PDF Drucken

Studie 2013

"Frauen in der Kommunalpolitik der neuen Länder"


Das Bundesministerium des Innern hat die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Unterstützung von Business and Professional Women (BPW) Germany e.V. beauftragt, die Forschungsstudie "Frauen in der Kommunalpolitik der neuen Länder" durchzuführen. Das Forschungsvorhaben untersucht das kommunalpolitische Engagement von Frauen in den neuen Bundesländern und ihre Rolle bei der Gestaltung der kommunalen Herausforderungen. Dazu erfolgt eine umfassende statistische Analyse der Ausgangssituation in Gemeinden unter 50.000 Einwohnern. Zur vertiefenden Betrachtung werden Leitfaden gestützte Interviews mit ehren- und hauptamtlichen Kommunalpolitikerinnen geführt.

Dabei stehen folgende Fragen im Mittelpunkt: Welche Motivation haben Kommunalpolitikerinnen, sich kommunal zu engagieren? Welche Faktoren hemmen bzw. fördern kommunalpolitisches Engagement? Welche Rahmenbedingungen und Maßnahmen begünstigen kommunalpolitisches Engagement?


Die Ergebnisse werden in einem Workshop mit Kommunalpolitikerinnen, Vertretern von Wissenschaft und öffentlicher Institutionen reflektiert und daraus konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet.

Die Studie wird auf dem VI. Kongress am 25. April 2013 präsentiert und diskutiert. Ziel der Studie und des Kongresses ist es, mehr Frauen für die Kommunalpolitik insbesondere in den neuen Bundesländern zu gewinnen.

 
PDF Drucken

Studie 2012

"Neue Gründerzeit – zielstrebig, selbstbewusst ... weiblich!"

 

Die Studie zum ersten Regionalkongress der Initiative „Frauen machen Neue Länder“ untersucht weibliches Gründungsgeschehen in Sachsen-Anhalt. Im Mittelpunkt stehen die Erfolgsgeschichten von zwölf Gründerinnen und Unternehmerinnen. Darüber hinaus wertet die Studie bereits vorhandene Statistiken regionalspezifisch aus und bezieht sich auf Interviews mit Expertinnen und Experten zum Thema Gründung in Sachsen-Anhalt. Die wichtigsten Ergebnisse:

Kurzfassung der Studie als Download (0,3 MB)

Langfassung der Studie als Download (1,9 MB)

 

studie_uta_bauerstudie_plenum_2012

Uta Bauer präsentierte die Studie im Rahmen des V. Kongresses "Frauen machen Sachsen-Anhalt" am 01. November 2012 im Kulturwerk-fichte in Magdeburg (Foto: Sylvie Weisshäupl).

 

 

Sachsen-Anhalt beim Frauenanteil an Gründungen bundesweit Spitze. Frauen sind bei einer insgesamt niedrigen Gründungsneigung in Sachsen-Anhalt stärker am Gründungsgeschehen beteiligt als in anderen Bundesländern. Ihr Anteil an allen Selbstständigen im Land liegt mit 34,5 Prozent auf einem vergleichbaren Niveau mit den Stadtstaaten Bremen, Berlin, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Die Selbstständigkeit ist für Frauen aus den neuen Bundesländern eine „echte“ Alternative zur abhängigen Beschäftigung. Sie gründen überwiegend im Vollerwerb, westdeutsche Frauen hingegen eher im Neben- und Zuerwerb.

„Weil ich hier zu Hause bin“:
Die Heimatbindung veranlasst Frauen, in Sachsen-Anhalt ihre Selbstständigkeit aufzubauen. Woanders als in ihrer Heimat zu gründen, stand für den Großteil der interviewten Frauen nie zur Debatte. Fast alle stammen aus den Regionen des Landes. Private und berufliche Kontakte waren besonders hilfreich für die Gründung.

Frauen kehren mit neuen Schwung und Ideen nach Sachsen-Anhalt zurück. Auswärts lernen und studieren ist das Ziel vieler junger Frauen in Sachsen-Anhalt. Hochqualifiziert kehren sie zurück und gründen mit neuen Ideen und viel Elan in ihrer Heimat – erstaunlich oft in den ländlichen Regionen. Diese Rückkehrerinnen sind ein Potenzial auf das Sachsen- Anhalt noch stärker setzen kann.

Frauen an der Spitze von naturwissenschaftlich-technischen Betrieben – in Sachsen-Anhalt keine Seltenheit. Frauen gründen bundesweit überwiegend im Dienstleistungssektor. In Sachsen-Anhalt sind Gründungen und Unternehmensübernahmen auch in klassischen „Männerbranchen“ keine Seltenheit.

Gute Rahmenbedingungen für Gründerinnen in Sachsen-Anhalt. Sachsen-Anhalt bietet viel Raum für Ideen, neue Märkte entstehen. In vielen Branchen hat die Gründung deshalb eine reelle Chance, es gibt – anders als in Großstädten wie Berlin oder Hamburg – noch „Nischen“ zu besetzen. Die Rahmenbedingungen für Frauen in Sachsen-Anhalt, selbstständig zu arbeiten sind – egal ob mit oder ohne Kinder, ob in Partnerschaft oder alleinstehend – besonders gut. Gründungswillige Frauen finden hier ein im bundesweiten Vergleich sehr ausgeprägtes Netz an spezifischen Förderstrukturen und Beratungsangeboten, passgenau für Frauen.

Welche Motive treiben Gründerinnen in Sachsen-Anhalt an? Meist gibt es mehrere Auslöser für eine Gründung, es finden sich jedoch typische Muster: Manche Frauen gründen aus der Not, z.B. weil der bisherige Arbeitsplatz verloren geht. Andere machen sich aus Überzeugung und aufgrund eines lange verfolgten Berufswunsches selbständig. Und es gibt die Frauen, die nach vielen Jahren Berufserfahrung und Anstellungen merken, dass dies noch nicht alles gewesen sein kann. Sie wollen selbstbestimmter arbeiten und haben Ansprüche an ihre Tätigkeiten, die sie am besten als Unternehmerinnen umsetzen können.

Die Studie Frauen machen Sachsen-Anhalt „Neue Gründerzeit – zielstrebig, selbstbewusst … weiblich!“ ist im Auftrag des Beauftragten der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer in Kooperation mit dem Ministerium für Justiz und Gleichstellung in Sachsen-Anhalt entstanden. Autorinnen der Studie sind Susanne Dähner und Uta Bauer, BiP Berlin.

 

Pressekontakt:

Sabrina Ludwig
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Mobil: 0176 19945 445

 

 


Studie 2011

"Mehr Raum für starke Frauen!"


Die ostdeutschen Bundesländer zeigen schon heute, wie der demografische Wandel durch kreative und unkonventionelle Handlungsmodelle zu bewältigen ist. Denn trotz aller Herausforderungen bieten die schrumpfenden Regionen besondere Chancen und Raum für ungewöhnliche Ideen. Insbesondere Frauen nutzen die Veränderungsprozesse und werden zu wichtigen Schlüsselpersonen in der Gestaltung der Gesellschaft von morgen: Sie knüpfen starke Netzwerke, tragen soziale Verantwortung und begegnen bürokratischen Hürden mit unkonventionellen und kreativen Lösungen. Die Erkenntnis, dass es dabei auf das Engagement jeder einzelnen Frau ankommt, motiviert vor allem "Rückkehrerinnen": Qualifizierte junge Frauen, die nach Ausbildung oder Studium zurück in ihre Heimatorte kehren und mit neuen Ideen das Ruder übernehmen. Ältere Frauen spielen in den Neuen Bundesländern vor allem in Politik und Verwaltung eine bestimmende Rolle.

Das sind in die wichtigsten Ergebnisse der Studie "Mehr Raum für starke Frauen", für die 371 Frauen in den Neuen Ländern im Rahmen einer Online-Umfrage befragt wurden, davon 250 Frauen aus ländlichen Regionen und Klein- und Mittelstädten. Darüber hinaus stellt die Studie14 Frauen in Porträts vor, die mit ihren Projekten und Unternehmen in unterschiedlichen Wirtschaftsbranchen und Gesellschaftsbereichen direkt auf den demografischen Wandel reagieren und positive Veränderungsprozesse vorantreiben. Die Studie wurde im Auftrag des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer von der pme Familienservice GmbH realisiert.

Langfassung der Studie

 

Pressekontakt:

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Isabel Hempel

Kongressbüro "Frauen machen Neue Länder"
pme Familienservice GmbH - Zentrale
Flottwellstraße 4-5 - 10785 Berlin
Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Mobil: 0178-348 52 11

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Studie 2010

„Das volle Leben! Frauenkarrieren in Ostdeutschland"

 

 

Die Ergebnisse der aktuellen Studie "Das volle Leben! Frauenkarrieren in Ostdeutschland" wurden am 04.11.2010 in Leipzig auf dem III. Kongress "Frauen machen Neue Länder – Frauenkarrieren in Ostdeutschland" vorgestellt. Die Studie als Lang- und Kurzfassung zum Download finden Sie auf dem Blog in der rechten Widget-Leiste (Startseite). Die Studie wurde im Auftrag des Beauftragten der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend von der pme Familienservice GmbH realisiert.

 


fmnl_2010_sw_118


Susanne Dähner und Uta Bauer präsentieren die Studie "Das volle Leben! Frauenkarrieren in Ostdeutschland" im Rahmen des III. Kongresses "Frauen machen Neue Länder" am 4. November 2010 im Mediencampus der Villa Ida in Leipzig (Foto: Sylvie Weisshäupl).


 

Die Ergebnisse in der Zusammenfassung:


Ostdeutsche Frauen und ostdeutsche Männer bleiben dabei: Berufliche Entwicklung beider Partner und Kinder gehören zum gemeinsamen Lebensglück. Das ist ein zentrales Ergebnis der Studie „Das volle Leben! Frauenkarrieren in Ostdeutschland“. Damit haben Frauen und Männer in den Neuen Ländern einen Gleichstellungsvorsprung: Männer sind damit aufgewachsen, dass Frauen vollberufstätig und Kinder selbstverständlich sind. Diese Normalität zeichnet die ostdeutschen Partnerschaften aus.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Studie 2009

Frauen in den neuen Bundesländern – gut positioniert in der Bewältigung

der Wirtschaftskrise


fmnlpwe_klein

Ostdeutsche Frauen sind Krisengewinnerinnen. Von der derzeitigen Wirtschafts- und Finanzkrise profitieren die ostdeutschen Frauen. "Die Frauen im Osten werden nicht vom Arbeitsmarkt gefegt, der Verlierer der Krise ist der westdeutsche Mann", erklärten Uta Bauer und Susanne Dähner, Autorinnen der Studie zum II. Kongress "Frauen machen Neue Länder - Stark durch die Krise" auf der Tagung am 25.06.2009 in Leipzig. Immer weniger Frauen sind arbeitslos. Die Arbeitslosenquote von ostdeutschen Frauen ist im März 2009 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,7 Prozent gesunken. Die Quote arbeitsloser Männer im Westen stieg hingegen um mehr als 12,1 Prozent. Ein Grund dafür ist die überwiegende Beschäftigung von Frauen im weniger konjunkturanfälligen Dienstleistungssektor. Insgesamt hat der Osten Deutschlands in der Krise einen konjunkturellen Vorteil, weil die dortige Wirtschaft kleinteiliger und dadurch flexibler ist.


Ostdeutsche reagieren dank der Wendeerfahrung gelassener auf die Krise: Die meisten der Ostdeutschen haben nach der Wende Beruf oder Arbeitgeber wechseln müssen. Vor allem weibliche Führungskräfte im Osten sehen die Krise eher als sportliche Herausforderung und weniger als Bedrohung.


Frauen - die besseren Krisenmanager? Ostdeutschland kommt zugute, dass der Frauenanteil in den Chefetagen der Unternehmen mit 30 Prozent in der obersten Führungsebene höher ist als im Westen. Dort stagniere der Anteil seit vier Jahren bei 24 Prozent. In der zweiten Führungsebene ist der Abstand mit 44 zu 34 Prozent noch deutlicher. Den Frauen trauen die Ostdeutschen zudem eher zu, die Krise zu meistern: In einer Umfrage von infratest dimap erklärten 60 Prozent der Befragten im Osten Frauen für die besseren Krisenmanager, während nur 15 Prozent dies den Männern zutrauen.


Die Studie wurde von Bundesminister Wolfgang Tiefensee, Ressortleiter für die neuen Länder, beauftragt und vom pme Familienservice GmbH Partner für Mitarbeiterentwicklung, durchgeführt.

Die Ergebnisse der Studie 2009 können sie sich als Kurzfassung oder Langfassung downloaden.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken


Studie 2008

"Lebenssituation und Perspektiven junger Frauen in den neuen Bundesländern - Forschungsstand“

 

Junge Frauen in Ostdeutschland sind mobiler, besser qualifiziert, moderner und anspruchsvoller als viele junge Männer im Osten und als viele Frauen im Westen – zeigt die Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Sie machen häufiger Abitur als ihre Altersgenossinnen in Westdeutschland und hängen gleichzeitig ostdeutsche Männer in Punkto Bildungsniveau deutlich ab. Zudem streben sie trotz schwieriger Arbeitsmarktlage und geringerer Einkommen stärker nach Erwerbstätigkeit und finanzieller Unabhängigkeit als Frauen in Westdeutschland. Sie tragen mehr zum Haushaltseinkommen bei, sind also unabhängiger als westdeutsche Frauen. Auch die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern sind im Osten wesentlich geringer als im Westen, während sich zugleich in den neuen Bundesländern proportional mehr Frauen in einer Führungsposition befinden.


Der Osten liegt also vor dem Westen was die gesellschaftliche Rolle von Frauen angeht und dies liegt nicht zuletzt an der viel besseren Kinderbetreuungssituation in den neuen Bundesländern, die es Frauen erlaubt, ihre beruflichen Ambitionen auch im Beisein von Kindern zu verfolgen. Denn die frühe außerhäusliche Betreuung von Kindern ist in Ostdeutschland von allen Generationen anerkannt, das „Rabenmutter“-Klischee ist hier fremd. Junge Frauen sind die mobilste Bevölkerungsgruppe der neuen Bundesländer und verlassen häufiger als ihre männlichen Altersgenossen ihre Heimat in Richtung alte Bundesländer, fehlen also insbesondere in ländlichen Räumen als potenzielle Mütter und qualifizierte Arbeitskräfte. Allerdings eröffnen sich gerade für junge Frauen Dank ihrer guten Qualifikationen, des Ausbaus des Dienstleistungssektors und der demografisch bedingten Schrumpfung des Arbeitskräfteangebots zunehmend gute Karrierechancen in Ostdeutschland. Und in der Tat zieht es junge ostdeutsche Frauen zunehmend auch in die urbanen Wachstumskerne Ostdeutschlands, wo sie aktiv die Zukunft der neuen Länder mitgestalten können.

Die Studie zum Kongress 2008 können sie sich als Kurzfassung oder Langfassung downloaden.

 

Die Ergebnisse der Studie wurden im Rahmen des Kongresses „Frauen machen Neue Länder – Erfolgreich in Ostdeutschland“ und in einem Pressegespräch am 07. November 2008 vorgestellt. Lesen Sie Pressestimmen zur Studie 2008 hier.

.

 

 


Lesen Sie hier die Ergebnisse der Studie "Ich will gründen, jetzt und hier!" 2012

widget-studie-2011

Aktuell: Lesen Sie hier die Ergebnisse der neuen Studie "Mehr Raum für starke Frauen!" 2011

widget-studie-2011

Aktuell: Lesen Sie hier die Ergebnisse der Studie "Das volle Leben!" 2010

widget-studie-2010

Ergebnisse der Studie zum Kongress 2009

cover_studie_09

Hier finden Sie die Studie zum Kongress 2008

studie

Im Auftrag des

 

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer

Realisiert von

fs_logo_170_100

In Kooperation mit

bip logo sw