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IV. Kongress

Frauen machen Neue Länder – Mehr Raum für starke Frauen! 2011


Voller Erfolg: Der IV. Kongress 2011 fand am 27. Oktober 2011 in Leipzig, im Mediencampus Villa Ida, Poetenweg 28, statt.

 

"Danke für die vielen wundervollen Begegnungen! Ich komme auf jeden Fall wieder.
In ein liebevolles, achtsames Miteinander waren alle Lebensthemen eingebunden (Gaumenfreuden und Musik eingeschlossen). Beeindruckend die vertretene hochkarätige Kompetenz. Das war ein Auftanken auf allen Ebenen."

Impulssprecherin Dr. Kerstin Finger, Mobile Zahnärztin, Templin im Online-Gästebuch (Lesen Sie hier alle Kommentare zur Veranstaltung)

 

250 Frauen aus den Neuen Ländern, davon ca. ein Drittel aus ländlichen, vom demografischen Wandel geprägten Regionen, trafen sich am 27. Oktober 2011 in Leipzig zum IV. Kongress "Frauen machen Neue Länder - Mehr Raum für starke Frauen!". Der Kongress rückte die Projekte, Ideen und Erfahrungen erfolgreicher Macherinnen ins Blickfeld, die in den sich wandelnden Regionen mit Dynamik und Leidenschaft die gesellschaftlichen Veränderungsprozesse gestalten und für sich nutzen. Sie tragen soziale Verantwortung, knüpfen starke Netzwerke und  begegnen bürokratischen Hürden mit unkonventionellen Lösungen.
In Impulsreden, Podiumsdiskussionen, Workshops und Gesprächsrunden berichteten sie aus ihrer Berufspraxis, standen in offenen Gesprächen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Rede und Antwort und lieferten Strategien und Tipps aus erster Hand.


Neue Studie: Pioniergeist der Frauen bringt Leben in ostdeutschen Regionen

Die ostdeutschen Bundesländer zeigen schon heute, wie der demografische Wandel durch kreative und unkonventionelle Handlungsmodelle zu bewältigen sei, lautet das zentrale Ergebnis der Studie “Mehr Raum für starke Frauen!” (Dähner/Bauer 2011), die die pme Familienservice GmbH im Auftrag des Beauftragten der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer realisiert hat. Frauen spielen hierbei eine zentrale Rolle. Mit praktischen und zukunftsfähigen Konzepten gestalten sie den Wandel. Sie knüpfen starke Netzwerke, tragen soziale Verantwortung und begegnen bürokratischen Hürden mit unkonventionellen Lösungen. Neben der Auswertung einer Online-Befragung, an der 371 Frauen aus den Neuen Ländern teilnahmen, stellt die Studie in 14 Einzelporträts Frauen vor, die mit ihren Pioniergeist das Leben in ostdeutschen Dörfern und Kleinstädten prägen.  Mehr...


Hier können Sie den Kongressflyer downloaden (0,1 MB)

Lesen Sie den gesamten Pressetext hier (0,9 MB)

 

 


Impulsrede


Erfolgreich in Zeiten des Umbruchs – Plädoyer für einen Kulturwandel

Dr. med. dent. Kerstin Finger, mobile Zahnärztin in Templin, Brandenburg (Foto: Sylvie Weisshäupl)


dr_kerstin_finger_klein"Ein Impuls hat physikalisch gesehen immer etwas mit Energiezufuhr zu tun. Er soll anschieben und in Bewegung setzen, was vorher in Ruhe war oder eine Richtungsänderung provozieren, unabhängig davon ob der oder das überhaupt bewegt werden oder seine Richtung ändern will.


Es ist ein Anstoß, hat damit schon ein wenig etwas Aggressives oder gar „Anstößiges“ und ist so sicher immer ambivalent
Er reizt unter Umständen zum Widerspruch – was mir das Liebste wäre, denn dann kommen wir miteinander ins Gespräch und in Beziehung –  dann wird es lebendig!


Und da wären wir schon bei meiner ersten These:

In Zukunft kann es nicht mehr darum gehen, dem Leben mehr Quantität abzuringen oder zuzuführen bzw. noch mehr Ordnungen für ein geregeltes Leben oder gar Ableben (z.B. in Pflegeheimen) zu schaffen, sondern wir brauchen mehr Lebendigkeit.

Und eine solche Lebendigkeit, die wir hoffentlich noch alle aus Kindertagen kennen, verträgt sich nun einmal schlecht mit einer Unmenge von Regelungen und Vorschriften und mit den Abertausenden „So macht man das!“.

Mein erster Titelvorschlag für die heutige Einführung war deshalb: „Vom Gehorsam zur Verantwortung – Plädoyer für einen Kulturwandel“. Den Veranstaltern war dies zu missverständlich daher haben wir uns auf den anderen, weicheren, höflicheren geeinigt. Ich mute Ihnen  heute dennoch meine Variante zu, weil ich die Möglichkeit habe zu erläutern und mit Ihnen zu diskutieren. Aber zurück.


Um welchen Umbruch geht es eigentlich?
Der demographische Wandel ist kein Umbruch – er ist eine Tatsache! (...)" Dr. med. dent. Kerstin Finger, mobile Zahnärztin in Templin, Brandenburg

 

Die gesamte Impulsrede von Dr. med. Kerstin Finger können Sie hier downloaden (0,3 MB)

 

 


Kooperationspartnerinnen

Sachsen-Anhalt möchte Kongressreihe fortführen

 

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Schmiedeten Zukunftspläne: Kongressorganisatorin Gisela Erler, BMI Ministerialdirigentin Dagmar Hesse und Prof. Dr. Angela Kolb, Ministerin für Justiz und Gleichstellung in Sachsen-Anhalt, vor der Villa Ida des Mediencampus in Leipzig (von v. l. Foto: Sylvie Weisshäupl)

 

Seit vier Jahren organisiert die pme Familienservice GmbH unter Leitung von pme-Gründerin Gisela Erler den Kongress "Frauen machen Neue Länder" im Auftrag des Beauftragten der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer.

 

In ihrem Grußwort zum IV. Kongress 2012 erklärte Prof. Dr. Angela Kolb, Ministerin für Justiz und Gleichstellung in Sachsen-Anhalt, die grundsätzliche Bereitschaft Sachsen-Anhalts, das Kongressformat "Frauen machen Neue Länder" im kommenden Jahr fortzuführen.

 

Über die gemeinsame Zusammenarbeit werden sich Sachsen-Anhalt und der Beauftragte im Anschluss an den Kongress verständigen.


 

 

 

 

 


Podium

Wie Frauen Wandel und Wachstum in den Neuen Ländern gestalten – Podium

Moderation: Gisela Erler, Kongressorganisatorin pme Familienservice und Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung in Baden-Würtemberg

 

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Iris Feldmann (Foto links) initiierte 2008 die Teilnahme der Region Ludwigsfelde an dem vom Bundesministerium für Landwirtschaft ausgeschriebenen Wettbewerb „Bioenergie-Regionen“ und leitet seit Juni 2009 das Projekt „Bioenergie-Region Ludwigsfelde“.

"Unser interdisziplinäres Team zu dem neben mir als Juristin u.a. eine Umweltpsychologin und eine Bauingenieurin gehören, konzentriert sich vor allem auf die Netzwerkarbeit in der Region", sagt Feldmann. "Frauen sind besonders stark darin zu erkennen, welche Bereiche und welche Personen angesprochen werden müssen, damit Ideen auch weiter transportiert werden". Feldmann ist sicher, dass durch die Energiewende Schrumpfungsprozesse aufgehalten werden können.

 

"Wir müssen umdenken von 'Ich krieg den Strom aus der Steckdose' hin zu 'Ich produziere den Strom selber'". Das sichere die ökonomische Basis und den sozialen Zusammenhalt von Dorfgemeinschaften. Vor allem weil aus den Einkünften der autarken Energieproduktion gemeinschaftliche Projekte finanziert werden können, die z.B. zum Erhalt des Kindergartens oder der Schule vor Ort beitragen. "Das wiederum führt dazu, dass wieder mehr Familien in die Dörfer ziehen." Viele Frauen hätten dies im Blick und würden sich daher zunehmend auch mit dem Thema Energieversorgung auseinandersetzen.


Dr. Sabine Banda - Mitte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Sabine Banda (Foto Mitte) ist Vorstandsmitglied des Ärztenetzes Südbrandenburg ANSB, indem 50 Ärzte und Ärztinnen vereint sich, um die Patientenversorgung in der Region zu sichern. "Das computergestützte Kernstück unseres Netzwerkes ist eine elektronische Patientenkarte, durch die Hausärzte und Fachärzte miteinander vernetzt  sind", erklärt die Allgemeinmedizinerin. "Dank der Karte kann z.B. der Hausarzt einen Befund direkt an den Facharzt weiter leiten, was Doppel- und Dreifachuntersuchungen erspart und damit den Fachärzten die Möglichkeit gibt, mehr Patienten zu behandeln." Zusammen mit einer kleinen ostdeutschen IT-Firma hat das Ärtzenetzwerk die Datenbank aufgebaut - eine revolutionäre Entwicklung, die wegweisend ist für die Patientenversorgung in Regionen, in denen oft nur wenige Mediziner praktizieren und der Weg zum Arzt immer weiter wird.

 

Derzeit arbeitet das Ärztenetz Südbrandenburg daran, ein Medizinisches Versorgungszentrum zu gründen (MVZ), dass es vor allem Ärztinnen leichter machen soll, ihren Beruf mit der Familie zu vereinbaren. "Im MVZ sind Teilzeitregelungen möglich. Außerdem müssen die Ärzte nicht ihre eigene Praxis aufbauen, um praktizieren zu können, sondern können bei uns angestellt sein." Bundesweit wird dieses MVZ das erste sein, das von Ärzten und Ärztinnen selbst gegründet wird und nicht von einem Krankenhaus oder einer Krankenkasse getragen wird. Auch hier betreten die Brandenburger mutig Neuland.

 

 

Dr. Babette Scurrell

Dr. Babette Scurrell (Foto rechts) ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Bauhaus Dessau mit verantwortlich für die Internationale Bauausstellung Sachsen-Anhalt, ein Langzeitexperiment zum demografischen Wandel. In 19 Klein- und Mittelstädten des Bundeslandes wurde im Rahmen der IBA zwischen 2002 und 2010 erprobt, wie mit Bevölkerungsschwund und Leerstand sinnvoll umgegangen werden kann und sich wandelnde Städte kulturell wiederbelebt werden können.


Dr. Babette Scurrell bezeichnet die IBA rückblickend als 'IBA der Frauen': "Wir trafen bei unserer Arbeit sehr oft auf Frauen, die in den Bauverwaltungen arbeiten oder sich in Bürgerinitiativen engagieren. Frauen sind in der Regel pragmatischer und können besser mit veränderten Situationen umgehen", resümmiert die Soziologin.

"In vielen Städten ging es darum, dass die Bürger und Bürgerinnen die Fürsorge für ein Stück ungenutztes Land zu übernahmen, z.B. entstanden in Dessau ein Apothekergarten, ein Imkergarten und ein Skaterpark ." Frauen in ländlichen Regionen und Kleinstädten zeigten, wie Gemeinschaftsgüter sinnvoll bewirtschaftet werden können. "Frauen in Regionen ohne Wachstum machen darauf aufmerksam, dass es eine andere Art von Wirtschaften geben könnte - die abseits von den Regeln der Marktwirtschaft, die Bedürfnisse der Städter und Städterinnen erfüllen. "

 

Ministerialdirigentin Dagmar Hesse leitet seit März 2011 den Arbeitsstab „Angelegenheiten der Neuen Bundesländer“ im Bundesministerium des Innern in Berlin. “Wir haben durch einen Beschluss des Kabinetts den Auftrag bekommen uns mit dem Thema Demografie zu befassen und Strategien für die Bundesregierung zu erarbeiten, wie man sich mit den ostdeutschen Ländern gemeinsam dem Thema nähern kann", erklärt Dagmar Hesse.

 

Im Austausch mit den Neuen Ländern sei ihr vor allem eines deutlich geworden: „Wir können nicht aus Bundessicht eine Strategie erarbeiten, wenn sie nicht gespeist ist durch Ideen und die Erfahrungen derjenigen, die sich in der Praxis bereits diesem Thema widmen und innovative Projekte vorantreiben. Wenn der Prozess nicht von beiden Seiten betrieben wird, kann ich mir nicht vorstellen, dass es funktioniert, eine gute Strategie zu erarbeiten. "Vor allem in den einzelnen Stadtverwaltungen und Ländern sei es wichtig, dass die jeweiligen Verantwortlichen über die Grenzen ihrer Zuständigkeiten blicken und die demografischen Entwicklungen insgesamt betrachten. „Das ist ein Aspekt, an dem wir arbeiten müssen. Was habe ich für ein Problem, wer ist an diesem Problem beteiligt und was muss ich alles um dieses Problem herum berücksichtigen, damit ich zu einer Lösung komme", betont die Ministerialdirigentin und ergänzt: „Wir müssen aufgabenbezogen denken und nicht zuständigkeitsbezogen. Das ist auch ein Aspekt, der in unserem Handlungskonzept „Daseinsvorsorge im demografischen Wandel zukunftsfähig gestalten“ sehr deutlich geworden ist."


 


Gesprächskreise

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Mehr Informationen zu den Inhalten der Gesprächskreise finden Sie im Tagungsablauf 2011.

 

 

 

Workshops

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http://www.frauenmachenneuelaender.de/images/wordpress/uploads/2011/10/Workshop_Jana_Reiche_klein.jpg

 

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Mehr Informationen zu den Inhalten der Workshops finden Sie im Tagungsablauf 2011.

 

 

 
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III. Kongress

Frauen machen Neue Länder – Frauenkarrieren in Ostdeutschland

04. November 2010 in Leipzig, Mediencampus Villa Ida, Poetenweg 28, 04155 Leipzig
Im Rahmen der offiziellen Feierlichkeiten der Bundesregierung zu "20 Jahre Deutsche Einheit"

 

Mit: Dr. Thomas de Maizière, Bundesminister des Innern, Beauftragter der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer, Berlin und Martina de Maizière, Supervisorin, Coach und Organisationsberaterin, Dresden

Frauen haben Wirtschaft und Gesellschaft in den Neuen Ländern in den 20 Jahren seit der Wiedervereinigung prägend gestaltet. Trotz des hohen Drucks auf dem Arbeitsmarkt sind sie dabei ihren Erwerbs- und Karrieremustern treu geblieben. Nach wie vor sind Frauen im Osten Deutschlands sehr berufs- und aufstiegsorientiert, bekommen früh Kinder und arbeiten auch als Mütter zumeist in Vollzeitbeschäftigung. Es scheint, als böte der moderne Osten gerade Frauen sehr gute Voraussetzungen für die Umsetzung von Karriere- und Lebenszielen.

Der III. Kongress „Frauen machen Neue Länder – Frauenkarrieren in Ostdeutschland“ und die Studie "Das volle Leben! Frauenkarrieren in Ostdeutschland" 2010, die im Rahmen der Tagung vorgestellt wurde, fragten: Warum besetzen in den Neuen Ländern mehr Frauen Führungspositionen in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft als in den alten Bundesländern? Wie sehen Unternehmenskulturen aus, in denen viele Frauen in leitenden Funktionen stehen? Viele Indizien sprechen dafür, dass in ostdeutschen Unternehmen und Verwaltungen ein kooperativer Wettbewerb zwischen den Geschlechtern herrscht: geringere Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern, hohe Berufsorientierung beider Geschlechter. Welche Aufstiegsanreize bietet diese Kultur den Frauen? Welche privaten Arrangements treffen Paare in den neuen Bundesländern, damit der Aufstieg beider Partner gelingt


Sehen und hören Sie hier Impressionen vom III. Kongress "Frauen machen Neue Länder" 2010 als Foto-Audio-Clip!

 

Lesen Sie hier die Kommentare im digitalen Gästebuch des III. Kongresses 2010.

 

 

Ehrengäste

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"Junge Frauen müssen die Ellbogen ausfahren!"

 

In einem Gespräch mit Moderatorin Tatjana Jury gewährte das "Doppelkarrierepaar" de Maizière einen sehr persönlichen Blick in sein Leben zwischen dem politischen Berlin und dem Wohnort Dresden. „Ich wollte keine Frau, die einfach nur Zuhause ist“, sagte der Minister, der seinen Kalender auch mit dem seiner Frau abstimmen muss. Martina de Maizière arbeitet als Coach, Supervisorin und Organisationsberaterin. Das Paar hat drei Kinder. „Für Zweisamkeit müssen wir Termine fest machen“, bestätigte die Wahldresdnerin. Eine Nachricht hatte der Beauftragte für die Neuen Länder ans Publikum „Junge Frauen müssen ab der zweiten oder dritten Karrierestufe die Ellenbogen ausfahren. Sie brauchen einfach die Kraft, sich zu trauen.“   Fotos: Sylvie Weisshäupl

 

 

 

Impulsrede

 

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"'Erfolg braucht Partner' – das klingt schlüssig.

Im Grunde lernen wir das bereits als Kind:
Wenn wir uns Freunde suchen und uns verbünden, sind wir stärker als die, die allein gegen die Großen stehen.

Diese Erkenntnis begleitet uns, so lange wir leben.
Allein sind wir gut, im Verbund sind wir langfristig überlebensfähig. Das gilt für Menschen und für Unternehmen.

Als Inhaberin der Kommunikationsagentur Oberüber und Karger ist Partnerschaft für mich eine grundlegende Überzeugung sowie ein entscheidendes Geschäftsprinzip. Partnerschaft mit meinen Mitarbeitern, Kunden, Kollegen und Lieferanten.

In diesem Jahr konnte ich das 20-jährige Jubiläum meiner Agentur feiern. Sie gilt damit als älteste Inhaber geführte Agentur in Sachsen und tendenziell auch in den Neuen Bundesländern. Partnerschaft wird für mich von Aufrichtigkeit, Fairness und Offenheit bestimmt. Und ich bin davon überzeugt, dass diese Prinzipien zum anhaltenden Erfolg meines Unternehmens beigetragen haben. (...)"

 

Ulrike Lerchl, Geschäftsführerin der Oberüber & Karger Kommunikationsagentur, Dresden Foto: Sylvie Weisshäupl


Lesen Sie die gesamte Rede von Ulrike Lerchl hier.




Grußworte: "Das Potenzial lässt sich spüren"

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Gisela Erler auf dem III. Kongress "Frauen machen Neue Länder" in Leipzig (Foto: Sylvie Weisshäupl)


“Schon 1990 hatte kein Land so stabil berufsorientierte Frauen wie Ostdeutschland”, hält Gisela Erler in ihrem Grußwort zum III. Kongress “Frauen machen Neue Länder” 2010 fest. “In den Neuen Ländern entwickelt sich auf langen Wurzeln ein dichtes Gefüge an neuen Potentialen, das wir heute auch hier im Saal spüren können.”


Die Sozialforscherin und Autorin Gisela Erler organisiert die Kongressreihe “Frauen machen Neue Länder” mit ihrem Unternehmen pme Familienservice GmbH im Auftrag des Beauftragten der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer und in Kooperation mit dem BMFSFJ 

(Titel der Studie: „Familienpolitik im Umbruch? Ergebnisse einer explorativen Studie zu familienpolitischen Maßnahmen in der DDR, Polen, Sowjetunion und Ungarn“, 1989/90, Gisela Erler, Jürgen Sass, Monika Jaeckel u.a.).

Die Grußworte als Podcast können Sie hier in voller Länge hören.

 

 

 


"Ziele bei Sturm und Regen verfolgen!"

 

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(Foto: Sylvie Weisshäupl)

Sie sind selbstbewusst, erfolgreich und weiblich. Die Sprecherinnen des Podiums “Zukunftsweisende Modelle für den Aufstieg von Frauen” diskutierten auf dem III. Kongress “Frauen machen Neue Länder – Frauenkarrieren in Ostdeutschland” über wichtige Partner im Beruf und im Privaten und gewährten einen ganz persönlichen Einblick in ihr Leben zwischen Familienalltag und Berufsleben.

Den ganzen Artikel sowie die Podiumsdiskussion als Podcast finden Sie hier.

 

 



Doppelkarriere: Die neuen Paare

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(Foto: Sylvie Weisshäupl)

Für viele Paare ist es das Idealmodell: berufliche und familiäre Verantwortung partnerschaftlich miteinander teilen. Doch nur wenigen gelingt der Spagat zwischen Meeting und Spielplatz. Auf dem Podium des III. Kongresses “Frauen machen Neue Länder” diskutierten zwei Doppelkarrierepaare über Erfolgsstrategien, Herausforderungen und darüber wie Politik und Gesellschaft auf die wachsende Bedeutung partnerschaftlicher Lebensmodelle reagieren können. Diese “neuen” Paare sind Trendsetter, von denen ein erhebliches Veränderungspotential ausgeht.

Den ganzen Artikel sowie die Podiumsdiskussion als Podcast finden Sie hier.


 


High-Speed-Coaching

 

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Wie finde ich einen griffigen Namen für meine Firma? Im High-Speed-Coaching entwickelte die „Trainerin der Manager“ Sabine Asgodom gemeinsam mit Teilnehmerinnen Ideen und Lösungsansätze zu dieser und anderen Fragen. Fotos: Sylvie Weisshäupl



Gesprächskreise

 

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Netzwerken: Zwölf Gesprächskreise boten die Möglichkeit, sich auszutauschen und kennen zu lernen. Geleitet wurden die Runden z.B. von Bundestagsmitglied Daniela Kolbe, Rechtsanwältin Dr. Dagmar Unger-Hellmich aus Leipzig, Tabea Köbsch, Mitorganisatorin des 11. Evangelischen Kirchentags in Dresden, und Modedesignerin Anne Gorke aus Weimar  (v.l.).   Fotos: Sylvie Weisshäupl


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II. Kongress

Frauen machen Neue Länder - Stark durch die Krise

am 25.06.2009 in Leipzig

 

Es sollte ein Kongress werden, der die Herausforderungen der aktuellen Krise diskutiert. Nach einem intensiven Tag, in dessen Mittelpunkt das persönliche Gespräch stand, wurde immer deutlicher: Die ostdeutschen Frauen lassen sich von der "Krise" nicht schrecken. Der Wandel ist und bleibt ihr steter Begleiter. Das zeigten vor allem die beeindruckenden Wendungen in vielen Biografien:

Von der Kunsthistorikerin zur Personalchefin, von der Buchhalterin zur Geschäftsführerin, vom Sprachtalent zur Reiseführerin zur IT-Spezialistin. Die Frauen in den neuen Bundesländern haben die "Brüche" in ihrem Lebensweg längst als Vorteil begriffen und nutzen diesen für ihre Karriere.

Das zeigt sich auch in den Arbeitslosenzahlen: Während diese vor allem bei Männern sprunghaft ansteigen, waren im März diesen Jahres 8,7% weniger ostdeutsche Frauen arbeitslos als im März 2008. Die Studie zum Kongress belegt eindrücklich: Die ostdeutsche Frau ist die Gewinnerin der aktuellen Wirtschaftskrise.

Und noch etwas wurde ganz deutlich: "Wir brauchen die Frauen in der Wirtschaft. Treten Sie im Bewusstsein Ihres Wertes auf und verkaufen Sie sich so!", fasste es Diversity Managerin Xenia Mohr am Abend zusammen. Ein Aufruf sowohl an die jungen Studentinnen als auch an die erfahrenen Frauen 50+ im Saal!


Das Kongressteam bedankt sich sehr herzlich!


Unser Dank gilt allen Referentinnen und Referenten und den fast 200 TeilnehmerInnen für eine gelungene Tagung mit einer Strahlkraft weit über den 25. Juni 2009 hinaus!


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Christin Köhler, Mandy Simon und Steffi Rehbein aus dem Kongressteam "Frauen machen Neue Länder" 2009 (v.l).
Foto: Sylvie Weisshäupl

Der Kongress "Frauen machen Neue Länder" und die dazugehörige Studie werden von der pme Familienservice GmbH realisiert.

 


Impulsrede

Jetzt erst recht - Die Bedeutung von Frauen für die Zukunft Ostdeutschlands

Anke Domscheit, Director Government Relations, Microsoft Deutschland GmbH


Anke  Domscheit
(...) Meine erste These: Menschen aus dem Osten sind einfach nicht so leicht zu erschüttern durch diese Wirtschaftskrise. Wir haben schon ein Erdbeben Stärke 7 hinter uns, eins der Stärke 4,5 haut uns nicht mehr vom Hocker. Wir wissen was ein völliger Zusammenbruch bedeutet und wir haben Lektionen gelernt, die uns heute nützen. (...)

Das ist meine zweite These: Wir Ostfrauen bringen diesen natürlichen Vorteil durch Vielfalt schon, weil wir Frauen sind. Aber wir bringen oft auch weit mehr Vielfalt durch vielfältigere Biographien als allein durch unser Geschlecht. Gerade diese Brüche und unterschiedlichsten Berufserfahrungen bereichern uns und machen uns wertvoll für
Unternehmen. Kreativität entsteht vor allem in interdisziplinären Bereichen, im Crossover von verschiedenen Themen – wie soll man das besser können als mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen? (...)

Als Beraterin habe ich viel an großen Veränderungsprojekten gearbeitet und jede Menge Trainings zu diesem Thema besucht. Immer wieder lernte ich, dass Menschen, die bereits große Veränderungen erlebt haben, viel einfacher mit weiteren Veränderungen klar kommen – und das ist meine dritte These zur Frage, warum Ostfrauen stark durch die Krise kommen werden: Veränderungserfahrung macht per se flexibler. Diesen Vorteil durch Veränderungserfahrungen haben eigentlich alle Menschen mit Ostbiographie.  Weiterlesen....

 




Podium

Zukunftslabor Ostdeutschland

Standortentwicklung durch Infrastruktur – Weibliches Unternehmertum, Innovation mit und durch Frauen

 

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Podiumsdiskussion mit Xenia Mohr, Diversity Managerin/Human Resources IKEA, Hofheim Wallau; Arne Linde Galeristin, ASPN Galerie, Leipzig; Birgit Mayer Geschäftsführerin WF Wabenfabrik, Chemnitz und Romy Harnapp Geschäftsführerin BlecTec Linda GmbH, Linda, Stadt Jessen (v.l.). Fotos: Sylvie Weisshäupl

 

 

 

 

Workshops

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Xenia Mohr, Diversity Managerin bei IKEA, leitet den Workshop "Das Beispiel IKEA – Kultur und Wertesystem mit Zukunftsgarantie" auf dem II. Kongress "Frauen machen Neue Länder" 2009 in Leipzig. Fotos: Sylvie Weisshäupl

 

 

 


Pressetext

II. Kongress "Frauen machen Neue Länder - Stark durch die Krise"

 

Kreatives, neues Denken entwickelt sich besonders dort, wo starke Veränderungen danach verlangen. Gerade die Ostdeutschen haben sich nach 1989 durch viele Krisensituationen bewegen müssen. Insbesondere Frauen in den neuen Bundesländern haben gelernt, diese aktiv zu meistern.
Welche Impulse können sie in Zeiten des Wandels geben?

28 ReferentInnen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Medien und Kunst werden im Mediencampus Villa Ida in Leipzig mit knapp 200 TeilnehmerInnen aus den neuen Ländern zusammen treffen. In Podiumsdiskussionen, Workshops und Gesprächsrunden werden sie ihre Erfahrungen austauschen und diskutieren: Welche privaten und beruflichen Lebensentwürfe ermöglichen ostdeutschen Frauen das sichere Navigieren durch raue Zeiten? Welche Firmen in den Neuen Ländern bieten Arbeitsmodelle, die einen gleichberechtigten Zugang zu Karriere und Familienleben schaffen? Welche Branchen in Ostdeutschland, die gerade auf Frauen setzen, halten auch in der Krise stand? Und wie definieren sie Erfolg, wenn die Kapitallogik versagt?


Durch das Programm führt die Moderatorin Tatjana Jury, freie Journalistin beim RBB.  TriOzean, Jazzband aus Dresden, begleitet den Kongress musikalisch. Die Leipziger Kabarettistin Anke Geißler zeigt in der Mittagspause ein Programm in sächsischer Mundart -  mit  Carsten Wolf am Klavier. Eine 7-teilige Postkartenreihe und eine Fotoausstellung porträtieren die Gesichter von "Frauen machen Neue Länder", erfolgreiche Frauen aus Ostdeutschland (Konzept/Fotografie: Isabel Hempel und Sylvie Weisshäupl). Am Abend wird der Film "Sag mir, wo die Schönen sind" (2007) von Gunther Scholz, Autor und Regisseur, Berlin, vorgeführt.

Der II. Kongress “Frauen machen Neue Länder – Stark durch die Krise” knüpft an die sehr gelungene Veranstaltung „Frauen machen Neue Länder -  Erfolgreich in Ostdeutschland" vom November 2008 in Leipzig an und richtet sich an junge und erfahrene Frauen aus und in den neuen Bundesländern. Ging es beim Auftaktkongress vor allem darum – entgegen der allgemeinen Unterschätzung des Ostens –  die Chancen zu zeigen, die sich jungen Frauen hier bieten, betrachtet der zweite Kongress die Situation der Frauen unter dem Einfluss der aktuellen Wirtschaftskrise. Junge Frauen in den Neuen Bundesländern sind, wie die den Kongress begleitende Studie 2008 gezeigt hat, ausgezeichnet positioniert - sie sind die am besten gebildete und mobilste Bevölkerungsgruppe in ganz Deutschland. Für 2009 wird die Studie unter der Fragestellung, fortgeführt, inwiefern Frauen eine entscheidende Rolle im Umgang mit der Wirtschafts- und Finanzkrise einnehmen und ob ihre Erfahrung der Wende und selbstverständlichere Einbindung in den Arbeitsmarkt eine Bedeutung für die Bewältigung der aktuellen Herausforderungen haben.

Wie handeln in der Krise?


Der Kongress wird aufzeigen, wie Frauen in krisenhaften Situationen erfolgreich handeln. Er wird darstellen, dass und wie Unternehmen, Politik und Verwaltungen auch und gerade in diesen Zeiten auf die Kompetenz von Frauen bauen. Das bedeutet nicht, dass die Probleme von Abwanderung und Arbeitsplatzmangel in ländlichen Regionen verschwunden sind - doch sie sind längst nicht mehr das wichtigste Merkmal der Lage in Ostdeutschland. Männer sind willkommen und diskutieren mit!

Das Netzwerk „Frauen machen Neue Länder“ soll in Zukunft als feste Größe in Ostdeutschland etabliert werden, um Frauen weiterhin Inspiration und Mut zu vermitteln und sie für ein erfolgreiches Leben - gerade in Ostdeutschland - zu stärken. Es ist angedacht, die Veranstaltung in den nächsten Jahren durch ostdeutsche Städte wandern zu lassen.

 

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Fotos: Sylvie Weisshäupl

 



Auftaktkongress 2008

Frauen machen Neue Länder - Erfolgreich in Ostdeutschland

Am 14.11. 2008 in Leipzig
Zum Nachklang des Kongresses und Startschuss des neuen Netzwerks:
Herzlich Willkommen bei "Frauen machen Neue Länder - Erfolgreich in Ostdeutschland"!

 


Ich habe noch nie einen so lebendigen Kongress erlebt! - so eine Teilnehmerin bei Sekt und Live-Musik der Band Duo FranzM zum Ausklang des Kongresses. Am 14.11.2008 hat er nun stattgefunden, der Kongress "Frauen machen Neue Länder - Erfolgreich in Ostdeutschland" - voller Energie, offenem Miteinander, Interesse und Optimismus, im idealen Mediencampus in Leipzig. Ein sonniger Tag für die Frauen in den Neuen Bundesländern.

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Aktuell: Lesen Sie hier die Ergebnisse der neuen Studie "Mehr Raum für starke Frauen!" 2011

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Aktuell: Lesen Sie hier die Ergebnisse der Studie "Das volle Leben!" 2010

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Ergebnisse der Studie zum Kongress 2009

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Hier finden Sie die Studie zum Kongress 2008

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Im Auftrag des

 

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer

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