Archiv für ‘Studie’ Kategorie

Ohne Frauen geht es nicht mehr!

Montag, 6. Juni 2011 von Redaktion FMNL

In dieser Blogausgabe möchten wir Ihnen drei Frauen aus Brandenburg vorstellen, die sich viele Jahre lang ausschließlich Familie und Kindern gewidmet haben und jetzt mit viel Energie und Erfolg zurück ins Berufsleben streben. Fernsehjournalistin Britta Quindt startet nach 10 Jahren Berufspause neu als Drehbuchautorin, Shiyue Berthold fand nach langer Familienauszeit eine Stelle im Rechnungswesen bei BASF Berlin und Gabi L. verwirklicht ihren Wunsch, als selbstständige Grafikdesignerin Fuß zu fassen. Alle drei Frauen fanden mit Hilfe der Zeuthener Akademie für Weiterbildung (ZAK) in Wildau zurück in den Beruf. Die Wildauer Akademie macht Wiedereinsteigerinnen im Rahmen des Aktionsprogrammes “Perspektive Wiedereinstiegs” des BMFSFJ  fit für den Job – Grund genug, ZAK und das Aktionprogramm Perspektive Wiedereinstieg in dieser Ausgabe einmal näher vorzustellen.

IV. Kongress “Frauen machen Neue Länder – Mehr Raum für starke Frauen”


Wir werden immer älter, wir werden immer weniger – die demografische Wende ist schon heute in vielen Regionen Ostdeutschlands deutlich spürbar, sei es, weil Unternehmen es schwer haben, qualifiziertes Personal zu finden, sei es, weil die Grundschule in unmittelbarer Nähe plötzlich schließt oder der Bus noch seltener die nächste Stadt ansteuert. Den Herausforderungen des demografischen Wandels widmen wir uns beim  IV. Kongress “Frauen machen Neue Länder – Mehr Raum für starke Frauen” am 27. Oktober 2011 in Leipzig, im Mediencampus Villa Ida. Wieder richten wir den Blick auf die vielen Kräfte und Ressourcen, die insbesondere die Frauen in den Neuen Ländern bereit stellen: Dynamische Frauen, die ganz selbstverständlich eine aufstiegsorientierte Berufslaufbahn anstreben und starke Antworten auf die neuen Fragen finden. Denn oft sind es die Frauen, die in wandelnden Regionen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und ihre Konzepte erfolgreich umsetzen. Die Anmeldung zur Tagung ist ab Anfang Juli 2011 möglich.

Geschichten vom „Dableiben“ und „Machen“ sind gefragt


Unsere neue Studie untersucht, inwieweit durch den demografischen Wandel Politik, Verwaltung und Wirtschaft zunehmend “femininer” werden und Frauen neue Freiräume für sich erschließen und nutzen. Denn trotz aller Herausforderungen bieten viele Regionen besondere Chancen und Raum für ungewöhnliche Ideen. Hier leben – wie wir in den vergangenen Studien gezeigt haben – selbstbewusste und starke Frauen, die die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Neuen Bundesländer maßgeblich gestalten.

Mit unserer Online-Befragung möchten wir Frauen ansprechen, die in schrumpfenden Regionen der Neuen Bundesländer – egal ob im Dorf oder in der Stadt – leben. Wir suchen Frauen, die Herausforderungen angepackt und die besonderen Gestaltungsmöglichkeiten genutzt haben. Ihre Geschichten vom „Dableiben“ und „Machen“ möchten wir aufzeichnen, nacherzählen und dadurch sichtbar machen. Widmen Sie uns 10 Minuten Ihrer Zeit und nehmen Sie an unserer Befragung teil! Die Ergebnisse der Befragung werden auf dem IV. Kongress in Leipzig den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und der Medienöffentlichkeit präsentiert.

(Zum Lesen der Beiträge bitte runter scrollen!)

Entschlossene Wiedereinsteigerinnen in den Job: Shiyue Berthold, Gabi L. und Britta Quindt – Fotos: privat

Entschlossene Wiedereinsteigerinnen in den Job: Shiyue Berthold, Gabi L. und Britta Quindt – Fotos: privat

Online-Umfrage für neue Studie 2011

Montag, 6. Juni 2011 von Redaktion FMNL


Das gängige Klischee über das Leben in schrumpfenden Regionen der Neuen Bundesländern sieht so aus: Verlassene Dörfer und Kleinstädte, hohe Arbeitslosigkeit und wachsende Fremdenfeindlichkeit, immer mehr alte Menschen und flüchtende junge Frauen – Stimmt das wirklich?

Denn trotz aller Herausforderungen bieten diese Regionen besondere Chancen und Raum für ungewöhnliche Ideen. Hier leben – wie wir in den vergangenen Studien gezeigt haben – selbstbewusste und starke Frauen, die die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Neuen Bundesländer maßgeblich gestalten.

Mit unserer Online-Befragung möchten wir Frauen ansprechen, die in schrumpfenden Regionen der Neuen Bundesländer – egal ob im Dorf oder in der Stadt – leben. Wir suchen Frauen, die Herausforderungen angepackt und die besonderen Gestaltungsmöglichkeiten genutzt haben. Ihre Geschichten vom „Dableiben“ und „Machen“ möchten wir aufzeichnen, nacherzählen und dadurch sichtbar machen.

Wir möchten Sie herzlich einladen, an unserer Befragung teilzunehmen. Die Beantwortung der Fragen wird ca. 10 Minuten in Anspruch nehmen. Alle Antworten werden anonymisiert ausgewertet.
Wir freuen uns über eine rege Teilnahme. Bitte machen Sie auch in ihrem Umfeld auf die Befragung aufmerksam.

Hier geht’s zur Online-Umfrage!

Die Befragung wird im Auftrag des Beauftragten der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer durchgeführt.

Berufsrückkehr rechnet sich!

Montag, 6. Juni 2011 von Redaktion FMNL

Im Mai 2011 hat das Bundesfamilienministerium den Wiedereinstiegsrechner auf dem Lotsenportal des Aktionsprogrammes Perspektive Wiedereinstieg www.perspektive-wiedereinstieg.de freigeschaltet. Mit dem Rechner können Frauen und ihre Familien den wirtschaftlichen Vorteil eines Wiedereinstiegs in den Beruf nach einer Familienphase berechnen. Zugleich zeigen die Ergebnisse der neuen Studie ‚Zeit für Wiedereinstieg, Perspektiven und Potenziale’, dass ökonomische Motive heute deutlich wichtiger sind als “Selbstverwirklichung”, wenn es um die Entscheidung geht, wieder in den Beruf einzusteigen. Konkrete Hilfe erhalten Berufsrückkehrerinnen im Rahmen der Angebote des Aktionsprogramms “Perspektive Wiedereinstieg” des BMFSFJ.

Der Wiedereinstiegsrechner zeigt anhand weniger Angaben die finanziellen Perspektiven eines Wiedereinstiegs in den Beruf auf. Realitätsnah wird errechnet, welches Einkommen bei einem beruflichen Wiedereinstieg in verschiedenen Berufen und Branchen zu erwarten ist. Außerdem wird gezeigt, welchen Einfluss die zukünftige Gehaltsentwicklung auf die Rente nimmt. Der Wiedereinstiegsrechner bietet zudem einen Zugang zu den Tarifdatenbanken des Tarifarchivs des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts in der Hans-Böckler-Stiftung.

Dass im Vordergrund der Entscheidung, wieder in den Beruf einzusteigen, zumeist ökonomische Gründe stehen, zeigt die im Auftrag des BMFSFJ durchgeführte Untersuchung “Zeit für Wiedereinstieg – Potenziale und Perspektiven” des DELTA-Instituts und von Sinus Sociovision: Frauen, die sich nach einer längeren Erwerbsunterbrechung entscheiden beruflich wieder einzusteigen, tun dies vor allem aus Verantwortung für die materielle Existenzsicherung ihrer Familie und um der eigenen Alterssicherung willen.

Entscheidend ist die Hilfe des Partners


Diese ökonomischen Motive haben in den letzten Jahren deutlich an Gewicht gewonnen. Als Barriere für einen perspektivreichen Wiedereinstieg hingegen erweist sich vor allem das Thema Zeit: In der Regel unterschätzen Frauen in der Phase des Wiedereinstiegs die Möglichkeiten zeitlicher Entlastung – sei es durch den (Ehe-)Partner, sei es durch externe haushaltsnahe Dienstleister. Die Studie zeigt auch: Männer von Wiedereinsteigerinnen unterschätzen oft die ökonomischen Motive ihrer Partnerinnen und unterstellen eher Motive der “Selbstverwirklichung”. Das erschwert die partnerschaftlichen Verhandlungen um die Neuaufteilung familiärer Aufgaben. Lesen Sie weiter… »

Ostdeutsche Frauen öfter an der Spitze

Montag, 7. März 2011 von Redaktion FMNL

Frauen in den neuen Bundesländern schaffen es häufiger in Spitzenpositionen, wie eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt. Der Vorsprung gegenüber ihren westdeutschen Kolleginnen lässt sich vor allem damit erklären, dass Frauen in den Neuen Ländern weniger in Teilzeit arbeiten und seltener und kürzer ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen, um ihre Kinder zu betreuen.

»In den letzten Jahren konnten Frauen ihre Beteiligung an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst geringfügig ausbauen«, stellt die IAB-Arbeitsmarktforscherin Corinna Kleinert in ihrer Studie fest. Vor allem in den neuen Bundesländern gelang es den Frauen deutlich öfter in Spitzenpositionen aufzusteigen: Bei Führungskräften in der Privatwirtschaft lag der Frauenanteil im Jahr 2007 bei 24 Prozent in Westdeutschland, in Ostdeutschland bei 29 Prozent. Im öffentlichen Dienst stellten ostdeutsche Frauen mit 45 Prozent sogar schon beinahe die Hälfte aller Führungskräfte.

Ostdeutsche Frauen besetzen öfter Führungspositionen

Ostdeutsche Frauen besetzen öfter Führungspositionen

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Der Westen folgt dem ostdeutschen Trend

Donnerstag, 28. Oktober 2010 von Redaktion FMNL
Foto:

Baby ohne Trauschein – In Ostdeutschland ist die Ehe kein Muss (Foto: Paul Sapiano, peasap)

“Im Heiratsverhalten und der Müttererwerbstätigkeit folgt der Westen eher dem ostdeutschen Trend”, sagt Prof. Dr. Michaela Kreyenfeld, Juniorprofessorin an der Universität Rostock und Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für demografische Forschung. Ihr erstes Kind bekam sie schon kurz vor Antritt der Juniorprofessur. Inzwischen ist sie zweifache Mutter. “Das ist an meinem Institut keine Ausnahme”, sagt Kreyenfeld. Erst vor kurzem arbeitete die 41-Jährige an einer Studie über Familie in Ost- und Westdeutschland. Die wichtigsten Ergebnisse lesen Sie hier:

Michaela Kreyenfeld

Prof. Dr. Michaela Kreyenfeld, Juniorprofessorin an der Universität Rostock – Foto:oh


MICHAELA KREYENFELD:
“20 Jahre nach der Wiedervereinigung würde man erwarten, dass sich die Unterschiede im Verhalten und in den Einstellungen der Menschen in Ost- und Westdeutschland angeglichen haben.

Für den Bereich Familie konnte dies bis jetzt allerdings noch nicht festgestellt werden. Ost-West-Unterschiede existieren fort, insbesondere im Bezug auf die Müttererwerbstätigkeit und das Heiratsverhalten.

Ostdeutsche Mütter sind deutlich häufiger Vollzeit erwerbstätig als westdeutsche.  Im Jahr 2007 waren 50 Prozent der ostdeutschen Frauen mit Kindern unter 18 Jahren Vollzeit erwerbstätig, im Westen waren es zur gleichen Zeit nur 18 Prozent.
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Jedes elfte Paar eine Ost-West-Liebe

Dienstag, 28. September 2010 von Redaktion FMNL

Bei jedem elften Paar in Deutschland kommt ein Partner aus den neuen Bundesländern, der andere aus den alten. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact im Auftrag der Online-Partneragentur Parship.

Liebespaar

Foto: Jürgen Glüe

Laut den Ergebnissen der Umfrage gibt es auch Unterschiede in der Partnerwahl: Für jede zweite Frau in den alten Bundesländern ist die finanzielle Lage des Mannes entscheidend. In den neuen Bundesländern legen 35 Prozent der Frauen Wert darauf.

Die Sorge um das Geld spielt bei deutschen Paaren eine große Rolle bei der Familienplanung: 40 Prozent der Befragten in den Neuen Ländern und jeder dritte in den Alten Ländern gaben an, wegen finanzieller Sorgen auf Kinder zu verzichten. Glücklich mit dem Sexualleben sind Paare in Ost und West gleichermaßen: Jeweils  57 Prozent aus alten und neuen Bundesländern gaben an, damit zufrieden sein.

Für die Erhebung im Auftrag der Online-Partneragentur Parship wurden 2094 Männer und Frauen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren befragt.

Brandenburg führt im Länderranking

Freitag, 3. September 2010 von Redaktion FMNL


Im Jahr 20 der Einheit geht im Osten wirtschaftlich die Sonne auf – und im Westen leiden viele Regionen unter der Krise. Das ist ein Ergebnis des achten wissenschaftlichen Bundesländerrankings von IW Consult im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der WirtschaftsWoche.

Köln/Berlin – Brandenburg ist Dynamiksieger im Bundesländerranking 2010 von INSM und WiWo. Arbeitsmarkt, Soziales, Wirtschaft und Wohlstand – kein anderes Bundesland hat sich in den Jahren 2006 bis 2009 so positiv entwickelt wie Brandenburg. Dynamik-Zweiter ist Mecklenburg-Vorpommern, Dritter Berlin. Beim absoluten Niveau von Wirtschaftskraft und Wohlstand liegen die Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg im Bundesvergleich vorn.

„Im 20. Jubiläumsjahr der Einheit ist es eine wichtige, positive Nachricht, dass alle neuen Bundesländer inklusive der Hauptstadt Berlin den Dynamikvergleich anführen“, erklärte Henning Krumrey, Chefredaktion der WirtschaftsWoche, am 3. September zur Präsentation der von Wissenschaftlern der Kölner IW Consult erarbeiteten Studie. Dies zeige, dass die Wirtschaft in den neuen Ländern Fuß fasse. Mit Thüringen schob sich zudem im Niveauvergleich erstmals ein neues Bundesland vor ein Westland (Bremen).

Bild 5

Dynamiksieger Brandenburg punktet mit überdurchschnittlichen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt – so z. B. mit dem deutlichsten Rückgang der Jugendarbeitslosenquote, starken Bildungsindikatoren (steigende Studentenzahlen und Drittmittel je Professor) sowie soliden Landesfinanzen. Zu den Treibern der Aufwärtsentwicklung gehört Potsdam, neben Jena die zweite Boom-Stadt in Ostdeutschland mit einer starken Universität, vielen Instituten und Biotech-Unternehmen. Zudem importieren Pendler von Berlin aus Wohlstand in die Mark.

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Wer klug ist, lässt die Hüllen fallen!

Dienstag, 27. Juli 2010 von Redaktion FMNL

Millionen Deutsche fahren jeden Sommer ans Meer, an den See oder ins nächste Schwimmbad. Doch wer trägt nun gerne einen Bikini oder Badeanzug und wer badet am liebsten ganz und gar ohne? Das Reiseportal Ab-in-den-Urlaub hat in einer repräsentativen Umfrage Erstaunliches herausgefunden: Je höher der Bildungsgrad, desto mehr Haut wird gezeigt. Allerdings: FKK war in DDR-Zeiten modern, ist aber heute kein wirklicher Trend mehr. Lediglich  jeder siebte Deutsche sonnt und badet gerne unbekleidet – zu diesem Ergebnis kommt eine zweite Umfrage, die im Auftrag des Gesundheitsportals www.apotheken-umschau.de erstellt wurde.

Diorama DDR-Museum, Berlin – Foto: Arne Hendriks

Diorama DDR-Museum, Berlin – Foto: Arne Hendriks


Dennoch gibt es im Osten Deutschlands deutlich mehr passionierte FKK-Bader als in den alten Bundesländern (Neue Bundesländer: 21,6 Prozent; Alte Bundesländer: 12,1 Prozent). Als treue Anhänger der Freikörperkultur outeten sich die Männer und Frauen aus Mecklenburg-Vorpommern (30,1 Prozent), knapp gefolgt von Brandenburg (29,4 Prozent). Im Westen des Landes fühlen sich vor allem die Baden-Württemberger beim Nacktbaden wohl (19,2 Prozent).


Freizügiger mit Abitur: Das Reiseportal Ab-in-den-Urlaub hat in einer repräsentativen Umfrage des Instituts tns emnid zudem herausgefunden: Je höher der Bildungsgrad, desto mehr Haut wird gezeigt. 37 Prozent der Frauen mit einem hohem Bildungsabschluss bevorzugen den Bikini statt den Badeanzug am See oder Strand. Nur 20 Prozent der Frauen mit einem geringeren Schulabschluss (Haupt- oder Realschule) wählen den Bikini als Strandbekleidung. Auch bei den Männern verhält es sich ähnlich: Je klüger, desto kürzer wird die Badehose. Warum der Bildungsgrad Einfluss auf die Vorlieben der Badebekleidung hat, ist allerdings nicht bekannt.

Kleine Unterschiede bei der Wahl der Strandoutfits lassen sich auch zwischen Frauen aus Ost- und Westdeutschland feststellen. Von 517 Befragten zeigen sich die ostdeutschen Frauen insgesamt etwas freizügiger. Während 47 Prozent der westdeutschen Frauen einen Badeanzug bevorzugen, entscheiden sich gerade mal 38 Prozent der ostdeutschen Frauen dafür. Die Frauen aus dem Osten Deutschlands greifen lieber zum Bikini (Ost 28%, West 23%).

Damit verabschiedet sich die Redaktion von Ostfrauen_Blog und geht bis zur Septemberausgabe in die Sommerpause!

Top qualifiziert, aber unterrepräsentiert

Freitag, 16. Juli 2010 von Redaktion FMNL


Das DIW Berlin stellt neuen Führungskräfte-Monitor vor – mit ernüchternden Ergebnissen: Der Frauenanteil unter den Führungskräften der deutschen Privatwirtschaft stagniert bundesweit. Auch als Führungskräfte verdienen Frauen weniger als ihre männlichen Kollegen. Und in den Spitzenpositionen der großen Unternehmen sind Frauen nach wie vor kaum vertreten. Dass die Situation für Frauen, die Top-Positionen anstreben oder bekleiden, in den Neuen Ländern tendenziell besser ist, wird der III. Kongress “Frauen machen Neue Länder” am 4. November 2010 in Leipzig zeigen.

Doch zunächst zur DIW-Studie, die die bundesweiten Zahlen betrachtet: „Die Frauen haben zwar bei der Qualifikation aufgeholt, treten aber auf der Stelle“, sagte DIW-Expertin Elke Holst im Rahmen der Veröffentlichung der Ergebnisse. „Dies ist nicht nur ungerecht, sondern auch schlecht für die Wirtschaft“, sagte dazu DIW-Präsident Klaus Zimmermann. „Denn jede Frau, die beruflich nicht in die Position kommt, für die sie qualifiziert ist, kostet uns Wachstum.“ Vor allem die Familienbildung und die Segregation auf dem Arbeitsmarkt wirkten sich negativ auf die Karrierechancen von Frauen aus. Holst forderte verbindliche Zielgrößen zur Erhöhung des Frauenanteils im Management.

Viele Frauen in Top-Positionen leben gleichberechtigte Partnerschaft

Interessanterweise zeigt die DIW-Studie, dass bei immerhin knapp jeder zweiten weiblichen Führungskraft die Arbeitsteilung im Haushalt mit dem Partner gleichberechtigt organisiert ist, wenn auch nicht von einem Trend zum Rollentausch gesprochen werden kann. Frauen in Führungspositionen übernehmen laut DWI 60 Prozent der Hausarbeit in der Partnerschaft (Männer in Top-Positionen nur 20 Prozent). Dennoch: Diese Erkenntnis bestätigt eine These, die im Zentrum des III. Kongresses “Frauen machen Neue Länder – Frauenkarrieren in Ostdeutschland” und der dazugehörigen Studie am 4. November 2010 in Leipzig diskutiert wird: Erfolg braucht gute Partner! Im Privaten ebenso wie in den Unternehmen und der Gesellschaft insgesamt.

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Immer mehr Uni-Professorinnen

Dienstag, 13. Juli 2010 von Redaktion FMNL


In den letzten 10 Jahren erhöhte sich der Frauenanteil innerhalb der Professorenschaft in Deutschland stetig: Laut Statistischem Bundesamt nahm er zwischen 1999 und 2009 von knapp zehn Prozent auf über 18 Prozent zu. Die Zahl der Professorinnen hat sich in diesem Zeitraum fast verdoppelt und erreichte 2009 mit rund 7 300 einen neuen Höchststand.

Wiesbaden 06. Juli 2010 – Ende 2009 lehrten und forschten nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 39 800 Professoren und Professorinnen an deutschen Hochschulen, das waren rund 1 200 mehr als im Vorjahr. Die Gesamtzahl der Professoren und Professorinnen ist in den letzten zehn Jahren nur leicht (um 5%) gestiegen. Im selben Zeitraum erhöhte sich jedoch der Frauenanteil innerhalb der Professorenschaft stetig: Er nahm zwischen 1999 und 2009 von knapp 10% auf über 18% zu. Die Zahl der Professorinnen hat sich in diesem Zeitraum fast verdoppelt und erreichte 2009 mit rund 7 300 einen neuen Höchststand.

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Ostfrauen fühlen sich wohl in ihrer Haut

Donnerstag, 8. Juli 2010 von Redaktion FMNL


Schönheits-OP? Nein danke! Die meisten Frauen in Deutschland sind mit ihrem Aussehen zufrieden und würden daran auch nichts ändern. Interessanterweise fühlen sich Frauen aus dem Osten Deutschlands noch ein klein bisschen wohler in ihrer Haut als ihre westlichen Nachbarinnen. Das fand eine neue Studie der BRIGITTE Kommunikationsanalyse heraus:


Hamburg (ots) – 8. Juli 2010. Mangelndes Selbstbewusstsein? Fehlanzeige! Hadern mit der Figur? Nicht die Bohne! Die Brigitte KommunikationsAnalyse 2010 belegt: Die meisten Frauen in Deutschland mögen sich selbst so wie sie sind und gehen mit Ihrem Aussehen souverän und selbstbewusst um. Und auch eine Schönheits -OP käme für die wenigsten von ihnen in Frage!
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Frauen mit weniger Gehalt zufrieden?

Donnerstag, 8. Juli 2010 von Redaktion FMNL


Frauen genügt ein niedrigeres Gehalt, um sich angemessen bezahlt zu fühlen. Dass Männer mehr verdienen, scheint sie nicht zu stören. Zu diesem Ergebnis kommen zwei Untersuchungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), der Universität Bielefeld und der Universität Konstanz. Der Grund: Frauen vergleichen ihr Einkommen mit dem anderer Frauen und nicht mit Männergehältern. Lösen lässt sich dieses Dilemma nur durch eine höhere Transparenz der Gehälter insgesamt, sagen die Forscher.

DIW-Wochenbericht – 06.07.2010. Das Einkommen, das Frauen für sich als gerecht ansehen, liegt überraschenderweise unter dem Einkommen, das Männer real erzielen. Die Zurückhaltung zeigte sich bei ungelernten Hilfskräften ebenso wie bei Akademikerinnen. Die Untersuchungsergebnisse weisen auf die Folgen von Geschlechterstereotypen und Intransparenz bei der Entlohnung hin: Da Frauen häufig in Frauenberufen tätig sind, das Lohnniveau in diesen Berufen aber niedriger ist als in Männerberufen, vergleichen sie ihr Gehalt eher mit dem anderer Frauen und stellen deshalb auch geringere Forderungen. Die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen kann also nicht allein durch individuelle Anstrengungen reduziert werden, solange die Entlohnungssysteme nicht transparent gemacht werden. Wenn sie die Lohnunterschiede zu ihren männlichen Kollegen sehen, werden Frauen auch höhere Forderungen stellen.

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