Posts getaggt ‘Demografischer Wandel’

Mehr Raum für starke Frauen!

Montag, 12. Dezember 2011 von Redaktion FMNL

Sie tragen soziale Verantwortung, knüpfen starke Netzwerke und begegnen bürokratischen Hürden mit unkonventionellen Lösungen. Die Sprecherinnen des Podiums “Wie Frauen Wandel und Wachstum in den Neuen Länder gestalten” diskutierten auf dem IV. Kongress “Frauen machen Neue Länder – Mehr Raum für starke Frauen” über die Hürden des demografischen Wandels in ihren Regionen und zeigten, mit welchen zukunftsfähigen Konzepten und Projekten sie den demografischen Wandel gestalten.

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Ministerialdirigentin Dagmar Hesse, Dr. Sabine Banda, Moderatorin Gisela Erler, Dr. Babette Scurrell und Iris Feldmann (von rechts) diskutierten auf dem Podium des IV. Kongresses "Frauen machen Neue Länder" über die Herausforderungen und Chancen des demografischen Wandels



Hören Sie eine Zusammenfassung der Podiumsdiskussion als Podcast:

“Frauen werden die Freiräume nutzen”

Montag, 26. September 2011 von Redaktion FMNL
ADAC Berlin Brandenburg e.V.

Dorette König, Geschäftsführerin ADAC Berlin Brandenburg e.V. Foto: ADAC

Dorette König war viele Jahre im Vorstand einer Immobilienfirma, heute ist sie eine der ganz wenigen Frauen, die einem Automobilverein vorstehen. Im Interview mit FMNL spricht die Geschäftsführerin des ADAC Berlin Brandenburg über die Herausforderungen des demografischen Wandels in Brandenburg. “Die Menschen werden sich sehr viel stärker individuell überlegen müssen, wie sie ihr Leben organisieren”, sagt Dorette König, die mit ihrer Familie in Königs-Wusterhausen lebt. Außerdem gibt König Tipps, wie man sich als Frau in Männerdomänen durchsetzt: “Wenn ich ein Ziel hatte, habe ich versucht mir Allianzen zu suchen und Netzwerke aufzubauen, die mich diesem Ziel näher bringen. Genauso machen es die Männer!” Lesen Sie mehr in unserem großen FMNL-Interview mit Dorette König:

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“Ich wollte meine Visionen verwirklichen”

Dienstag, 19. Juli 2011 von Redaktion FMNL

1990 begann Dörte Thie im Keller ihres Wohnhauses im brandenburgischen Blankenfelde ein Zahntechnik-Studio einzurichten. “Ich wollte meine beruflichen Geschicke selbst in die Hand nehmen und meine Visionen verwirklichen”, erzählt die dreifache Mutter rückblickend. Was als Ein-Frau-Betrieb begann, entwickelte sich schnell zu einem renommierten Unternehmen in der Region. Heute zählt das “Dental Studie Thie” 15 Mitarbeiter und drei Lehrlinge. Mindestens einen Ausbildungsplatz im Jahr stellt die Unternehmerin zur Verfügung. “Ich bin der Meinung, dass es nicht nur für den Betrieb besonders wichtig ist, Nachwuchs zu fördern, sondern für den gesamten Berufsstand und die regionale Bevölkerungsentwicklung.” Dabei sei es nicht immer einfach, Lehrlinge in der kleiner werdenden Region zu finden. “Der Trend geht in die großen Kliniken”, erklärt die 51-Jährige. Wie sie es dennoch schafft, den Nachwuchs nach Blankenfelde zu holen und warum die Kleinstadt der ideale Ort für ihre Familie ist, schreibt Dörte Thie in unserem Blog. Wir freuen uns, dass Dörte Thie beim IV. Kongress FMNL in Leipzig einen Gesprächskreis moderieren wird :


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Vor über 20 Jahren begann Dörte Thie im brandenburgischen Blankenfelde im Keller ihres Hauses ein Zahntechnikstudio einzurichten. Heute ist das "Dental-Studio Thie" ein wichtiges Unternehmen in der Region und zählt bereits 15 Mitarbeiter.


DÖRTE THIE: “Vor über 20 Jahren führte mich die Liebe zu meinem Mann von Mecklenburg nach Blankenfelde in Brandenburg, wir bauten ein Eigenheim und schon zu diesem Zeitpunkt stand fest, dass ich meine beruflichen Geschicke selbst in die Hand nehmen möchte. Ich wollte meine Visionen verwirklichen.
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Mentoring: Berufseinstieg leicht gemacht!

Dienstag, 19. Juli 2011 von Redaktion FMNL

2005 startete das Mentoringprogramm „Mentoring für Frauen – Gemeinsam Zukunft gestalten!“ der Brandenburgischen Hochschulen zusammen mit regionalen Unternehmen in Potsdam, Cottbus und Frankfurt (Oder). Mentoring-Programme an Universitäten und Fachhochschulen sind keine Seltenheit mehr. Sie sollen Studentinnen und Doktorandinnen helfen, den Einstieg ins Berufsleben nach der Uni leichter zu machen. Doch wie funktioniert das? Lesen Sie mehr:

Das Mentoring-Programm reagiert auf den geringen Anteil von Frauen in Führungspositionen. Die Verwirklichung von Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt ist ein Ziel des Programms (Foto: UP Transfer GmbH)

Das Prinzip des Mentoring ist ganz einfach: Eine Person, die erfolgreich im Berufsleben steht – eine Mentorin oder ein Mentor – gibt ihr Wissen und ihre Erfahrungen an eine unerfahrene Person – eine Mentee – weiter und macht sie mit den Aufgaben und Anforderungen von Fach- oder Führungskräften vertraut. Ziel des Projekts “Mentoring für Frauen – Gemeinsam Zukunft gestalten!” ist es, Frauen den Einstieg in die regionale Unternehmenslandschaft leichter zu machen, indem sie schon während des Studiums Kontakte zu potentiellen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern knüpfen.
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‘Weltbeweger’ vernetzt kreative Bürger

Dienstag, 19. Juli 2011 von Redaktion FMNL


Überall in Deutschland entwickeln Bürger innovative Ideen, um Herausforderungen wie Überalterung, Armut, Landflucht oder Bildungsnotstand anzugehen. Von diesen herausragenden Projekten erfährt jedoch außerhalb des unmittelbaren Wirkungskreises kaum jemand. Die Idee kann nicht wachsen, in andere Orte getragen werden. Hier setzt die Community-Plattform www.weltbeweger.de an. Lesen Sie einen Gastbeitrag von Bea Paeßler von Weltbeweger:
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Ohne Frauen geht es nicht mehr!

Montag, 6. Juni 2011 von Redaktion FMNL

In dieser Blogausgabe möchten wir Ihnen drei Frauen aus Brandenburg vorstellen, die sich viele Jahre lang ausschließlich Familie und Kindern gewidmet haben und jetzt mit viel Energie und Erfolg zurück ins Berufsleben streben. Fernsehjournalistin Britta Quindt startet nach 10 Jahren Berufspause neu als Drehbuchautorin, Shiyue Berthold fand nach langer Familienauszeit eine Stelle im Rechnungswesen bei BASF Berlin und Gabi L. verwirklicht ihren Wunsch, als selbstständige Grafikdesignerin Fuß zu fassen. Alle drei Frauen fanden mit Hilfe der Zeuthener Akademie für Weiterbildung (ZAK) in Wildau zurück in den Beruf. Die Wildauer Akademie macht Wiedereinsteigerinnen im Rahmen des Aktionsprogrammes “Perspektive Wiedereinstiegs” des BMFSFJ  fit für den Job – Grund genug, ZAK und das Aktionprogramm Perspektive Wiedereinstieg in dieser Ausgabe einmal näher vorzustellen.

IV. Kongress “Frauen machen Neue Länder – Mehr Raum für starke Frauen”


Wir werden immer älter, wir werden immer weniger – die demografische Wende ist schon heute in vielen Regionen Ostdeutschlands deutlich spürbar, sei es, weil Unternehmen es schwer haben, qualifiziertes Personal zu finden, sei es, weil die Grundschule in unmittelbarer Nähe plötzlich schließt oder der Bus noch seltener die nächste Stadt ansteuert. Den Herausforderungen des demografischen Wandels widmen wir uns beim  IV. Kongress “Frauen machen Neue Länder – Mehr Raum für starke Frauen” am 27. Oktober 2011 in Leipzig, im Mediencampus Villa Ida. Wieder richten wir den Blick auf die vielen Kräfte und Ressourcen, die insbesondere die Frauen in den Neuen Ländern bereit stellen: Dynamische Frauen, die ganz selbstverständlich eine aufstiegsorientierte Berufslaufbahn anstreben und starke Antworten auf die neuen Fragen finden. Denn oft sind es die Frauen, die in wandelnden Regionen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und ihre Konzepte erfolgreich umsetzen. Die Anmeldung zur Tagung ist ab Anfang Juli 2011 möglich.

Geschichten vom „Dableiben“ und „Machen“ sind gefragt


Unsere neue Studie untersucht, inwieweit durch den demografischen Wandel Politik, Verwaltung und Wirtschaft zunehmend “femininer” werden und Frauen neue Freiräume für sich erschließen und nutzen. Denn trotz aller Herausforderungen bieten viele Regionen besondere Chancen und Raum für ungewöhnliche Ideen. Hier leben – wie wir in den vergangenen Studien gezeigt haben – selbstbewusste und starke Frauen, die die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Neuen Bundesländer maßgeblich gestalten.

Mit unserer Online-Befragung möchten wir Frauen ansprechen, die in schrumpfenden Regionen der Neuen Bundesländer – egal ob im Dorf oder in der Stadt – leben. Wir suchen Frauen, die Herausforderungen angepackt und die besonderen Gestaltungsmöglichkeiten genutzt haben. Ihre Geschichten vom „Dableiben“ und „Machen“ möchten wir aufzeichnen, nacherzählen und dadurch sichtbar machen. Widmen Sie uns 10 Minuten Ihrer Zeit und nehmen Sie an unserer Befragung teil! Die Ergebnisse der Befragung werden auf dem IV. Kongress in Leipzig den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und der Medienöffentlichkeit präsentiert.

(Zum Lesen der Beiträge bitte runter scrollen!)

Entschlossene Wiedereinsteigerinnen in den Job: Shiyue Berthold, Gabi L. und Britta Quindt – Fotos: privat

Entschlossene Wiedereinsteigerinnen in den Job: Shiyue Berthold, Gabi L. und Britta Quindt – Fotos: privat

Online-Umfrage für neue Studie 2011

Montag, 6. Juni 2011 von Redaktion FMNL


Das gängige Klischee über das Leben in schrumpfenden Regionen der Neuen Bundesländern sieht so aus: Verlassene Dörfer und Kleinstädte, hohe Arbeitslosigkeit und wachsende Fremdenfeindlichkeit, immer mehr alte Menschen und flüchtende junge Frauen – Stimmt das wirklich?

Denn trotz aller Herausforderungen bieten diese Regionen besondere Chancen und Raum für ungewöhnliche Ideen. Hier leben – wie wir in den vergangenen Studien gezeigt haben – selbstbewusste und starke Frauen, die die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Neuen Bundesländer maßgeblich gestalten.

Mit unserer Online-Befragung möchten wir Frauen ansprechen, die in schrumpfenden Regionen der Neuen Bundesländer – egal ob im Dorf oder in der Stadt – leben. Wir suchen Frauen, die Herausforderungen angepackt und die besonderen Gestaltungsmöglichkeiten genutzt haben. Ihre Geschichten vom „Dableiben“ und „Machen“ möchten wir aufzeichnen, nacherzählen und dadurch sichtbar machen.

Wir möchten Sie herzlich einladen, an unserer Befragung teilzunehmen. Die Beantwortung der Fragen wird ca. 10 Minuten in Anspruch nehmen. Alle Antworten werden anonymisiert ausgewertet.
Wir freuen uns über eine rege Teilnahme. Bitte machen Sie auch in ihrem Umfeld auf die Befragung aufmerksam.

Hier geht’s zur Online-Umfrage!

Die Befragung wird im Auftrag des Beauftragten der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer durchgeführt.