Die Milch macht’s!

26. September 2011 von Redaktion FMNL

Inselfrische pur: Die "Frauschaft" der Rügener Molkerei Naturprodukt Gmbh

Inselfrische pur: Die "Frauschaft" der Rügener Molkerei Naturprodukt Gmbh

Mit einer tollen Geschäftsidee zurück auf die Insel! Wie das gelingt, weiß Dr. Sylva Rahm-Präger. Wir freuen uns, die Geschäftsführerin der Molkerei Naturprodukte GmbH auf der Insel Rügen (im Foto links) als Workshopmoderatorin auf dem IV. Kongress “Frauen machen Neue Länder – Mehr Raum für starke Frauen!” begrüßen zu dürfen!

1998 eröffnete die promovierte Agrarwissenschaftlerin in einem leer stehenden Schweinestall in Poseritz auf der Insel Rügen eine Molkerei. Heute beschäftigt die Unternehmerin ein Dutzend Frauen und hat die Molkerei um einen Hofladen samt Café erweitert. Unter dem Namen „Rügener Inselfrische“ ziehen die Produkte vor allem Touristen der Insel an.

Die 50-Jährige ist auf der Insel Rügen aufgewachsen. Im Internat in Velgast, in der Nähe von Stralsund, machte sie ihr Abitur als Technisator der industriemäßigen Tierproduktion. Dann zog es die Insulanerin in die Hauptstadt, wo sie an der Berliner Humboldt-Universität Agrarwissenschaft studierte. Nachdem ihre Tochter Caroline zur Welt kam, schloss sie ihr Diplom 1985 mit „summa cum laude“ ab. Mit 27 Jahren promovierte sie und blieb zunächst in Berlin.

Nach dem Fall der Mauer arbeitete die junge Doktorin an verschiedenen Forschungseinrichtungen. 1995 kehrte sie ihrer wissenschaftlichen Karriere den Rücken und arbeitete zunächst als Vertreterin des Leiters der Wirtschaftsförderung auf Rügen, bevor sie die Molkerei gründete, deren Geschäfte sie bis heute führt.

Wie gründe ich eine Landschule?

26. September 2011 von Redaktion FMNL

Jana Reiche Foto: Sebastian Ballenthin

Schulgründerin Jana Reiche mit ihren Schützlingen (Foto: Sebastian Ballenthin)

Wie eine Schulgründung nach reformpädagogischem Konzept in einer 225-Seelen-Gemeinde funktionieren kann, weiß Jana Reiche, 40 Jahre, Gründerin der Freien Schule Baek. Wir freuen uns, sie als Referentin auf dem IV. Kongress in Leipzig begrüßen zu dürfen!

Die Grundschullehrerin, Germanistin und Psychologin startete das Projekt der Freien Schule Baek mit angeschlossenem Kindergarten als ihr ältester Sohn (heute 16 Jahre) in das Kindergartenalter kam. Sie und ihr Mann besuchten mehrere Einrichtungen in den umliegenden Gemeinden in der Prignitz, aber die pädagogischen Konzepte erinnerten die gebürtige Spreewälderin noch sehr an ihre eigene Kindergartenzeit. Das Paar traf auf Eltern, denen es ähnlich ging und beschloss die Schulgründung. Auch wenn das Schul- und pädagogische Konzept der Gemeindeverwaltung zunächst ungewöhnlich erschien, unterstützte diese das Projekt von Anfang an mit großer Offenheit.

Für das Schul- und Kindergartenprojekt absolvierte Jana Reiche eine Fortbildung in der Montessori-Pädagogik und einen Fernstudiengang zu Leitungstätigkeiten an Schulen. Mit der Gründung der Schule war Jana Reiche eine der jüngsten Schulleiterinnen Deutschlands. Jana Reiche ist verheiratet, hat drei Kinder im Alter von 16 und 12 Jahren und 10 Monaten und lebt auf einem Pfarrhof in Baek. Beim IV. Kongress “Frauen machen Neue Länder – Mehr Raum für starke Frauen!” wird sie einen Workshop moderieren und mehr über ihr Projekt berichten.

2_3_reiche_rechtsSebastian Ballenthin

Das Schulgebäude in Baek (Foto: Sebastian Ballenthin)

Landleben, kreativ und nachhaltig!

26. September 2011 von Redaktion FMNL

Christine Wenzel

Wir freuen uns, dass Christine Wenzel auf dem IV. Kongress die Initiative LandLebenKunstWerk e.V. vorstellen wird! “Dörfer sollen besonders für Frauen wieder ein attraktives Lebensumfeld bieten“, findet die Gründerin des LandLebenKunstWerk e.V. in Sachsen-Anhalt. Der Verein, bestehend seit 2002, hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit  nachhaltiger Landkultur die regionale Bildungslandschaft mitzugestalten und an der Gründung eines landesweiten Netzwerkes für Dorfentwicklung zu arbeiten.

„Meine Erfahrung ist, dass es nicht reicht, für Menschen zu planen, zu bauen oder zu gestalten, sondern besser mit ihnen. Es reicht nicht, Menschen für den „Arbeitsmarkt“ zu qualifizieren, sondern gemeinsam mit ihnen Kreativität und die Fähigkeiten zur Bewältigung der aktuellen Brüche und Unwägbarkeiten zu entwickeln”, sagt die Agrar-Ingeneurin.. “Außerdem bin ich der Überzeugung, dass der ländliche Raum mit seinen typischen Ressourcen vielfältige Möglichkeiten für gute Arbeit, Bildung und für nachhaltige Entwicklung bietet und so eine Neudefinierung vom Verständnis von Kultur und dörflicher Gemeinschaften fördert.“

LandLebenKunstWerk e.V. bietet unterschiedlichste Angebote – sei es bei einem Teamtraining im Hochseilgarten, beim Jäten im eigens angelegten Bio-Gemüsegarten oder bei der Verarbeitung der Ernte in der Küche einer denkmalgeschützten Scheune – die Natur, sich selbst und die Gemeinschaft neu zu erleben.

Barcamp Frauen: Was wollt ihr eigentlich?

26. September 2011 von Redaktion FMNL

Am 15. Oktober 2011 findet das zweite Treffen der “Barcamp Frauen” unter dem Motto “Was wollt ihr eigentlich?” in der Kalkscheune Berlin statt. Frauen machen Neue Länder ist Kooperationspartnerin neben z.B. Missy Magazine, Mädchenmannschaft e.V., AVIVA, Gazelle und vielen anderen. Unser Team ist vor Ort und freut sich auf spannende Workshops und Diskussionen und neue Kontakte! Anmeldung unter “Barcamp Frauen”

barcampfrauen

Spontanität ist Programm: Diskussionsrunden beim "Barcamp Frauen"-Treffen 2010 in Berlin

Lesen Sie weiter… »

Was bedeutet “Ostdeutsch-Sein”?

22. Juli 2011 von Redaktion FMNL

Was macht die Generation der Wendekinder aus? Welche Erfahrungen verbinden junge Frauen und Männer aus Ostdeutschland, die ihre Kindheit noch in der DDR verbrachten, ihre Ausbildung und ihren Berufseinstieg aber in einem Gesellschaftssystem erlebten, dessen Prinzipien ihnen niemand so richtig beigebracht hatte? Und: Wo sind heute die starken ostdeutschen Stimmen im Mediendiskurs zur Zukunft Ostdeutschlands? Diese Fragen beschäftigen Adriana Lettrari, die Initiatorin der Konferenz 3te Generation Ostdeutschland. Erste Antworten darauf gab ein Treffen von 150 Frauen und Männern der 3ten Generation Ostdeutschland in Berlin, realisiert von Lettrari und ihrem Team. Wir freuen uns, dass Adriana Lettrari beim IV. Kongress FMNL in Leipzig einen Gesprächskreis moderieren wird:

Adriana Lettrari - Initiatorin 3te Generation Ostdeutschland

Adriana Lettrari - Initiatorin 3te Generation Ostdeutschland

»Die neue Erfahrung findet sich hinter der Grenze der alten. Das Potenzial der Dritten Generation Ostdeutschland zu entdecken, zu zeigen und zu nutzen ist die Kraft hinter meiner Idee.« Adriana Lettrari
Lesen Sie weiter… »

“Auf die richtigen Kontakte kommt es an!”

19. Juli 2011 von Redaktion FMNL

Klinkenputzen beim Einzelhandel, Besuch von Messen und die Suche nach einem Hersteller: Bis ein Produkt in den Regalen der Geschäfte steht, ist es ein weiter Weg. Die Produktdesignerin Karola Richter kennt das. Vor zwei Jahren machte sich die 30-Jährige in Halle/Saale selbstständig und weiß: “Die richtigen Kontakte und Durchhaltevermögen sind unabdingbar.” Dabei ist es Karola Richter wichtig, dass die Produktion in der Region bleibt – doch nicht immer findet sie einen geeigneten Experten in ihrer Nähe. Dennoch kommt es für die junge Mutter nicht in Frage, ihr Geschäft an einem anderen Ort aufzubauen: “Ich will in meiner Region Arbeit schaffen und erhalten.” Welche Schritte es von der ersten Idee bis zum Platz im Markt bedarf, erklärt die Designerin in unserem Blog. Wir freuen uns, dass Karola Richter beim IV. Kongress FMNL in Leipzig einen Gesprächskreis moderieren wird:

univations-Plakat_fertig_klein

Produktdesignerin Karola Richter weiß: Wer erfolgreich im Job sein will, braucht die richtigen Kontakte

KAROLA RICHTER: “Ich, Karola Richter, bin Diplom-Produktdesignerin und habe während meines Studiums erste Erfahrungen nicht nur mit der Entwicklung von Produkten machen können. Durch ein Studienprojekt und einer guten Idee konnte ich mich in der seriellen Produktion, dem Verkauf und dem Umgang mit Kundenresonanz üben. Mein bisher erfolgreichster Artikel ist Falter, eine Blumenvase aus Polypropylenfolie.
Lesen Sie weiter… »

“Ich wollte meine Visionen verwirklichen”

19. Juli 2011 von Redaktion FMNL

1990 begann Dörte Thie im Keller ihres Wohnhauses im brandenburgischen Blankenfelde ein Zahntechnik-Studio einzurichten. “Ich wollte meine beruflichen Geschicke selbst in die Hand nehmen und meine Visionen verwirklichen”, erzählt die dreifache Mutter rückblickend. Was als Ein-Frau-Betrieb begann, entwickelte sich schnell zu einem renommierten Unternehmen in der Region. Heute zählt das “Dental Studie Thie” 15 Mitarbeiter und drei Lehrlinge. Mindestens einen Ausbildungsplatz im Jahr stellt die Unternehmerin zur Verfügung. “Ich bin der Meinung, dass es nicht nur für den Betrieb besonders wichtig ist, Nachwuchs zu fördern, sondern für den gesamten Berufsstand und die regionale Bevölkerungsentwicklung.” Dabei sei es nicht immer einfach, Lehrlinge in der kleiner werdenden Region zu finden. “Der Trend geht in die großen Kliniken”, erklärt die 51-Jährige. Wie sie es dennoch schafft, den Nachwuchs nach Blankenfelde zu holen und warum die Kleinstadt der ideale Ort für ihre Familie ist, schreibt Dörte Thie in unserem Blog. Wir freuen uns, dass Dörte Thie beim IV. Kongress FMNL in Leipzig einen Gesprächskreis moderieren wird :


Doerte_Thie

Vor über 20 Jahren begann Dörte Thie im brandenburgischen Blankenfelde im Keller ihres Hauses ein Zahntechnikstudio einzurichten. Heute ist das "Dental-Studio Thie" ein wichtiges Unternehmen in der Region und zählt bereits 15 Mitarbeiter.


DÖRTE THIE: “Vor über 20 Jahren führte mich die Liebe zu meinem Mann von Mecklenburg nach Blankenfelde in Brandenburg, wir bauten ein Eigenheim und schon zu diesem Zeitpunkt stand fest, dass ich meine beruflichen Geschicke selbst in die Hand nehmen möchte. Ich wollte meine Visionen verwirklichen.
Lesen Sie weiter… »

Mentoring: Berufseinstieg leicht gemacht!

19. Juli 2011 von Redaktion FMNL

2005 startete das Mentoringprogramm „Mentoring für Frauen – Gemeinsam Zukunft gestalten!“ der Brandenburgischen Hochschulen zusammen mit regionalen Unternehmen in Potsdam, Cottbus und Frankfurt (Oder). Mentoring-Programme an Universitäten und Fachhochschulen sind keine Seltenheit mehr. Sie sollen Studentinnen und Doktorandinnen helfen, den Einstieg ins Berufsleben nach der Uni leichter zu machen. Doch wie funktioniert das? Lesen Sie mehr:

Das Mentoring-Programm reagiert auf den geringen Anteil von Frauen in Führungspositionen. Die Verwirklichung von Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt ist ein Ziel des Programms (Foto: UP Transfer GmbH)

Das Prinzip des Mentoring ist ganz einfach: Eine Person, die erfolgreich im Berufsleben steht – eine Mentorin oder ein Mentor – gibt ihr Wissen und ihre Erfahrungen an eine unerfahrene Person – eine Mentee – weiter und macht sie mit den Aufgaben und Anforderungen von Fach- oder Führungskräften vertraut. Ziel des Projekts “Mentoring für Frauen – Gemeinsam Zukunft gestalten!” ist es, Frauen den Einstieg in die regionale Unternehmenslandschaft leichter zu machen, indem sie schon während des Studiums Kontakte zu potentiellen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern knüpfen.
Lesen Sie weiter… »

‘Weltbeweger’ vernetzt kreative Bürger

19. Juli 2011 von Redaktion FMNL


Überall in Deutschland entwickeln Bürger innovative Ideen, um Herausforderungen wie Überalterung, Armut, Landflucht oder Bildungsnotstand anzugehen. Von diesen herausragenden Projekten erfährt jedoch außerhalb des unmittelbaren Wirkungskreises kaum jemand. Die Idee kann nicht wachsen, in andere Orte getragen werden. Hier setzt die Community-Plattform www.weltbeweger.de an. Lesen Sie einen Gastbeitrag von Bea Paeßler von Weltbeweger:
Lesen Sie weiter… »

Kreativ – weiblich – gut im Geschäft!

10. Juli 2011 von Redaktion FMNL

Kreativ – weiblich – gut im Geschäft! Die Kultur- und Kreativwirtschaft zählt gerade in den Neuen Ländern zu den wichtigen Sektoren der Wirtschaft. In Leipzig hat sich unter weltweiter Beachtung ein Kunstzentrum etabliert, Potsdam ist ein Mekka für die Filmbranche. In Halle/Saale befinden sich mit der Kunsthochschule Burg Giebichenstein und mit der Bauhaus-Universität in Weimar die interessantesten Institute für Kunst-, Architektur- und Medienstudentinnen und -studenten.


Janine Scharf, Angela Straube, Ariane Jedlitschka und Susan Krieger (v.l)

Janine Scharf, Angela Straube, Ariane Jedlitschka und Susan Krieger (v.l)


Lesen Sie in unserer neuen Blogausgabe die Beiträge von vier Frauen, die in den Neuen Ländern mit Erfolg in der Kreativbranche arbeiten und ihre Projekte verwirklichen! Außerdem lesen Sie einen Beitrag von Iris Kronenbitter, Leiterin der Bundesweiten Gründerinnenagentur, die u.a. Gründerinnen in den kreativen Berufen unterstützt. (Zum Lesen der Beiträge bitte runter scrollen!)

“Kreativität zeigt sich beim Anpacken”

10. Juli 2011 von Redaktion FMNL

Janine Scharf ist freie Autorin und Mitbegründerin des Netzwerkes VisionBakery (www.visionbakery.de), einer Crowdfunding-Internetplattform: Hier können Künstler und Kreative ihre Projekte vorstellen, andere von ihren Ideen überzeugen und für die Umsetzung Geld sammeln.”Es gibt viele Menschen mit tollen Ideen, doch nur wenige davon werden umgesetzt”, sagt die Wittenbergerin. Als  die 27-Jährige selbst vor einiger Zeit ein Projekt verwirklichen wollte, doch schlicht und einfach das Geld fehlte, entstand die Idee der VisionBakery. Für den FMNL-Blog schreibt Janine Scharf darüber, warum es der Ideen von Visionären und Kreativen bedarf und welchen Teil die VisionBakery dazu beiträgt.

Janine Scharf, freie Autorin und Gründerin der der Crowdfundig-Plattform VisionBakery
Janine Scharf, freie Autorin und Mitbegründerin der VisionBakery

Lesen Sie weiter… »

“Eine Marke braucht früh ein Gesicht”

10. Juli 2011 von Redaktion FMNL

Wer “Lydia in St. Petersburg” googelt, erhält über eine Million Treffer, darunter ein Blogbeitrag von Bag Obsession und eine MDR-Reportage über das Label und seine Inhaberin Susan Krieger. In einer alten Villa in Halle/Saale stellt die Textildesignerin edle Metalltapeten, Taschen und Accessoires für den weltweiten Luxusmarkt her. Die Siebdruckmanufaktur “Lydia in St. Petersburg” gründete Krieger schon während sie noch ihr Diplom an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein absolvierte. Seit dem arbeitet die junge Mutter einer kleinen Tochter kontinuierlich am Aufbau ihrer Firma. Wie wichtig das Erscheinungsbild einer Marke und eine gelungene Öffentlichkeitsarbeit für den Erfolg eines Labels ist, erklärt die 34-Jährige in unserem Blog.

Susan Krieger druckt Tapeten für die Ewigkeit - Foto: Sylvie Weisshäupl

Susan Krieger druckt Tapeten für die Ewigkeit - Foto: Sylvie Weisshäupl

Lesen Sie weiter… »