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“Freiheit ist das Motiv”

Samstag, 9. Juli 2011 von Redaktion FMNL

Die Kreativwirtschaft ist ein Wachstumsmarkt, der vor allem Frauen anzieht, sagt Iris Kronenbitter, Leiterin der Bundesweiten Gründerinnenagentur (bga). “Die Motive der kreativen Frauen sind vorrangig die ‚schöpferische Freiheit’, die ‚Verwirklichung einer künstlerischen Idee’ und die ‚freie Zeiteinteilung’”, weiß Kronenbitter. In unserem Blog erklärt sie, die Branchen und Umsätze der Kreativwirtschaft und welche Möglichkeiten die bga Frauen bietet, die ein Unternehmen in der Kreativbranche gründen möchten.

Logo der bgaIRIS KRONENBITTER: “Die Kreativwirtschaft gilt als Wachstumsmarkt mit z.T. zweistelligen Wachstumsraten in einzelnen der 11 Teilbranchen, die unter diesem Begriff zusammengefasst sind.

Zur Kreativwirtschaft zählen die Kernbranchen Verlagsgewerbe, Film- und Rundfunkwirtschaft, Literatur und Musik, visuelle und darstellende Kunst, Journalismus und Nachrichtenbüros, Museumsshops, Kunstaustellungen, sowie der Einzelhandel mit Kulturgütern, Architekturbüros, Designwirtschaft, Werbung und Software/Games. 237.000 Unternehmen und mehr als eine Million Beschäftigte erwirtschafteten 2009 einen Umsatz von rd. 131 Milliarden €. 28 % dieses Umsatzes werden allein in der Software-/Games-Industrie erzielt.
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Ohne Frauen geht es nicht mehr!

Montag, 6. Juni 2011 von Redaktion FMNL

In dieser Blogausgabe möchten wir Ihnen drei Frauen aus Brandenburg vorstellen, die sich viele Jahre lang ausschließlich Familie und Kindern gewidmet haben und jetzt mit viel Energie und Erfolg zurück ins Berufsleben streben. Fernsehjournalistin Britta Quindt startet nach 10 Jahren Berufspause neu als Drehbuchautorin, Shiyue Berthold fand nach langer Familienauszeit eine Stelle im Rechnungswesen bei BASF Berlin und Gabi L. verwirklicht ihren Wunsch, als selbstständige Grafikdesignerin Fuß zu fassen. Alle drei Frauen fanden mit Hilfe der Zeuthener Akademie für Weiterbildung (ZAK) in Wildau zurück in den Beruf. Die Wildauer Akademie macht Wiedereinsteigerinnen im Rahmen des Aktionsprogrammes “Perspektive Wiedereinstiegs” des BMFSFJ  fit für den Job – Grund genug, ZAK und das Aktionprogramm Perspektive Wiedereinstieg in dieser Ausgabe einmal näher vorzustellen.

IV. Kongress “Frauen machen Neue Länder – Mehr Raum für starke Frauen”


Wir werden immer älter, wir werden immer weniger – die demografische Wende ist schon heute in vielen Regionen Ostdeutschlands deutlich spürbar, sei es, weil Unternehmen es schwer haben, qualifiziertes Personal zu finden, sei es, weil die Grundschule in unmittelbarer Nähe plötzlich schließt oder der Bus noch seltener die nächste Stadt ansteuert. Den Herausforderungen des demografischen Wandels widmen wir uns beim  IV. Kongress “Frauen machen Neue Länder – Mehr Raum für starke Frauen” am 27. Oktober 2011 in Leipzig, im Mediencampus Villa Ida. Wieder richten wir den Blick auf die vielen Kräfte und Ressourcen, die insbesondere die Frauen in den Neuen Ländern bereit stellen: Dynamische Frauen, die ganz selbstverständlich eine aufstiegsorientierte Berufslaufbahn anstreben und starke Antworten auf die neuen Fragen finden. Denn oft sind es die Frauen, die in wandelnden Regionen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und ihre Konzepte erfolgreich umsetzen. Die Anmeldung zur Tagung ist ab Anfang Juli 2011 möglich.

Geschichten vom „Dableiben“ und „Machen“ sind gefragt


Unsere neue Studie untersucht, inwieweit durch den demografischen Wandel Politik, Verwaltung und Wirtschaft zunehmend “femininer” werden und Frauen neue Freiräume für sich erschließen und nutzen. Denn trotz aller Herausforderungen bieten viele Regionen besondere Chancen und Raum für ungewöhnliche Ideen. Hier leben – wie wir in den vergangenen Studien gezeigt haben – selbstbewusste und starke Frauen, die die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Neuen Bundesländer maßgeblich gestalten.

Mit unserer Online-Befragung möchten wir Frauen ansprechen, die in schrumpfenden Regionen der Neuen Bundesländer – egal ob im Dorf oder in der Stadt – leben. Wir suchen Frauen, die Herausforderungen angepackt und die besonderen Gestaltungsmöglichkeiten genutzt haben. Ihre Geschichten vom „Dableiben“ und „Machen“ möchten wir aufzeichnen, nacherzählen und dadurch sichtbar machen. Widmen Sie uns 10 Minuten Ihrer Zeit und nehmen Sie an unserer Befragung teil! Die Ergebnisse der Befragung werden auf dem IV. Kongress in Leipzig den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und der Medienöffentlichkeit präsentiert.

(Zum Lesen der Beiträge bitte runter scrollen!)

Entschlossene Wiedereinsteigerinnen in den Job: Shiyue Berthold, Gabi L. und Britta Quindt – Fotos: privat

Entschlossene Wiedereinsteigerinnen in den Job: Shiyue Berthold, Gabi L. und Britta Quindt – Fotos: privat

“Ich blicke optimistisch in die Zukunft!”

Montag, 6. Juni 2011 von Redaktion FMNL
Shiyue Berthold

Shiyue Berthold mit ihren Töchtern Jun Ying-Ricarda und Yong Lan-Wilhelmine (v. r.) – Foto: privat


Shiyue Berthold: “Mein Name ist Shiyue Berthold. Ich wurde 1972 in der Volksrepublik China in Tian Jin geboren. Tian Jin ist eine Hafenstadt am Pazifik mit 12 Mio. Einwohnern, ca. 150 km süd-östlich von Peking. Dort wuchs ich auf, ging zur Schule und studierte an der Branch Universität Wirtschaftswissenschaften (Abschluss als Bachelor of Science). In Tian Jin sammelte ich auch meine ersten Berufserfahrungen im Costumer-Relationship- und Projektmanagementbereich für ein internationales Joint Venture.

Im September 2001 bin ich nach Deutschland gekommen um einen internationalen Studienabschluss zu erlangen. Von 2001 bis  2005 studierte ich an der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus Wirtschaftsingenieurwissenschaften. Im Anschluss legte ich an der Technischen Hochschule Anhalt in Bernburg mein MBA International Trade ab.

“Ich musste auf einen Krippenplatz warten”

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“Mein Konzept für die Zukunft steht!”

Montag, 6. Juni 2011 von Redaktion FMNL

Rasselbande

Grafikerin Gabi L. mit ihrer "Rasselbande" – Foto: privat


GABI L.:
“Ich bin Gabi, 43 Jahre, gelernte und berufserfahrene Grafik-Designerin und stolze Mutter von vier wunderbaren Kindern. Die letzten fast 15 Jahre habe ich der „Aufzucht meiner geliebten Rasselbande“ gewidmet. Es war eine tolle Zeit, die ich nicht missen möchte. Meinen Beruf als Grafikerin habe ich solange auf Eis gelegt, aber der Wunsch, wieder kreativ tätig zu werden war stets präsent. Vor 20 Monaten habe ich mich nach 23 Jahren von meinem Mann getrennt. Unsere vier Kinder konnten sich nicht für Mama oder Papa entscheiden, und so betreuen wir sie seitdem im 14-tägigen Wochenwechsel.

Kostenübernahme für die Kinderbetreuung

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“Ich folge sechs Grundmaximen”

Montag, 7. März 2011 von Redaktion FMNL

Steffi Haubold leitet als Franchise-Nehmerin zwölf McDonald’s Restaurants mit 550 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in Berlin und Brandenburg. “Ich empfinde eine tiefe Verantwortung, die zuweilen auch eine Last sein kann”, sagt die 44-Jährige. Sechs Grundmaxime des Handelns helfen ihr dabei, tagtäglich Entscheidungen zu treffen. Eine davon: Bleibe immer berechenbar und führe nachvollziehbar. “Es ist übrigens ratsam, sich seine eigenen Verhaltensregeln gut leserlich ins eigene Büro zu hängen.” Lesen Sie hier weitere Führungstipps von Steffi Haubold:

Steffi Haubold

Steffi Haubold

STEFFI HAUBOLD: “Ich lasse mich von dem Grundsatz leiten, dass es nicht reicht, die Führung per se zu haben, sondern auch zu führen. Ich meine damit die aktive Führung und die ständige Auseinandersetzung mit dem eigenen Führungsverhalten. Für mich besteht bis heute die größte Herausforderung im ausgewogenen und richtigen Umgang mit basisdemokratischen Prozessen, bei denen ich bewusst Teil der Gruppe bin und dem tatkräftigen Treffen von Entscheidungen.

Menschen und Gruppen von Menschen wollen immer beides. Sie erwarten parallel zur Teamarbeit immer auch eine klare und spürbare Führung. Interessanterweise verspüre ich im Rahmen meiner Führungsrolle gegenüber 550 Mitarbeitern keinerlei Machtgefühle. Die Literatur spricht darüber ja häufiger. Ob dies eine weibliche Eigenschaft ist, mag ich nicht beurteilen. Ich empfinde eine tiefe Verantwortung, die zuweilen auch eine Last sein kann.

Sechs Grundmaxime der Führung

Für mich ist Führung besonders wichtig in Situationen, die keinen weiteren Aufschub dulden oder in denen ein Zielkonflikt besteht, der durch die Beteiligten nicht lösbar ist. Lesen Sie weiter… »

“Macht bedeutet Autonomie”

Montag, 7. März 2011 von Redaktion FMNL

‘Anke Domscheit-Berg verlässt Microsoft und macht sich als Beraterin in Sachen Frauenförderung selbständig‘, lautete die Schlagzeile der letzten Woche. “Alles auf Anfang, das macht mir keine Angst, als eine, die aus dem Osten kommt”, zitierte die SZ die Berlinerin im Artikel “Frau mit Teflonschicht”. Wir wünschen Anke Domscheit-Berg viel Erfolg beim Neustart! Im FMNL-Interview zum Thema Führung erklärt Anke Domscheit-Berg u.a. welche Stereotype den Aufstieg von Frauen verhindern, was Frauen im Job zu Höchstleistungen motiviert, welche Statussymbole für eine Führungsfrau wichtig sind und wie Frauen ihren Hang zu Micromanagement besiegen.

Anke Domscheit-Berg

Anke Domscheit-Berg

Redaktion FMNL: Was treibt Sie persönlich an, im Job voran zu kommen?

Anke Domscheit-Berg: Ich denke, mein persönlicher Antrieb beruflich voranzukommen, ist sehr oft bei Frauen anzufinden. Ich glaube, dass Frauen meist ein komplett anderes Machtverständnis haben als der durchschnittliche Mann.

Für einen Durchschnittsmann bedeutet Macht, möglichst vielen Menschen sagen zu können, wo es lang geht, was sie tun und lassen sollen. Für eine Frau bedeutet Macht eher die Möglichkeit, weniger Menschen über sich zu wissen, die ihr sagen, was sie zu tun hat. Mehr Macht bedeutet für Frauen einen Gewinn an Autonomie, Freiheit und Unabhängigkeit. Viele Frauen wollen vor allem nach ihrem Sinn steuern und selbst etwas verändern können. Deshalb besetzen Frauen auch häufiger Stabspositionen, die zwar hierarchisch hoch angesiedelt sind und viel Einfluss ermöglichen aber denen nur wenige oder keine Mitarbeiter unterstellt sind. Männer hingegen sind eher in leitenden Positionen mit vielen Untergebenen zu finden.

FMNL: Was motiviert Frauen im Job zu Höchstleistungen? Was frustriert Frauen?

ADB: Was Frauen viel mehr antreibt als Männer ist öffentliche Anerkennung. Gleichzeitig vermissen sie gerade diese Anerkennung ganz besonders, eben weil sie diese seltener bekommen. Allerdings kümmern sie sich auch weniger als Männer darum. „Fishing for compliments“ im Job ist typisch für Männer.

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“Artikuliert eure Stärken!”

Montag, 7. März 2011 von Redaktion FMNL

„Frauen artikulieren wesentlich seltener und weniger offensiv ihre Stärken“, beobachtet Diana-Lydia Wade, Hauptmann und Kompaniechefin der Bundeswehr in Sachsen-Anhalt. Frauen, die im Beruf nach oben kommen wollen, rät die 29-Jährige ihr Können und ihre Erfolge zu zeigen. Die Leipzigerin weiß, wovon sie spricht: Der Weg bis zur Kompaniechefin war fordernd – in ihrer Ausbildung musste sie die gleichen Leistungen erbringen wie ihre männlichen Kameraden, im Sport ebenso wie auch im Umgang mit Waffen. Heute bildet Diana-Lydia Wade eine Einheit von 170 Soldaten unter anderem auch für den Afghanistaneinsatz aus. Diana-Lydia Wade schreibt für unseren Blog zum Thema Führung:

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Kompaniechefin Diana-Lydia Wade mit einem Kameraden


DIANA LYDIA WADE: “‘Echte Leader schauen nicht in Führungsbücher, sondern in die Augen ihrer Mitarbeiter.’ (Monique R. Siegel). Führen bedeutet für mich persönlich ein zielgerichtetes Einwirken auf die mir unterstellten Soldatinnen und Soldaten, um ein Ziel gemeinsam zu erreichen. Ich möchte sie dazu befähigen und ermutigen, Aufträge nicht nur auf Grundlage des militärischen Prinzips von Befehl und Gehorsam durchzuführen, sondern aus Einsicht und Überzeugung.

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“Frau muss Mann nicht kopieren”

Montag, 7. März 2011 von Redaktion FMNL

Uta Guse

Trainerin Uta Guse

Uta Guse berät als selbstständige Trainerin Führungskräfte und deren Teams. Der Ort ihrer Arbeit sei kaum festzulegen, sagt die zweifache Mutter aus Röblingen am See, Sachsen-Anhalt: “Ich bin bei Kunden in Thüringen, Sachsen-Anhalt oder Leipzig  unterwegs. Aber ich coache auch per Telefon- oder Videokonferenz, z.B. eine deutsche Frau in den USA.” In Ihrer Arbeit mit Frauen erlebt sie deren Feinfühligkeit und baut auf individuelle Stärken. Lesen Sie Uta Guses Führungstipps:

UTA GUSE: “Führungskräfte leben in einer sich ständig ändernden Welt: stetig ist der Wandel, komplex sind die Aufgaben und immer anspruchsvoller die Anforderungen. Dabei bewegen sie sich in einer Welt von Widersprüchen von Effizienz und Produktivität und Verständnis und Mitgefühl auf der anderen Seite. Wie viel davon ist gerade in dieser einen Situation angemessen?

Was verstehen Sie unter Führung? Ziele und wirtschaftlicher Erfolg stehen oft an erster Stelle. Oder legen sie den Schwerpunkt mehr auf die Kommunikation? Eine Führungskraft soll ansprechbar, kosten- und zielorientiert, kommunikativ und einfühlsam sein, erfolgreich Netzwerken, Veränderungen vorantreiben und nicht nur operativ sondern v.a. auch strategisch arbeiten und Visionen entwickeln.  Der Vergleich zur eierlegenden Wollmilchsau kommt nicht von ungefähr.

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Ostdeutsche Frauen öfter an der Spitze

Montag, 7. März 2011 von Redaktion FMNL

Frauen in den neuen Bundesländern schaffen es häufiger in Spitzenpositionen, wie eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt. Der Vorsprung gegenüber ihren westdeutschen Kolleginnen lässt sich vor allem damit erklären, dass Frauen in den Neuen Ländern weniger in Teilzeit arbeiten und seltener und kürzer ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen, um ihre Kinder zu betreuen.

»In den letzten Jahren konnten Frauen ihre Beteiligung an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst geringfügig ausbauen«, stellt die IAB-Arbeitsmarktforscherin Corinna Kleinert in ihrer Studie fest. Vor allem in den neuen Bundesländern gelang es den Frauen deutlich öfter in Spitzenpositionen aufzusteigen: Bei Führungskräften in der Privatwirtschaft lag der Frauenanteil im Jahr 2007 bei 24 Prozent in Westdeutschland, in Ostdeutschland bei 29 Prozent. Im öffentlichen Dienst stellten ostdeutsche Frauen mit 45 Prozent sogar schon beinahe die Hälfte aller Führungskräfte.

Ostdeutsche Frauen besetzen öfter Führungspositionen

Ostdeutsche Frauen besetzen öfter Führungspositionen

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Brauchen wir eine Frauenquote?

Donnerstag, 3. Februar 2011 von Redaktion FMNL
Titelblatt "Der Spiegel" - Ausgabe 5/2011

Titelblatt "Der Spiegel" - Ausgabe 5/2011

Endlich diskutiert auch Deutschland über die Frauenquote: “Wenn eine Firma alle Talente für Führungsaufgaben in den Blick nehmen muss, ändert sich auch die Sicht auf die gesamte Belegschaft”, konstatiert Arbeitsministerin Ursula von der Leyen in dieser Woche gegenüber dem Spiegel.

Denn was die Frauenrepräsentanz in Führungspositionen in der Wirtschaft angehe, sei Deutschland unter den Schlusslichtern – im internationalen Vergleich gerade auf Augenhöhe mit Indien und sogar hinter Brasilien, China und Russland.

Die Ministerin will eine Quote für Aufsichtsräte und Vorstände börsennotierter Unternehmen. Frauen und Männer sollen – so ihr Wunsch – in Zukunft jeweils zu mindestens 30 Prozent in wirtschaftlichen Machtzirkeln vertreten sein. “Mehr als die Hälfte aller Hochschulabsolventen ist weiblich. Am Nachwuchs liegt es nicht”, hält von der Leyen fest.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat heute (03.01.2010) über ihren Sprecher Steffen Seibert ausrichten lassen, es werde unter ihrer Führung “keine gesetzlich verpflichtende Quote geben”.

Wir haben uns im Netzwerk “Frauen machen Neue Länder” umgehört. Was halten die Frauen in den Neuen Bundesländern von einer Quote? Brauchen Unternehmen diese Verordnung von “oben”? Lesen Sie hier die ersten Antworten – weitere Statements folgen:

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“Ziele bei Sturm und Regen verfolgen!”

Montag, 10. Januar 2011 von Redaktion FMNL
Podium_Karrieremodelle

Frauen, die es geschafft haben. Moderatorin Tatjana Jury (links) fragt nach, wie die Karriere gelingt. (Foto: Sylvie Weisshäupl)

Hören Sie hier die Podiumsdiskussion als Podcast (ca. 40 min.):

Sie sind selbstbewusst, erfolgreich und weiblich. Die Sprecherinnen des Podiums “Zukunftsweisende Modelle für den Aufstieg von Frauen” diskutierten auf dem III. Kongress “Frauen machen Neue Länder – Frauenkarrieren in Ostdeutschland” über wichtige Partner im Beruf und im Privaten und gewährten einen ganz persönlichen Einblick in ihr Leben zwischen Familienalltag und Berufsleben.

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Willkommen im Ostfrauen_Blog!

Donnerstag, 28. Oktober 2010 von Redaktion FMNL
Unsere aktuellen Themen im Überblick:
Dr. Martina Münch, Daniela Kolbe, Torhild Barlaup und Prof. Dr. Michaela Kreyefeld (v.l.)

Dr. Martina Münch, Daniela Kolbe, Torhild Barlaup und Prof. Dr. Michaela Kreyenfeld (v.l.)


Ostfrauen_Blog zu Gast in Norwegen: Dank einer gesetzlichen Quote sind in norwegischen Aufsichtsräten 40 Prozent Frauen vertreten. Auch Torhild Barlaup, Chefin eines Autoreparaturbetriebs mit 175 Mitarbeitern, trifft Entscheidungen in zwei Aufsichtsräten. Wir trafen die 42-Jährige in Oslo und sprachen mit ihr über die Vorteile der Quotenregelung.

Von Heidelberg nach Cottbus nach Magdeburg: Die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur im Land Brandenburg Dr. Martina Münch hat sieben Kinder. Die gebürtige Heidelbergerin entschied sich im Jahr 1994 mit ihrer Familie, nach Cottbus zu ziehen und lebt seitdem in den Neuen Länder. “Die guten Kinderbetreuungsmöglichkeiten waren für uns ausschlaggebend!”

“Der Westen folgt eher dem ostdeutschen Trend”, sagt Prof. Dr. Michaela Kreyenfeld, Juniorprofessorin an der Universität Rostock, mit Blick auf das Heiratsverhalten und die Erwerbstätigkeit von Müttern. Die 41-Jährige Mutter zweier Kinder berichtet im Blog über die wichtigsten Ergebnisse ihrer aktuellen Studie.

“Die Welt ist veränderbar”, sagt Daniela Kolbe, jüngste Abgeordnete der SPD-Fraktion im Bundestag. Ihr Wille nach demokratischer Mitgestaltung wurde geweckt, als die damals Neunjährige 1989 den Fall der Mauer verfolgte. Für Ostfrauen_Blog berichtet sie über ihren Werdegang und ihre Ziele.