Posts getaggt ‘Selbstständigkeit’

“Hier gibt es wenig Konkurrenz!”

Donnerstag, 9. August 2012 von Redaktion FMNL

Mit einer tollen Geschäftsidee zog es Jungunternehmerin Astrid Kriege-Steffen zurück in ihre Heimat Sachsen-Anhalt. „Der Wunsch als freiberufliche Ernährungsberaterin in Haldensleben zu arbeiten, wuchs bereits während meines Studiums in Gießen“, sagt die 30-Jährige. Mit der Unterstützung von Familie, Freunden und Gründerinnennetzwerken wie den ego.Piloten und JuEx setzte sie ihre Idee in die Tat um.


Astrid_Kriege_SteffenAstrid Kriege-Steffen: „Der Wunsch als freiberufliche Ernährungsberaterin in Haldensleben zu arbeiten, wuchs bereits während meines Studiums. Das motivierte mich, ein Praktikum in der Zentrale des Studios für Ernährungsberatung Dr. Ambrosius in Wiesbaden zu absolvieren – ein Netzwerk von freiberuflich tätigen Ernährungsberaterinnen, welche in ganz Deutschland arbeiten. Der Vorteil dieses Netzwerkes besteht in einem intensiven Informationsaustausch zwischen den Netzwerkmitgliedern sowie in der Bereitstellung von qualifizierten und von Krankenkassen anerkannten Beratungsmaterialien.

Vielzahl an Unterstützungsmöglichkeiten für Gründerinnen

Ich werde mich diesem Netzwerk anschließen und in Haldensleben, meiner Heimatstadt, ein eigenes Studio für Ernährungsberatung gründen. Familie, Freunde und Bekannte sind in unmittelbarer Nähe, um mein Vorhaben tatkräftig zu unterstützen, sei es durch zuhören bei Problemen, Weitergabe von interessanten Informationen, Mund-zu-Mund-Propaganda und vielem mehr. Ein weiterer Grund, warum für mich nur Haldensleben für meine Existenzgründung in Betracht kommt ist, dass es im Bereich der qualifizierten Ernährungsberatung in der Region nur wenig Konkurrenz gibt.

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“Wie ich mich kreativ durchs Leben rette”

Sonntag, 10. Juli 2011 von Redaktion FMNL

Ariane Jedlitschka wohnt in Leipzig. Sie ist Künstlerin, Mutter und seit 14 Jahren auf der Suche nach dem idealen Arbeitsplatz. Sie selbst sagt: „Seit sieben Jahren weiß ich, dass ich wohl niemals angestellt sein kann.“ Deshalb konzipiert sie nun eigenständig interdisziplinäre Kunstprojekte und stellt damit das Nebeneinander der Dinge in Frage. Im Westwerk Leipzig betreibt die 31-jährige die Kunstgalerie EEG (essential existence gallery). 2010 wurde ihr Unternehmen HAL (hybrid art lab) in einem bundesweiten Wettbewerb zu einem der 32 „Kultur- und Kreativpiloten Deutschlands“ gekürt. Im Verein „Helden wider Willen e.V.“ engagiert sich die Leipzigerin für einen freien Zugang zu Wissenschaft, Kultur und Bildung. Ihr aktuelles Projekt ist ein europäisches Bildungs- und Filmprojekt: “Supermom Kick-Offfindet derzeit in fünf europäischen Ländern statt und fördert die Sichtbarkeit alleinerziehender Eltern und ihrer Kinder in den Medien.

Ariane Jedlitschka und Matthias Petzold auf dem 1. Netzwerktreffen in Leipzig  im Rahmen ihres neuen Vernetzungsprojektes UTOPIA ATTRAKTOR

Ariane Jedlitschka und Matthias Petzold auf dem 1. Netzwerktreffen in Leipzig im Rahmen ihres neuen Vernetzungsprojektes UTOPIA ATTRAKTOR

ARIANE JEDLITSCHKA: Wie ich mich kreativ durchs Leben rette.

Ich war Guttenberg! Ich kopierte aus Angst zu Versagen.
Ich kaufte mir was ich nicht konnte. Ich war erwachsen.

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“Wir wussten alle, das ist das Richtige”

Montag, 6. September 2010 von Redaktion FMNL

Die Wahlmagdeburgerinnen Eva-Luise Volkmann (30) und Grit Bümann (29) gründeten schon während ihres Studiums zusammen mit zwei Studienkollegen die Filmproduktionsfirma blende39. Als “Herzstück” ihrer Arbeit bezeichnen die Filmemacherinnen den Dokumentarfilm. Daneben haben sie sich auf die Produktion von Imagefilmen für kleine und mittelständische Unternehmen spezialisiert. Grit Bümann – gerade Mutter einer Tochter geworden – ist heute als freie Journalistin und Autorin in vielen Film- und Fernsehproduktionen, u.a. für blende 39, tätig. Wir sprachen mit den jungen Frauen über ihre Karriere und was es für sie bedeutet, als Frau selbstständig zu sein.

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Eva-Luise Volkmann, Peter Bräunig und Grit Bümann (von links nach rechts)


FMNL: Was bedeutet der Name blende39? Mit Blende bezeichnet man eine Öffnung im Objektiv. Aber die Zahl 39?

E.L.V.: 39 ist die Postleitzahl von Magdeburg und der Region.
G.B.: Und dem Nördlichen Sachsen-Anhalt
E.L.V.: Richtig. Wir wollten den Regionalbezug betonen und es war der erste Name, den wir uns 2006 bei der Gründung gegeben haben. Wir werden diesen Namen bald ändern und etwas Neues daraus machen.

FMNL: Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag von Filmemacherinnen aus?

E.L.V.: Als Selbstständige muss ich meinen Arbeitsalltag sehr viel konzentrierter strukturieren, als wenn ich einen festen Arbeitsplatz hätte. Die Strukturen muss ich mir selbst schaffen, keiner gibt sie vor.
G.B.: Der Tagesablauf enscheidet sich nach der anstehenden Arbeit. Da gibt es Schreibtischarbeit, oder man hat Termine oder steckt mitten in einem Projekt und dreht den ganzen Tag.
E.L.V.: Es kommt auch darauf an, ob man einen Image- oder Dokumentarfilm dreht. Beide Arten von Filmen erfordern einen langen Vorlauf an Recherche und inhaltlicher Arbeit. Vor allem geht es darum, zu schauen, wie sich das Projekt finanzieren lässt. Dieser Prozess kann sich über viele Monate ziehen. Sind die finanziellen Mittel dann da, geht es an die Drehplanung und Umsetzung.


FMNL: Sie haben beide an der Uni in Magdeburg Journalistik und Medienmanagement studiert und auch dort Ihre Firma gegründet. Warum sind Sie in Magdeburg geblieben? Was hat Magdeburg was andere Städte nicht haben?


E.L.V.: Dass wir in Magdeburg geblieben sind, war Zufall. Wir alle haben nicht direkt nach dem Abitur mit dem Studium begonnen, sondern haben zunächst Verschiedenes ausprobiert. Als wir von dem Studiengang Journalistik und Medienmanagment gehört haben, der damals neu gegründet worden war, hatten wir alle schnell das Gefühl, das ist das Richtige.
G.B.: Neben dem Studium und den Projekten innerhalb des Studiums erhielten wir immer auch Aufträge. Damit war für uns klar, in der Region gibt es einen Bedarf an Filmproduktionen. So haben wir bereits während des Studiums unsere Firma in Magdeburg gegründet.


FMNL: Warum haben Sie blende 39 schon während des Studiums gegründet?
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“Haarwaschabenteuer” in Erfurt

Donnerstag, 15. Juli 2010 von Redaktion FMNL


Haarwaschabenteuer Heute morgen erhielten wir zu unserer großen Freude folgende Mail von Annegret Sattler, einer Kongressteilnehmerin, die wir freundlicherweise hier samt Bildanhang zitieren dürfen.

Insbesondere unsere Grafikabteilung dürfte sich über das gelungene Selbstportrait und Logo-Pendant in schwarz-weiß freuen – für die 34-Jährige Unternehmerin Annegret Sattler aus Erfurt ein Sinnbild für ihre Selbständigkeit: stürmisch und frisch!




“Liebes Team von Frauenmachenneueländer,

ich bin heute auf das neue Erscheinunsgbild der Webseite gestoßen und mußte über die Silhouette der Frau im Logo schmunzeln. Hat mich an ein Foto erinnert, welches ich mal gemacht habe…  Ja, das bin ich – nach einem rasanten “Haarwaschabenteuer”. Wenn ich heute so darauf schaue, dann fühle ich mich gerade in meiner Selbständigkeit ähnlich – stürmisch und frisch! (…)

Seien Sie herzlich gegrüßt aus Erfurt!

Annegret Sattler”