spürbare Führung. Interessanterweise verspüre ich im Rahmen meiner Führungsrolle gegenüber 550 Mitarbeitern keinerlei Machtgefühle. Die Literatur spricht darüber ja häufiger. Ob dies eine weibliche Eigenschaft ist, mag ich nicht beurteilen. Ich empfinde eine tiefe Verantwortung, die zuweilen auch eine Last sein kann.
Sechs Grundmaxime der Führung
Für mich ist Führung besonders wichtig in Situationen, die keinen weiteren Aufschub dulden oder in denen ein Zielkonflikt besteht, der durch die Beteiligten nicht lösbar ist. Lesen Sie weiter… »
Schlagwörter: Führung, Führungsposition, Grundmaxime, Karriere, Mc Donalds. Frauen, Referentin, Steffi Haubold, Tipps
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Montag, 7. März 2011 von Redaktion FMNL
‘Anke Domscheit-Berg verlässt Microsoft und macht sich als Beraterin in Sachen Frauenförderung selbständig‘, lautete die Schlagzeile der letzten Woche. “Alles auf Anfang, das macht mir keine Angst, als eine, die aus dem Osten kommt”, zitierte die SZ die Berlinerin im Artikel “Frau mit Teflonschicht”. Wir wünschen Anke Domscheit-Berg viel Erfolg beim Neustart! Im FMNL-Interview zum Thema Führung erklärt Anke Domscheit-Berg u.a. welche Stereotype den Aufstieg von Frauen verhindern, was Frauen im Job zu Höchstleistungen motiviert, welche Statussymbole für eine Führungsfrau wichtig sind und wie Frauen ihren Hang zu Micromanagement besiegen.

Anke Domscheit-Berg
Redaktion FMNL: Was treibt Sie persönlich an, im Job voran zu kommen?
Anke Domscheit-Berg: Ich denke, mein persönlicher Antrieb beruflich voranzukommen, ist sehr oft bei Frauen anzufinden. Ich glaube, dass Frauen meist ein komplett anderes Machtverständnis haben als der durchschnittliche Mann.
Für einen Durchschnittsmann bedeutet Macht, möglichst vielen Menschen sagen zu können, wo es lang geht, was sie tun und lassen sollen. Für eine Frau bedeutet Macht eher die Möglichkeit, weniger Menschen über sich zu wissen, die ihr sagen, was sie zu tun hat. Mehr Macht bedeutet für Frauen einen Gewinn an Autonomie, Freiheit und Unabhängigkeit. Viele Frauen wollen vor allem nach ihrem Sinn steuern und selbst etwas verändern können. Deshalb besetzen Frauen auch häufiger Stabspositionen, die zwar hierarchisch hoch angesiedelt sind und viel Einfluss ermöglichen aber denen nur wenige oder keine Mitarbeiter unterstellt sind. Männer hingegen sind eher in leitenden Positionen mit vielen Untergebenen zu finden.
FMNL: Was motiviert Frauen im Job zu Höchstleistungen? Was frustriert Frauen?
ADB: Was Frauen viel mehr antreibt als Männer ist öffentliche Anerkennung. Gleichzeitig vermissen sie gerade diese Anerkennung ganz besonders, eben weil sie diese seltener bekommen. Allerdings kümmern sie sich auch weniger als Männer darum. „Fishing for compliments“ im Job ist typisch für Männer.
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Schlagwörter: Anke Domscheit-Berg, Autonomie, Frauen, Führung, Karriere, Macht, Ostdeutschland, Stereotype
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Montag, 7. März 2011 von Redaktion FMNL
„Frauen artikulieren wesentlich seltener und weniger offensiv ihre Stärken“, beobachtet Diana-Lydia Wade, Hauptmann und Kompaniechefin der Bundeswehr in Sachsen-Anhalt. Frauen, die im Beruf nach oben kommen wollen, rät die 29-Jährige ihr Können und ihre Erfolge zu zeigen. Die Leipzigerin weiß, wovon sie spricht: Der Weg bis zur Kompaniechefin war fordernd – in ihrer Ausbildung musste sie die gleichen Leistungen erbringen wie ihre männlichen Kameraden, im Sport ebenso wie auch im Umgang mit Waffen. Heute bildet Diana-Lydia Wade eine Einheit von 170 Soldaten unter anderem auch für den Afghanistaneinsatz aus. Diana-Lydia Wade schreibt für unseren Blog zum Thema Führung:

Kompaniechefin Diana-Lydia Wade mit einem Kameraden
DIANA LYDIA WADE: “‘Echte Leader schauen nicht in Führungsbücher, sondern in die Augen ihrer Mitarbeiter.’ (Monique R. Siegel). Führen bedeutet für mich persönlich ein zielgerichtetes Einwirken auf die mir unterstellten Soldatinnen und Soldaten, um ein Ziel gemeinsam zu erreichen. Ich möchte sie dazu befähigen und ermutigen, Aufträge nicht nur auf Grundlage des militärischen Prinzips von Befehl und Gehorsam durchzuführen, sondern aus Einsicht und Überzeugung.
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Schlagwörter: Beruf, Bundeswehr, Diana Lydia Wade, Frauen, Führung, Karriere, Leader, Männer, Neue Länder
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Montag, 7. März 2011 von Redaktion FMNL

Trainerin Uta Guse
Uta Guse berät als selbstständige Trainerin Führungskräfte und deren Teams. Der Ort ihrer Arbeit sei kaum festzulegen, sagt die zweifache Mutter aus Röblingen am See, Sachsen-Anhalt: “Ich bin bei Kunden in Thüringen, Sachsen-Anhalt oder Leipzig unterwegs. Aber ich coache auch per Telefon- oder Videokonferenz, z.B. eine deutsche Frau in den USA.” In Ihrer Arbeit mit Frauen erlebt sie deren Feinfühligkeit und baut auf individuelle Stärken. Lesen Sie Uta Guses Führungstipps:
UTA GUSE: “Führungskräfte leben in einer sich ständig ändernden Welt: stetig ist der Wandel, komplex sind die Aufgaben und immer anspruchsvoller die Anforderungen. Dabei bewegen sie sich in einer Welt von Widersprüchen von Effizienz und Produktivität und Verständnis und Mitgefühl auf der anderen Seite. Wie viel davon ist gerade in dieser einen Situation angemessen?
Was verstehen Sie unter Führung? Ziele und wirtschaftlicher Erfolg stehen oft an erster Stelle. Oder legen sie den Schwerpunkt mehr auf die Kommunikation? Eine Führungskraft soll ansprechbar, kosten- und zielorientiert, kommunikativ und einfühlsam sein, erfolgreich Netzwerken, Veränderungen vorantreiben und nicht nur operativ sondern v.a. auch strategisch arbeiten und Visionen entwickeln. Der Vergleich zur eierlegenden Wollmilchsau kommt nicht von ungefähr.
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Schlagwörter: Coaching, Frauen, Führung, Führungskräfte, Karriere, Neue Länder, Tipps, Trainerin, Uta Guse
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Donnerstag, 28. Oktober 2010 von Redaktion FMNL
Dr. Martina Münch ist siebenfache Mutter und seit 2009 Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur im Land Brandenburg. Bevor sie in die Politik wechselte, arbeitete sie viele Jahre als Ärztin in der Neurologie. Die gebürtige Heidelbergerin entschied sich im Jahr 1994 mit ihrer Familie nach Cottbus zu ziehen und lebt seitdem in den Neuen Länder: “Die guten Kinderbetreuungsmöglichkeiten waren für uns ausschlaggebend!”

Familie Dr. Martina Münch, Ministerin im Land Brandenburg – Foto: oh
DR. MARTINA MÜNCH: “Als Mutter berufstätig zu sein, ist nicht überall so einfach wie im Land Brandenburg. Trägt man die Anzahl von Kinderbetreuungsplätzen auf einer Deutschland-Karte ein, wird schnell deutlich, dass die Neuen Länder immer noch mit Abstand die meisten Plätze anbieten. Im Norden und Süden Deutschlands haben häufig weniger als 15 Prozent aller Kinder der Altersgruppe drei bis sechs einen ganztägigen Betreuungsplatz.
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Schlagwörter: Beruf und Familie, Dr. Martina Münch, Familie, Kitas, Neue Länder
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Donnerstag, 28. Oktober 2010 von Redaktion FMNL

Baby ohne Trauschein – In Ostdeutschland ist die Ehe kein Muss (Foto: Paul Sapiano, peasap)
“Im Heiratsverhalten und der Müttererwerbstätigkeit folgt der Westen eher dem ostdeutschen Trend”, sagt Prof. Dr. Michaela Kreyenfeld, Juniorprofessorin an der Universität Rostock und Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für demografische Forschung. Ihr erstes Kind bekam sie schon kurz vor Antritt der Juniorprofessur. Inzwischen ist sie zweifache Mutter. “Das ist an meinem Institut keine Ausnahme”, sagt Kreyenfeld. Erst vor kurzem arbeitete die 41-Jährige an einer Studie über Familie in Ost- und Westdeutschland. Die wichtigsten Ergebnisse lesen Sie hier:

Prof. Dr. Michaela Kreyenfeld, Juniorprofessorin an der Universität Rostock – Foto:oh
MICHAELA KREYENFELD: “20 Jahre nach der Wiedervereinigung würde man erwarten, dass sich die Unterschiede im Verhalten und in den Einstellungen der Menschen in Ost- und Westdeutschland angeglichen haben.
Für den Bereich Familie konnte dies bis jetzt allerdings noch nicht festgestellt werden. Ost-West-Unterschiede existieren fort, insbesondere im Bezug auf die Müttererwerbstätigkeit und das Heiratsverhalten.
Ostdeutsche Mütter sind deutlich häufiger Vollzeit erwerbstätig als westdeutsche. Im Jahr 2007 waren 50 Prozent der ostdeutschen Frauen mit Kindern unter 18 Jahren Vollzeit erwerbstätig, im Westen waren es zur gleichen Zeit nur 18 Prozent.
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Schlagwörter: alte Bundesländer, Erwerbstätigkeit, Frauen, Heirat, Neue Länder, Partnerschaft, Studie
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Donnerstag, 28. Oktober 2010 von Redaktion FMNL
Fragend und beeindruckt verfolgte die damals neunjährige Daniela Kolbe 1989 den Fall der Mauer. Ihr Wille nach demokratischer Mitgestaltung wurde geweckt. “Politik faszinierte mich schon als Jugendliche.” Auf Wunsch ihrer Eltern studierte sie später Physik statt Politik. Heute ist die 30-Jährige Mitglied des Deutschen Bundestages und jüngste Abgeordnete der SPD-Fraktion. Auf dem III. Kongress leitet Daniela Kolbe zusammen mit Staatssekretärin Beate Bröcker den Workshop “Karriere in Politik und Verwaltung”.

Daniela Kolbe, Mitglied des Deutschen Bundestags (Foto: oh)
DANIELA KOLBE: “Meine Name ist Daniela Kolbe, ich bin 30 Jahre alt und gehöre zu der Generation, die den Fall der Mauer als Kinder und Jugendliche sehr neugierig, fragend und beeindruckt verfolgt haben.
Auch diese politischen Ereignisse haben bei mir den Wunsch und Willen zu demokratischer Mitgestaltung geweckt. Politik faszinierte mich bereits als Jugendliche. Meine Eltern haben mich bei meinem sehr frühen politischen Interesse gewähren lassen.
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Schlagwörter: 20 Jahre deutsche Einheit, Daniela Kolbe, Mauerfall, Mitglied des Deutschen Bundestag
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Samstag, 2. Oktober 2010 von Redaktion FMNL
Sieben erfolgreiche Frauen aus den Neuen Ländern blicken zurück auf das Jahr 1990 und berichten über ihre Träume und Wünsche in der stürmischen Wendezeit. Eine tippte auf der Schreibmaschine Aufrufe des Neuen Forums, eine andere war auf Jobsuche, weil ihre Arbeitsstelle “Kurzarbeit Null” anmeldete. Die Jüngste war gerade zwei Jahre alt und freute sich über die Geburt ihrer kleinen Schwester. Die Texte sind mit privaten Fotos aus der Zeit um 1990 bebildert.
Persönlich kennen lernen können Sie die meisten Bloggerinnen auf dem III. Kongress “Frauen machen Neue Länder – Frauenkarrieren in Ostdeutschland” am 4. November 2010 in Leipzig, wo sie als Referentinnen sprechen werden.
Wir danken allen Bloggerinnen sehr herzlich für diese schöne Jubiläumsausgabe!
Schlagwörter: "Frauen machen Neue Länder", 20 Jahre deutsche Einheit, III. Kongress, Mauerfall, Referentinnen
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