Sprecherinnen und Sprecher – VI. Kongress 2013
Gisela Erler – Fishbowl
Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg, Familienforscherin, Autorin
Gisela Erler, seit Mai 2011 Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg, setzt sich in ihrem Amt dafür ein, Bürger in die politischen Entscheidungsprozesse stärker einzubinden (Die Grünen).
Die 65-Jährige Familienforscherin ist darüber hinaus Mitinitiatorin des Netzwerks "Frauen machen Neue Länder".
„Ich habe schon 1990 eine Studie durchgeführt, in der west- und ostdeutsche Familien verglichen wurden“, sagt Gisela Erler. „Die ostdeutschen Frauen waren viel selbstbewusster und sicherer in ihrer Berufsorientierung. Sie trauen sich mehr zu. Das ist bis heute so.“
Von 1974 bis 1991 betreute Gisela Erler am Deutschen Jugendinstitut in München zahlreiche Forschungsprojekte. Zusammen mit Ellen Galinsky, der heutigen Präsidentin des „Families and Work Institute“ in New York, wirkte sie an der ersten US-amerikanischen „Family & Work Study“ mit. 1990 gründete Gisela Erler die pme Familienservice GmbH, heute deutschlandweit das größte Unternehmen für Dienstleitungen im Bereich Work Life Balance, Diversity und Inclusion www.familienservice.de.
Neben ihrer Rolle als Unternehmerin war sie seit 1991 als Beraterin für Kommunen, Stiftungen, Parteien und Landesregierungen tätig und betreute internationale Forschungsprojekte wie die Studie „Leaders in a global Economy“. Für die Organisation „The Conference Board“ führte sie internationale Konferenzen durch. Gisela Erler hat zahlreiche Studien und Publikationen veröffentlicht.
2012 erschien ihr neues Buch „Schluss mit der Umerziehung! Vom artgerechten Umgang mit den Geschlechtern". Darin erklärt die Autorin, wie eine geschlechtergerechte Unternehmenskultur aussehen kann.
Adriana Lettrari – Fishbowl
Initiatorin "3te Generation Ostdeutschland", Berlin

Adriana Lettrari ist Initiatorin des Netzwerks 3te Generation Ostdeutschland. Die Vision des Projekts ist, dass die Generation der heute ca. 25- bis 35-jährigen ihre Rolle bei der Gestaltung der deutschen Gesellschaft deutlich wahrnimmt. Die dritte Generation Ostdeutscher ist zur Wendezeit aufgewachsen und hat dadurch einzigartige Erfahrungen gesammelt.
2011 gründete Adriana Lettrari die Wendekind gUG, um dem Projekt „3te Generation Ostdeutschland“ einen rechtlichen Rahmen zu verleihen. Für ihr zivilgesellschaftliches Engagement erhielt sie 2009 den „HBS-Engagementpreis“ der Hans-Böckler-Stiftung.
Das erste Treffen der 3ten Generation Ostdeutschland fand im Juli 2011 im Rahmen einer dreitägigen Tagung in Berlin statt. Ca. 150 junge Frauen und Männer der dritten Generation Ostdeutschland nahmen teil und tauschten sich über ihre Biografien, daraus resultierende Kompetenzen und über die Zukunft Ostdeutschlands aus. Inzwischen realisierte das Netzwerk eine zweite Konferenz, eine Bustour durch die neuen Läander und veröffentlichte im Christoph Links Verlag ein Buch, mit Beiträgen von Autoren und Autorinnen, die sich der 3ten Generation Ostdeutschland zugehörig fühlen. (Lesen Sie auch Adriana Lettraris Blogbeitrag "Was bedeutet Ostdeutsch-Sein?")
Die Politik- und Kommunikationswissenschaftlerin Adriana Lettrari wurde 1979 in Neustrelitz geboren und wuchs in Rostock auf. Bis 2010 arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutschen Bundestag sowie als Systemische Beraterin bei Königswieser&Network. Zuvor realisierte sie im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft Projekte in der EU-Kommission und dem Auswärtigen Amt.
Peggy Liebscher – Fishbowl und Impulsmeeting
Persönliche Referentin des Staatsministers und Chef des Sächsischen Staatskanzlei
"Kommunalpolitik ist die beste Schule fürs Leben", sagt Peggy Liebscher. Mit nur 22 Jahren wurde sie in den späten 1990ern in den Leipziger Stadtrat gewählt. Mit langem Atem kämpfte sie sich durch konservative politische Strukturen. "Heute ernte ich die Früchte jahrelanger Netzwerkarbeit in der Kommunalpolitik", sagt die heute 35-Jährige, die seit 2010 als Persönliche Referentin des Staatsministers und Chef der Sächsischen Staatskanzlei tätig ist.
Peggy Liebscher wurde geboren und ist aufgewachsen in Leipzig. Nach dem Abitur und dem Studium der Verwaltungswissenschaften trat sie in die Laufbahn des gehobenen Dienstes im Freistaat Sachsen ein. Von 1999 bis 2003 war sie als Personalleiterin der Polizeidirektion Torgau im Regierungsbezirk Leipzig tätig. Von 2004 bis 2010 studierte sie Jura.
Peggy Liebscher ist ehrenamtlich im politischen und sozialen Bereich aktiv. Von 1999 bis 2010 war sie Stadträtin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU in Leipzig. Seit 2000 ist sie Aufsichtsrätin der Leipziger Verkehrsbetriebe.
Karin Berndt – Fishbowl
Bürgermeisterin Seifhennersdorf (Oberlausitz in Sachsen)
„Bevor ich Bürgermeisterin wurde, war ich Erzieherin in einer Krippe. Dort wurde auch jeden Tag gekämpft“, sagt Karin Berndt, Bürgermeisterin des sächsischen Seifhennersdorfs (parteilos), die u.a. durch ihr engagiertes Vorgehen gegen Rechtsradikale das Interesse der Öffentlichkeit erregte.
Mit viel Medienpräsenz ficht die sechsfache Mutter auch den Streit um den Erhalt der Mittelschule im Ort. Gegen den Willen des sächsischen Kultusministeriums halten Lehrer und Eltern den Schulbetrieb aufrecht, damit ihre Kinder zum Unterricht nicht in die Nachbargemeinde pendeln müssen.
Karin Berndt, 1957 in Seifhennersdorf geboren und aufgewachsen, hat eine bunte Berufsbiografie: Nach ihrer Ausbildung zur Malerin, entschied sie sich für den Beruf der Erzieherin und schulte schließlich Ende der 90er Jahre zur Verwaltungsfachangesellten um. 2002 wurde sie dann zur Bürgermeisterin von Seifhennersdorf gewählt.
In der Wendezeit 1989 engagierte sie sich im Neuen Forum. 1990 gründete sie mit anderen Mitstreiterinnen und Mitstreitern die unabhängige Bürgerinitiative Seifhennersdorf.
Dr. Anita Maaß – Impulsmeeting
Bürgermeisterin der Stadt Lommatzsch in Sachsen
Mit nur 29 Jahren wurde Anita Maaß 2005 zur Bürgermeisterin der Stadt Lommatzsch in Sachsen gewählt. "Wer in Lommatzsch wohnt, soll sich wohlfühlen können – ganz gleich, ob junge Familien oder Senioren, Alteingessene oder Zugezogene, Handwerker oder Landwirte", sagt die heute 36-Jährige, die 2012 für weitere sieben Jahre gewählt wurde.
Die promovierte Politikwissenschaftlerin wurde 1976 in Oschatz geboren. Nach ihrem Magisterstudium der Rechtswissenschaften, Kommunikationswissenschaften und Geschichte in Dresden arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Sächsische Landesgeschichte der TU Dresden. Von 2005 bis 2010 war die FDP-Politikerin als Lehrbeauftragte am Institut für Politikwissenschaften an der TU Chemnitz tätig.
Dr. Anita Maaß ist verheiratet und hat zwei Töchter.
Sabine Hemberger – Impulsmeeting
Stadtverordnete und Vorsitzende des Stadtrates in Jena

„Es geht nicht nur darum, was ich von meiner Stadt erwarte, sondern mehr darum, was ich für meine Stadt tun kann.“ Für Sabine Hemberger war klar, dass sie ihrer Verantwortung als Bürgerin der Stadt nachkommen möchte und beschloss, für den Stadtrat zu kandidieren. Die Diplom-Ingenieurin, die hauptberuflich als Vorstandsvorsitzende der Wohnungsgenossenschaft Heimstätten-Genossenschaft Jena eG tätig ist, hat seit 2009 auch den Vorsitz des Stadtrates inne.
Die Bürger sollten sich als Teil eines Gesamtprozesses verstehen, sagt die SPD-Politikerin. Bürgerliches Engagement versteht sie als unabdingbaren Bestandteil der Gesellschaft. Jede und jeder sollte sich für sein oder ihr persönliches Anliegen stark machen. So ist sie auch aktiv in der Bürgerstiftung „Zwischenraum“ in Jena/Saale-Holzland-Kreis.
Sabine Hemberger wurde 1966 geboren und hat drei inzwischen erwachsene Töchter.
Barbara Klembt – Impulsmeeting
Bürgermeisterin von Wiesenburg/Mark und Vizepräsidentin des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg
„Bürgermeisterin? Wollte ich nie werden“, sagt Barbara Klembt. „Doch 1984 wurde hier eine stellvertretende Bürgermeisterin gebraucht, und ich habe nicht lange darüber nachgedacht. Da war ein direkter örtlicher Bezug, das ging“. 1989 wird sie Bürgermeisterin von Wiesenburg und nach dem Zusammenschluss von 14 Gemeinden im Jahr 2001 erneut gewählt. Mit 90 Prozent der Stimmen bestätigen die Wähler und Wählerinnen sie 2008 in ihrem Amt.
“Ich bin relativ harmoniesüchtig und muss mich immer wieder damit abfinden, dass ich es nicht schaffe, in strittigen Problemen alle zu »beruhigen« und letztlich ausschließlich Zustimmung zu erzeugen“, sagt Klembt, die der Partei Die Linke angehört.
Ihr Erfolg beruht vor allem darauf, dass sie die Bürger und Bürgerinnen ihrer Gemeinde einbezieht, sei es durch „Küchentischgespräche“, die sie 2008 zusammen mit Berliner Studenten durchführt, oder aktuell mit einer Einladung zur „Zukunftswerkstatt Dorfentwicklung“ an alle Einwohnerinnen und Einwohner. Mit dieser Politik hat Frau Klembt es geschafft, dass Wiesenburg inzwischen mehrere nationale und internationale Auszeichnungen erhalten.
Die Gemeinde erhielt 2010 im Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" als erste brandenburgische Gemeinde eine Goldmedaille. Dem europäischen Wettbewerb stellte sich Wiesenburg/Mark 2012 und wurde mit einem Europäischen Dorferneuerungspreis für ganzheitliche, nachhaltige und mottogerechte Dorfentwicklung von herausragender Qualität ausgezeichnet.
Gundela Knäbe – Impulsmeeting
Bürgermeisterin der Gemeinde Zirkow auf Rügen
Mit Empfehlung von Angela Merkel erhielt Gundela Knäbe 2011 den Helene Weber-Preis, der Neueinsteigerinnen in die Kommunalpolitik auszeichnet. „Gundela Knäbe lebt aktiv vor, wie man sich als Frau erfolgreich und zielstrebig einbringen kann. Dies motiviert ganz besonders Frauen, die Initiative zu ergreifen und für ein Amt zu kandidieren”, begründete die Bundeskanzlerin ihren Vorschlag. Die hauptberufliche Rechtanwältin ist seit 2009 ehrenamtliche Bürgermeisterin der Gemeinde Zirkow auf Rügen. Die Vermittlung zwischen verschiedenen Interessengruppen ist eine ihrer zentralen Aufgaben dabei.
Gundela Knäbe ist gebürtige Niedersächsin, Jahrgang 1963, und verheiratet. Seit 1994 lebt sie auf Rügen. Von 1995 bis 1998 war sie Sachgebietsleiterin in der Stadtverwaltung der Hansestadt Stralsund. Seit 1998 arbeitet sie als Rechtsanwältin in eigener Kanzlei. 2004 bis 2009 engagierte sie sich als Gemeindevertreterin in Zirkow.
Seit 2009 ist sie ehrenamtliche Bürgermeisterin der Gemeinde Zirkow. Daneben bekleidet sie weitere ehrenamtliche Ämter, z.B. als ehrenamtliche Behindertenbeauftragte des Landkreises Vorpommern-Rügen für den Altkreis Rügen.
Susanne Herweg – Impulsmeeting
Stadtvertreterin Schwerin
Die gebürtige Niedersächsin Susanne Herweg ist seit 2009 als Stadtvertreterin in Schwerin tätig – ihre Wahlheimat seit 1991. 2011 wurde sie mit dem Helene Weber Preis geehrt, eine Auszeichnung für herausragende Kommunalpolitikerinnen. „Susanne Herweg setzt sich vor allem für vernünftige soziale Rahmenbedingungen, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Integration ausländischer Mitbürger ein“, hieß es in der Laudatio. Die Juristin im Ruhestand und Regierungsdirektorin a.D. hat ihre Schwerpunkte auf die Ressorts Jugend, Soziales, Kultur, Gesundheit und Sport gelegt. Innerhalb ihrer Partei, der CDU, agiert sie u.a. Leiterin des Arbeitskreises Soziales, Kultur und Sport und als Vorstandsmitglied des Evangelischen Arbeitskreises Mecklenburg-Vorpommern. Zudem ist sie stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Wohnen und Gesundheit der Stadtvertretung. Susanne Herweg initiierte zum 100. Internationalen Frauentag 2011 das Projekt „100 Frauen für Schwerin“, um Frauen zur politischen Arbeit vor Ort zu motivieren. Die 52-Jährige ist darüber hinaus u.a. Mitglied des Lions-Club Schwerin, Vorstandsmitglied des Fördervereins „Der Schweriner Dom e.V.“ und in vielen Gremien der neugegründeten Nordkirche aktiv.
Kathrin Hoyer – Impulsmeeting
Wirtschaftsdezernentin der Stadt Erfurt
Die gebürtige Brandenburgerin Kathrin Hoyer, Jahrgang 1965, kam durch ihre Tätigkeit in der Landesgeschäftsstelle der Grünen in Thüringen mit Politik in Kontakt. Von 2004 an engagierte sie sich im Erfurter Stadtrat, wurde bald zur Fraktionsvorsitzenden und kandidierte 2012 schließlich für das Amt der Oberbürgermeisterin der Stadt Erfurt. Diesen Schritt begründete sie damit, dass sie während ihrer Zeit als Stadträtin und Fraktionsvorsitzende die Überzeugung gewonnen hatte, dass man an der Spitze sein muss, um etwas bewegen zu können.
Oberbürgermeisterin wurde Kathrin Hoyer nicht, setzte sich aber bei der Wahl zur Wirtschaftsdezernentin gegen drei weitere KandidatInnen durch. Seit Februar 2013 geht sie diesem hauptamtlichen kommunalpolitischen Amt nach. Die Diplom-Ingenieurin und Bilanzbuchhalterinhat zwei erwachsene Töchter.
Ariane Böttcher – Impulsmeeting
Vorstandsvorsitzende Zuhause in Brandenburg e.V.
Die Politikwissenschaftlerin Ariane Böttcher ist Initiatorin, Gründungsmitglied und ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende des Vereins Zuhause in Brandenburg e.V., der seit 2008 im ländlich geprägten Norden Brandenburgs Projekte zur Gestaltung des Demografischen Wandels umsetzt. Ziel ist es, jungen und gut ausgebildeten Brandenburgern Perspektiven in der Heimatregion und Rückkehroptionen aufzuzeigen.
Der Uckermärkerin ist das Vorankommen ihrer Region ein persönliches Anliegen. Schon mit dem ersten umgesetzten Projekt „Wandern und Rückkehren in der Uckermark“ wurde der Verein Preisträger im Bundeswettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“.
"Bei der Bewältigung des Demografischen Wandels vor allem in den ländlichen Regionen spielen Frauen eine bedeutende Rolle", sagt Ariane Böttcher. "Für Frauen scheint ein Engagement in der kommunalen Politik aber immer weniger attraktiv. In den Gemeinde- und Stadtverordnetenversammlung setzen sich immer weniger Frauen für ihre Belange ein. Viele wichtige Themen erscheinen dadurch erst gar nicht auf der Agenda. Daher ist es um so wichtiger, dass sich mehr Frauen in der lokalen Politik einbringen."
Der Verein Zuhause in Brandenburg nutzt sein Wissen und seine Kontakte um junge Frauen für die Kommunalpolitik zu gewinnen.
Sven Pirsig – Impulsmeeting
Senior Manager bei der Ernst & Young GmbH in Berlin
Die Verantwortung für die Durchführung der Forschungsstudie „Frauen in der Kommunalpolitik der neuen Länder“ oblag Herrn Sven Pirsig. Er ist Senior Manager bei der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Berlin. „Die erstmalige Vollerhebung bei 3.000 Gemeinden und die Interviews mit engagierten Kommunalpolitikerinnen haben klar gezeigt, welche Hemmnisse und Motivatoren für mehr Engagement von Frauen insbesondere in den ländlichen Regionen in den Neuen Bundesländern vorliegen.“
Sven Pirsig ist seit vierzehn Jahren für Ernst & Young tätig und verantwortet im Advisory Services die Dienstleistungen Evaluierung und Monitoring. Herr Pirsig hat u. a. verschiedene Studien und Evaluierungsprojekte für Bundes- und Länderministerien und öffentliche Institutionen geleitet.
Er engagiert sich als Mitglied der DeGEval, des IIR und des DGAP. Auch durch seine frühere Tätigkeit als Geschäftsführer der IHK Erfurt und in diesem Zusammenhang Mitglied in verschiedenen kommunalpolitischen Gremien in Thüringen kennt er die kommunalpolitischen Strukturen aus eigenem Erleben. Er veröffentlicht Studien und wissenschaftliche Beiträge so zuletzt das aktuelle KMU-Förderbarometer 2012 und die Studie zur Gesellschaftlichen Verantwortung im Mittelstand (CSR) http://www.ey.com/DE/de/Industries/Government---Public-Sector.
Sven Pirsig wurde 1965 in Erfurt geboren, ist verheiratet und hat eine Tochter.
Henrike von Platen – Impulsmeeting
Präsidentin Business and Professional Women (BPW) Germany
Henrike von Platen, 42, ist seit 2010 Präsidentin des Frauen-Netzwerks Business and Professional Women (BPW) Germany. Aufgewachsen ist die Wahlberlinerin, die viele Jahre in Spanien und England gelebt hat, in Bonn und auf den kanarischen Inseln. Seit ihrem Studium der Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaft arbeitet sie als Unternehmensberaterin, war u.a. im Aufsichtsrat einer Aktiengesellschaft der Kunstbranche, im Vorstand einer Immobilien-AG und ist derzeit Geschäftsführerin einer Vermögensverwaltung.
Weil sie der Meinung war, dass Frauen ein besseres Händchen in Sachen Finanzen haben, gründete sie 2000 den Fraueninvestmentclub „Hexensabbat“ und trat wenig später dem Business-Netzwerk BPW Germany bei.
Als Präsidentin ist es ihr besonders wichtig, den Kontakt zur Wirtschaft herzustellen. Während ihrer Amtszeit hat sie die Möglichkeit geschaffen, Unternehmen als Mitglieder aufzunehmen. Gemeinsam mit GE Capital konnte so die Karriereseminar-Reihe „Building on Diversity“ entwickelt werden, die im Mai 2013 erneut startet. Um den Dialog mit Männern zu stärken, sind BPW-Tagungen seither für Männer offen und Podien werden paritätisch besetzt. „Wir müssen gemeinsam mit Männern eine Vision einer gleichberechtigen Gesellschaft entwickeln – Gleichstellung kann nur gemeinsam gehen“, sagt von Platen.
Christiane Lüdemann – Impulsmeeting
Verbandsgemeindebürgermeisterin der Gemeinde Beetzendorf-Diesdorf in Sachsen-Anhalt und Projektleiterin des „Kita Mobils“
„In den oberen Ebenen der Politik sind Frauen leider noch immer die Ausnahme. In den mittleren und unteren Positionen tut sich allerdings etwas. Auch in der Riege der Bürgermeisterinnen und Verwaltungsleiterinnen besetzen zunehmend Frauen diese Positionen.“, sagt Bürgermeisterin Christiane Lüdemann, und betont: „Es ist wichtig, die Männerdomäne zu ergänzen, um andere Denkweisen und Ansätze einzubringen. Politik für beide Geschlechter sollte auch durch beide Geschlechter gestaltet werden.“
Christiane Lüdemann, 1959 geboren, ist Verbandsgemeindebürgermeisterin der Gemeinde Beetzendorf-Diesdorf in Sachsen-Anhalt und Projektleiterin des „KitaMobils“ (www.kitamobil.de). Von insgesamt 32 Bewerbungen hat sich die Idee des KitaMobils im Wettbewerb „Daseinsvorsorge 2030 – eine Antwort auf den demografischen Wandel“ durchgesetzt. Ziel des Projektes ist es, die Kinderbetreuung in den Dörfern zu verbessern.
Christiane Lüdemann arbeitet seit über zwanzig Jahren im öffentlichen Dienst. Zuvor war die 53-Jährige in einem DDR-Erdgasförderbetrieb tätig – nach dem Fall der Mauer musste der Industriebetrieb schließen und Lüdemann entschloss sich 1991 zu einer Karriere in der kommunalen Verwaltung. 1993 war sie Hauptamtsleiterin, 2004 Ordnungsamtsleiterin und 2005 Verwaltungsleiterin. Seit 2010 ist die zweifache Mutter nun Verbandsgemeindebürgermeisterin in der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf.
Christiane Lüdemann ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und lebt heute in der Altmark in Sachsen-Anhalt, wo sie auch aufgewachsen ist.
Matthias Schmiedel– Impulsmeeting
Bürgermeister von Colditz und der Gemeinde Zschadraß (Sachsen)
Die Gemeinde Zschadraß erhielt 2007 den European Energy Award und darf sich seitdem „Energiespargemeinde“ nennen: Bis zum Jahr 2050 soll der gesamten Energiebedarf für alle öffentlichen und privaten Gebäude aus regenerativen Quellen gewonnen werden. Voran gebracht hat dieses Vorhaben Bürgermeister Matthias Schmiedel. „Es braucht halt manchmal einen Verrückten, der die Vorreiterrolle übernimmt“, sagt Schmiedel, der seit 20 Jahren als Bürgermeister Kommunalpolitik macht.
Bereits 1999 beschloss die Gemeinde Zschadraß mit ihm das Konzept „Nachhaltiges Zschadraß“, das nicht nur die Verringerung und Effizienzsteigerung des Energieeinsatzes, sondern auch die langfristige Energieautarkie bis zum Jahr 2050 vorsah. Mit Hilfe der Ökologisch-sozialen Stiftung Zschadraß geht die Gemeinde nun Schritt für Schritt den Weg zur Selbstversorgung. Das langfristig eingesparte Geld kommt Projekten wie dem Gemeindekindergarten oder dem Bürgerbus zugute. Schmiedel sieht die Aufgabe, den Bürgern Alternativen und Perspektiven zu bieten, klar bei der Kommune. Und inzwischen haben auch anfängliche Skeptiker eine eigene Photovoltaikanlage auf dem Dach.
Der 56 Jährige ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Neben seiner Mitwirkung in verschiedenen Fachausschüssen (Jugendhilfeausschuss, Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung, Ausschuss für Ausschuss Bildung, Kultur und Sport, Betriebsausschuss der Eigenbetriebe der Volkshochschulen und Musikschulen) ist er Mitglied im Verwaltungsrat der Sparkasse Muldental und in den Aufsichtsräten der Muldentalkliniken und der Altenheimgesellschaft Muldental.
Annelie Strehl – Impulsmeeting
Kommunalpolitisches Frauennetzwerk Stormarn (KOPF)
Eine sichere Bushaltestelle für Schulkinder war das Anliegen der Elterninitiative, der Annelie Strehl angehörte. Und sie war Augangspunkt für ihr persönliches politisches Engagement. 20 Jahre lang war Annelie Strehl Stadtverordnete und Vorsitzende des Umweltausschusses WO. Doch Fraktionszwang statt Sachlichkeit und Kritik an der Verwaltung bewogen sie 2006 zur Mandatsniederlegung.
2009 wurde das kommunalpolitische Frauennetzwerk KOPF Stormarn gegründet und Annelie Strehl wurde dadurch nicht nur wieder politisch aktiv, sie kandidiert auch als Direktkandidatin der neu gegründeten Wählergemeinschaft bei der Kommunalwahl im Mai 2013. Sie hat sich vorgenommen, gute Ideen aus KOPF dabei auch parteiübergreifend umsetzen zu können.
Seit 2009 existiert das kommunalpolitische Frauennetzwerk KOPF, das in der schleswig-holsteinischen Stadt Stormarn gegründet wurde. KOPF will politisch aktive Frauen durch parteiübergreifende Zusammenarbeit stärken und interessierten Frauen den Einstieg in die Kommunalpolitik erleichtern. Dazu bietet KOPF z.B. praxisorientierte Workshops und Fachveranstaltungen. Im Impulsmeeting stellt Annelie Strehl vom KOPF-Team das Netzwerk vor und diskutiert über die Möglichkeiten eines parteiübergreifenden Frauenetzwerkes.
Tatjana Jury – Moderation
Freie Moderatorin, Autorin und Redakteurin, rbb
Auch in diesem Jahr moderiert Tatjana Jury den VI. Kongress "Frauen machen Neue Länder". Schon in den Jahren 2009, 2010 und 2011 sorgte die rbb-Moderatorin mit Esprit, Charme und Fachwissen für eine gelungene Tagung.
Tatjana Jury, 1963 in Berlin geboren und aufgewachsen, ist freie Moderatorin beim rbb-Rundfunk. Nach dem Abitur und der Berufsausbildung als Zootechnikerin arbeitete sie zunächst als Hilfsschwester in der Intensivtherapie in Berlin. Kurz darauf folgten das Studium der Germanistik an der Humboldt- Universität und 1989 ihre berufliche Laufbahn als Hörfunk-Journalistin in Berlin.
Seit Januar 1992 ist die zweifache Mutter freie Mitarbeiterin im Fernsehen und Hörfunk des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Moderatorin, Autorin und Redakteurin in einer Person. Tatjana Jury moderiert die Nachrichtensendung "Brandenburg Aktuell" im rbb und berichtet dort als Live-Reporterin.
Karolina Iwa – Moderation
Expertin für Großgruppenprozesse, Trainerin, Coach und Gründerin von track2
Wir freuen uns für den VI. Kongress "Frauen machen Neue Länder" in Berlin Moderatorin Karolina Iwa gewonnen zu haben. Sie ist Gründerin von track2 und arbeitet seit 2004 erfolgreich mit Gruppen zwischen 100 bis 1.000 Personen zusammen, die sie bei der Gestaltung von kreativen Prozessen unterstützt.
"Meine Aufgabe am 25. April ist es, das Wissen der Gruppe zu Tage zu fördern. Das funktioniert am besten, mit einer Mischung aus Impulsen und viel Raum für einen offenen Austausch. Im World Café zum Beispiel werden die Teilnehmenden die Möglichkeit haben, das Gehörte aus den Impulsmeetings in einer angenehmen Kaffeehausatmosphäre auszutauschen und gemeinsam zu reflektieren."
Der VI. Kongress "Frauen machen Neue Länder – Rein in die Kommunalpolitik!" nutzt ein dialogorientiertes Arbeitsformat mit Fishbowl, Impulsmeetings und World Café, um die Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensiv zum Dialog anzuregen. "Die Methoden, die wir auf dem Kongress erleben werden, sind auch auf die lokale Ebene übertragbar und in dem für die Kommunalpolitik so wichtigen direkten Dialog gut anwendbar."
Sprecherinnen und Sprecher – V. Kongress 2012
Prof. Dr. Angela Kolb – Grußworte und Podium
Ministerin für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt

„Es gibt in Sachsen-Anhalt viele engagierte Frauen mit Mut und tollen Ideen, die den Sprung in die Selbständigkeit wagen. Als Politiker sind wir gefordert, ihnen das Umfeld möglichst gut zu gestalten: Was wünschen sie sich? Wo ist konkrete Unterstützung notwendig? Wo fehlen Angebote, um Familie und Selbständigkeit vereinbaren zu könne? Auch darüber werden wir beim Kongress reden“, sagt Prof. Angela Kolb.
Nach Jurastudium und Promotion war Prof. Dr. Angela Kolb als wissenschaftliche Assistentin am Institut für Internationale Studien der Universität Leipzig tätig. Von 1991 bis 1999 übernahm die Juristin verschiedene Leitungsfunktionen im Landesamt zur Regelung offener Vermögensfragen in Halle (Saale). 1999 wurde sie zur Professorin für Verwaltungsrecht am Fachbereich Verwaltungswissenschaften und im April 2004 zur Dekanin des Fachbereichs Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz ernannt. Seit 2006 gehört Prof. Dr. Kolb der Landesregierung von Sachsen-Anhalt an, zunächst als Justizministerin, seit April 2011 als Ministerin für Justiz und Gleichstellung.
Jeannette Krüger – Impulsrede und Podium
Geschäftsführerin GastroFiB, Magdeburg
Vor 13 Jahren begann Jeannette Krüger in ihrer Garage in Magdeburg ein Unternehmen aufzubauen. Ein Jahr später gewann sie bereits den Deutschen Gründerpreis. Mit der Idee einer Finanzbuchhaltung speziell für das Hotel- und Gaststättengewerbe ist GastroFiB deutschlandweit einzigartig. Heute zählt das Unternehmen acht Niederlassungen bundesweit.
„Ich bin stolz darauf, hier in meiner Heimat dieses Unternehmen aufgebaut zu haben. Meine Wurzeln sind in Sachsen-Anhalt und ich liebe das Wesen und den Charakter dieser Region“, sagt Jeannette Krüger. 2009 gründete Jeannette Krüger zudem das Institut für Liquiditätsaufbau. Die Firma agiert bundesweit, hat für die Gastronomie und Hotellerie die Finanzen im Blick, insbesondere die nachhaltige Liquiditätssicherung. Hierfür hat sie ein einzigartiges Frühwarnsystem entwickelt und ist bundesweit Marktführer in dieser Branche.
Jeannette Krüger ist Siegerin Work-Life-Balance 2007 Magdeburg und Endrundenteilnehmerin “Erfolgsfaktor Familie” 2008 Berlin. Auf der CeBIT 2010 wurde sie zudem mit dem Innovationspreis Sachsen-Anhalt belohnt.
Dr.-Ing. Dörthe Bethge-Steffens – Impulsrede und Podium
Ingenieurbüro Bethge, Bismark (Altmark)
„Beim Tiefbau kann man nie 100-prozentig vorab planen, weil man nicht weiß, was unter der Erde so alles ist. Da gibt es immer Schwierigkeiten zu meistern und es müssen schnelle Entscheidungen getroffen werden", sagt Dr.-Ing. Dörthe Bethge-Steffens. Die 37-Jährige liebt den Beruf, in dem sonst nur wenige Frauen anzutreffen sind. "Es ist die Mischung aus Tätigkeiten drinnen im Büro und draußen auf den Baustellen, die für mich den Reiz ausmachen. Schon als Kind wusste ich, dass ich in die Fußstapfen meines Vaters treten möchte." 2008 übernahm sie dann das Ingenieurbüro ihres Vaters in Bismark.
Nach der Schule begann sie das Ingenieurstudium der Siedlungs- und Industriewasserwirtschaft in Dresden und promovierte sie in der Wasserwirtschaft. Da war sie schon auf den elterlichen Hof in der Altmark zurückgekehrt, auf dem sich auch das Ingenieurbüro befindet.
Neben der Leitung des Büros mit vier Mitarbeitern engagiert sich die alleinerziehende Mutter bei den Wirtschaftsjunioren in der Altmark. "Ich möchte dazu beitragen, dass meine Region lebendig bleibt und wahrgenommen wird." Im Projekt „Ein Tag Chef“ können Schüler in die Unternehmen der Altmark reinschnuppern und die Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten in der Region kennenlernen. Die AG „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ hat sich zum Ziel gesetzt, die exzellenten Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Sachsen-Anhalt bekannter zu machen.
(Foto: Dirk Andres, VEB Bild)
Sara Gramann, Jenifer Horst und Sebastian Stolze – Filmtrailer zum Kongress & Podium
VORLAUT))FILM, Magdeburg

Die große Frage: „Was kommt nach dem Studium?“, beantworten sich die drei vorlauten Journalisten mit einem Wort: VORLAUT))FILM! VORLAUT))FILM ist DIE junge Film- und Fotoproduktion in Mitteldeutschland (http://vorlautfilm.com). Mit dem Gewinn aller drei Phasen des Ego.Businessplanwettbewerbes Sachsen-Anhalt 2011 konnte die Idee und Marke VORLAUT))FILM bereits überzeugen. Jugendlicher Vorwärtsdrang, der Wille etwas bewegen zu wollen und die unkomplizierte Vorstellung von „Geht nicht, gibt’s nicht“ verschafft VORLAUT))FILM einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz. Die drei jungen Macherinnen und Macher von VORLAUT))FILM sind: Sara Gramann, Jenifer Horst und Sebastian Stolze. Schwerpunktmäßig produzieren sie Werbe- und Imagefilme, sind aber auch im Bereich der Medienbildung unterwegs und stellen Dokumentationen und Features her. Nach der Gründung am 01.07.2011 vertrauten bereits namenhafte Auftraggeber der vorlauten Qualität. Darunter die Hochschule Magdeburg-Stendal, die IHK Magdeburg und Halle/Dessau, Pfiff - das Fachkräfteportal Sachsen-Anhalt sowie die Staatskanzlei Sachsen-Anhalt. Vorlautfilm produziert seit Januar 2012 die wöchentliche Videobotschaft des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt Dr. Reiner Haseloff.
Traudel Gemmer – Podium
Geschäftsführerin BPC DIE UNTERNEHMERinnen AKADEMIE, selbstständige Steuerberaterin, Mediatorin, Coach
Traudel Gemmer ist vor allem eines: vielseitig. Sie ist Geschäftsführerin der „BPC DIE UNTERNEHMERinnen AKADEMIE“, führt eine eigene Steuerberatungskanzlei in Magdeburg (www.kanzlei-gemmer.de) und arbeitet als Wirtschaftsmediatorin und Coach.
Traudel Gemmer hat schon viele Ideen in ihrer Region auf den Weg gebracht: 1993 gründete sie den AMU Verband selbständiger Frauen in Sachsen-Anhalt e.V., dem sie heute als Präsidentin vorsteht. Sie ist Gesellschafter und Geschäftsführer der Business Angels Fonds Sachsen-Anhalt GmbH und Botschafterin im „European Network of Female Entrepreneurship“ und engagiert sich in vielen weiteren Netzwerken.
2010 wurde Traudel Gemmer das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
Markt der Möglichkeiten – Unternehmerinnen und Gründerinnen stellen ihre Produkte vor
Antje Mandelkow

Peggy Ohmke

Sigrid Rau

Lucie Göpfert

Lucie Göpfert, geboren 1983, studierte Spiel- und Lernmitteldesign an der Burg Giebichenstein in Halle/Saale. Während des Studiums entdeckte sie ihre Liebe für das Illustrieren. So kam es, wie es kommen musste: Seit 2010 ist sie als freiberufliche Illustratorin tätig. Sie zeichnet für Zeitschriften wie Familienwelt und ELTERN, für das Theater Marburg und auch für Ausstellungen, z.B. Museum und Park Varusschlacht in Kalkriese oder das Luthersterbehaus in Eisleben.
2012 erschien ihr erstes Buch, "Das Lügenbuch - Die ganze Wahrheit über die Lüge", im Kinderbuchverlag Wolff, bald schon wird es in Korea veröffentlicht.
Julia Kaupitwa und Carolin Malur

(Foto: M. Behne, behnelux.de)
Wir verbinden in unseren Produkten Funktion und Ästhetik mit dem Thema Spiel, um Produkte mit Mehrwert zu gestalten", erklären die beiden Designerinnen aus Halle. Inspiriert durch das Spiel der Kinder gestaltet JulicaDesign fröhliche und farbenfrohe Spielobjekte, Spielmöbel, Spielräume und entwickelt ganzheitliche Konzepte. "
Karola Richter
 
"Ich möchte mehr als nur schöne neue Hüllen kreieren oder Redesigns schaffen. Zwar will ich Nützlichem eine sinnlich wahrnehmbare Form geben. Aber meine Entwürfe werden von innen heraus, unter der Berücksichtigung teils ungewohnter Aspekte, neu aufgebaut oder konstruiert. Sie zeichnen sich daher oft durch Geometrie, architektonische Anmutung und klare Linienführung aus", beschreibt Karola Richter ihre Designprodukte.
Hinter dem Namen Karola Richter verbirgt sich eine junge Industriedesignerin, die immer versucht bei ihren Produktentwürfen Innovatives zu verarbeiten. Dabei steht am Anfang des gestalterischen Prozesses die Suche nach neuen oder uralten Problemen zwischen Mensch und Produktwelt. Hierfür werden Handhabung und Abläufe untersucht.
Andrea Ammerich-Geier

Caroline Schmidt

Schöne Kleider begeisterten Carolin Schmidt schon im Kindergartenalter. Sie zeichnete, entwarf und bastelte den ganzen Tag Kreationen für ihre Puppen und verbrachte so ihre Nachmittage. Diese Leidenschaft für das kreative Schaffen ließen sie früh ahnen, dass sie einen Beruf erlernen möchte, in dem sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen kann.
Gleich nach dem Abschluss einer privaten Modeschule machte sie sich am 1. November 2008 als Modedesignerin mit ihrer Firma „ Lady Caro Lynn Modedesign“ in Magdeburg selbstständig. Im März 2009 gewann sie durch den „AMU – Frauenverband“ den Nachwuchsunternehmerinnen Preis für das Land Sachsen-Anhalt. 2010 folgte dann ein Auslandsstipendium und arbeitete ein halbes Jahr in London für ein Londoner Label.
Anka Büchler

Was die Großmütter mehrerer Generationen in der Vergangenheit noch in Verzücken versetzte, könnte dank Anka Büchler bald ein Trend nicht nur bei Freunden des Retro-Designs werden: Omas feine Sammeltassen und andere schöne Geschirrstücke wie Zuckerdosen, Teekannen und Kristallgläser funktioniert sie zu Recycling-Lampen um, die ihren ganz eigenen Charme ausstrahlen.
„Fantassima“ nennt die Künstlerin ihre originellen handgefertigten Unikate und macht damit auf ihr Designstudio „Nordlicht“ aufmerksam, das neben der Gestaltung von eigenen kleinen Produkten hauptsächlich Dienstleistungen grafischer Art wie Illustrationen für Bücher und Magazine, die Gestaltung von Buch- und Magazinformaten (Editorial Design), die Markenkommunikation für kleine Unternehmen (Corporate Design) und das Entwerfen von Infografiken, Orientierungssystemen und Ausstellungsgestaltungen (Informationsdesign), anbietet.
Leona Kreiser

Janine Scharf

Kathrin Schulze
Schlosserei Metallbau Wilhelm Schulze Töchter GmbH – www.metallbau-schulze.net

Uta Bauer – Studie 2012
Diplom-Geografin und Inhaberin des Büros für integrierte Planung in Berlin (BiP)

Uta Bauer, 1957 in Dresden geboren und aufgewachsen Köln, hat in Marburg Geografie studiert. Seit 1984 lebt sie in Berlin. Die dreifache Mutter ist Inhaberin des BiP Berlin (www.bipberlin.de) und bearbeitet Forschungs- und Planungsaufträge für meist öffentliche Auftraggeber. Davor war Uta Bauer wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FU-Berlin und Referentin für Stadt- und Verkehrsplanung, Wohnen im Frauenreferat der Stadt Frankfurt/M.
Auf dem V. Kongress "Frauen machen Sachsen-Anhalt – Ich will gründen, jetzt und hier!" wird Uta Bauer zusammen mit Susanne Dähner die neue Studie in Magdeburg vorstellen.
Susanne Dähner – Studie 2012
Diplom-Geografin, Berlin
 Susanne Dähner wurde 1976 in Dresden geboren. In Berlin, Stockholm und Kopenhagen studierte sie Geografie und Sozialwissenschaften. Seit 2003 arbeitet sie als freiberufliche Geografin im Bereich der Quartiers-, Stadt- und Regionalentwicklung und –forschung, u.a. für das Büro für integrierte Planung Berlin (BiP), das Deutsche Institut für Urbanistik und die pme Familienservice GmbH.
"Erst die bewusste Beschäftigung mit ostdeutschen Frauen hat mir, die ich selbst in der ehemaligen DDR aufgewachsen bin, gezeigt, wie zielstrebig und selbstbewusst diese Frauen bis heute unbeirrt ihre eigenen Wege gehen,“ so die gebürtige Dresdnerin, die an der Studie zum Kongress „Frauen machen Sachsen-Anhalt“ 2012 arbeitet.
Sprecherinnen und Sprecher – IV. Kongress 2011
Tatjana Jury – Moderation
Freie Moderatorin, Autorin und Redakteurin, rbb in Potsdam

Wir freuen uns, dass Tatjana Jury auch den IV. Kongress "Frauen machen Neue Länder" 2011 moderieren wird. Schon in den Jahren 2009 und 2010 sorgte die rbb-Moderatorin mit Esprit, Charme und Fachwissen für einen gelungenen Tagungsablauf.
Tatjana Jury, 1963 in Berlin geboren und aufgewachsen, ist freie Moderatorin beim rbb Potsdam. Nach dem Abitur und der Berufsausbildung als Zootechnikerin arbeitete sie zunächst als Hilfsschwester in der Intensivtherapie in Berlin. Kurz darauf folgten das Studium der Germanistik an der Humboldt- Universität und 1989 ihre berufliche Laufbahn als Hörfunk-Journalistin in Berlin.
Seit Januar 1992 ist die zweifache Mutter freie Mitarbeiterin im Fernsehen und Hörfunk des öffentlich- rechtlichen Rundfunks und Moderatorin, Autorin und Redakteurin in einer Person. Tatjana Jury moderiert die Nachrichtensendung "Brandenburg Aktuell" im rbb und berichtet dort als Live-Reporterin. Seit Januar 2006 ist sie außerdem einmal monatlich als Ombudsfrau der neuen Sendung "Die Jury hilft" unterwegs in Berlin und Brandenburg.
Tatjana Jury lebt in Potsdam und hat zwei erwachsene Kinder.
Prof. Dr. Angela Kolb – Grußwort
Ministerin für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt
 "Wer den demografischen Wandel gestalten will, muss Frauen Chancen eröffnen“, sagt Prof. Dr. Angela Kolb, Ministerin für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, die den IV. Kongress "Frauen machen Neue Länder – Mehr Raum für starke Frauen!" 2011 mit einem Grußwort eröffnen wird.
Nach Jurastudium und Promotion war Prof. Dr. Angela Kolb zunächst als wissenschaftliche Assistentin am Institut für Internationale Studien der Universität Leipzig tätig. Von 1991 bis 1999 übernahm die Juristin verschiedene Leitungsfunktionen im Landesamt zur Regelung offener Vermögensfragen in Halle (Saale). 1999 wurde sie zur Professorin für Verwaltungsrecht am Fachbereich Verwaltungswissenschaften und im April 2004 zur Dekanin des Fachbereichs Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz ernannt. Seit 2006 gehört Prof. Dr. Kolb der Landesregierung von Sachsen-Anhalt an, zunächst als Justizministerin, seit April 2011 als Ministerin für Justiz und Gleichstellung.
„Wir alle wissen um die hohe Abwanderung gerade auch junger Frauen in den Jahren seit der Wende. Die Zahl der Frauen in einem Alter, der Nachwuchs erwarten läßt, ist in Sachsen-Anhalt von 1990 bis 2009 um ein Drittel auf 385.000 gesunken. Wenn wir hier Veränderungen wollen, heißt eine der Kernfragen in der Demografie-Debatte: Was können wir tun, um Frauen die Entscheidung für Sachsen-Anhalt zu erleichtern?", sagt Prof. Angela Kolb. "Frauen haben die Entwicklung in den vergangenen 20 Jahren in den Neuen Ländern ganz entscheidend mitgeprägt. Für die Zukunft geht es darum, dass sich das für sie noch besser auszahlt, auch beim Verdienst und bei den Karrierechancen."
Dagmar Hesse – Grußwort und Podium
Leiterin des Arbeitsstabes Angelegenheiten der Neuen Bundesländer im Bundesministerium des Innern, Berlin

Dagmar Hesse leitet seit März 2011 den Arbeitsstab „Angelegenheiten der Neuen Bundesländer“ im Bundesministerium des Innern in Berlin. Als Juristin war sie zuvor in verschiedenen Positionen innerhalb des Bundesinnenministeriums tätig, wie beispielsweise im Personalreferat und im Bereich politische Bildung, Prävention und gesellschaftlicher Zusammenhalt.
„Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist auch bei der Auseinandersetzung mit dem demografischen Wandel sehr wichtig“, sagt Ministerialdirigentin Dagmar Hesse mit Blick auf das diesjährige Kongressthema und ergänzt: “ Die Auswirkungen des Wandels auf nahezu alle Lebens- und Arbeitsbereiche machen deutlich, dass es dabei vor allem auf die Stärken des Einzelnen und der Gemeinschaft ankommt. Frauen spielen hierbei eine zentrale Rolle.“
Frau Hesse sieht dem diesjährigen Kongress mit Freude entgegen: „Mit dem Kongressformat „Frauen machen Neue Länder“ hat der Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer seit 2008 ein Forum für Frauen geschaffen, die etwas bewegen und die Zukunft gestalten wollen. Es wird spannend sein, zu hören, wie Frauen aus den Neuen Bundesländern, die bewusst ihrer Region treu geblieben sind, die Chancen und Möglichkeiten, die der demografische Wandel bietet, aufgreifen und kreativ nutzen.“
Gisela Erler – Moderation Podium
Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, Familienforscherin, Autorin, Kongressorganisatorin
 Gisela Erler ist Familienforscherin, Autorin und Gründerin des Unternehmens pme Familienservice, welches die Kongressreihe „Frauen machen Neue Länder“ im Auftrag des Beauftragten der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer und realisiert (www.familienservice.de).
„Ich habe schon 1990 eine Studie durchgeführt, in der west- und ostdeutsche Familien verglichen wurden“, sagt die Kongressorganisatorin. „Die ostdeutschen Frauen waren viel selbstbewusster und sicherer in ihrer Berufsorientierung. Sie trauen sich mehr zu. Das ist bis heute so.“
Von 1974 bis 1991 betreute Gisela Erler am Deutschen Jugendinstitut in München zahlreiche Forschungsprojekte. Zusammen mit Ellen Galinsky, der heutigen Präsidentin des „Families and Work Institute“ in New York, wirkte sie an der ersten US-amerikanischen „Family & Work Study“ mit. Neben ihrer Rolle als Unternehmerin ist sie seit 1991 als Beraterin für Kommunen, Stiftungen, Parteien und Landesregierungen tätig und betreut internationale Forschungsprojekte wie die Studie „Leaders in a global Economy“. Für die Organisation „The Conference Board“ führt sie internationale Konferenzen zu den Themen Work-Life-Balance, Diversity und Inclusion durch. Gisela Erler hat zahlreiche Studien und Publikationen veröffentlicht.
Am 12. Mai 2011 wurde die Tochter des SPD-Politikers Fritz Erler zur Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg ernannt. Die 65-Jährige setzt sich aktiv dafür ein, die Zivilgesellschaft in die politischen Entscheidungsprozesse stärker einzubinden und den Bürgern Gehör zu verschaffen.
Gisela Erler ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne.
Dr. med. Kerstin Finger – Impulsrede
Mobile Zahnärztin in Templin, Brandenburg
 Die Zahnärztin Dr. med. Kerstin Finger, 1960 in Pasewalk/Mecklenburg-Vorpommern geboren, hat in Brandenburg ein neues Modell der Patientenversorgung entwickelt: Mit ihrer "Praxis auf Rädern" fährt Kerstin Finger einmal pro Woche durch die Dörfer in der Uckermark und behandelt ältere Patienten in deren eigenen vier Wänden. Ihre Kundschaft ist beglückt, könnten sie doch nur noch erschwerten Bedingungen die Praxis der Zahnärztin aufsuchen. Mit einem Kleinbus fahren Dr. Finger und ihre Helferin zu den Patienten. Die medizinischen Instrumente - Spiegel, Bohrer, Absauggeräte – trägt die Improvisationskünstlerin in einem Werkzeugkoffer bei sich. Im Hinblick auf den demografischen Wandel in ihrer Region betont die Ärztin: "In meiner ärztlichen Tätigkeit möchte ich Ratgebende, Begleitende und Helfende sein und so zum Wohlbefinden und zur Sinnfindung von Menschen beitragen. Dazu gehört für mich nicht nur die eigene fachliche und persönliche Entwicklung zu befördern, sondern ebenso die Einbeziehung und Gestaltung des jeweiligen kulturellen Umfeldes meiner Tätigkeit sowie eine verantwortungsbewußte wertschätzende Rückgabe der jeweiligen Verantwortung an die Beteiligten. Das gilt in gleicher Weise für das Leben mit dem demografischen Wandel, in das ich einladen und für das ich ermutigen will."
Gleich nach dem Studium in Rostock fing Kerstin Finger 1984 an im brandenburgischen Templin als Zahnärztin zu arbeiten. 1988 promovierte sie in Kieferchirurgie. Im Wendejahr 1989 absolvierte sie ihre Facharztprüfung für Allgemeine Stomatologie und eröffnete kurz darauf ihre eigene Praxis. Es folgte eine Ausbildung als Heilpraktikerin und der Abschluss eines Mastersrudiums in „Komplementäre Medizin - Kulturwissenschaften - Heilkunde“ an der Europauniversität in Frankfurt/Oder.
Im Juni 2011 erhielt Dr. med. Kerstin Finger eine Anerkennung des des Wettbewerbs "Menschen und Erfolge - Aktiv für ländliche Infrastruktur" des BMVBS. Die Jurybegründung: Die mobile Zahnarztpraxis bietet erstmalig für den ländlichen Raum nicht nur eine Notfall- und Akutschmerzversorgung sondern ein integriertes Konzept aus Prophylaxe, Heilbehandlung und sozialer Integration, das bisher etwa 70 Patienten im Umkreis von ca. 30 Kilometern erreicht.
Kerstin Finger lebt in Templin und hat zwei erwachsene Kinder.
Anke Domscheit-Berg – Coaching und Workshop
Gründerin und Inhaberin von fempower.me in Berlin
 fempower.me unterstützt Unternehmen dabei, ihren Frauenanteil im Management zu erhöhen. Dazu bietet fempower.me u.a. Führungskräftetrainings für Managerinnen, Vorstände und Personalverantwortliche an, in denen Bausteine gläserner Decken sichtbar gemacht und Methoden zu ihrer Überwindung trainiert werden. Gegründet wurde fempower.me Anfang 2011 von Anke Domscheit-Berg.
Seit 10 Jahren trainiert Anke Domscheit-Berg Managerinnen im In- und Ausland darin, Bausteine gläserner Decken in ihrem Umfeld zu erkennen und zu überwinden. Sie hat mehr als 1.000 Managerinnen aller Branchen und aus Unternehmen jeder Größenordnung geschult, von Juniormanagerinnen bis zu Mitgliedern der Vorstandsebene. Vorständen, Personalleitern und Topmanagern großer Unternehmen hat Anke Domscheit-Berg in Vorträgen und Workshops aufgezeigt, wie Barrieren für Frauen sich auf die Performance von Unternehmen auswirken und wie man solche Barrieren abbauen kann, um nachhaltig bessere betriebswirtschaftliche Ergebnisse zu erzielen.
Anke Domscheit-Berg blickt auf fast 15 Jahre Berufserfahrung, vorwiegend in leitenden Positionen, zurück. Sie war u.a. Projektleiterin für IT-Strategieprojekte im Business Technology Office von McKinsey und Direktorin bei Microsoft Deutschland. Sie ist Aufsichtsrätin bei Teachfirst Deutschland und Botschafterin der Barefoot Colleges in Indien. Noch in der DDR hat Anke Domscheit-Berg Textilkunst studiert, später in Bad Homburg und in Newcastle (UK) einen BA und MA für internationale Betriebswirtschaft erworben. Fempower.me hat sie gegründet, um mehr Zeit und Energie in das ihr wichtige Herzensthema einbringen zu können und weil sie der Überzeugung ist, dass die deutsche Wirtschaft solche Kompetenzen gerade jetzt besonders dringend braucht.
Anke Domscheit-Berg lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Berlin. Mehr: http://fempower.me. Lesen Sie auch die Blogbeiträge von Anke Domscheit-Berg:
Mit Charme gegen die gläserne Decke – Juni 2010 Es gibt sie, die anderen Männer! – Juli 2010 “Kranführerinnen waren jetzt out” – Oktober 2010 “Macht bedeutet Autonomie” (Interview zum Thema Führung) – März 2011
Dr. phil. Babette Scurrell – Podium
Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Bauhaus Dessau in Sachsen-Anhalt
 Dr. phil. Babette Scurrell, 1959 in Halle/Saale geboren, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Bauhaus Dessau in Sachsen-Anhalt. Seit Oktober 2010 forscht die Soziologin zum Thema „Szenarien räumlicher Entwicklung unter den Bedingungen des sozio-ökonomischen, demografischen und Klimawandels“.
Bereits von 2001 bis 2003 und erneut ab 2008 arbeitete Dr. Scurrell im Projekt Internationale Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010 für die Stiftung Bauhaus Dessau .
Nach ihrem Studium mit anschließender Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin war Dr. Babette Scurrell von 1987 bis 1991 als Soziologin in der Filmfabrik Wolfen und der Bitterfelder Qualifizierungs- und Projektierungsgesellschaft tätig. Ab 1992 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bauhaus Dessau; unterbrochen durch die Koordination eines Regionalforschungsprojektes in Trägerschaft des BUND Sachsen-Anhalt und die Mitarbeit im Netzwerk Ostdeutschlandforschung.
Zu den Publikationen von Dr. Babette Scurrell gehören unter anderem “Blockierter Wandel? Denk- und Handlungsräume für eine nachhaltige Regionalentwicklung”, München (2007) und “Vielfalt der Arbeit” Neu-Ulm, (1999).
Babette Scurrell ist Mutter von zwei erwachsenen Töchtern.
Iris Feldmann – Podium und Workshop
Projektleiterin Bioenergie-Region-Ludwigsfelde, Juristin, Mediatorin, Potsdam
 Iris Feldmann, geboren 1966 am Niederrhein hat in Trier Rechtswissenschaft studiert und ihre Referendarzeit in Kleve, Düsseldorf und Speyer absolviert. Seit 1995 ist sie für das Brandenburger Immobilienunternehmen tätig, welches die ehemaligen russischen Militärliegenschaften im Auftrag des Landes entwickelt, verwaltet und verwertet. Vom Marketing über Pressearbeit und klassisch juristische Aufgabenfelder erfolgte ihr Einstieg in die Projektentwicklung im Bereich der Erneuerbaren Energien im Jahr 2006.
Sie initiierte 2008 die Teilnahme der Region Ludwigsfelde an dem vom Bundesministerium für Landwirtschaft ausgeschriebenen Wettbewerb „Bioenergie-Regionen“ und leitet seit Juni 2009 das Projekt „Bioenergie-Region Ludwigsfelde“. Schwerpunkt des Projektes ist die Vernetzung regionaler Akteure sowie die Informations- und Akzeptanzarbeit im Bereich der Erneuerbaren Energien. Ein interdisziplinär zusammengesetztes Team setzt sich insbesondere für die Umsetzung partizipativer Modelle zur Nutzung von Bioenergie ein, um regionale Wertschöpfungskreisläufe zu stärken.
Das Feld der Energiewirtschaft wird in Zukunft zunehmend weiblicher, ist sich Iris Feldmann sicher. "In Zukunft wird es vor allem um Netzwerksarbeit und Kommunikation gehen, wenn in einer Region z.B. die Akzeptanz für eine entstehende Biogasanlage geschaffen werden muss", sagt Iris Feldmann.
Iris Feldmann lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern im Alter von 9 und 11 Jahren seit 1996 in Potsdam. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit engagiert sie sich insbesondere auch für bildungspolitische/schulische Belange. Konfliktlösung durch Mediation ist ihr im beruflichen und schulischen Bereich ein besonderes Anliegen. Bioenergie Region Ludwigsfelde
Dr. med. Sabine Banda - Podium
Vorstandsmitglied des Ärztenetz-Südbrandenburg ANSB
 Sabine Banda ist niedergelassene Allgemeinmedizinerin in Prösen und Vorstandsmitglied des Ärztenetzes Südbrandenburg ANSB. Bereits vor mehr als zehn Jahren waren die Konsequenzen des demografischen Wandels deutlich spürbar: Die medizinische Versorgung in den ländlichen Regionen in Südbrandenburg schien zukünftig nicht mehr ausreichend gewährleistet zu sein. Aus diesem Grund schloss sich Frau Dipl.-Med. Banda 2004 gemeinsam mit vier weiteren niedergelassenen Ärzten zusammen, um in einer Eigeninitiative und Selbstfinanzierung das Ärztenetz zu gründen und dem Problem entgegenzutreten. „Man muss einfach selber etwas tun und gewissermaßen von der Basis aus die gegebenen Möglichkeiten nutzen, um etwas zu bewegen – die Gründung von Ärztenetzen war eine solche Möglichkeit.“, so Sabine Banda.
Eine Möglichkeit, die das Ärztenetz für sich ergriff, zeigt innovativen Charakter: Der Zusammenschluss, dem mittlerweile 55 niedergelassene Ärzte und Ärztinnen aller Fachrichtungen angehören, ließ sich nach eigenen Vorgaben ein computerunterstütztes Programm entwickeln, das Patientendaten dokumentiert, verwaltet, Befunde erstellen kann und die jeweils beteiligten und behandelnden Ärzte miteinander vernetzt. Behandlungswege werden kürzer und effizienter gestaltet und somit Kosten eingespart. Das tragfähige Ärztenetz Südbrandenburg ANSB ist nicht nur für die Neuen Bundesländer ein leuchtendes Beispiel für Pionierarbeit im Bereich der medizinischen Versorgung.
Frau Banda übernahm 1997 eine eigene Praxis in Prösen, wo sie heute noch tätig ist. Der demografische Wandel macht sich dort vor allem in der wachsenden Anzahl an älteren Mitbürgern bemerkbar. „Um dem entgegenzutreten, bedarf es besonders für junge Familien mehr Anreiz und mehr Möglichkeiten, sich zu etablieren“, so die Allgemeinmedizinerin „Frauen sind hier besonders gefragt – aber ganz sicher nicht allein.“
Jana Reiche – Workshop
Schulleiterin Freie Schule Baek, Prignitz in Brandenburg
 Jana Reiche ist Schulleiterin der Freien Schule in Baek in Brandenburg. Ursprünglich stammt die studierte Germanistik und Psychologin aus dem Spreewald, doch nach dem Studium in Potsdam zog es sie mit ihrer Familie in die Prignitz.
Jana Reiche startete das Projekt der Freien Schule Baek mit angeschlossenem Kindergarten als ihr ältester Sohn (heute 16 Jahre) in das Kindergartenalter kam. Sie und ihr Mann besuchten mehrere Einrichtungen in den umliegenden Gemeinden in der Prignitz, aber die pädagogischen Konzepte erinnerten die gebürtige Spreewälderin noch sehr an ihre eigene Kindergartenzeit. Jana Reiche traf auf Eltern, denen es ähnlich ging und beschloss die Schulgründung. „In Krisensituationen sind es oft die Frauen, die dann die Initiative ergreifen.“, sagt Jana Reiche. Auch wenn das Schul- und pädagogische Konzept der Gemeindeverwaltung zunächst ungewöhnlich erschien, unterstützte diese das Projekt von Anfang an mit großer Offenheit.
Jana Reiche absolvierte für das Projekt eine zusätzliche Fortbildung in Montessori-Pädagogik, die den Schwerpunkt der Kindergarten- als auch Schulpädagogik ausmacht. Mit der Gründung der Schule war Jana Reiche die jüngste Schulleiterin Deutschlands. Heute tragen die Schule und der Kindergarten dazu bei, dass Familien in der Region bleiben oder sogar zuziehen.
Jana Reiche lebt in Seddin/Brandeburg, ist verheiratet und hat drei Kinder.
Barbara Mangelsdorff – Workshop
Selbstständige Betriebsberaterin, Betriebsbetratung Mangelsdorff, Bensdorf in Brandenburg
 Barbara Mangelsdorf berät und coacht Frauen im ländlichen Raum (Brandenburg) bei der Unternehmensgründung. Zu Beginn eines Coachings stehen oft Ideenfindungsseminare. Sie hat in den letzten zwanzig Jahren ca. 260 Frauen und Männer gecoacht, davon 2/3 Frauen.
Eine Evaluation in letzten Jahr zeigte, dass davon 75 Prozent immer noch als selbstständige Unternehmerinnen arbeiten. Die Profile der Gründungen sind sehr divers: Juristinnen, Ingenieurinnen, Haushaltshilfen, Friseurinnen, Tischlerinnen, Hofladenbetreiberinnen etc.
In den ländlichen Wirtschaftszirkeln trifft Barbara Mangelsdorf immer noch zu selten auf Frauen. Auch gegenüber der Selbständigkeit von Frauen gibt es viele Vorbehalte in der Region, sagt Barbara Mangelsdorff. Ursprünglich stammt sie aus dem Ruhrgebiet. Ein Jobangebot führte sie in die Neuen Länder. "Ich nahm sofort an, weil ich die Region spannend fand", sagt sie.
Sibylle Paetow – Workshop
Geschäftsführende Gesellschafterin, LandLeute GbR, Stendal, Sachsen-Anhalt
 Sibylle Paetow, Dipl.-Geographin, ist geschäftsführende Gesellschafterin der LandLeute. Sie hat an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster Geographie mit den Nebenfächern Volkswirtschaftslehre sowie Verwaltung und Raumplanung studiert. Seit 1996 lebt sie in der Altmark und hat hier zunächst an der Hochschule Magdeburg-Stendal als wissenschaftliche Mitarbeiterin gearbeitet und u.a. regionale Projekte zur Wirtschaftsentwicklung durchgeführt.
Von 2002 bis 2007 war sie im Regionalmanagement für die Umsetzung des Bundesmodellvorhabens „Regionen Aktiv – Land gestaltet Zukunft“ in der Altmark tätig und verfügt dadurch über umfangreiche Kenntnisse auf allen Gebieten der ländlichen Entwicklung. Sie war verantwortlich für die Entwicklung des Regionskonzeptes Altmark, welches die erstmalige Anwendung des methodischen Ansatzes des Managements von regionalen Wertschöpfungsketten beinhaltete.
Ihre langjährigen Erfahrungen auf den Gebieten des Regional- und Projektmanagements, der Steuerung von Prozessen zur integrierten ländlichen Entwicklung und der Nutzung von Förderprogrammen bringt Sibylle Paetow in das Projekt "Kita Mobil" ein – ein Projekt, das Konzepte zur Sicherung der Kinderbetreuung in den Dörfern umsetzt.
Christiane Lüdemann – Workshop und Gesprächskreis
Verbandsgemeindebürgermeisterin und Leiterin des Projekts "Kita Mobil"
 Christiane Lüdemann, 1959 geboren, ist Verbandsgemeindebürgermeisterin der Gemeinde Beetzendorf-Diesdorf in Sachsen-Anhalt und Projektleiterin des „Kita Mobils“ (www.kitamobil.de). Von insgesamt 32 Bewerbungen hat sich die Idee des Kitamobils im Bundeswettbewerb "Daseinsvorsorge 2030 – eine Antwort auf den demografischen Wandel" durchgesetzt. Ziel des Projektes ist es, die Kinderbetreuung in den Dörfern zu sichern.
Christiane Lüdemann arbeitet seit zwanzig Jahren im öffentlichen Dienst. Zuvor war die 52-Jährige in einem DDR-Erdgasförderbetrieb tätig – nach dem Fall der Mauer musste der Industriebetrieb schließen und Lüdemann entschloss sich 1991 zu einer Karriere in der kommunalen Verwaltung. 1993 war sie Hauptamtsleiterin, 2004 Ordnungsamtleiterin und 2005 Verwaltungsleiterin. Seit 2010 ist die zweifache Mutter nun Verbandsgemeindebürgermeisterin in der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf.
„In den obersten Ebenen der Politik sind Frauen leider noch immer die Ausnahme“, sagt die Bürgermeisterin mit Blick auf die These, dass im Zuge des demografischen Wandels Politik und Verwaltung zunehmend von Frauen bestimmt werden. „In den mittleren und unteren Positionen tut sich allerdings schon etwas. Auch in der Riege der Bürgermeisterinnen und Verwaltungsleiterinnen besetzen zunehmend Frauen diese Positionen“, beobachtet Lüdemann.
Christiane Lüdemann ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und lebt heute in der Altmark in Sachsen-Anhalt, wo sie auch aufgewachsen ist.
Dr. Sylva Rahm-Präger – Workshop und Gesprächskreis
Geschäftsführerin der Molkerei Naturprodukt GmbH auf Rügen, Mecklenburg-Vorpommern
 Dr. Sylva Rahm-Präger ist promovierte Agrarwissenschaftlerin und Geschäftsführerin der Molkerei Naturprodukt GmbH in Poseritz auf der Insel Rügen. Seit 1998 leitet sie den kleinen Betrieb in Poseritz/Landkreis Rügen, der unter dem Namen „Rügener Inselfrische“ vor allem Touristen der Insel anzieht.
Die 50-Jährige ist auf der Insel Rügen aufgewachsen. Im Internat in Velgast, in der Nähe von Stralsund, machte sie ihr Abitur als Technisator der industriemäßigen Tierproduktion. Dann zog es die Insulanerin in die Hauptstadt, wo sie an der Berliner Humboldt-Universität Agrarwissenschaft studierte. Nachdem ihre Tochter Caroline zur Welt kam, schloss sie ihr Diplom 1985 mit „summa cum laude“ ab. Mit 27 Jahren promovierte sie und blieb zunächst in Berlin.
Nach dem Fall der Mauer arbeitete die junge Doktorin an verschiedenen Forschungseinrichtungen. 1995 kehrte sie ihrer wissenschaftlichen Karriere den Rücken und arbeitete zunächst als Vertreterin des Leiters der Wirtschaftsförderung auf Rügen, bevor sie 1998 in einem leer stehenden Schweinestall in Poseritz eine Molkerei eröffnete. Heute beschäftigt die Unternehmerin ein Dutzend Frauen und hat die Molkerei um einen Hofladen samt Café erweitert. www.ruegener-inselfrische.de
Christina Tast – Gesprächskreis
Projektleiterin Festland e.V. – Verein zur Förderung des kulturellen Lebens, Plattenburg, Brandenburg
 Jeden Sommer hebt sich im Prignitzer Klein Leppin der Opernvorhang in einem ehemaligen Schweinestall. Romeo und Julia fanden hier schon ihr Liebesglück und Liebesleid und die Zauberflöte besiegte die Königin der Nacht. Seit 2004 schon lockt das einzigartige Kunstprojekt bis zu 800 Besucher in das Dorf Klein Leppin.
Die Idee für das Projekt „Dorf macht Oper“ stammt von Christina und Steffen Tast. 1994 zog es Christina Tast zusammen mit ihrem Mann von Berlin nach Klein Leppin. „Wir haben uns damals im Dorf vorgestellt. Dabei haben wir auch erzählt, was wir beruflich machen“, erinnert sich Tast, die im Dorf seit 2003 die Kulturinitiative Festland e.V. leitet. Christina Tast ist Innenarchitektin, ihr Mann Geiger im Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.
"Getragen wird das Projekt aber hauptsächlich von den Dorfbewohnern. Jeder aus dem Dorf, der Lust dazu hat, kann sich einbringen", erklärt die 44-Jährige. Denn zu einer Opernaufführung gehört nicht nur Musik, sondern auch ein Chor, Kostüme, Kulissen sowie Verpflegung für die Sängerinnen und Sänger. Deshalb spielen Laien an der Seite mit professionellen Opernsänger, basteln Kinder zusammen mit ihren Eltern Masken für die Sänger und bauen Frauen die Bühnenkulissen. "Das Kunstprojekt bringt die Menschen aus der ganzen Region zusammen", sagt Tast.
Das Projekt „Dorf macht Oper“ ist schon mehrfach ausgezeichnet worden. Im März diesen Jahres wurde der Verein in der Staatskanzlei als Preisträger im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ geehrt. Der einstige Schweinestall darf sich nun „Ausgewählter Ort 2011“ nennen.
Ursula Latus – Gesprächskreis
Bootsbaumeisterin, Peenemünde Insel Usedom, Mecklenburg-Vorpommern
 Ursula Latus ist Bootsbaumeisterin und Geschäftsführerin der Firma Boot-Workshop in Peenemünde auf der Insel Usedom. Neben umfangreichen Kursen in Bootsbau und Bootsreparatur können Anfänger sich unter Anleitung der Bootsbaumeisterin ihr eigenes Boot bauen, reparieren oder das Takeln erlernen: ein Segelschiff mit Masten und Segeln bestücken. Zusätzlich bietet Ursula Latus spezielle Kurse für Schulklassen und Jugendgruppen an. "Zu uns kommen viele Menschen, die nach einem Ausgleich zum Büroalltag suchen, etwas mit eigenen Händen erschaffen oder mit ihren Kindern gemeinsam bauen wollen", sagt Ursula Latus.
Die Idee eines Bootsbau-Workshops hatte die studierte Chemikerin schon lange. Mit über 30 Jahren entschloss sich Ursula Latus ihr Hobby zum Beruf zu machen und begann eine Lehre zur Bootsbau-Gesellin. 2005 absolvierte sie ihre Bootsbaumeister-Prüfung, arbeitete mehrere Jahre in einem Holzbootsbaubetrieb und fertigte neben Beibooten für Superjachten Decks- und Innenausbauten für Großyachten. Zu Ihren Referenzen gehören u.a. Takler-Arbeiten an der „Gorch Fock“, der „Sea Cloud II“ und der „Cisne Branco“. Im Januar 2006 gründete die 48-Jährige ihre Firma „ Boot-Workshop“.
Die Bootsbaumeisterin segelte viele Jahre auf Yachten und Traditionsseglern, z.B. nahm sie an Expeditionen in die Arktis und Antarktis teil und meisterte zuletzt die Nordwestpassage an Bord der „Dagmar Aaen“. Der 5.780 Kilometer lange Seeweg verbindet nördlich des amerikanischen Kontinents den atlantischen mit dem pazifischen Ozean und führt über das Nordpolarmeer.
Janine Scharf – Gesprächskreis und Blitzlicht
Freie Autorin und Mitbegründerin der Crowdfunding-Plattform VisionBakery, Lutherstadt Wittenberg
 Janine Scharf, heute 27 Jahre alt, wurde in der Lutherstadt Wittenberg (Sachsen-Anhalt) geboren. Nach ihrem Abitur verschlug es die junge Frau nach Leipzig. Während des Studiums der Politikwissenschaften und Soziologie entdeckte sie ihre Leidenschaft für den Journalismus. Unter anderem arbeitete sie beim Lokalradio der Universität Leipzig, mephisto 97.6.
Nach dem Studium war sie für den Mitteldeutschen Rundfunk als Redakteurin tätig und ist nun freie Autorin bei der Mitteldeutschen Zeitung in ihrer Heimatstadt Wittenberg. Sie betreut die Öffentlichkeitsarbeit für die “Stadt aus Eisen”, Ferropolis – ein ehemaliger Tagebau in Gräfenhainichen. Sie ist Mitbegründerin der Crowdfundig-Plattform “VisionBakery”, eine Internetplattform, auf der Künstler die Möglichkeit haben, ihr Projekt vorzustellen und dafür Investoren zu finden - ein Projekt, dass sie beim IV. Kongress "Frauen machen Neue Länder" näher vorstellen wird. (www.visionbakery.de).
"Crowdfounding ermöglicht ein anderen Blickwinkel auf die Kreativwirtschaft", sagt die Wittenbergerin. "Schließlich zeigt sich jetzt wirkliche Kreativität beim Anpacken und in der Umsetzung. Wir verstehen uns nicht direkt als Kulturförderer im traditionellen Sinn. Dennoch liegen mir die Kultur und ihre Macher stark am Herzen. Es ist einfach schön zu sehen, Menschen einen Raum zur Verwirklichung ihrer Ideen zu bieten.” (Lesen Sie auch den Blogbeitrag "Kreativität zeigt sich beim Anpacken" von Janine Scharf)
Dörte Thie – Gesprächskreis
Zahntechnikerin und Inhaberin des "Dental-Studio Thie" in Blankenfelde-Mahlow, Brandenburg
 Dörte Thie, 1960 in Warin/Mecklenburg geboren, lebt und arbeitet seit 1990 mit ihrer Familie im brandenburgischen Blankenfelde. Was vor über zwanzig Jahren im Keller ihres Wohnhauses als Ein-Frau-Betrieb begann, entwickelte sich rasch zu einem renommierten Unternehmen in der Region: Heute zählt das "Dental-Studio Thie" für Zahntechnik insgesamt 15 Mitarbeiter und drei Lehrlinge. „Ich stelle jedes Jahr mindestens einen Ausbildungsplatz zur Verfügung. Ich bin der Meinung, dass es nicht nur für den Betrieb besonders wichtig ist Nachwuchs zu fördern, sondern für den gesamten Berufsstand und die regionale Bevölkerungsentwicklung", sagt die 51-Jährige Unternehmerin, die sich u.a. in der Handwerkskammer und im Mittelstandsverein der Region engagiert. "Wer im Ort oder der Region seinen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz hat, kann auch hier seinen Lebensmittelpunkt finden“, ist Dörte Thie sicher. Nach ihrer Ausbildung zur Zahntechnikerin arbeitete Dörte Thie zunächst in verschiedenen Einrichtungen und Kliniken u.a. in Schwerin, Rostock und Halle. Im Anschluss an die Ausbildung an der Meisterschule gründete sie das Dental-Studio Dörte Thie (www.dental-studio-thie.de). (Lesen Sie auch Dörthe Thies Blogbeitrag "Ich wollte meine Vison verwirklichen")
Karola Richter – Gesprächskreis
Selbstständige Industriedesignerin in Halle/Saale
 Karola Richter ist 1981 in Querfurt/Sachsen-Anhalt geboren und selbstständige Industriedesignerin in Halle. 2009 entschloss sie sich zur Selbstständigkeit und entwirft seitdem erfolgreich Produkte, die dem Nutzer den Alltag mit Charme und Witz verschönern und vereinfachen sollen ( www.karolarichter.de). Der 30-Jährigen ist es wichtig, möglichst viele Schritte ihrer Produktion in der Region abzuwickeln: „Ich möchte hier bei mir Arbeitsplätze und Umsätze generieren und erhalten. Es nützt meiner Heimatregion nichts, wenn "alle" aus Mangel an Möglichkeiten das Weite suchen. So werden hier keine Anreize geschaffen, zu bleiben oder Neues anzuregen.“ In einer anderen Region ihr Geschäft aufzubauen, kommt für die junge Mutter nicht Frage – was jedoch nicht immer gelingt. „Ich will bewusst nicht dorthin gehen, wo die Umsetzung meiner Ideen leichter möglich ist, sondern die Umsetzung hier fördern." Nach ihrer Ausbildung zur Augenoptikerin studierte Karola Richter Industriedesign in Halle an der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design. 2006 gewann sie den Maria-Brandt-Preis für junge Gestalter, Fotografen und Künstler. 2009 wurde sie von der Univations, dem Hochschulgründernetzwerk Sachsen-Anhalts, zur Gründerin des Monats Juli ausgezeichnet. Neben ihrer selbstständigen Tätigkeit ist Karola Richter Vorstandsmitglied im designerinnen forum e.V., eine Kommunikations- und Aktionsplattform für Künstlerinnen aller Berufssparten ( http://news.designerinnen-forum.org).
Adriana Lettrari – Gesprächskreis
Initiatorin "3te Generation Ostdeutschland", Berlin
 Die Politik- + Kommunikationswissenschaftlerin Adriana Lettrari wurde 1979 in Neustrelitz geboren und wuchs in Rostock auf. Bis 2010 arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutschen Bundestag sowie als Systemische Beraterin bei Königswieser&Network. Zuvor realisierte sie im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft Projekte in der EU-Kommission und dem Auswärtigen Amt.
2011 gründete sie die Wendekind gUG, um dem Projekt „3te Generation Ostdeutschland“ einen rechtlichen Rahmen zu verleihen. Für ihr zivilgesellschaftliches Engagement erhielt sie 2009 den „HBS-Engagementpreis“ der Hans-Böckler-Stiftung.
Die Vision des Projekts , 3te Generation Ostdeutschland' ist, dass die Generation der heute ca. 25- bis 35-jährigen ihre Rolle bei der Gestaltung der deutschen Gesellschaft aktiv wahrnimmt. Die dritte Generation Ostdeutscher ist zur Wendezeit aufgewachsen und hat dadurch einzigartige Erfahrungen gesammelt.
Das erste Treffen der 3ten Generation Ostdeutschland fand im Juli 2011 im Rahmen einer dreitägigen Tagung in Berlin statt. Ca. 150 junge Frauen und Männer der dritten Generation Ostdeutschland nahmen teil und tauschten sich über ihre Biografien, daraus resultierende Kompetenzen und über die Zukunft Ostdeutschlands aus. (Lesen Sie auch Adriana Lettraris Blogbeitrag "Was bedeutet Ostdeutsch-Sein?")
Sylvia Ruge – Gesprächskreis und Blitzlicht
Leiterin der Regionalstelle der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Sachsen-Anhalt und des Schülerfirmenprogramms „Gründerkids“

Sylvia Ruge, geboren 1959 in Halberstadt, ist Leiterin der Regionalstelle der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Sachsen-Anhalt und des Schülerfirmenprogramms „Gründerkids – Schülerfirmen in Sachsen Anhalt – Früh aufstehen – Früh gründen!“.
„Schülerfirmen sind eine wunderbare Möglichkeit, bereits in der Grundschule zu lernen, wie eine Idee gemeinsam realisiert werden kann. SchülerInnen und LehrerInnen verlassen ihre üblichen Rollen, wachsen über sich hinaus. Sie finden Partner, erweitern ihre bisherigen Gestaltungsräume, erwerben vielerlei Kompetenzen – und machen eine Erfahrung, die für ihr weiteres Leben prägend ist“, sagt Sylvia Ruge. „ Es interessiert mich, wie es gelingt, Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene zu ermutigen, das zu tun, was sie für richtig und wichtig halten, sich miteinander abzustimmen und eben dann für sich und gemeinsam zu lernen, wie es ermöglicht werden kann.“
Nach ihrer Ausbildung zur Finanzkauffrau studierte Sylvia Ruge Kultur- und Kunstwissenschaft und war zunächst in der kulturellen Erwachsenenbildung tätig. Nach der Wende entwickelte sie gemeinsam mit Kollegen aus Ost und West ein Modellprojekt „Freie Hand – Kunst- und Kulturschaffende in sozialen Arbeitsfeldern“ für bis dahin freischaffende KünstlerInnen, welches von 1991 - 1993 von der gewerkschaftlichen Bildungsvereinigung bei Arbeit und Leben e.V. Sachsen-Anhalt getragen wurde. In einem Modellprojekt des Kultusministeriums und der RAA e.V. Berlin erprobte Ruge mit Schülerinnen und Lehrkräften kulturelle Ansätze zur Auseinandersetzung mit Fremdenfeindlichkeit.
Zwischen 1998 und 2008 koordinierte die 51-Jährige für die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) verschiedene Programme in Sachsen-Anhalt, die durch die DKJS gemeinsam mit öffentlichen oder privaten Partnern getragen wurden – so z.B. ein Landesprogramm für Schulsozialarbeit, ein länderübergreifendes Patenschaftsprogramm, ein Programm gegen Abwanderung und zur pädagogisch inhaltlichen Gestaltung von Ganztagsschulen.
Seit 2008 leitet sie in Magdeburg die Regionalstelle der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Sachsen-Anhalt mit vier Programmen, darunter das Schülerfirmenprogramm „Gründerkids.
Pauline Melchior und Inken Ramthun – Gesprächskreis
Fotografinnen der Schülerfirma Phodio SAG in Osterwieck, Sachsen-Anhalt

Pauline Melchior und Inken Ramthun, 16 und 17 Jahre alt, arbeiten seit 2008 als Fotografinnen in der Schülerfirma Phodio SAG in Osterwieck, Sachsen-Anhalt. 2008 traten die beiden Schülerinnen des Fallstein-Gymnasiums in Osterwieck der Schülerfirma bei und sind seitdem aus dem Team nicht mehr weg zu denken. Sie nehmen Fotoaufträge für Veranstaltungen aller Art an – aber auch die Restaurierung von beschädigten Fotografien sowie die Fotobearbeitung zählen zu ihren Aufgaben.
Die Phodio-Schüleraktiengesellschaft wurde im Jahr 2003 als Schulprojekt ins Leben gerufen und füllte damit eine Marktlücke im Bereich der Video- und Fotobearbeitung. Die Schülerfirma besteht nicht nur aus der Fotoabteilung, sondern auch aus den Abteilungen Videoabteilung, Print und einem Online-Shop. Damit ist die Phodio SAG einer der ersten Dienstleistungsanbieter, die in der nördlichen Vorharzregion eine derartige Dienstleistung anbietet. Mitte des Schuljahres 2004/2005 nahmen die Schülerinnen und Schüler der Medienfirma Phodio SAG an dem Projekt "Schüler als CompuerLotsen" teil und gewannen den 2. Preis und somit 1500 Euro für die Schule.
Pauline Melchior und Inken Ramthun werden gemeinsam mit Sylvia Ruge, Leiterin der Regionalstelle der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Sachsen-Anhalt und des Schülerfirmenprogramms „Gründerkids“, einen Gesprächskreis leiten.

Kerstin Süske – Gesprächskreis und Blitzlicht
Theaterkünstlerin, Choreografin, Kulturmanagerin und Dramaturgin, Prignitz, Brandenburg
 Kerstin Süske ist vor allem eins: vielseitig. Die 51-Jährige ist als freiberufliche Theaterkünstlerin, Choreografin, Kulturmanagerin und Dramaturgin in der Prignitz unterwegs. Dort lebt die in Ostberlin Geborene nunmehr seit zwölf Jahren mit ihrer Familie.
Kerstin Süske ist eine Frau, die in ihrer Region schon vieles auf den Weg gebracht hat. Ob sie nun mit Ihrer „Kunstkarre“, einem Künstlerbus, durch die Dörfer fährt und Jugendlichen die Gelegenheit gibt, sich künstlerisch auszuprobieren, ob sie sich in dem von ihr mit gegründeten Frauenforum Prignitz engagiert, das 10-jährige Bestehen ihres Tanztheaters mascoto feiert, oder für die Konzeption und Projektleitung in einem von der Bundeskulturstiftung gefördertem Forschungsprojekt zum Thema Wachstum und Regionalentwicklung in der Verantwortung steht: Kerstin Süske ist immer in Bewegung.
Im Zentrum ihrer künstlerischen Arbeiten und Projekten stehen immer wieder Frauenthemen: „Es ist unverantwortlich, das Potential von Frauen, ihre Talente, ihre Kraft, Phantasie, Experimentierfreude und Lebensweisheit nicht für gesellschaftliche Entwicklungserfordernisse, regional wie global, auszuschöpfen“, so ihr Statement. Kerstin Süske möchte mit vielen von ihr initiierten Aktionen und Performances die Aufmerksamkeit auf die Wirkungsfähigkeiten der Frauen richten. Da kann es schon mal sein, dass am Internationalen Frauentag 2010 die Lokalredaktion der Märkischen Allgemeinen Zeitung symbolisch übernommen wird und am Ende ein Tagesblatt nur mit Porträts und Interviews über Frauen in der Region erscheint. „Es geht einfach darum, den weiblichen Blick auf aktuelle Fragen zu richten und mit einzubeziehen.“
Iris Kronenbitter – Gesprächskreis
Leiterin der bundesweiten gründerinnenagentur (bga), Stuttgart
 Iris Kronenbitter leitet die bundesweite gründerinnenagentur (bga) mit über 1.800 regionalen Partnerinnen und -Partner sowie 16 Regionalverantwortlichen auf Ebene der Bundesländer. Die bga bietet branchenübergreifend Informationen und Beratungsangebote zur Existenzgründung und Unternehmensnachfolge von Frauen, identifiziert Zukunftsmärkte und Karrierechancen für Gründerinnen und Unternehmerinnen wie z.B. beim unternehmerischen Generationswechsel und zeigt Vernetzungsmöglichkeiten für Gründerinnen und Unternehmerinnen (www.gruenderinnenagentur.de). "Im Hinblick auf die Unternehmensnachfolge eröffnen sich in den nächsten fünf Jahren insbesondere in den neuen Bundesländern attraktive Karriere-Chancen für gut qualifizierte Frauen und damit gute Perspektiven zum Bleiben oder Wiederkommen. Gründerinnen und Unternehmensnachfolgerinnen in Ostdeutschland sind zielstrebig, tatkräftig und flexibel und aus Überzeugung selbständig!", so Kronenbitter, die den neuen Bundesländern innerhalb der bga einen hohen Stellenwert zuweist.
Iris Kronenbitter ist Betriebswirtin und Historikerin mit Schwerpunkt Mittel- und Osteuropa. Sie ist u.a. tätig als Jurorin bei der Vergabe des Unternehmerinnenpreis des Landes Brandenburg oder dem Cartier Womens Initiative Award und Mitglied in verschiedenen Beiräten wie z.B. zum 'Generationswechsel im Handwerk'. Frau Kronenbitter ist Initiatorin der Kampagne 'Nachfolge ist weiblich!' und koordiniert die bundesweite Task Force zur Unternehmensnachfolge durch Frauen mit rund 100 Mitgliedern bestehend aus den Partnern der nexxt-Initiative sowie Expertinnen und Experten der Nachfolge aus Kammern, Ministerien, in der freien Wirtschaft und in der Forschung.
Christine Wenzel – Blitzlicht
Gründerin des LandLebenKunstWerk e.V. in Quetzdölsdorf, Sachsen-Anhalt
 „Dörfer sollen besonders für Frauen wieder ein attraktives Lebensumfeld bieten.“, findet Christine Wenzel, Gründerin des LandLebenKunstWerk e.V. in Sachsen-Anhalt.
Die diplomierte Agrar-Ingeneurin kennt das Leben im ländlichen Raum sehr gut: 1958 in Köthen geboren, verbrachte sie ihre Kindheit und Jugend in Priesdorf, einer Ortschaft mit damals 110 Einwohnern. 1981 zog es sie nach Berlin, wo sie die folgenden 25 Jahre lebte und unter anderem in der Akademie für Landwirtschaftswissenschaften und als Regieassistentin tätig war. Mit ihrer anschließenden Tätigkeit als Koordinatorin in Ausbildungsprojekten für Jugendliche im Garten- u. Landschaftsbau kehrte sie zu ihren beruflichen Wurzeln, und schließlich auch wieder in ihre Heimat zurück.
2002 wurde der LandLebenKunstWerk e.V. in Quetzdölsdorf gegründet, der sich zur Aufgabe gemacht hat, mit nachhaltiger Landkultur die regionale Bildungslandschaft mitzugestalten und an der Gründung eines landesweiten Netzwerkes für Dorfentwicklung zu arbeiten.
„Meine Erfahrung ist, dass es nicht reicht, für Menschen zu planen, zu bauen oder zu gestalten, sondern besser mit ihnen. Es reicht nicht, Menschen für den „Arbeitsmarkt“ zu qualifizieren, sondern gemeinsam mit ihnen Kreativität und die Fähigkeiten zur Bewältigung der aktuellen Brüche und Unwägbarkeiten zu entwickeln", sagt die Agrar-Ingeneurin. "Außerdem bin ich der Überzeugung, dass der ländliche Raum mit seinen typischen Ressourcen vielfältige Möglichkeiten für gute Arbeit, Bildung und für nachhaltige Entwicklung bietet - und so eine Neudefinierung vom Verständnis von Kultur und dörflicher Gemeinschaften fördert.“
So bietet der LandLebenKunstWerk e.V. viele Angebote – sei es bei einem Teamtraining im Hochseilgarten, beim Jäten im eigens angelegten Bio-Gemüsegarten, oder bei der Verarbeitung der Ernte in der Küche einer denkmalgeschützten Scheune – die Natur, sich selbst und die Gemeinschaft neu zu erleben. Christine Wenzel wird auf dem IV. Kongress die Initiative LandLebenKunstWerk e.V. vorstellen.
Julia Teubert - Blitzlicht
Projektleiterin des Mentoring-D Programmes

„Die demografische Entwicklung eröffnet neue Chancen für Frauen und für Unternehmen. Mentoring-D begleitet Unternehmen in diesem Wandel.“ so Julia Teubert, Projektleiterin des Programmes (www.mentoring-d.de). „Weibliche Nachwuchskräfte werden im Rahmen eines Mentoring-Programms gefördert und Unternehmen erhalten Beratung zur Entwicklung einer an Chancengleichheit und Vielfalt orientierten Personalpolitik“.
Das Projekt hat bereits in Kooperation mit 30 Unternehmen aus technologie- und forschungsintensiven Branchen nachhaltige Strategien für den Umgang mit dem drohenden Fachkräftemangel entwickelt und nimmt dabei besonders das weibliche Potential ins Visier. So werden kleine und mittelständische Unternehmen in Berlin, Brandenburg, Sachsen und Thüringen bei der Gewinnung und Bindung hochqualifizierter Nachwuchskräfte unterstützt. „Gerade die kleineren Unternehmen entwickeln sehr kreative und individuelle Modelle mit ihren Beschäftigten. Doch die meisten sprechen kaum darüber.“ stellt Frau Teubert fest. „Das Projekt will deshalb auch dazu beitragen, die guten Praktiken der beteiligten Unternehmen bekannt zu machen.“
Franziska Schramm – Gesprächskreis
Bildungsreferentin im Bildungsnetzwerk Magdeburg
 „Ich glaube, dass weitaus mehr „kreative Köpfe“ bleiben werden, sobald sich nachhaltige und professionelle Konzepte durchsetzen und Außergewöhnliches, sowie Qualität erkannt werden und auch erwünscht sind", sagt Franziska Schramm. "Bessere Verdienstchancen in anderen Bundesländern stehen weniger im Fokus der Debatte. Denn gerade für Frauen, die Beruf und Familie optimal miteinander verbinden wollen, offenbaren sich in den Neuen Ländern viele Freiheiten und günstige Konstellationen.“
Franziska Schramm, 1974 in Halle/Saale geboren, ist Bildungsreferentin im Bildungsnetzwerk Magdeburg. Nach ihrem Studium der Kultur- und Medienpädagogik arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Merseburg, bevor sie selbst filmisch und fotografisch aktiv wurde. Hauptaugenmerk ihrer Arbeit im Bildungsnetzwerk liegt auf der Medienarbeit mit Jugendlichen: Sie realisiert Film- und Fotoprojekte, bei denen junge Erwachsene aus der Region die Möglichkeit haben, sich selbst und ihre Lebenswelten auf authentische Weise darzustellen.
Die Produkte, die dabei entstehen, werden öffentlichkeitswirksam in Ausstellungen, Katalogen und Websites präsentiert und zugänglich gemacht. So erhielt z.B. der Dokumentarfilm „Zweiter Anlauf“(www.zweiteranlauf.de/), ein Porträt über jüdische Jugendliche in Sachsen-Anhalt, eine Auszeichnung bei "Freistil-Jugend engagiert in Sachsen-Anhalt" und wurde auf dem Jugendfilmfestival Berlin 2009, der Werkstatt für junge Filmer 2009, sowie in den Jüdischen Museen in Berlin und Frankfurt präsentiert.
Momentan realisiert Franziska Schramm in Kooperation mit Medienschaffenden und Historikern das Zeitzeugenprojekt „Die Wende meines Lebens“. Zehn Protagonisten aus Ostdeutschland wurden durch Jugendliche befragt, die die DDR nicht (mehr) erlebt haben. Entstanden ist eine Webseite mit Videos, Fotos, Texten, Dokumenten und einem Glossar, die im Herbst 2011 offiziell gelauncht wird (www.wende-meines-lebens.de).
Neben der aktiven Medienarbeit ist Franziska Schramm in Projekte involviert, die sich mit internationaler Jugendkulturarbeit und historisch-politischer Bildung befassen und ihre medienpädagogische Unterstützung benötigen.
Franziska Schramm lebt mit ihrer achtjährigen Tochter in Halle/Saale.
Uta Bauer – Studie 2011
Diplom-Geografin und Inhaberin des Büros für integrierte Planung in Berlin (BiP)

Uta Bauer, 1957 in Dresden geboren und aufgewachsen Köln, hat in Marburg Geografie studiert. Seit 1984 lebt sie in Berlin. Die dreifache Mutter ist Inhaberin des BiP Berlin (www.bipberlin.de) und bearbeitet Forschungs- und Planungsaufträge für meist öffentliche Auftraggeber. Davor war Uta Bauer wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FU-Berlin und Referentin für Stadt- und Verkehrsplanung, Wohnen im Frauenreferat der Stadt Frankfurt/M.
Auf dem IV. Kongress "Frauen machen Neue Länder – Mehr Raum für starke Frauen!" wird Uta Bauer zusammen mit Susanne Dähner die neue Studie in Leipzig vorstellen, die aufzeigt, welche besonderen Chancen für ungewöhnliche Ideen kleiner werdende Regionen bieten – vor allem für selbstbewusste und starke Frauen, die die Herausforderungen des demografischen Wandels in den neuen Bundesländern annehmen und in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft etwas bewegen.
Susanne Dähner – Studie 2011
Diplom-Geografin, Berlin
 Susanne Dähner wurde 1976 in Dresden geboren. In Berlin, Stockholm und Kopenhagen studierte sie Geografie und Sozialwissenschaften. Seit 2003 arbeitet sie als freiberufliche Geografin im Bereich der Quartiers-, Stadt- und Regionalentwicklung und –forschung, u.a. für das Büro für integrierte Planung Berlin (BiP), das Deutsche Institut für Urbanistik und die pme Familienservice GmbH.
Susanne Dähner unterstützt u.a. den gemeinnützigen Verein FUSION-Intercultural Projects Berlin e.V., welcher an einem sozialen Brennpunkt Berlins mit Kinder und Jugendlichen unterschiedlichster Herkunft arbeitet.
"Erst die bewusste Beschäftigung mit ostdeutschen Frauen hat mir, die ich selbst in der ehemaligen DDR aufgewachsen bin, gezeigt, wie zielstrebig und selbstbewusst diese Frauen bis heute unbeirrt ihre eigenen Wege gehen,“ so die gebürtige Dresdnerin, die an der Studie zum Kongress „Frauen machen Neue Länder“ 2011 arbeitet. Die Studie 2011 zeichnet Geschichten von Frauen auf, die in kleiner werdenden Regionen der Neuen Bundesländer – egal ob im Dorf oder in der Stadt – leben und die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung maßgeblich gestalten.
In Kürze lesen Sie hier mehr zu weiteren Sprechern und Sprecherinnen des IV. Kongresses 2011.
Sprecherinnen und Sprecher – III. Kongress 2010
Tatjana Jury
Freie Moderatorin, Autorin und Redakteurin, rbb in Potsdam – Moderation
Tatjana Jury, 1963 in Berlin geboren und aufgewachsen, ist freie Moderatorin beim rbb Potsdam. Nach dem Abitur und der Berufsausbildung als Zootechnikerin arbeitete sie zunächst als Hilfsschwester in der Intensivtherapie in Berlin. Kurz darauf folgten das Studium der Germanistik an der Humboldt- Universität und 1989 ihre berufliche Laufbahn als Hörfunk-Journalistin in Berlin.
Seit Januar 1992 ist die zweifache Mutter freie Mitarbeiterin im Fernsehen und Hörfunk des öffentlich- rechtlichen Rundfunks und Moderatorin, Autorin und Redakteurin in einer Person. Tatjana Jury moderiert die Nachrichtensendung "Brandenburg Aktuell" im rbb und berichtet dort als Live-Reporterin. Seit Januar 2006 ist sie außerdem einmal monatlich als Ombudsfrau der neuen Sendung "Die Jury hilft" unterwegs in Berlin und Brandenburg.
Tatjana Jury lebt in Potsdam und hat zwei erwachsene Kinder.
Gisela Erler
Kongressorganisatorin, Autorin, Unternehmerin pme Familienservice GmbH – Grußwort
Gisela Erler (*1946 in Biberach) ist Familienforscherin, Autorin und Gründerin des Unternehmens pme Familienservice, welches die Kongressreihe „Frauen machen Neue Länder“ im Auftrag des Beauftragten der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer und in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend realisiert (www.familienservice.de).
„Ich habe schon 1990 eine Studie durchgeführt, in der west- und ostdeutsche Familien verglichen wurden“, sagt die Kongressorganisatorin. „Die ostdeutschen Frauen waren viel selbstbewusster und sicherer in ihrer Berufsorientierung. Sie trauen sich mehr zu. Das ist bis heute so.“ Entscheidend für die Karriere einer Frau ist ein positives Umfeld, weiß Erler. „Vor allen die Partner erfolgreicher Frauen müssen unterstützend sein. Sie müssen eine Partnerin auf Augenhöhe akzeptieren. “
Von 1974 bis 1991 betreute Gisela Erler am Deutschen Jugendinstitut in München zahlreiche Forschungsprojekte. Zusammen mit Ellen Galinsky, der heutigen Präsidentin des „Families and Work Institute“ in New York, wirkte sie an der ersten US-amerikanischen „Family & Work Study“ mit. Neben ihrer Rolle als Unternehmerin ist sie seit 1991 als Beraterin für Kommunen, Stiftungen, Parteien und Landesregierungen tätig und betreut internationale Forschungsprojekte wie die Studie „Leaders in a global Economy“. Für die Organisation „The Conference Board“ führt sie internationale Konferenzen zu den Themen Work-Life-Balance, Diversity und Inclusion durch. Gisela Erler hat zahlreiche Studien und Publikationen veröffentlicht. Sie ist verheiratet und hat zwei Söhne.
Sehen Sie unser Skypecast -Interview mit Gisela Erler für Ostfrauen_Blog hier.
Ulrike Lerchl
Geschäftsführerin der Oberüber | Karger Kommunikationsagentur in Dresden – Impulsrede
Ulrike Lerchl, 48 Jahre alt, ist geschäftsführende Gesellschafterin der Oberüber | Karger Kommunikationsagentur und Präsidentin des Regionalbeirats des "Beirat der Wirtschaft e.V.", ein Verband für Nachhaltigkeit und Ökosoziale Marktwirtschaft.
Ulrike Lerchls Agentur "Oberüber | Karger" erarbeitet seit 20 Jahren Markenkonzepte für Unternehmen und Institutionen www.oberueber-karger.de. 2008 zeichnete die Universität St. Gallen die Dresdnerin im Rahmen von TOP JOB als "Arbeitgeberin des Jahres" im Bereich Familien- und Sozialorientierung aus. Ulrike Lerchl engagiert sich stark für Dresden und die Region, z.B. gab sie den Impuls für das Heft "Neuland - Region Dresden" des Wirtschaftsmagazins brand eins. Für die "Menschenkette gegen Rechts" organisierte sie einen Zusammenschluss von 69 Werbeagenturen auf der Website www.wir-gestalten-dresden.de und eine gemeinsame Demonstration.
Ulrike Lerchl ist Mutter von zwei erwachsenen Töchtern.
Uta Bauer
Diplom-Geografin und Inhaberin des Büros für integrierte Planung in Berlin (BiP) – Studie 2010
Uta Bauer, 1957 in Dresden geboren und aufgewachsen Köln, hat in Marburg Geografie studiert. Seit 1984 lebt sie in Berlin. Die dreifache Mutter ist Inhaberin des BiP Berlin (www.bipberlin.de) und bearbeitet Forschungs- und Planungsaufträge für meist öffentliche Auftraggeber. Davor war Uta Bauer wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FU-Berlin und Referentin für Stadt- und Verkehrsplanung, Wohnen im Frauenreferat der Stadt Frankfurt/M.
„Unsere drei Kinder (24, 18 und 16 Jahre alt) sind inzwischen groß, aber der Spagat zwischen Familie und Beruf hat mich fast mein ganzes Berufsleben begleitet. Jahrelang bin ich zwischen Berlin und Frankfurt/M. gependelt. Es geht, wenn frau bereit ist, die Kindererziehung an den Partner abzugeben, wenn der Mann mit anpackt und die Arbeitgeber offen für ungewöhnliche Lösungen sind.“ Die größte Anstrengung war es für die Diplom-Geografin jedoch, sich „mental von dem frei zu machen, was ´normal` ist und ganz individuelle Lösungen zu wagen“.
Susanne Dähner
Diplom-Geografin, Berlin – Studie 2010
Susanne Dähner wurde 1976 in Dresden geboren. In Berlin, Stockholm und Kopenhagen studierte sie Geografie und Sozialwissenschaften. Seit 2003 arbeitet sie als freiberufliche Geografin im Bereich der Quartiers-, Stadt- und Regionalentwicklung und –forschung, u.a. für das Büro für integrierte Planung Berlin (BiP), das Deutsche Institut für Urbanistik und die pme Familienservice GmbH.
Susanne Dähner unterstützt u.a. den gemeinnützigen Verein FUSION-Intercultural Projects Berlin e.V., welcher an einem sozialen Brennpunkt Berlins mit Kinder und Jugendlichen unterschiedlichster Herkunft arbeitet.
"Erst die bewusste Beschäftigung mit ostdeutschen Frauen hat mir, die ich selbst in der ehemaligen DDR aufgewachsen bin, gezeigt, wie zielstrebig und selbstbewusst diese Frauen bis heute unbeirrt ihre eigenen Wege gehen,“ so die gebürtige Dresdnerin, die an der Studie zum Kongress „Frauen machen Neue Länder“ 2010 mitarbeitet. „In den Gesprächen für die Studien und auch im privaten Umfeld wurde immer deutlich, wie wenig sie darin etwas Besonderes sehen. Es ist für sie selbstverständlich, Familie und Kinder zu haben und gleichzeitig einem erfüllenden und fordernden Berufsleben nachzugehen."
Susanne Dähner lebt und arbeitet in Berlin.
Martina de Maizière
Supervisorin, Coach und Organisationsberaterin, Dresden
Martina de Maizière arbeitet seit 2005 als selbstständige Supervisorin, Coach und Organisationsberaterin in Dresden. Die diplomierte Rechtspflegerin und Sozialpädagogin war zuvor bei der Staatsanwaltschaft Bonn und beim Amtsgericht Hamburg sowie im Jugendamt Wedding von Berlin tätig. Seit 1990 lebt Martina de Maizière mit ihrer Familie in den Neuen Bundesländern. In Schwerin und Parchim/Mecklenburg baute sie u.a. zwei Ehe-, Familien-, Lebensberatungsstellen der Diakonie mit auf, in Parchim übernahm sie die Leitung einer Beratungsstelle. Später war sie Direktorin der Stiftung Diakonische Jugendhilfe Sachsen.
Seit 2001 ist sie als Lehrbeauftragte an der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit Dresden (EHS) sowie als Referentin und Kursleiterin in verschiedenen Bildungseinrichtungen tätig. Martina de Maizière engagiert sich u.a. beim Weiberstammtisch Dresden.
Martina de Maizière ist die Ehefrau des Bundesministers des Innern Dr. Thomas de Maizière. Das Paar hat drei Kinder und lebt in Dresden und Berlin.
Astrid Stolze
Direktorin der Mercedes-Benz Niederlassung in Magdeburg – Podium
Astrid Stolze, geb. 1965 in Lutherstadt Wittenberg, ist Direktorin der Mercedes-Benz Niederlassung Magdeburg. „Die neuen Bundesländer sind ein guter Nährboden für Frauenkarrieren“, findet die Mutter einer vierjährigen Tochter, die das offene Klima gegenüber Frauen, die Beruf und Familie verbinden, schätzt.
Nach ihrer Ausbildung zur Agrotechnikerin und dem Studium der Landwirtschaft samt LKW- Führerschein studierte Stolze in Frankfurt/Main BWL und stieg in die Unternehmensberatung ein.
1996 bis 2001 arbeitete sie als Mitglied der Geschäftsleitung und Senior Consultant für Strategie und Marketingberatung bei der Harnischfeger, Pietsch & Partner GmbH Frankfuhrt/M. Nach Positionen in der deutschen Vertriebsorganisation von Mercedes-Benz u.a. in Berlin ist sie seit 2007 Direktorin der Niederlassung Magdeburg.
Astrid Stolze unterstützt als Botschafterin der Initiative „Pro Magdeburg e.V.“ Frauen auf dem Weg in Führungspositionen und treibt als stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Industrieclubs Magdeburg die Netzwerkbildung zwischen Unternehmen, Politik, Wissenschaft und Medien in der Region voran. Ihre Leidenschaft gilt dem Handballsport, weshalb sie sich als Aufsichtsratmitglied der Handball Magdeburg GmbH engagiert.
Steffi Haubold
Geschäftsführerin der Steffi Haubold Betriebs GmbH & Co. KG, Berlin – Podium
Steffi Haubold, Jahrgang 1966, hat in Leipzig Hotel- und Gaststättenwesen studiert und lebt mit ihrer Familie seit 1987 in Berlin.
Zur Familie gehören ihr Mann, der als Partner der Ernst & Young Real Estate in ganz Deutschland unterwegs ist, sowie die beiden Kinder Victoria (Jahrgang 1988) und Dustin (Jahrgang 1989), die derzeit in Berlin studieren.
Die spannenden Jahre nach 1989 brachten Steffi Haubold mit McDonald's Deutschland zusammen. Sie half das Geschäft in den neuen Bundesländern aufzubauen. Nachdem sie die operative Verantwortung für das Gebiet "Ost" hatte, wechselte Sie 2003 ins "Franchise-Fach".
"Die derzeit 12 Restaurants sind mehr als ein Job, denn es gilt, die berufliche Verantwortung für mehr als 500 Menschen zu übernehmen", sagt die Geschäftsführerin.
Victoria Haubold
Studentin der Internationalen Berufsakademie Berlin, Fachrichtung Tourismus/Gastronomie mit Partnerbetrieb McDonald's – Podium
Victoria Haubold, geb. 1988 in Berlin, studiert derzeit an der Internationalen Berufsakademie Berlin.
Nach ihrem erfolgreich abgelegten Abitur nahm sie im Oktober 2008 ein duales Bachelor Studium auf. In der Fachrichtung Tourismus/Gastronomie entschied sie sich für die Firma McDonald’s als Partnerbetrieb. Seit ihrem 15. Lebensjahr jobbt Victoria – Tochter von Steffi Haubold – bei McDonald's: Früher als Aushilfskraft in der Küche, an der Kasse oder im Kaffee, heute erfüllt sie – neben dem Studium – die Aufgaben einer stellvertretenden Restaurantleiterin, führt Personalgespräche, ist verantwortlich für Arbeitsverträge und vieles mehr. Das Studium bestimmt den Hauptteil ihres Lebens, da enorme Anforderungen in sehr kurzen Zeitintervallen gestellt werden.
In ihrer knappen Freizeit interessiert sie sich für Kunst und lässt keine spannende Ausstellung unbesucht. Das typische Verhalten einer 20-jährigen Berlinerin, wie Fitness und Shopping mit ihrer Mutter fehlt natürlich auch nicht.
Die Zukunft steht ihr offen, und es gibt eine Menge zu überlegen und zu entscheiden - Masterstudiengang, Auslandsjahr, Karriere im Betrieb der Mutter Steffi Haubold (s.o.), Familienplanung oder am besten alles gleichzeitig und zusammen.
Micaela Schönherr
Geschäftsführerin der NILES-SIMMONS Industrieanlagen GmbH und der NILES-SIMMONS-HEGESCHEIDT GmbH, Chemnitz – Podium
Micaela Schönherr (geboren 1964) ist als Geschäftsführerin der NILES-SIMMONS Industrieanlagen GmbH und der Holding NILES-SIMMONS-HEGENSCHEIDT GmbH, die u.a. zwei Werke in den USA betreibt, für weltweit etwa 1.120 Mitarbeiter verantwortlich. Das Chemnitzer Unternehmen entwickelt und produziert Werkzeugmaschinen u.a. für die Automobil- und Luftfahrtindustrie. „Maschinenbau ist ein äußerst spannendes Feld, das sehr viel Forschungsarbeit verlangt“, sagt Schönherr, die ihre Branche als „von Männern geprägte, konservative und traditionelle Industrie“ beschreibt. „Beim Kampf um Führungspositionen geht es zu wie bei den römischen Spielen“, sagt die Diplomökonomin. „Frau darf da nicht ganz so zart besaitet sein.“ Micaela Schönherr studierte Wirtschaftswissenschaften in Leipzig. Die Mutter von Zwillingen stemmte die „klassische Doppelbelastung“ Kinder und Karriere mit Rückhalt ihrer Familie. Von 1991 bis 1994 arbeitete sie bei der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, von 1995 bis 1997 war sie Kaufmännische Leiterin und Prokuristin bei der Traub-Heckert-Vertriebs GmbH in Esslingen und Chemnitz. Nachdem Micaela Schönherr drei Jahre lang als Kaufmännische Leiterin und Prokuristin bei der NILES-SIMMONS Industrienanlagen GmbH arbeitete, übernahm sie im Jahr 2000 die Geschäftsführung. Seit Dezember 2001 ist sie ebenfalls Geschäftsführerin der Holding NILES-SIMMONS-HEGENSCHEIDT GmbH.
Diana Lydia Wade
Hauptmann und Kompaniechefin der Bundeswehr in Burg/Sachsen-Anhalt – Podium
 Diana Lydia Wade, 1981 in Riesa/Sachsen geboren, ist Hauptmann und Kompaniechefin der Bundeswehr in Burg/Sachsen-Anhalt. “In Zeiten des Fachkräftemangels ist es absurd, auf das Potential von Frauen zu verzichten”, findet Wade, die in der Ausbildung zur Offizierin die gleichen Leistungen erbringen musste wie die männlichen Kameraden, im Sport ebenso wie z.B. auch im Umgang mit Waffen.
2009 übernahm sie als eine der ersten Frauen in Deutschland das Kommando über eine Kompanie der Bundeswehr. Heute bildet die diplomierte Pädagogin eine Einheit von 126 Soldaten – darunter sieben Frauen – u.a. auch für den Auslandseinsatz in Afghanistan aus. „Der Weg bis zur Kompaniechefin war fordernd“, sagt die 29-Jährige. Nach ihrem Studium an der Bundeswehruniversität in München war sie u.a. im NATO-Hauptquartier in Heidelberg als Chefin einer multinationalen Transportkompanie tätig.
Die Leipzigerin ist mit einem Bundeswehr-Soldaten verheiratet: “Ich habe meinen Mann 2001 kennen gelernt, gerade als die Laufbahnen auch für Frauen geöffnet wurden. Er hat bei mir das Interesse für den Beruf geweckt und mich für meine Karriere sehr motiviert und unterstützt.”
Lars Jürgen Wade
Staatlich geprüfter Betriebswirt / Student an der Berufsakademie Leipzig – Podium
Lars Jürgen Wade, 1978 in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) geboren, beginnt im Oktober 2010 sein Studium an der BA Leipzig. “Lebenslanges Lernen und Weiterbildung sind elementar für das berufliche Vorankommen”, findet Lars Wade, der in den vergangenen zwölf Jahren als Hauptfeldwebel in der Bundeswehr tätig war und heute für die Maklerfirma HM Versicherungsmakler GmbH in Chemnitz arbeitet.
2001 heiratete er Diana Lydia Wade, welche 2009 als eine der ersten Frauen in Deutschland das Kommando über eine Kompanie der Bundeswehr übernahm. „Für mich zählt weniger der Beruf meiner Frau, sondern ihre Persönlichkeit! Wir haben in den vergangenen Jahren alle Hürden gemeinsam bewältigt und uns gegenseitig unterstützt, sodass keiner auf seine Karriere verzichten musste.“
Prof. Dr. Anja Strobel
Juniorprofessorin für Prozessorientierte Diagnostik an der TU Dresden – Podium
Anja Strobel, 1974 in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) geboren, lehrt und forscht seit März 2010 als Juniorprofessorin für Prozessorientierte Diagnostik an der Technischen Universität in Dresden. Daneben berät sie als Expertin für Eignungsdiagnostik Unternehmen und arbeitet als Interviewtrainerin.
Die Mutter von zwei Kindern (9 und 5 Jahre alt) promovierte nach ihrem Psychologiestudium und begann als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Dresden. „Viele Frauen haben zu wenig Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten“, sagt die Juniorprofessorin, die sich die familiären Aufgaben mit ihrem Mann Alexander Strobel teilt, der ebenfalls eine Professur an der TU Dresden inne hat. „Wir haben uns nie die Frage gestellt, ob ich meinen Job aufgebe, wenn ein Kind kommt. Für uns war es selbstverständlich, dass wir das zusammen tragen.
Anja Strobel erhielt für ihre wissenschaftlichen Arbeiten u.a. den Georg-Helm-Preis. Sie ist Mitglied der Senatskommission „Gleichstellung und Diversity Management“ der TU Dresden.
Prof. Dr. Alexander Strobel
Professor für Differentielle und Persönlichkeitspsychologie an der TU Dresden – Podium
Alexander Strobel, geboren 1973 in Rodewisch/Vogtland, ist Professor für Differentielle und Persönlichkeitspsychologie an der Technischen Universität Dresden.
Alexander Strobel studierte Psychologie an der TU Dresden. Als 2001 sein erstes Kind geboren wurde, nahm der zweifache Vater eine 10-monatige Elternzeit und beendete danach seine Dissertation. 2008 habilitierte er an der Universität Frankfurt/Main und lehrte zunächst an dieser Universität. 2009 folgte Strobel dem Ruf der TU Dresden.
Für hervorragende Leistungen bei der wissenschaftlichen Qualifikation erhielt er u.a. 2006 den Heinz-Heckhausen-Jungwissenschaftler-Preis der Deutschen Gesellschaft für Psychologie und 2008 den Preis für die beste Habilitation an der Universität Frankfurt/Main in den Naturwissenschaften.
Alexander Strobel ist verheiratet mit der Juniorprofessorin Anja Strobel. Zusammen haben sie zwei Kinder im Alter von 5 und 9 Jahren.
Sabine Asgodom
Management-Trainerin und Bestseller-Autorin in München – High-Speed-Coaching und Workshop
Sabine Asgodom ist eine der bekanntesten Rednerinnen und Management-Trainerin im deutschsprachigen Raum. Die zweifache Mutter coacht Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Showbusiness und tritt als Toprednerin auf Kongressen in Deutschland, der Schweiz und Österreich auf. Die Powerfrau ist sicher: „Es kommt eine neue Generation, mit neuer Inspiration: Die Generation Erfolg. Und Frauen werden dabei eine große Rolle spielen.“
Nach ihrer Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München arbeitete Asgodom für die Tageszeitung TZ und die Zeitschriften Eltern und Cosmopolitan. In ihren bisher 22 veröffentlichten Büchern macht die erfolgreiche Journalistin ihre Lebenserfahrung zum Thema und verrät u.a. Tipps und Tricks zur Selbst-PR (Eigenlob stimmt, 2003). 1999 gründet die gebürtige Niedersächsin ihr Unternehmen „Agodom live. Training.Coaching.Potentialentwicklung“ in München.
Die Financial Times zählte Asgodom 2004 als „Trainerin der Manager“ zu den 101 wichtigsten Frauen der deutschen Wirtschaft. 2009 wurde sie als erste deutsche Trainerin von der National Speakers Association als „Certified Speaking Professional“ ausgezeichnet. Asgodom ist auf das Training von Führungsfrauen spezialisiert und tritt seit 1990 regelmäßig in den Neuen Ländern als Coach auf, u.a. für den Leipziger „Sachsenpark".
Isabel Hempel
Kongressteam pme Familienservice GmbH und Redaktion Ostfrauen_Blog
Isabel Hempel, 1974 in Eisenach/Thüringen geboren, ist im Kongressteam „Frauen machen Neue Länder“ u.a. verantwortlich für die Konzeption und die Redaktion des Ostfrauen_Blogs und die Internetseite „Frauen machen Neue Länder“. Vom ersten Kongress 2008 an im Team, ist sie inzwischen von der Konzeption und bis zur Umsetzung und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt verantwortlich.
Nach ihrem Studium der Soziologie, Kunstgeschichte und Kunstpädagogik in Frankfurt/Main (Abschluss M.A.) folgte eine redaktionelle Ausbildung bei der FAZ und ein Volontariat bei den Nürnberger Nachrichten.
Isabel Hempel arbeitet seit Anfang 2007 als freie Journalistin und PR-Beraterin in Berlin, u.a. für die pme Familienservice GmbH. Dabei lässt sie ihre umfangreichen Erfahrungen als freie Journalistin für z.B. FAZ, ARTE und Nürnberger Nachrichten einfließen. (www.isabelhempel.de)
Sabrina Ludwig
Kongressteam pme Familienservice GmbH und Redaktion Ostfrauen_Blog
Sabrina Ludwig, 1980 in Freiburg im Breisgau geboren und aufgewachsen, ist im Kongressteam „Frauen machen Neue Länder“ u.a. Redakteurin des Ostfrauen_Blogs und der Internetseite „Frauen machen Neue Länder“.
Sabrina Ludwig studierte in Freiburg und Spanien Germanistik und Geschichte (Abschluss M.A.). Während ihres Studiums arbeitet sie als Redakteurin und Moderatorin bei echoFM, dem Uniradio für Freiburg. Nach ihrem Abschluss absolvierte sie zunächst ein Lektorats-Praktikum im Hörbuchverlag Audiobuch OHG.
Im Frühjahr 2010 zog es die 30-Jährige nach Berlin, wo sie seit April für die pme Familienservice GmbH im Kongressbüro arbeitet.
Kathrin Mahler Walther
Vorstandsmitglied, stellv. Geschäftsführerin und Leiterin des Bereichs Strategie und Kommunikation der EAF | Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft – Workshop
Kathrin Mahler Walther wurde 1970 in Leipzig geboren und ist Mitglied des Vorstandes und stellvertretende Geschäftsführerin der EAF | Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft. Dort leitet sie den Bereich Strategie und Kommunikation und berät Organisationen in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zur Gewinnung und Förderung von Frauen mit Führungspotenzial und zur Work-Life-Balance von Führungskräften.
“Mit meiner Arbeit in der EAF engagiere ich mich für Geschlechtergerechtigkeit in allen Bereichen der Gesellschaft. Da einen Wandel voranzubringen, das ist etwas, das mir tatsächlich schon seit frühen Kindheitstagen auf der Seele brennt.”
Kathrin Mahler Walther studierte Sozialwissenschaften in Jena, Berlin und New York und arbeitete in verschiedenen Projekten zu Chancengleichheit und Geschlechterforschung. Schon als Jugendliche engagierte sie sich in der DDR-weiten Menschenrechts- und Demokratiebewegung. Bis 1992 war sie als Referentin einer Abgeordneten im Sächsischen Landtag tätig. Damals wie heute setzt sie sich für eine Gesellschaft ein, in der Frauen und Männer ihre Potenziale in gleichem Maße einbringen können.
„Karriere und Kinder erfolgreich zu vereinbaren - das ist für Frauen nur möglich, wenn der Partner mitzieht und sich beide berufliches und familiäres Engagement partnerschaftlich teilen“, resümiert die Forscherin die Ergebnisse von zwei Studien, die sie für EAF durchführte: „Karrierek(n)ick Kinder. Mütter in Führungspositionen – ein Gewinn für Unternehmen“ (2006) und „Kinder und Karrieren: Die neuen Paare“ über Doppelkarrierepaare mit Kindern in Deutschland (2008) http://www.eaf-berlin.de/.
Myriam Ismail
Inhaberin Mondo.Io, Agentur für „Internationale Kommunikation, Marketing & Managementberatung“ in Potsdam – Workshop und Gesprächskreis
Myriam Ismail ist Inhaberin und Geschäftsführerin von Mondo.Io, einer Agentur für „Interkulturelle Kommunikation & internationales Marketing“ in Potsdam. Unternehmen und Organisationen, die neue Märkte erschließen möchten oder einen Standort in einem anderen Land planen, können die Hilfe der Potsdamerin in Anspruch nehmen.
Die 37-Jährige mit algerisch-französischen Wurzeln unterstützt, wenn es darum geht, besser mit internationalen Partnern oder Mitarbeitern umzugehen: „Ich helfe Menschen dabei, sich in der Welt zurecht zu finden.“
“Frauen sind die eigentlichen Schlüsselfiguren, wenn es in Unternehmen um internationale Verbindungen und interkulturelle Kommunikation geht. Eine Frau sollte mehr aus ihren bereits vorhandenen Ressourcen schöpfen - dann wird sie auch erfolgreich sein”, so die Marketing-Expertin, die sich u.a. in dem Netzwerk “Frauen machen Karriere” engagiert.
Myriam Ismail ist Mutter einer kleinen Tochter.
Beate Bröcker
Staatssekretärin im Ministerium für Gesundheit und Soziales in Sachsen-Anhalt – Workshop und Gesprächskreis
Beate Bröcker, 1956 in Osnabrück geboren, ist Staatssekretärin im Ministerium für Gesundheit und Soziales in Sachsen-Anhalt und nimmt in dieser Funktion auch Aufgaben der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten wahr. Ein Themenschwerpunkt ist eine bessere gesellschaftliche und berufliche Teilhabe für Alleinerziehende.
Beate Bröcker ist Diplom-Volkswirtin. Nach dem Studium an der Universität Münster war sie in leitenden Positionen in der Arbeitsverwaltung in Osnabrück tätig. Seit 1991 in Sachsen-Anhalt, stieg Beate Bröcker zunächst im Sozialministerium zur stellvertretenden Abteilungsleiterin auf. Von 2002 bis 2008 war sie Beigeordnete für Jugend, Soziales und Gesundheit in der Landeshauptstadt Magdeburg. Nach einer Zeit als freiberufliche Unternehmensberaterin in der Sozialwirtschaft wurde sie im Herbst 2009 zur Staatssekretärin im Ministerium für Gesundheit und Soziales berufen.
Frau Bröcker ist SPD- und verdi-Gewerkschafts-Mitglied. Zu ihren Förderern sagt sie: "Es waren Frauen und Männer gleichermaßen. Zuverlässige Begleiter sind auch meine Freude an der Arbeit mit und für Menschen, meine Neugierde und Hartnäckigkeit sowie Entschlossenheit im Umgang mit Herausforderungen."
Daniela Kolbe
Bundestagsabgeordnete aus Leipzig – Workshop und Gesprächskreis
Daniela Kolbe, geboren 1980 im thüringischen Schleiz, hat nach dem Abitur in Jena in Leipzig Physik studiert. Nach ihrem Studienabschluss als Diplomphysikerin arbeitete sie im Bereich politische Bildung, beim Herbert-Wehner-Bildungswerk in Dresden und bei "Arbeit und Leben" Sachsen in Leipzig.
Seit Oktober 2009 ist Daniela Kolbe Mitglied des Deutschen Bundestags. Sie arbeitet im Innenausschuss und im Ausschuss für Bildung und Forschung. Außerdem ist Daniela Kolbe stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der Bundeszentrale für politische Bildung. Sie lebt und arbeitet in Berlin und Leipzig.
„Selbstbestimmte, berufstätige Frauen sind in den Neuen Ländern keine Exotinnen. Trotzdem sind Frauen, auch hier im Osten Deutschlands, von gleichen Aufstiegs- und Karrierechancen trotz bester Ausbildung und hoher Motivation noch weit entfernt. Wir müssen gemeinsam dafür eintreten, dass die beindruckenden und ermutigenden Karrieren vieler Frauen in den Neuen Ländern keine Einzelfälle bleiben, sondern zur Regel werden.“
Politisch aktiv war Daniele Kolbe schon lange. Zunächst als Vorsitzende des politischen Kinder- und Jugendverbandes „Die Falken“ in Leipzig, anschließend als Vorsitzende der Leipziger Jusos. 2006 wurde sie stellvertretende Vorsitzende der SPD Leipzig.
Anne Gorke
Modedesignerin und Inhaberin des Labels VILDE SVANER in Weimar – Gesprächskreis

Anne Gorke, 1982 geboren, lebt und arbeitet in Weimar. Zusammen mit der Designerin Antje Wolter gründete sie 2008 das Label VILDE SVANER in Weimar (www.vildesvaner.com).
VILDE SVANER entwirft elegante und gleichzeitig funktionelle Mode für Männer und Frauen aus ökologisch einwandfreien Materialien. Alle Materialien werden von deutschen Unternehmen bezogen. Die verwendeten Stoffe stammen vollständig aus ökologischem Anbau und fairem Handel. Ein Teil der Produktion wird von regionalen Nähereien durchgeführt, die übrigen Arbeitsschritte werden durch Anne Gorke und Antje Wolter selbst realisiert, insbesondere das Färben der Stoffe.
Anne Gorke studierte nach ihrem Abitur am Friedrich-Schiller Gymnasium in Weimar zunächst Literatur- und Kulturwissenschaften an der TU Dresden. 2005 entschied sie sich für das Studium der Medienkultur an der Bauhaus Universität in Weimar, wo sie 2008 auch ihre Bachelorarbeit schrieb. Im Februar 2007 gründete sie das Label Mädchentraum, seit 2008 trägt das Label den Namen VILDE SVANER.
„Ich fühle mich in Weimar sehr wohl. Wenn ich gefragt werde, warum VILDE SVANER in Weimar sitzt und nicht in z.B. in Köln, Hamburg oder Berlin frage ich zurück: Warum denn nicht? Gerade in kreativen Berufen, wo der Standort oft keine Rolle spielt, kann ich sein, wo ich möchte“, so die 28-Jährige.
Tabea Köbsch
Dipl.-Pädagogin und Organisatorin des Deutschen Evangelischen Kirchentages 2011, Dresden – Gesprächskreis

Tabea Köbsch, 1976 in Dresden geboren und aufgewachsen, arbeitet als regionale Mitarbeiterin in der Programmabteilung des 33. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Dresden.
Der Werdegang der vierfachen Mutter und studierten Sozialpädagogin zeichnet sich durch soziales und ehrenamtliches Engagement aus. Ein freiwilliges Jahr in Flüchtlingslagern in Kroatien und Bosnien-Herzegowina und ein achtmonatiges Auslandspraktikum in einem Entwicklungshilfeprojekt in Nicaragua, das sie mit ihrem Partner und den gemeinsamen Kindern absolvierte, sind nur zwei der vielen Engagements von Tabea Köbsch. Die Möglichkeit, Studium, Familie und soziales Engagement miteinander zu vereinbaren, führt Tabea Köbsch auf ein gutes Netzwerk und beständige Unterstützung zurück: "Ein ausgebautes Kinderbetreuungssystem, ein soziales und familiäres Netzwerk, ein flexibel gestaltbares Studium und die Unterstützung durch meinen Lebenspartner waren für mich unglaublich wichtige Faktoren, um Studium und Familie vereinbaren zu können."
Seit 2008 ist sie Mitglied der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens und seit 2010 Mitglied im Frauenbeirat der Sächsischen Landeskirche. "Für mich haben sich über mein ehrenamtliches Engagement und meine Kinder immer wieder neue Themen und Aufgabenfelder erschlossen. So konnte ich mir neue Sichtweisen und Kompetenzen aneignen, die mir jetzt im beruflichen Alltag sehr helfen."
Iris Kronenbitter
Projektleiterin der Bundesweiten Gründerinnenagentur bga, Stuttgart – Gesprächskreis
Iris Kronenbitter ist Projektleiterin der bundesweiten gründerinnenagentur (bga) mit über 1.700 regionalen Partnerinnen und Partnern sowie Regionalverantwortlichen. Die bga bietet branchenübergreifend Informationen und Beratungsangebote zu allen Phasen der Existenzgründung sowie zur Unternehmensnachfolge (www.gruenderinnenagentur.de).
"In den neuen Bundesländern ist die Erwerbstätigkeit von Frauen eine Selbstverständlichkeit und von der Gesellschaft anerkannt. Vorbildlich für ganz Deutschland! Die Gründerinnen und Unternehmerinnen in Ostdeutschland sind tatkräftig, willensstark, flexibel und zielstrebig. Auf einen Nenner gebracht: Aus Überzeugung selbständig!", so Kronenbitter, die den neuen Bundesländern auch innerhalb der bga einen hohen Stellenwert zuweist.
Iris Kronenbitter ist Betriebswirtin und Historikerin mit Schwerpunkt Mittel- und Osteuropa. Unter anderem ist sie Mitglied in der Jury für den Unternehmerinnenpreis des Landes Brandenburg und dem Cartier Womens Initiative Award. Als Rednerin und Initiatorin ist Kronenbitter auch für die regionalen Aktivitäten von Gründerinnen und Unternehmerinnen bundesweit unterwegs.
Agnes Scharnetzky
Vorstandsvorsitzende des Vereins "Aktion Zivilcourage e.V." in Pirna/Sachsen – Gesprächskreis

Die Lehramtstudentin Agnes Scharnetzky, 1987 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) geboren, ist Vorstandsvorsitzende der „Aktion Zivilcourage e.V.“ in Pirna, eine Initiative zur Stärkung von Toleranz und demokratischer Kultur in der Region Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Agnes Scharnetzky ist seit 2006 Mitglied des Vereins.
Ersten Kontakt zum Verein fand sie durch ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein, wo sie heute als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig ist und Besuchergruppen führt. Unter Förderung der Gedenkstätte erschienen zwei Texte der jungen Sächsin in Sammelbänden über die Euthanasie-Verbrechen in der NS-Zeit.
Seit 2006 Mitglied im Verein, wurde sie 2008 im Alter von 21 Jahren zur Vorstandsvorsitzenden des Vereins gewählt. Mit mehr als 60 ehrenamtlichen und vier festen Mitarbeitern organisiert „Aktion Zivilcourage“ Lesungen, einen Markt der Kulturen, Schulungen für Lehrer sowie Partys, Konzerte und Wettbewerbe gegen Politikverdrossenheit. Die anschauliche Auseinandersetzung mit Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in einer Region, in der in vielen Gemeinden die NPD stärkste Kraft ist, ist Ziel des Vereins www.aktion-zivilcourage.de.
Dr. Regine Schneider
Redakteurin für Bildung /Gesellschaft, mdr- Figaro, Kulturradio des mdr in Halle – Gesprächskreis
Dr. Regine Schneider, geboren 1956 in Kleinmachnow, ist seit 1992 als Redakteurin bei mdr-Figaro, dem Kulturradio des mdr in Halle, tätig. Zunächst zuständig für die Themen Bildung und Gesellschaft, Kinder- und Jugendleben und Familien entwickelte sich ein weiterer Themenbereich, den sie betreut: „Frauen- und Männerleben“.
Regine Schneider studierte in den 1970er Jahren Journalistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig und promovierte später an der Universität Leipzig. Von 1983 bis 1986 arbeitete sie als Redakteurin bei DT64. Von 1986 bis 1990 arbeitete sie freiberuflich als Journalistin. Ab 1990 war sie Redakteurin bei Sachsenradio/Leipzig bis die Hörfunkstation laut Einigungsvertrag „abgewickelt“ wurde und im Januar 1992 der mdr auf Sendung ging.
Für mdr-Figaro ist sie als Fachredakteurin, Autorin ( Beiträge, Sendungen), Chefin vom Dienst und Planungsredakteurin tätig. Nebenbei moderiert sie Veranstaltungen außerhalb des Hörfunks. Dr. Regine Schneider hat eine Tochter und einen Sohn, die beide studieren und lebt mit einem Journalisten zusammen, der freiberuflich für Print, Hörfunk und Fernsehen arbeitet.
Britt Schlanke
Personalleiterin bei VERBIO Vereinigte BioEnergie AG in Leipzig – Gesprächskreis
Britt Schlanke ist 42 Jahre und Personalleiterin bei VERBIO Vereinigte BioEnergie AG in Leipzig, einer der weltweit führenden Hersteller und Anbieter von Biokraftstoffen. „Es ist nach wie vor im Osten Deutschlands ‚leichter’ als Frau und Mutter Karriere zu machen“, findet Schlanke, Mutter eines erwachsenen Sohnes. „Hier ist man in den Augen des Umfelds keine ‚Rabenmutter’, wenn man sein Kind bereits im Alter von einem Jahr in die Kita gibt.“
Britt Schlanke absolvierte eine Ausbildung zur „Facharbeiterin für chemische Produktion“ und studierte BWL an der Sächsischen Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie in Dresden. Von 2000 bis 2007 arbeitete sie als Personalreferentin in verschiedenen Unternehmen, u.a. in der MENARINI Arzneimittelwerk Dresden GmbH. Seit 2007 ist sie Personalleiterin bei VERBIO Vereinigte BioEnergie AG und trägt Verantwortung für bis zu 500 MitarbeiterInnen.
„Männer und Väter lerne ich als sehr verständnisvoll kennen, denn sie suchen auch den Gesprächspartner auf Augenhöhe,“ sagt die Personalleiterin, die von ihrem Lebenspartner, der auch Vater ihres Sohnes ist, in der Karriereplanung unterstützt wird. Nicht zuletzt sollte man laut Schlanke aber auch beachten, dass es im Osten Deutschlands aufgrund des demografischen Wandels unbedingt erforderlich ist, dass Frauen und Mütter arbeiten.
Wernhild Ruhland
Dipl.-Lehrerin für Mathematik und Physik an der Hochschule für Telekommunikation in Leipzig – Gesprächskreis
Wernhild Ruhland ist 1956 in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) geboren und Diplom-Lehrerin für Mathematik und Physik an der Hochschule für Telekommunikation in Leipzig. „Mathematik ist was für Frauen, weil es einfach und logisch ist“, so die 54-Jährige, die nicht versteht, warum so wenige Frauen an ihrem Institut studieren. Wernhild Ruhland studierte auf Lehramt Mathematik und Physik an der Karl-Marx-Universität in Leipzig. Noch während ihres Studiums kam ihr erstes Kind zu Welt. „Als Musiker war mein Mann oft unterwegs und viele Probleme musste ich damals alleine lösen. Selbstvertrauen und ein gutes Angebot an Krippenplätzen in der DDR gaben mir aber die Möglichkeit, auch mit Kind weiter zu studieren.“ Bevor die zweifache Mutter die Stelle als Hochschullehrerin an der HfT in Leipzig annahm, unterrichtete sie an der Ingenieursschule für Energiewirtschaft in Markkleeberg. „In einer Familie sollten alle an einem Strang ziehen. Ich war mir nie zu schade, die Kohlen aus dem Keller zu holen. Und auch für meinen Mann war es selbstverständlich, dass er den Abwasch machte oder die Treppe wischte“, resümiert die zweifache Mutter.
Dr. Dagmar Unger-Hellmich
Rechtsanwältin bei CMS Hasche Sigle in Leipzig – Gesprächskreis

Dr. Dagmar Unger-Hellmich, 1973 in Leipzig geboren, arbeitet als Rechtsanwältin bei CMS Hasche Sigle, einer der größten deutschen Rechtsanwaltssozietäten in Deutschland. Sie berät und vertritt Unternehmen und Führungskräfte in allen Fragen des individuellen und kollektiven Arbeitsrechts.
Dr. Dagmar Unger-Hellmich studierte und promovierte in Leipzig Rechtswissenschaften. Im Rahmen ihres Referendariats arbeitete sie sechs Monate lang in Paris und kehrte danach zurück nach Leipzig. Die Mutter einer zweijährigen Tochter ist der Überzeugung, dass gerade Leipzig und der Osten Deutschlands den passenden Rahmen für eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf bieten.
„Meinen Erfolg habe ich auch dem Umstand zu verdanken, dass mein Partner und ich gemeinsam an einem Strang ziehen. Mein Ehemann, Hochschuldozent der Theologie, war derjenige von uns beiden, der sich Elternzeit genommen hat. Das hat einfach besser in unsere Lebensstruktur gepasst.“
Dr. Dagmar Unger-Hellmich ist u.a. auch als Vizepräsidentin des Bundesverbandes für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) tätig. Als Kulturliebende engagiert sie sich im Vorstand des Neuen Leipziger Kunstvereins als Pressesprecherin und ist Mitglied in der Internationalen Mendelssohn-Stiftung e.V. Dr. Unger-Hellmich tritt als passionierte Frauen-Netzwerkerin auf, wie z.B. als Mitorganisatorin des Frauennetzwerkes „Courage“, das sich u.a. für mehr Frauen in Führungspositionen einsetzt.
FRAUEN MACHEN ARBEIT
Im Rahmen eines Workshops wird das speziell für die Tagung konzipierte Kunstprojekt „Frauen machen Arbeit“ von Nora Bodnar, Mandy Gehrt, Anne Hofmann, Marike Schreiber und Yu-Mi Park von der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig gezeigt – mit anschließender Diskussion.

Sprecherinnen und Sprecher – II. Kongress 2009
Tatjana Jury
freie Moderatorin, rbb, Potsdam - Frau Jury führt durch das Kongressprogramm
geboren 1963 in Berlin, nach dem Abitur in Eberswalde und einer Berufsausbildung Berufsausbildung als Zootechnikerin, arbeitete sie zunächst als Hilfsschwester in der Intensiv-therapie in Berlin - Buch. Es folgten das Studium der Germanistik an der Humboldt- Universität und im November 1989 der Start als Hörfunk-Journalistin in Berlin / Nalepastraße. Hier war sie Reporterin, Moderatorin und Redakteurin in einer Person. Seit Januar 1992 ist sie freie Mitarbeiterin im Fernsehen und Hörfunk des öffentlich- rechtlichen Rundfunks als Moderatorin, Autorin und Redakteurin. Tatjana Jury moderiert die Nachrichtensendung "Brandenburg Aktuell" im rbb und seit 2006 die Ombudssendung "Die Jury hilft", wo sie auch in der Redaktion tätig ist. Sie hat zwei erwachsene Kinder.
Uta Bauer
Dipl.-Geografin, SRL
geb. 1957 in Dresden, drei Kinder, Studium der Diplom-Geografie in Marburg, seit 2004 Inhaberin des BiP Berlin (www.bipberlin.de). Davor wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FU-Berlin und Referentin für Stadt- und Verkehrsplanung, Wohnen im Frauenreferat der Stadt Frankfurt/M. Themenschwerpunkte: Stadtumbau, Demografischer Wandel, Wohnstandortwahl, Verkehr und Siedlungsentwicklung, gender- und zielgruppenorientiere Planung.
Dorit Behrens
Dipl.-Kff., Impuls-Netzwerk Sachsen-Anhalt, Interaktionszentrum Entrepreneurship
Nach der Ausbildung zur Groß- & Außenhandelskauffrau begann Dorit Behrens ihr BWL-Studium (Schwerpunkte: Internationales Management/Marketing) an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und schloss dieses 2005 erfolgreich mit dem Diplom ab. Während des Studiums engagierte sie sich mehrere Jahre als Projektleiterin im Marketingverein STORM e.V. sowie als Marketing-Tutorin. Danach war sie als Leitungsassistenz in der Mediengruppe Magdeburg (Volksstimme, General-Anzeiger, biber post) tätig. Seit 2007 ist Dorit Behrens wissenschaftliche Mitarbeiterin des Interaktionszentrums Entrepreneurship und Dozentin des Impuls-Netzwerks Sachsen-Anhalt sowie Dozentin für das MBA-Programm Moskau an der Akademie für Volkswirtschaft in Moskau.
Susanne Dähner
Forschungsteam aus Dresden, heute Berlin

Susanne Dähner wurde 1976 in Dresden geboren. In Berlin, Stockholm und Kopenhagen studierte sie Geographie und Sozialwissenschaften. Seit Abschluss ihres Studiums 2003 arbeitet sie als freiberufliche Geographin im Bereich der Quartiers-, Stadt- und Regionalentwicklung und -forschung. Sie ist u.a. tätig für den gemeinnützigen Verein FUSION-Intercultural Projects Berlin e.V., welcher an einem sozialen Brennpunkt Berlins mit Kinder und Jugendlichen unterschiedlichster Herkunft arbeitet, und unterstützt diesen im Projektmanagement, der Öffentlichkeitsarbeit und Quartiersvernetzung. Sie hat an Studien und Evaluationen in Themenfeldern von Quartiersentwicklungsverfahren, Wohn- und Stadtforschung und zur regionalen Entwicklung Ostdeutschlands mitgewirkt. Ihre Auftraggeber waren und sind dabei u.a. das Büro für integrierte Planung Berlin, das Deutsche Institut für Urbanistik, die pme Familienservice GmbH und Berliner Quartiersmanagementbüros. Sie lebt und arbeitet in Berlin.
Prof. Dr. Christiane Dienel
Staatssekretärin, Sozialministerium, Sachsen-Anhalt
Prof. Dr. Christiane Dienel ist 1965 in Münster/Westfalen geboren. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder. Sie studierte Geschichte, Germanistik, Slawistik und Volkswirtschaft. Promotion zum Dr. phil. an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1989-1992 war sie wissenschaftliche Assistentin am Institut für Neuere Geschichte der LMU München. 1993-1999 war sie Referentin für Europäische Union und Industrieländer in der Staatskanzlei ab 1996 im Ministerium der Justiz und für Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg, Potsdam. Seit 1991 ist sie freiberuflich Tätig für die GeFam Gesellschaft für Familienforschung e.V. zu europäisch vergleichenden, familienpolitischen Themen. Von 1999 - 2006 war sie Professorin mit dem Lehrgebiet "Europäische Politik und Gesellschaft" an der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH). Seit 2006 ist sie Staatssekretärin im Ministerium für Gesundheit und Soziales. Mehr unter www.sachsen-anhalt.de.
Anke Domscheit-Berg
Direktorin Government Relations, Microsoft, Berlin
Anke Domscheit-Berg wuchs in der Märkischen Schweiz in Brandenburg auf und studierte Angewandte Kunst in Schneeberg, Erzgebirge. Nach weiteren Abschlüssen als BA in international Business Administration (Bad Homburg) und MA in European Business Administration (Newcastle, England) arbeitete sie bei Accenture als Unternehmensberaterin mit Schwerpunkt IT für Telekommunikationsunternehmen im In- und Ausland, sowie als Managerin für Business Development und Projektleiterin für Kunden in der Öffentlichen Verwaltung. Nach 9 Jahren wechselte sie in das Business Technology Office von McKinsey, wo sie als Engagement Manager IT Strategie Projekte in der Verwaltung und Logistikbranche sowie die Studie „A Wake Up Call for Female Leadership in Europe“ leitete. Seit Anfang 2008 ist sie als Director Government Relations bei Microsoft Deutschland beschäftigt, einem Unternehmen, das sie besonders für die Flexibilität in der Gestaltung von Ort und Zeit ihrer Arbeit schätzt. Ihre fachlichen Schwerpunkte liegen im Bereich eGovernment, Web 2.0, Green IT und Public Private Partnerships. Anke Domscheit-Berg ist engagiert für das Thema Frauen im Management und Frauen in der IT, sie ist u.a. Mitglied des European Centre for Women and Technology und war langjährig Deutschlandvorstand des European Womens Management Development Network. Auf nationalen und Internationalen Konferenzen hält sie Vorträge und Workshops für Frauen in Führungspositionen, mit dem Ziel, gläserne Decken zu durchbrechen. Anke Domscheit-Berg ist seit Sommer 2010 verheiratet und lebt mit ihrem Mann und 9-jährigen Sohn in Berlin.
Gisela Erler
Autorin und Unternehmerin, Familienservice, Berlin

Gisela Erler ist 1946 geboren ist Familienforscherin, Autorin, Unternehmerin, Gründerin der pme Familienservice GmbH. Seit 2006 ist sie Leiterin der Serviceagentur im Aktionsprogramm der Mehrgenerationenhäuser. Von 2000 - 2006 war sie Programmdirektorin der jährlich stattfindenden internationalen „Work-Life und Diversity“ Konferenz von The Conference Board Europe in Brüssel für Personalmanager großer Firmen. Von 1974 bis 1991 war sie Mitarbeiterin am Deutschen Jugendinstitut. Frau Erler ist Autorin vieler Texte – z.B. das „Müttermanifest“. Gisela Erler ist verheiratet, hat zwei erwachsene Söhne und lebt in Berlin. Mehr unter www.familienservice.de
Sabine Franke
Competence Specialist/ Human Resources, IKEA, Hofheim-Wallau
1980 in München geboren, Diplom-Soziologin, Studium mit Schwerpunkt Wirtschafts-und Organisationspsychologie in Bamberg und Madrid. 2007 als Trainee Personalmanagement bei der IKEA Deutschland GmbH & Co.KG gestartet. Seit August 2008 Assistentin der HR Managerin und Competence Specialist für den Fachbereich Human Resources in der Zentrale der IKEA Deutschland GmbH und Co.KG.
Julia Gabler
Geschäftsführende Gesellschafterin Metronom | Agentur für Kommunikation und Design GmbH, Leipzig

Julia Gabler wurde 1976 in Leipzig geboren und absolvierte an der Universität Leipzig zwei Studiengänge, Kommunikations- und Medienwissenschaften (MA) sowie Kunstgeschichte (MA). Als Jugendmarktbetreuerin im Vertriebsmanagement der Kreissparkasse Torgau-Oschatz startete sie ihre berufliche Karriere und übernahm 2002 die Leitung der Öffentlichkeitsarbeit am Institut für Transfusionsmedizin des Universitätsklinikums Leipzig. 2004 wechselte sie als Teamleiterin Konzept/Text auf die Agenturseite, bevor sie 2005 ihre eigene Agentur mit dem Namen Metronom gründete. Zum „Orchester“ gehören 10 Mitarbeiter, die in den Bereichen Konzept und Text, Gestaltung und Design für „wohlklingende Kompositionen“ sorgen. www.metronom-leipzig.de
Gabriele Goldfuß
Referatsleiterin für Europäische und Internationale Zusammenarbeit, Stadtverwaltung Leipzig
Geboren 1963 in Nürnberg. Studierte Philosophie, Sinologie und Theologie in Tübingen, Peking und Paris. Bis 2001 Dozentin an der Universität Leipzig am Ostasiatischen Institut, Fachbereich Sinologie. Seit Dezember 2001 Leiterin des Referates Europäische und Internationale Zusammenarbeit der Stadtverwaltung Leipzig. Gabriele Goldfuß ist verheiratet und hat eine 13-jährige Tochter.
Romy Harnapp
Geschäftsführerin BlecTec Linda GmbH, Linda / Stadt Jessen
Geboren 1975 in Großenhain, nach dem Abitur Ausbildung zur Steuerfachangestellte in Gröditz, war bis 2001 tätig als Steuerfachangestellte in einer Steuerkanzlei in Großenhain. War dann als Buchhalter, später als kaufmännische Leiterin bei der Preuss Werkzeugbau GmbH bis Ende 2005 beschäftigt. Hier kam das Angebot zur Unternehmensnachfolge. Zum 1.1.2006 kaufte sie ein Teil des Unternehmens mit ca. 35 Mitarbeitern. Die so neu entstandene Preuss Blechbearbeitung GmbH firmierte zum 1.1.2009 um zur Blech- und Technologiezentrum Linda GmbH mit jetzt 55 Mitarbeitern (www.blectec-linda.de). Sie wurde 2006 zur Unternehmensnachfolgerin Sachsen-Anhalt ausgewählt. Seit 2008 ist Frau Harnapp Landessenatorin Sachsen-Anhalt im Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft. Ende 2008 erhielt sie den dritten Platz als Unternehmerin Sachsen-Anhalt 2008/2009.
Corinna Hamel
Dozentin und Projektleiterin, ciT GmbH, Leipzig
geb. 1971, 2 Kinder, Studium der Philologie (Anglistik, Russistik, Arabistik und Orientalische Philologie) in Leipzig und Odessa. Während und nach dem Studium Tätigkeit als Regionalleiterin bei EF Educational Foundation (1997 – 2003). Seitdem freiberufliche Dozentin in der Erwachsenenbildung und Projektleiterin. Seit Januar 2009 Projektleiterin des Studienorientierungsprojektes MINT-Individual bei der ciT – Consulting Innovation Training GmbH für die Bereiche Leipzig und Zwickau.
Das Projekt MINT-Individual richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Gymnasien und hat sich zum Ziel gesetzt, mehr Jugendliche für eine akademische Ausbildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Eine wesentliche Rolle dabei spielt die Vernetzung von Unternehmen, Studieneinrichtungen und Schulen, die sich dieses Themas annehmen.
Jochen Heumos
Kaufmännischer Direktor, Fontane-Klinik in Motzen
geb.1968 in Oldenburg i.O., dort Schule und Abitur (1987), Ausbildung zum Bankkaufman und anschließendes Studium der Ökonomie in Marburg und Oldenburg (bis 1996). Nach einer einjährigen Trainee-Zeit in einer Bank Übernahme der Verwaltungsleitung der Klinik Schweriner See (bis Ende 2008), jetzt Kaufmännischer Direktor der Fontane-Klinik in Mittenwalde OT Motzen/Brandenburg. Verheiratet, vier Kinder (geboren in vier Bundesländern), mehrere Umzüge in Deutschland.
Statement: Meine gesamtdeutsche Sozialisation und meine Situation als Betroffener haben mich zu der Erkenntnis gebracht, dass Deutschland von Kinderfreundlichkeit und der Möglichkeit, Beruf und Familie angemessen zu vereinbaren noch weit entfernt ist. Das will ich im Kleinen ändern, wo es mir möglich ist. Damit werden dann auch die Potenziale aller Erwerbsfähigen zum Wohle der Gesellschaft und der Unternehmen besser ausgenutzt als bisher.
Jutta Kehr
Dipl.-Des. freie Innenarchitektin in Erfurt
Geboren 1950 in Eisenach, Abschluss 10. Klasse, Ausbildung als Polsterer und Dekorateur mit Gesellenabschluss, Abitur im 2. Bildungsweg. Studium Innenarchitektur in Heiligendamm, Abschluss als Dipl.-Des. Innenarchitektin. Tätigkeit als angestellte Innenarchitektin und Designerin bis 1990. Im September 1990 Gründung und Mitinhaberin Architekturbüro Kehr + Menning. Seit 2000 Inhaberin des Architekturbüros Jutta Kehr mit den Schwerpunkten Bauen im Bestand, Innenarchitektur + Design. 1990 Mitbegründerin des BDIA Ost (Bund Deutscher Innenarchitekten) sowie Gründungsmitglied der Architektenkammer Thüringen. Von 1990 – 2008 Mitglied im Vorstand der Architektenkammer Thüringen. Seit 2003, mit Wiederwahl 2007, Vizepräsidentin im BDIA mit besonderem Engagement Öffentlichkeitsarbeit. Mehrfache Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, verantwortliche Redaktion für das BDIA Handbuch Innenarchitektur, im CallweyVerlag München. Jutta Kehr lebt seit 1979 in Lebenspartnerschaft, hat 2 erwachsene Söhne. Sie lebt und arbeitet in Erfurt.
Sandra Kowalski
Niederlassungsleiterin Zeitplan GmbH, Quedlinburg
Sandra Kowalski, geb. 1980 in Halberstadt, ein Kind, Ausbildung zur staatlich anerkannten Physiotherapeutin in Halberstadt, danach Umzug nach München mit einer beruflichen Neuorientierung im kaufmännischen Bereich, Selbständigkeit in Chile (Unterstützung beim Aufbau eines deutsch / chilenischen joint venture), Rückkehr in die Heimat und seit 2005 in der Personaldienstleitungsbranche tätig, seit 2008 Niederlassungsleiterin der ZeitPlan GmbH Quedlinburg, Mitbegründerin der Initiative „revenio zurückkommen lohnt!“ (www.revenio.de), revenio führt erfolgreiche Unternehmen der Wirtschaftsregion Harz mit abgewanderten, rückkehrwilligen und hochqualifizierten Fach- und Führungskräften zusammen.
Susan Krieger
Geschäftsführerin, Lydia in St. Petersburg GmbH, Halle
Susan Krieger wurde 1977 in Salzwedel geboren. Sie studierte Textildesign an der Hochschule für Kunst und Design „Burg Giebichenstein“ in Halle/Saale. 2006 gründete sie die Firma „Lydia in St. Petersburg“, eine Siebdruckmanufaktur, die edle Metalltapeten und Taschen für den Luxusmarkt herstellt. Ihre Produkte wurden unter anderem auf der Sonderschau „TALENTE 2007“ und dem 3. Internationalen Marianne-Brandt-Wettbewerb ausgezeichnet. Mehr unter www.lydia-stpetersburg.de
Iris Kronenbitter
Projektleiterin, Bundesweite Gründerinnenagentur, Stuttgart

Iris Kronenbitter ist Koordinatorin des Gesamtverbundes mit über 1.500 regionalen Partnerinnen und Partnern und Regionalverantwortlichen in allen 16 Bundesländern. Die bga bietet deutschlandweit Informationen und Dienstleistungen zur „unternehmerischen Selbstständigkeit von Frauen“ in allen Branchen und Phasen der Unternehmensgründung, Unternehmensfestigung und Unternehmensnachfolge für Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Öffentlichkeit. Unter dem Dach der bga sind die in Deutschland verfügbaren Informationen, Beratungsangebote (800 Expertinnen/Experten, 400 Beratungseinrichtungen), Vernetzungsmöglichkeiten (300 Netzwerke, Fach- und Unternehmerinnenverbände), Weiterbildungsangebote (200 Veranstaltungen, Seminare, etc.) und Aktivitäten zur unternehmerischen Selbständigkeit von Frauen zusammengeführt. Weitere Aktivitäten sind u.a. die Koordination des Baden-Württembergischen Gründerinnenforums (BWGF) einem Netzwerk von 80 Multiplikatorinnen zur unternehmerischen Selbständigkeit von Frauen und der bundesweiten Task-Force zur Unternehmensnachfolge durch Frauen mit über 100 Mitgliedern aus Bundes- und Landesministerien, Wirtschaftsförderung, Kammern und Unternehmensberatungen sowie Jurytätigkeiten z.B. für die Vergabe des Cartier Womens Initiative Award und dem Unternehmerinnenpreis des Landes Brandenburg. Mehr unter www.gruenderinnenagentur.de
Arne Linde
Galeristin, ASPN Galerie, Leipzig
Als Studentin der Kulturwissenschaften, als selbständige Barfrau, dann als freie Journalistin und seit 2005 als Galeristin der ASPN Galerie auf der Leipziger Baumwollspinnerei bin ich lieber aktiv als verwaltet, gehe lieber das Risiko ein, Fehler zu machen, als mich mit meinem Potential marginalisieren zu lassen. In meiner jetzigen Tätigkeit bin ich als Frau eher Exotin in der männlich dominierten Kunstwelt - das birgt eine Menge Schwierigkeiten und ebenso viele Chancen. Das inspiriert mich und bringt mich weiter, ich lebe davon, die Dinge anzugehen und am schönsten ist es natürlich, wenn sie gelingen.
Petra Löschke
Verantwortlich für "Social Affairs", PC-Ware, Leipzig
Petra Löschke ist 1951 in Leipzig geboren. Sie studierte an der Karl-Marx-Universität Leipzig mit Abschluß als Diplom-Kristallograph. Sie hat 2 erwachsene Kinder und ist seit 28 Jahren verheiratet. Seit der Gründung des Unternehmens PC-WARE im Jahre 1990 war sie zuerst nur für den Arbeitsschutz verantwortlich, später übernahm sie die Bereiche "Soziales" und "Kultur", dazu gehören: Betreuung von Müttern und Begründung einer Partnerschaft mit einer Kinderkrippe im Jahre 2003, Gründung einer "Galerie" mit wechselnden Kunstausstellungen an den Arbeitsplätzen, Veranstaltung eines « Salon » für wissenschaftliche und gesellschaftspolitische Themen, Beziehungen zur kulturellen Szene knüpfen und unterhalten (größter Partner ist das Gewandhausorchester Leipzig), Beziehungen zu verschiedenen Schulen knüpfen und unterhalten (z.B. mathematisch-naturwissenschaftliches Spezialgymnasium W. Ostwald in Leipzig). Mehr unter: www.pc-ware.de
Rosemarie Lehmann
Geschäftsführerin Salzwedeler Baumkuchen GmbH, Salzwedel
geboren in Beetzendorf, absolvierte sie zunächst eine Ausbildung zur Bankkauffrau und arbeitete als Ökonomin für die Deutsche Notenbank Salzwedel und später als Abteilungsleiterin in der Staatsbank der DDR. Der Wechsel zur Betriebsdirektion im VEB Nahrungsmittel Salzwedel zeigte schon vor der Wende die neue Richtung auf, in der Frau Lehman auch heute nocht tätig ist. Als geschäftsführende Gesellschafterin der Salzwedeler Baumkuchen GmbH leitet sie eine handwerkliche Bäckerei mit langer Tradition und beschäftigt 60 % Frauen. Frau Lehmann engagiert sich auch gesellschaftlich vielfach und ist u.a. Mitglied der Werbegemeinschaft der Hansestadt Salzwedel, Pate im Mehrgenerationshaus der Hansestadt Salzwedel und Vorstandsmitglied in der regionalen Interessengemeinschaft „Die Altmark mittendrin e. V.“.
Mehr Informationen unter www.baumkuchen-saw.de
Birgit Mayer
Geschäftsführerin WF Wabenfabrik, Chemnitz
geboren 1962 in Frankenberg Sa. studierte im Anschluß an ihre Ausbildung zum Programmierer Informatik an der Ingenieurhochschule Dresden. Während der Tätigkeit als Operator im Datenverarbeitungszentrum Karl-Marx-Stadt absolvierte sie ein Fernstudium an der Fachhochschule Görlitz. Mit der beruflichen Neuorientierung folgten Weiterbildungen im kaufmännischen Bereich und bis hin zu einer Tätigkeit als Einkaufs- und Vertriebsleiter. 2002 gründete sie als alleinige Geschäftsführerin die WF Wabenfabrik GmbH. Mehr unter: www.wabenfabrik.de
Xenia Mohr
Diversity Manager/Human Resources, Ikea, Hofheim-Wallau
Xenia Mohr trat 2001 als Personnalleiterin einer IKEA Niederlassung ins Unternehmen ein. Zuvor war sie bereits in zwei anderen Unternehmen in Personalverantwortung. In der Funktion als Personalleiterin förderte Sie vor allem Projekte zur Integration von Behinderten und zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und gewann gemeinsam mit der IKEA Niederlassung Regensburg 2004 den bayerischen Frauenförderpreis. 2005 wechselte Sie in die Funktion der Diversity Managerin zu IKEA Deutschland. Seitdem ist sie deutschlandweit für Themen wie die Einrichtung betriebsnaher Kinderbetreuung, Gesundheit, Frauenförderung oder "Älter werden im Einzelhandel" verantwortlich.
Carmen Niebergall
Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt
Jahrgang 1955, geboren in Schlagenthin bei Genthin, Ökonomin für Rechnungsführung und Statistik, bis zur Wende Tätigkeit im Kreisbaubetrieb Genthin und im Kreisrehabilitationszentrum als Ökonomische Direktorin, 1989 Wahl in die erste freigewählte Volkskammer, ab Herbst 1990 Staatssekretärin für Frauen und Gleichstellungsfragen in Sachsen-Anhalt, von 1994 – 2002 Abgeordnete im Landtag von Sachsen-Anhalt, frauenpolitische Sprecherin dann sozialpolitische, speziell arbeitsmarktpolitische Sprecherin ihrer Fraktion, zehn Jahre Rundfunkrat des Mitteldeutschen Rundfunks, dabei vor allem Tätigkeit im Hörfunkausschuß, März 2005 Beisitzerin Landesvorstand Landesfrauenrat, Sachsen- Anhalt jetzt Landesschatzmeisterin LFR und Mitglied im Arbeitskreis Magdeburger Unternehmerinnen(AMU), 2004 Selbstständigkeit: Agentur PULSUMPR www.pulsumpr.de und Agentur „tourenreich“ Architektur- und Kunstreisen Mitteldeutschland, www.tourenreich.de, seit April 2008 Landesgeschäftsführerin des BWA –Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, vorher seit April 2006 Mitglied im BWA Senat Sachsen-Anhalt.
Stephanie Rohac
Leiterin Internationales Marketing, PC-Ware, Leipzig
Stephanie Rohac 1984 in Dresden geboren. Seit 2008 ist Leiterin des Internationalen Marketings bei PC-WARE. Von 2006 - 2008 berufsbegleitendes Studium der Wirtschafts- und Kommunikationspsychologie an der Dresden International University. Seit 2006 ist sie in verschiedenen Positionen im Internationalen Marketing bei PC-WARE. Von 2003 - 2006 studierte sie Internationales Management an der HTWK Leipzig mit den Schwerpunkten Strategisches Management und Marketing. Mehr unter www.pc-ware.de
Sabine Schermer
Dipl.-Kff., Interaktionszentrum Entrepreneurship
Nach der Ausbildung zur Steuerfachangestellten begann Sabine Schermer ihr BWL-Studium mit den Schwerpunkten Controlling und Produktionswirtschaftlogistik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, welches sie 2008 erfolgreich mit dem Diplom abschloss. Während des Studiums war sie unter anderem bei der Otto GmbH & Co. KG in der Kreditbearbeitung tätig. Seit 2006 war Sabine Schermer in verschiedenen Positionen am Interaktionzentrum Entrepreneurship der Universität Magdeburg beschäftig. Unter anderem übernahm sie 15 Monate die Vertretung der Administration des Impuls-Netzwerks. Seid Dezember 2008 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin des Interaktionszentrums Entrepreneurship.
Gunther Scholz
Autor und Regisseur, selbständig, Berlin
Geboren in Görlitz. Lebt in Berlin. Abitur, Schriftsetzer, angefangenes Studium Theaterwissenschaft, zum Grundwehrdienst eingezogen, danach Wechsel zur Filmhochschule Babelsberg, Regie-Diplom 1971. Zunächst freischaffend Regie für Film, Fernsehen, Theater. Ab 1973 Regieassistent, ab 1978 Regisseur im DEFA-Studio für Spielfilme. Seit Januar 1991 freischaffend als Autor und Regisseur im TV-Spiel u. Serie, jetzt hauptsächlich im dokumentaren Bereich. Arbeiten für die ARD (SFB, NDR, MDR, SWR), ZDF, SAT.1, RTL
Birgit Schöppenthau
Diplom-Journalistin, Wirtschaftsredakteurin bei der Leipziger Volkszeitung, Leipzig
geboren 1963 in Brandenburg, seit Mitte der 70-er Jahre wohnhaft in Leipzig. Nach dem Abitur in Leipzig absolvierte sie 1982/83 ein Volontariat bei der Leipziger Volkszeitung an das sich bis 1987 das Journalistikstudium an der Karl-Marx-Universität Leipzig anschloss. Ab 1988 arbeitetet sie als Jugendredakteurin bei der Leipziger Volkszeitung.
1990 Mitbegründerin der Lokalzeitung „Wir in Leipzig“, Ressortleiterin Kultur ( in dieser Zeit zwei Semester im Fernstudium an der Theaterhochschule Leipzig mit Spezialisierung Theaterkritik und Crashkurs an der Henri-Nannen-Schule), 1991 Konkurs der Zeitung und ein kurzes Intermezzo als freie Journalistin Frau Schöppenthau arbeitete ab 1992 als Redakteurin bei der Leipziger Volkszeitung mit verschiedenen Einsatzorten: Lokalredaktion, Aufbau des Ressorts Sonderthemen/Beilagen, Ratgeber und ist seit 2002 Wirtschaftsredakteurin mit den Fachgebieten Energiepolitik, Energiewirtschaft, Energiehandel sowie Agrar- und Ernährungswirtschaft.
Sandra Schurke
Betriebswirtin und Businesscoach, Berlin
Sandra Schurke wurde 1977 in Brandenburg a. d. Havel geboren und hat nach dem Abitur BWL an der Berufsakademie Berlin studiert. Sie arbeitete einige Jahren als Personalreferentin im Ausbildungsbereich der Bildungsakademie der Bankgesellschaft Berlin und qualifizierte sich in dieser Zeit weiter zu Personalmanagementökonomin an der VWA Berlin. Anfang 2004 wechselte sie zur bbw Akademie für betriebswirtschaftliche Weiterbildung zunächst als Produktmanagerin für Seminare und arbeitet dort heute als Leiterin des Bereichs Seminare. In dieser Zeit absolvierte sie eine halbjährige Ausbildung zum Business-Coach. Seit Anfang Juni befindet sie sich im Mutterschutz.
Enrico Schurke
Betriebswirt und Lehramtsstudent, Berlin
Enrico Schurke wurde 1976 in Prenzlau geboren und hat nach dem Abitur ebenfalls BWL an der Berufsakademie Berlin studiert. Er arbeitete nach einem Traineeprogramm einige Jahre als Vertriebsassistent im Kompetenz-zentrum Leasing & Factoring der Landesbank Berlin. Während dessen qualifizierte er sich zum Finanzierungs- und Leasingwirt an der VWA Freiburg. Ende 2002 wechselte er als Controller zur heutigen EDG Leasing, einer Tochter der Evangelischen Darlehnsgenossenschaft, zunächst nach Hamburg und später nach Kiel. 2006 entschloss er sich, seinen Beruf auf-zugeben und begann ein Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin in den Studienfächern Informatik und Mathematik, um Lehrer zu werden. Im Sommer dieses Jahres wird er aller Voraussicht nach die Zwischenstation Bachelorabschluss erreichen.
Sandra und Enrico Schurke sind verheiratet und haben zwei Kinder, das dritte kommt in Kürze hinzu.
Dr. Constanze Wachsmann
Bereichsleiterin, Kienbaum Berlin GmbH, NL Dresden
Jahrgang 1970, wuchs im Münsterland auf und studierte Russisch, Geschichte und Deutsch an den Universitäten Bochum, Minsk und Göttingen, wo sie auch promoviert wurde. Nach ihrem beruflichen Einstieg in eine PR-Agentur wechselte sie 2001 zur Personalberatung Kienbaum in deren Niederlassung in Dresden, die sie seit 2009 als Bereichsleiterin führt.
Diana Wesser
Performance- und Videokünstlerin, Leipzig
Diana Weser wurde in Stuttgart geboren. Nach einer Ausbildung zur Grafik-Designerin studierte sie Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB), dem ein Meisterschülerstudium folgte. In 2006/2007 hatte sie einen Lehrauftrag an der HGB und gründete 2007 das Nachwuchsprogramm „Werkstattmacher“ am LOFFT Leipzig zur Förderung und (nationalen) Vernetzung des Leipziger Nachwuchses im Bereich Tanz/Theater/Performance. Sie realisierte zahlreiche Performances vor allem im öffentlichen Raum und arbeitet unter anderem mit Hermann Heisig und teaterKUNST Copenhagen und gründete gemeinsam mit der englischen Architektin und Theoretikerin Helen Stratford das Künstlerinnenduo „urban (col)laboratory“. Bei verschieden Theater- und Kunst-Festivals arbeitet sie kuratorisch mit und ist als Videokünstlerin bei zahlreichen Theater- und Performanceproduktionen beteiligt. Ihre Tanzfilme werden weltweit auf Festivals gezeigt. Mehr unter www.dianawesser.de
Angelika Wilke
Unternehmerin, Die Nudelwerkstatt, Hilmsen/Altmark
geb. 1960 in Berlin – Buch, flüchteten die Eltern mit ihr 1961 nach West-Berlin, 1982 Abschluß als staatlich anerkannte Erzieherin. 1982-1985 Gründung und Leitung im Team einer Jugend-wohngemeinschaft in einem Kinderheim in Berlin- Britz, 1990 Abitur auf dem 2. Bildungsweg. Nach einem Praktikum auf einem Bioland- Bauernhof in der Lüneburger Heide, ihrer Tätigkeit als Betreuerin von geistig behinderten Erwachsenen auf einem Bioland- Bauernhof und Weiterbildungen zur Theaterpädagogin und systemischen Familienberaterin, kaufte sie 2000 mit ihrem Lebensgefährten einen eigenen Hof und bereitete die Firmengründung vor, die dann 2002 in der Gründung der „Nudelwerkstatt“ mündete. Seitdem verkauft das Unternehmen die Produkte auf Märkten und präsentiert sich wegweisend auf Bio - Fachmessen.
Mehr unter www.nudelwerkstatt.de
Sprecherinnen und Sprecher – I. Kongress 2008
Ines Krüger
Moderatorin MDR, Leipzig - Moderation des Kongresstages

Ines Krüger ist in Stralsund, Mecklenburg Vorpommern, geboren. 1987 begann sie eine Ausbildung zur Regie-Assistentin beim damaligen Fernsehen der DDR. Nach einem Jahr intensiver Sprechausbildung und redaktioneller Arbeit hinter den Kulissen startete Ines Krüger 1989 als Programmsprecherin. Parallel dazu absolvierte sie an der Betriebsakademie des DFF ein Studium des Fernsehjournalismus. 1989 - das Jahr der Wende und die Geburtsstunde des legendären Jugendmagazins "Elf 99". Von Beginn an gehörte Ines Krüger zum Moderatoren- Stamm der Kult Sendung und blieb fast bis zum Ende der Legende 1994. Ab 1996 moderierte sie im MDR das Magazin "Unverblümt", nur ein knappes Jahr später kam das Angebot für "Brisant" im Ersten. Von 1997 bis 2004 gehörte Ines Krüger zum beliebten Moderatoren Trio des erfolgreichsten Boulevard Magazins im Deutschen Fernsehen. Mit ihrer neuen eigenen Sendereihe "Schau ins Land" ist sie nicht nur Moderatorin, sondern auch Autorin der 45-Minuten Filme, die im Abendprogramm des MDR ausgestrahlt werden. Sie ist außerdem 2-fache Bambi-Preisträgerin. Mehr unter www.ineskrueger.de
Jana Hensel
Autorin – Lesung
Jana Hensel wurde 1976 in Leipzig geboren. Sie studierte in Leipzig, Berlin, Marseille und Paris. 1999 gab sie die Literaturzeitschrift EDIT heraus, 2000 zusammen mit Thomas Hettche die Internetanthologie NULL. 2002 erschien „Zonenkinder“ im Rowohlt Verlag. Der Essayband wurde in mehrere Sprachen übersetzt. 2005 übersetzte Jana Hensel „Goodbye Tristesse: Bekenntnisse eines unbequemen Zeitgenossen“ von Camille de Toledo, erschienen im Tropen Verlag, aus dem Französischen ins Deutsche. Im April 2008 erschien „Neue deutsche Mädchen“, gemeinsam mit Elisabeth Raether. Jana Hensel lebt als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Mehr unter www.janahensel.de
Andrea Arnold
Geschäftsführerin, A/V/E GmbH, Halle

Andrea Arnold arbeitet seit 1986 in der envia Mitteldeutschen Energie AG, ein Gruppenverbund der Energieversorgungsbranche, in verschiedenen Bereichen und Positionen. Sie hat im Energieabrechnungsbereich als Gruppenleiter begonnen, wechselte in den kaufmännischen / technischen Bereich und leitete diesen. Mit der Liberalisierung der Strommärkte 1999 stellte sie sich den neuen vertrieblichen Herausforderungen und übernahm verschiedene Abteilungsleiterpositionen. Seit 2005 ist sie Geschäftsführerin der envia SERVICE GmbH in Cottbus und seit 2006 auch Geschäftsführerin der A/V/E GmbH in Halle/Saale, beides sind Gesellschaften für Abrechnungs- und Kundenbetreuungsdienstleistungen. Sie hat ein Diplom für Agraringenieurwesen der Uni Leipzig und ist Dipl.- Wirtschaftsingenieurin. Sie ist 48 Jahre, geschieden und hat zwei erwachsene Kinder. Mehr unter www.ave-online.de
Georg Bandarau
Stadtmanager und Geschäftsführer Stadtmarketing "Pro-Magdeburg"
Nach seiner Tätigkeit als Orchestermusiker und nach einigen Weiterbildungen für Kulturmanagement, Projektmanagement, Kultursponsoring sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit hat er zwischen 2002 bis 09/2007 das Stadtmarketing der Stadt Halberstadt geleitet. Seit September 2003 ist er Vorstandsmitglied der John-Cage-Stiftung, die sich die 639 Jahre dauernde Aufführung des längsten Musikstücks der Welt „ASLSP/Organ²“ von John Cage zur Aufgabe gemacht hat. Zusätzlich übernahm er im Januar 2005 die Marketingaufgaben sowie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Glasmanufaktur Harzkristall Derenburg. Für dieses Projekt ist Georg Bandarau im Juni 2006 mit dem Marketing- und Tourismuspreis Sachsen-Anhalt ausgezeichnet. Seit Oktober 2007 ist er Stadtmanager und Geschäftsführer des Stadtmarketing „Pro Magdeburg“ e.V. In dieser Funktion hat er die Aufgabe im Rahmen einer Stadtmarketingstrategie die Defizite im Binnenmarketing der Landeshauptstadt Magdeburg abzubauen und durch die verschiedenen Projekte und Maßnahmen die Attraktivität Magdeburgs für die Gäste und Einwohner selbst zu erhöhen. Seit Mai 2008 ist Georg Bandarau auch Vorstandsmitglied der BCSD (Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland) . Mehr unter www.pro-magdeburg.de
Bianca Bannach
Modedesignerin, Leipzig
Bianca Bannach ist staatlich geprüfte Mode-und Kommunikationsgrafikerin und Modellmacherin, gelernt in München. Ihr Modelabel Bianca Bannach besteht seit März 2008 in Leipzig. Frau Bannach ist Gründerpreisträgerin (ugb Gründerpreis), IHK zu Leipzig. Mehr unter www.biancabannach.de
Grit Bümann, Jessica Preuß & Eva-Luise Volkmann
Filmproduzentinnen, blende 39, Magdeburg
Noch während des Studiums 2006 gründeten sie die Filmproduktionsfirma blende39. Mit ihrer Unternehmensidee nahmen sie am Businessplanwettbewerb Sachsen-Anhalt teil, unterstützt durch das Impuls-Netzwerk. Seither arbeiten sie für Auftraggeber in Sachsen-Anhalt. Der Dokumentarfilm ist für sie das Herzstück ihres Unternehmens. Spezialisiert sind sie zusätzlich auf Imagefilme für Kleine- und Mittelständische Unternehmen.
Filmographie, blende39: 2006 - Mundton, internationales Maultrommelfestival, Amsterdam, Dokumentation, 26 min. 2007 - Gesicht zur Wand - 15 Jahre politische Haft in der SBZ und DDR, Dokumentation, 60 min. 2008 - Zweiter Anlauf - Junge Juden in Sachsen-Anhalt, Dokumentation, 60 min.

Grit Bümann ist 1981 in Stendal, Sachsen-Anhalt, geboren. Seit Oktober 2002 studiert sie Journalistik und Medienmanagement an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Sie arbeitete in verschiedenen Bereichen der Medienbranche im In- und Ausland und spezialisierte sich im Jahr 2005 auf den Bereich Film und Fernsehen.

Jessica Preuß ist 1981 in Berlin geboren. Seit Oktober 2002 studiert sie Journalistik und Medienmanagement an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Berufserfahrungen als Cutterin sammelte sie im Ausland bei Proline Edit in London.

Eva-Luise Volkmann ist 1980 in Hannover geboren. Seit Oktober 2002 studiert sie Journalistik und Medienmanagement an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Seit 2006 arbeitet sie als Freie Autorin für den MDR. Filmerfahrungen im Ausland sammelte sie in Alice Springs, Australien. Der dort produzierte Kurzfilm "Green Bush", bekam 2005 den Panoramapreis der Berlinale verliehen. 2007 erhielt sie den Journalistennachwuchspreis Sachsen-Anhalt.
Gisela Erler
Autorin und Unternehmerin, Familienservice, Berlin

Gisela Erler ist 1946 geboren, sie hat zwei erwachsene Söhne, drei Stiefsöhne, ist verheiratet und lebt in Berlin. Sie ist Familienforscherin, Autorin, Unternehmerin, Gründerin der pme Familienservice GmbH. Seit 2006 ist sie Leiterin der Serviceagentur im Aktionsprogramm der Mehrgenerationenhäuser. Von 2000 - 2006 war sie Programmdirektorin der jährlich stattfindenden internationalen „Work-Life und Diversity“ Konferenz von The Conference Board Europe in Brüssel für Personalmanager großer Firmen. Von 1974 bis 1991 war sie Mitarbeiterin am Deutschen Jugendinstitut. Frau Erler ist Autorin vieler Texte – z.B. das „Müttermanifest“. Mehr unter www.familienservice.de
Dr. Daniel Erler
Forschungsteam Rom und Berlin
Daniel Erler studierte Sozialwissenschaften (BSocSc) am University College Dublin, Irland, und Vergleichende Europapolitik (MA) an der Università di Siena, Italien. 2005 schloss er seine Doktorarbeit zum Thema Familienpolitik in Deutschland und Italien ab. Seitdem arbeitet er als wissenschaftlicher Berater und Projektmanager für die pme Familienservice GmbH, dem größten deutschen Work-Life Balance Anbieter. Dr. Erler ist Mitglied des International Network on Leave Policy and Research und hat verschiedene Publikationen zu den Themen internationale Familien- und Sozialpolitik veröffentlicht.
Birgit Gericke
Projektkoordinatorin, INNOPUNKT Programm Brandenburg, Potsdam
Das Brandenburger Modellförderungsprogramm INNOPUNKT greift aktuelle Themenschwerpunkte der Arbeitspolitik auf und barbeitet sie. Es wird so eine stetige und innovative Weiter entwicklung der Arbeitspolitik unterstützt. Zur Lösuing gegenwärtiger und zukünftiger Problemstellungen wird mit den besten Ansätzen beigetragen. Neben den übergreifenden Aspekten Qualitätssicherung und Gender Mainstreaming fordert und fördert das Programm Innovation, Nachhaltigkeit und Transfer. INNOPUNKT-Themen werden im partnerschaftlichen Dialog abgestimmt und jeweils vom Brandenburger Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie als Ideenwettbewerb ausgeschrieben. Eine unabhängige Jury wählt die besten Projektideen aus und empfiehlt sie zur Förderung. Mehr unter www.innopunkt.de
Jana Görs
Jungunternehmerin, Zephram GbR, Magdeburg
Dr. Cornelia Haase-Lerch
Abteilungsleiterin, IHK Erfurt
Dr. Cornelia Haase-Lerch hat an der Bauhaus Universität Weimar Studiert (Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes). Sie ist Dipl.-Ing. für Stadt- und Regionalplanung. Es folgte die Promotion zum Dr. rer. nat. an der Universität Augsburg (Stipendiatin der Deutschen Bundesstiftung Umwelt). Heute ist sie Abteilungsleiterin Standortpolitik, Recht I Fair Play sowie Büroleiterin des Präsidenten der IHK Erfurt. Sie ist verheiratet und hat 3 Kinder. Mehr unter www.dihk.de
Dr. Brigitte Heink
Schulleiterin im Ruhestand, Wilhelm Ostwald-Gymnasium, Leipzig

Brigitte Heink ist 1946 geboren, seit 37 Jahren verheiratet , und hat zwei erwachsene Töchter, Sie studierte Physik und Mathematik in Leipzig, ab 1970 war sie Fachlehrerin. 1990 promovierte sie, von 1992 bis 2008 war sie Schulleiterin des Wilhelm-Ostwald-Gymnasiums Leipzig, einer öffentlichen Schule für im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich besonders Begabte. Mehr unter www.ostwaldportal.de
Antje Hermenau
Fraktionsvorsitzende der BÜNDNIS90/GRÜNEN im Sächsischen Landtag, Dresden

Antje Hermenau war 1990 Koordinatorin der Gründung einer landesweiten Grünen Partei und Vertreterin am Runden Tisch der Stadt Leipzig. 1990 bis 1994 wurde sie in den Sächsischen Landtag und in den Deutschen Bundestag gewählt (Mitglied des Haushaltsauschusses, Unterausschuss Aufbau-Ost, stellv. Mitglied im Bildungsausschuss). 1998 wurde sie in den Deutschen Bundestag wiedergewählt (Mitglied des Haushaltsauschusses, Mitglied im Sonderausschuss Maßstäbegesetz / Finanzausgleichsgesetz). Von 2000 bis 2002 absolvierte sie ein mandatsbegleitendes Studium an der Verwaltungshochschule Speyer. 2001 war sie Mitglied im Landesvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen. 2002 Abschluss als Magister in Verwaltungswissenschaften für öffentliche Finanzen und internationale Beziehungen und Wiederwahl in den Deutschen Bundestag (haushaltspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN). 2004 war sie Spitzenkandidatin der sächsischen Bündnisgrünen zur Landtagswahl. Seit 09/2004 ist Fraktionsvorsitzende der Fraktion Bündnis 90/ Die GRÜNEN im Sächsischen Landtag.
Prof. Dr. Petra Jordanov
Professorin für BWL/VWL, FH Stralsund
Prof. Dr. Petra Jordanov ist Leiterin des Frauenstudienganges "Wirtschaftsingingenieurwesen" (seit 2001) und Director of International Affairs Centre. Nach siebenjähriger Tätigkeit in der Wirtschaftspraxis kehrte sie zurück in Lehre/ Forschung und späte Promotion. Seit 1995 hatte sie zuerst eine Vertretungs- danach die ordentliche Professur am Fachbereich Maschinenbau der FH Stralsund. Der Frauenstudiengang verfolgt erste Ansätze und Bemühungen 'gender' in die Lehre zu bringen, z.B. 'gender and entrepreneurship' und 'gender and engineering' als Module für den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen und alle anderen intersessierten Personen entwickelt. Sie betreibt Forschung zu Netzwerken, Entrepreneurship und Unternehmensnachfolge. Sie ist verheiratet und Mutter zweier erwachsener Söhne. Mehr unter www.fh-stralsund.de
Claudia Kajatin
Projektleiterin, Kompetenzzentrum Vereinbarkeit Leben in MV (KVLMV), Rostock
Claudia Kajatin studierte Geschichte, Germanistik, Pädagogik und Psychologie an der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald und der Universität Bergen (Norwegen). Sie ist Gründungsmitglied des Interdisziplinären Zentrums für Frauen- und Geschlechterstudien der Universität Greifswald (IZFG); und war von 2000-2002 Vorstandsmitglied des IZFG. Von Januar 2002 bis Dezember 2005 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kompetenzzentrum „Frauen für Naturwissenschaft und Technik“ der Hochschulen Mecklenburg-Vorpommerns, Standort Universität Rostock. Von 2003-05 Virtual International Gender Studies (VINGS) - weiterbildendes Studium am Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften der Fernuniversität Hagen. Sie ist Dozentin im Rahmen der LehrerInnenfortbildung zum "Längeren gemeinsamen Lernen" (2005-2007) und Lehrbeauftragte an der Universität Rostock, FB Erziehungswissenschaften. Das Kompetenzzentrum Vereinbarkeit Leben in MV (KVL.MV) ist die Fach- und Informationsstelle zum Thema "Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben" in Mecklenburg-Vorpommern. Als Beratungs- und Informationsstelle für Wirtschaft, Politik, Vereine, Projekte, Initiativen und AkteurInnen hat es zum Ziel, innovative Strategien und Handlungsfelder für eine bessere Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben für Mecklenburg-Vorpommern zu entwickeln und zu befördern. Mehr unter www.vereinbarkeit-leben-mv.de.
Katrin Keilig
Koordinatorin Personalentwicklung, Vattenfall Europe, Cottbus

Aus dem Ruhrgebiet stammend hat Katrin Keilig Ostdeutschland - und ganz besonders die Lausitz - als lebendige, kreative und sich wandelnde Region schätzen gelernt. Als Koordinatorin der Personalentwicklung im Bergbau- und Kraftwerksgeschäft von Vattenfall in Cottbus setze sie sich dafür ein, junge Leute für die Region zu gewinnen bzw. an Vattenfall Europe Mining & Generation zu binden. In ihrem Unternehmen wie in lokalen Netzwerken wird daran gearbeitet, über Verbesserungen im Arbeitsumfeld, optimale Entwicklungsmöglichkeiten und eine tragfähige Balance zwischen Familie und Beruf die Attraktivität der Region weiter zu steigern. Mehr unter www.vattenfall.de
Dr. Udo Knapp
Referatsleiter Modellprojekte Neue Länder, BMI, Berlin
Dr. Udo Knapp ist Leiter des Referates Modellprojekte in den Neuen Ländern zunächst im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und seit 2009 im Bundesministerium des Innern. Udo Knapp hatte die Idee, einen Kongress für Frauen in den neuen Bundesländern zu realisieren und gab die richtigen Impulse zur Umsetzung von Kongress und Studie. Als gebürtiger Westdeutscher lebte er selbst lange in den Neuen Ländern und war dort auch politisch aktiv. Mehr unter www.bmi.bund.de
Daniela Kreißig
Unternehmerin, caado die Wunschagentur, Dresden

Daniela Kreißig ist 32 Jahre, gelernte Fotografin und BWLerin, hat 3 Kinder, davon 1 Patchworkkind, und ist Inhaberin von "caado-die wunschagentur" in Dresden. Diese erfüllt Herzenswünsche, welche mit viel Recherche- und/oder Organisationsaufwand verbunden sind, zu denen der Kunde meist keine Zeit hat oder ihm die Kontakte fehlen. Zum Geburtstag, als Liebesbeweis oder zum DANKE sagen. Beispiele hierfür: Organisation eines Kleides aus einem Fernsehfilm als Überraschungsgeschenk, Tiger streicheln, Organisation von Heiratsanträgen, Personensuche u.v.m. Außerdem Leiterin des Frauennetzwerkes "Unternehmerinnenabend Dresden". Sie organisiert Treffen und Veranstaltungen für Existenzgründerinnen und Seniorexpertinnen im Raum Dresden. Mehr unter www.caado.de
Uta Krömer
Nachrichtenredakteurin, MDR, Leipzig
Uta Krömer ist 38 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder, Diplomsprechwissenschaflerin, seit 1992 beim MDR als Sprecherin, Assistentin, Volontärin, zunächst lange Jahre freie Mitarbeit, seit 2004 Festanstellung als Nachrichtenredakteurin, das heißt Arbeiten rund um die Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen. Erfolg heißt für sie nicht, in der Karriere möglichst weit nach oben zu klettern, sondern ihre Ziele, privat wie beruflich, umsetzen zu können. Das ist bei Schichtarbeit und schulpflichtigen Kindern eine echte Herausforderung. Da gilt es, Prioritäten täglich zu überprüfen, flexibel zu sein, Organisationstalent zu beweisen und sich selbst nicht zu vergessen.
Iris Kronenbitter
Projektleiterin, Bundesweite Gründerinnenagentur, Stuttgart

Iris Kronenbitter ist Koordinatorin des Gesamtverbundes mit über 1.500 regionalen Partnerinnen und Partnern und Regionalverantwortlichen in allen 16 Bundesländern. Die bga bietet deutschlandweit Informationen und Dienstleistungen zur „unternehmerischen Selbstständigkeit von Frauen“ in allen Branchen und Phasen der Unternehmensgründung, Unternehmensfestigung und Unternehmensnachfolge für Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Öffentlichkeit. Unter dem Dach der bga sind die in Deutschland verfügbaren Informationen, Beratungsangebote (800 Expertinnen/Experten, 400 Beratungseinrichtungen), Vernetzungsmöglichkeiten (300 Netzwerke, Fach- und Unternehmerinnenverbände), Weiterbildungsangebote (200 Veranstaltungen, Seminare, etc.) und Aktivitäten zur unternehmerischen Selbständigkeit von Frauen zusammengeführt. Weitere Aktivitäten sind u.a. die Koordination des Baden-Württembergischen Gründerinnenforums (BWGF) einem Netzwerk von 80 Multiplikatorinnen zur unternehmerischen Selbständigkeit von Frauen und der bundesweiten Task-Force zur Unternehmensnachfolge durch Frauen mit über 100 Mitgliedern aus Bundes- und Landesministerien, Wirtschaftsförderung, Kammern und Unternehmensberatungen sowie Jurytätigkeiten z.B. für die Vergabe des Cartier Womens Initiative Award und dem Unternehmerinnenpreis des Landes Brandenburg. Mehr unter www.gruenderinnenagentur.de
Jeannette Krüger
Geschäftsführerin GastroFiB GmbH

Jeannette Krüger ist gebürtige Magdeburgerin, 41 Jahre und Mutter von zwei Kindern (3 und 11 Jahre). Sie gründete 1999 ihr Unternehmen vor dem Hintergrund, dass die Hauptursache für eine Unternehmenskrise sehr oft auf eine unzureichende Erklärung und Bewertung der Betriebszahlen zurückzuführen ist. Sie ist Gründerin des Instituts für Liquiditätsaufbau (2008). Die Firma agiert bundesweit, hat für die Gastronomie und Hotellerie die Finanzen im Blick, insbesondere die nachhaltige Liquiditätssicherung. Hierfür hat sie ein einzigartiges Frühwarnsystem entwickelt und ist bundesweit Marktführer in dieser Branche. Jeannette Krüger läuft Marathons in Ihrer Freizeit: "Das heißt aufstehen, an sich glauben, ein Ziel haben und kämpfen." Sie ist Siegerin Work-Life-Balance 2007 Magdeburg und Endrundenteilnehmerin "Erfolgsfaktor Familie" 2008 Berlin. Ihre Grundphilosophie heißt: Vereinbarkeit Beruf und Familie!
Anita Lauter
Personalreferentin Human Ressources, PC-Ware, Leipzig
PD Dr. Dagmar Meißner-Pöthig
Geschäftsführerin, EVAAA e.V., Leipzig

Dr. med. Dagmar Pöthig habilitierte zur Thematik Vitalität und biologisches Alter am namhaften Gerontologischen Forschungszentrum der Universität zu Leipzig (Max Bürger Zentrum). Sie ist Internistin und hat eine Zweit-facharztausbildung zur Sportmedizinerin. Sie ist Hochschuldozentin an der ehemaligen Deutschen Hochschule für Körperkultur zu Leipzig. Bereits Mitte der 80er Jahre Entwickelte und Publizierte sie das Vitalitätskonzept und setzte dieses unternehmerisch außerhalb der Kassenmedizin um. Seit 1993 ist sie Fachberaterin für gerontologische Gesundheitsmedizin im In- und Ausland. Seit 2001 ist sie Gründungsmitglied und Vorstandsvorsitzende der Europäischen Vereinigung für Vitalität und Aktives Altern eVAA e.V. Berlin mit Dependance in Leipzig. In dieser Eigenschaft ist sie Netzwerkmanagerin der mitteldeutschen Gesundheits- und Innovationsplattform. Sie ist Fachberaterin im EU-Projekt Fit4Work - Unternehmensnahe Dienste für Vitalität und Arbeit und Initiatorin des vom Land Sachsen geförderten Anschlussprojektes „Fit4Work plus“ mit den Schwerpunkten wirtschaftlicher Innovationstransfer und Nachhaltigkeit. Mehr unter www.evaaa.de
Dr. Martina Münch
MDL Brandenburg, Stellv. Landesvorsitzende SPD Brandenburg, gesundheits- und religionspolitische Sprecherin, Potsdam
Dr. Martina Münch ist 46 Jahre, verheiratet, hat 7 Kinder, und ist von Beruf Ärztin. Seit 1998 ist sie Stadtverordnete und seit 2004 Landtagsabgeordnete. Sie ist Ausschussvorsitzende für Wissenschaft, Forschung und Kultur und Gesundheits- und Religionspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. Außerdem ist sie stellv. Landesvorsitzende der SPD Brandenburg seit 2006 und Sprecherin des Aktionsbündnisses "Cottbuser Aufbruch" seit 1999. Mehr unter www.martina-muench.de
Dr. Frauke Petry
Geschäftsführerin, PUR invent, Leipzig
 Dr. Frauke Petry ist promovierte Chemikerin, verheiratet, und hat 2 Kinder. Sie ist in Dresden geboren, aufgewachsen ist sie in Ost und West. Sie studierte im Aus- und Inland und 5 Jahre in der universitären Forschung tätig (Toxikologie, Genetik). 2007 gründete sie Ihre Firma in Leipzig. Sie ist überzeut davon, dass Beruf und Familie vereinbar sind und dass die Arbeitswelt beides ermöglichen muss, auch für Unternehmer. Mehr unter www.purinvent.com
Heidemarie Rubart
Leiterin der Koordinierungsstelle "Perspektiven für junge Menschen", Berlin
Diplom-Pädagogin, Supervisorin und Personalentwicklerin, seit 2003 in der Stiftung Demokratische Jugend zunächst als Koordinatorin der Bundesinitiative "wir ... hier und jetzt" tätig, ab 2005 als Leiterin der Koordinierungsstelle „Perspektiven für junge Menschen“. Diese ist mit Unterstützung des BMFSFJ in der Stiftung eingerichtet worden, um auf die besonderen Herausforderungen der demografischen Entwicklung in Ostdeutschland zu reagieren: Junge Menschen -insbesondere junge Frauen- ziehen weg, Fachkräfte arbeiten im Westen, Familien suchen funktionierende Infrastrukturen. Wo Gesellschaft sich verändert, entstehen Chancen für neue Modelle. In drei Handlungsbereichen versucht die Stiftung gemeinsam mit Trägern der Jugendarbeit und weiteren Partnern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft neue Ansätze zu erproben und jungen Menschen eine Perspektive für ihre Zukunft in der Region zu eröffnen: Stärkung von Heimatverbundenheit, Förderung von Jugendinitiativen, Entwicklung von Lokalen Netzwerken. Mehr unter www.jugendstiftung-perspektiven.org
Maria A. Sharichin
Unternehmerin, Agentur gala royale, Leipzig
Maria Sharichin hat im Juli 2004 ihre Event- und Kommunikationsagentur gegründet. Für ihre Kunden bietet sie alle Facetten aktiver Beziehungsarbeit, sei es zielorientierte Lobbyarbeit, im Workshop zu “Erfolgreiches Networking in der Region”, durch den exklusiven VIP-Kunden-Abend für 30 Gäste an den schönsten Orten Mitteldeutschlands oder das mitreißende Kunden-Event für 300 Personen. Sie ist gleichzeitig Veranstalterin hochkarätiger Netzwerk- und Thementreffen. Mehr unter www.sharichin.de
Elke Simon-Kuch
Geschäftsführein, Simon Werbung, Weißenfels
Als geschäftsführende Gesellschafterin leite ich ein Team von 30 Mitarbeitern. Besonders wichtig ist mir ein kreatives und familiäres Klima im Unternehmen, in dem sich sowohl die Kunden als auch die Mitarbeiter besonders wohl fühlen und somit dem Erfolg unserer Kunden und unseres Unternehmens dienen können. Unser Unternehmen wurde von meiner Mutti der Grafik-Designerin des AGD (Allianz Deutscher Designer), Annerose Simon, im Mai 1990 als One-(Wo)man-Unternehmen in Weißenfels (Sachsen-Anhalt) gegründet. Frische und innovative Ideen, ein Gespür für die Wünsche der Kunden und Einsatz „rund um die Uhr“ fanden viel Zuspruch und verlangten nach einem stetigen Geschäftsausbau. So entwickelte sich die Firma SIMON WERBUNG kontinuierlich und beständig zu einem erfolgreichen mittelständischen Unternehmen in der Werbebranche. Inzwischen beweisen täglich 30 Mitarbeiter incl. 1 Auszubildender ihre Kreativität, Engagement und Freude am Job.
Solveig Streuer
Stellv. Projektleiterin, Agentur mv4you, Schwerin
Solveig Streuer ist gepr. Betriebswirtin, 40 Jahre, nicht verheiratet, hat 1 Tochter (14 Jahre), und wohnt in Schwerin Die Agentur mv4you wurde Ende 2001 gegründet vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und der zunehmenden Abwanderung von gut qualifizierten jungen Fach- und Führungskräften aus Mecklenburg-Vorpommern mit dem Ziel, Kontakte zu diesen Leuten herzustellen und zu halten, Entwicklungen und Perspektiven im Land aufzuzeigen und eine Rückkehr bzw. Zuwanderung zu unterstützen. Für Unternehmen und Arbeitgeber in Mecklenburg-Vorpommern stellt die Agentur mv4you so einen stetig wachsenden Pool an Fachkräften zur Verfügung. Mehr unter www.mv4you.de.
Dr. Barbara Topp
Unternehmerin toppmanagement, Leipzig
Dr. Barbara Topp ist Diplom-Psychologin, seit 1990 sebstständig als Trainerin und Beraterin in der Personal- und Oragnistionsentwicklung. Ihre Beratungsschwerpunkte sind: Führungskräfteentwicklung einschließlich Potentialanalysen, Coaching für Einzelpersonen und Teams zur Zusammenarbeit. Ihre Trainigsschwerpunkte sind Selbstmanagement und Stressbewältigung sowie Work-Life-Balace. Mehr unter www.toppmanagement.de
Tina Witkowski
KAHUZA e.V. gegen Kinderarmut in Deutschland, Halle
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