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Programm IV. Kongress 2011

(Vorläufiger Plan, Änderungen vorbehalten)

Unter "Sprecherinnen" finden Sie ausführliche Informationen zu unseren Referentinnen und Referenten.

Hier können Sie den Kongressflyer downloaden (0,2 MB)

09:00 - 10:00     Kaffee, Snacks und Anmeldung

 

10:00 - 10:10     Willkommen & Was der Tag uns bringen wird

Begrüßung der Moderatorin Tatjana Jury, Freie Moderatorin rbb Fernsehen, Postdam

 

10:10 - 10:30     Grußworte

Ministerialdirigentin Dagmar Hesse, Leiterin des Arbeitsstabes Angelegenheiten der Neuen Bundesländer im Bundesministerium des Innern, Berlin

Prof. Dr. Angela Kolb, Ministerin für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, Magdeburg

 

10:30 - 10:45     Erfolgreich in Zeiten des Umbruchs: Plädoyer für einen Kulturwandel – Impulsrede

 

Dr. med. dent. Kerstin Finger, mobile Zahnärztin in Templin, Brandenburg

 

Die Zahnärztin Dr. med. Kerstin Finger, 1960 in Pasewalk/Mecklenburg-Vorpommern geboren, hat in Brandenburg ein neues Modell der Patientenversorgung entwickelt: Mit ihrer "Praxis auf Rädern" fährt Kerstin Finger einmal pro Woche mit einem Kleinbus durch die Dörfer in der Uckermark und behandelt ältere Patienten in deren eigenen vier Wänden.

 

10:45 - 11:05     Mehr Raum für starke Frauen! – Präsentation der Studie 2011

 

Uta Bauer, bip Berlin, Susanne Dähner, freie Geografin

 

Unsere neue Studie dokumentiert Geschichten vom „Dableiben“ und „Machen“ und zeigt, dass vor allem Frauen die Herausforderungen des demografischen Wandels anpacken und die besonderen Gestaltungsmöglichkeiten nutzen

 


11:05 - 11:10     Blitzlichter – Netzwerke/Projekte stellen sich vor

 

11:10 - 11:55     Wie Frauen Wandel und Wachstum in den Neuen Ländern gestalten – Podium

 

Moderation: Gisela Erler, Kongressorganisatorin pme Familienservice und Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung in Baden-Würtemberg

 

Ministerialdirigentin Dagmar Hesse, Leiterin des Arbeitsstabes Angelegenheiten der Neuen Bundesländer im Bundesministerium des Innern, Berlin

 

Dr. Babette Scurrell, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Bauhaus Dessau, IBA-Projektmanagement, Dessau, Sachsen-Anhalt

Von 2001 bis 2003 arbeitete Dr. Scurrell bei der Etablierung der IBA Stadtumbau 2010 Sachsen-Anhalt "Weniger ist Zukunft" in der Stiftung Bauhaus Dessau mit. Seit Oktober 2010 forscht die Soziologin zum Thema „Szenarien räumlicher Entwicklung unter den Bedingungen des sozio-ökonomischen, demografischen und Klimawandels“.

 

Dr. Sabine Banda, Ärztin und Vorstandsmitglied des Ärztenetzes Südbrandenburg GbR, Elsterwerda, Brandenburg

Ziel des regionalen Praxisnetzes Ärztenetz Südbrandenburg ist die Verbesserung medizinischer Versorgungsstrukturen, z.B. die Entwicklung von Datenbanken, sodass Hausärzte in der Lage sind, innerhalb weniger Tage Diagnostik und Therapie mit niedergelassenen Fachärzten und Krankenhausärzten abzustimmen.

 

Iris Feldmann, Projektleiterin Bioenergie Region Ludwigsfelde, Brandenburg

Iris Feldmann ist Projektleiterin der Bioenergie Region Ludwigsfelde, einer von insgesamt 25 Regionen, die vom Bund gefördert werden. Ziel ist es, Energieprojekte mit viel Bürgerbeteiligung anzustoßen und umzusetzen (z.B. Biogasanlagen, Windkraft).

 

 

11:55 - 12:00     Blitzlichter – Netzwerke/Projekte stellen sich vor

 

 

12:00 - 12:15     Kaffee- und Netzwerkpause

 

12:15 - 13:15     Zwölf Projekte, Konzepte und Biografien – Gespräche in kleiner Runde

 

Dörthe Thie, Zahntechnikerin und Inhaberin des Dental-Studios Blankenfelde-Mahlow, Brandenburg

Was im Keller ihres eigenen Wohnhauses als 1-Frau-Betrieb 1990 startete, hat sich im Laufe von 20 Jahren zu einem renommierten Unternehmen mit 16 Mitarbeitern entwickelt. Dörthe Thie nutzt gekonnt und mit Erfolg Netzwerke und öffentliche Plattformen (z.B. Eröffnung der Ausstellung "Frauen im Handwerk" in der HWK Berlin), um auf die Attraktivität ihres Berufs und ihrer Region aufmerksam zu machen. www.dental-studio-thie.de

 

Christina Tast, "Dorf macht Oper" in Klein Leppin, Vorsitzende des Vereins zur Förderung des kulturellen Lebens (Festland e.V.), Plattenburg, Brandenburg

Ein Vorzeigeprojekt des Festland e.V. ist "Dorf macht Oper" . Alljährlich hebt sich im Frühsommer im Prignitzer 70 Seelendorf Klein Leppin in einem ehemaligen Schweinestall der Opernvorhang. Vor zehn Jahren wollten die so genannten „Zugezogenen“, Musiker aus Berlin, ihren Nachbarn eigentlich nur zeigen, womit sie ihr Geld verdienen. Mittlerweile gleicht das Dorf einem Pilgerort, an dem ca. 800 Menschen wallfahren.

 

Christiane Lüdemann, Verbandsgemeindebürgermeisterin und Projektleitung "Kita Mobil", Beetzendorf-Diesdorf, Sachsen-Anhalt

Ziel des Projektes "Kita Mobil" ist es, die richtigen Weichen zu stellen, um die Kinderbetreuung in den Dörfern langfristig zu sichern. Mobilität ist dabei ein wichtiges Thema – in Planung ist ein Bus für die alltäglichen Belange im Zwei-Stunden-Takt sowie ein sog. Bildungsbus für Kinder (Fahrten zu kulturellen Ereignissen/Gedenkstätten etc.)

 

Janine Scharf, freie Autorin und Co-Gründerin der Crowdfunding-Internetplattform VisionBakery für sozio-kulturelle Projekte, Lutherstadt Wittenberg, Sachsen-Anhalt

Seit Anfang 2010 arbeitet Janine Scharf mit einem jungen Team an der Crowdfunding-Internetplattform VisionBakery: Hier können Künstler und Kreative ihre Projekte vorstellen, andere von ihren Ideen überzeugen und für die Umsetzung Geld sammeln. Als  die 27-Jährige selbst vor einiger Zeit ein Projekt verwirklichen wollte, doch schlicht und einfach das Geld fehlte, entstand die Idee der VisionBakery.

 

Ursula Latus, Bootsbaumeisterin, Peenemünde Insel Usedom, Mecklenburg-Vorpommern

Neben umfangreichen Kursen in Bootsbau und Bootsreparatur können Anfänger sich unter Anleitung der studierten Chemikerin und Bootsbaumeisterin Ursula Latus im "Boots-Workshop" in Peenemünde ein eigenes Boot bauen, mit gleichgesinnten Takeln lernen oder eigene Boote unter fachkundiger Anleitung reparieren. Zusätzlich bietet "Boot-Workshop" spezielle Kurse für Schulklassen und Jugendgruppen, die individuell mit den Gruppenleitern gestaltet werden können (z.B. Opti-Baukurse für Segelvereine etc.).

 

Franziska Schramm, Bildungsreferentin des Bildungsnetzwerks Magdeburg gGmbH, Magdeburg, Sachsen-Anhalt

Franziska Schramm realisiert filmische und fotografische Projekte mit dem Schwerpunkt Jugendliche. Ziele sind die authentische Selbstdarstellung junger Erwachsener in ihren Regionen sowie die Präsentation ihrer Produkte in der Öffentlichkeit. Ihr Film „Zweiter Anlauf“ porträtiert jüdische Jugendliche in Sachsen-Anhalt und erhielt den 3. Platz  bei - "Freistil – Jugend engagiert in Sachsen-Anhalt".

 

Karola Richter, selbstständige Industriedesignerin und Vorstandsmitglied des designerinnen forum e.V., Halle/Saale, Sachsen-Anhalt

Das designerinnen forum e.V. ist der wichtigste weibliche Interessensverband im gestalterischen Berufsfeld und steht Gestalterinnen aller Berufssparten als Kommunikations- und Aktionsplattform offen. Vertreten sind Designerinnen jeglicher Fachrichtungen, Architektinnen und Journalistinnen. Seit 2009 ist Karola Richter außerdem selbstständig und entwirft erfolgreich Produkte, die dem Nutzer den Alltag mit Charme und Witz verschönern und vereinfachen sollen.

 

Iris Kronenbitter, Projektleiterin der bundesweiten gründerinnenagentur (bga)

Iris Kronenbitter ist Projektleiterin der bundesweiten gründerinnenagentur(bga) mit über 1.700 regionalen Partnerinnen und Partnern sowie Regionalverantwortlichen. Die bga bietet Informationen und Beratungsangebote zu allen Phasen der Existenzgründung sowie zur Unternehmensnachfolge. "Im Hinblick auf die Unternehmensnachfolge werden in den nächsten Jahren insbesondere in den Neuen Bundesländer vermehrt qualifizierte Nachfolgerinnen gesucht – damit ist eine gute Perspektive für Frauen zum Bleiben bzw. Wiederkommen gegeben", sagt Kronenbitter.

 

Adriana Lettrari, Initiatorin "3te Generation Ostdeutschland, Berlin

Die Vision des Projekts ,3te Generation Ostdeutschland' ist, dass die Generation der heute ca. 25- bis 35-jährigen ihre Rolle bei der Gestaltung der deutschen Gesellschaft aktiv wahrnimmt. Die dritte Generation Ostdeutscher ist zur Wendezeit aufgewachsen und hat dadurch einzigartige Erfahrungen gesammelt. Das erste Treffen der 3ten Generation Ostdeutschland fand im Juli 2011 im Rahmen einer dreitägigen Tagug in Berlin statt. Ca. 150 junge Frauen und Männer der dritten Generation Ostdeutschland nahmen teil und tauschten über ihre Biografien und daraus resultierende Konpetenzen und über die Zukunft Ostdeutschlands aus.


Sylvia Ruge, Projektleitung Gründerkids, Landeskoordinierungsstelle Schülerfirmen, Magdeburg, zusammen mit den „Gründerkids“ Inken Ramthun und Pauline Melchior aus Osterwieck, Sachsen-Anhalt

Jugendliche gestalten im Projekt Gründerkids eine Geschäftsidee nach ihren Vorstellungen, produzieren etwas oder bieten Dienstleistungen an. Sie werden herausgefordert zu fächerübergreifendem Denken und entwickeln eigene Berufsperspektiven – was frischen Wind in die lokale Wirtschaft bringt. Die ehemaligen Gründerkids Pauline Melchior und Inken Ramthun gestalten den Gesprächskreis zusammen mit Sylvia Ruge. 2008 traten die Gymnasiastinnen der Schülerfirma „Phodia-SAG“ bei – eine Firma, die u.a. Foto- und Videoerstellungen sowie Bearbeitungen anbietet.



Dr. Sylva Rahm-Präger, Geschäftsführerin Molkerei Naturprodukt GmbH, Rügen, Mecklenburg-Vorpommern

Dr. Sylva Rahm-Präger ist promovierte Agrarwissenschaftlerin und Geschäftsführerin der Molkerei Naturprodukt GmbH in Poseritz auf der Insel Rügen. Seit 1998 leitet sie den kleinen Betrieb mit Hofladen in Poseritz/Landkreis Rügen, der unter dem Namen „Rügener Inselfrische“ vor allem Touristen der Insel anzieht.  http://www.ruegener-inselfrische.de/pages/index01.html

 


 

13:15 - 14:15     Suppe, Salat, Snacks – Mittagsimbiss mit Musik

 

13:30 - 14:00     Pressekonferenz zur Studie

(für akkreditierte Journalistinnen und Journalisten)

 

14:15 - 15:00     Erfolgsstrategien für Powerfrauen – Coaching

 

Anke Domscheit-Berg, Fempower.me Trainerin und freie Autorin, Berlin


Im Fokus des Coachings stehen die Fragen: Wie kommunizieren Frauen, wie Männer? Was bewirken die unterschiedlichen Kommunikationsstile bei Dritten? Netzwerken Männer anders und warum? Wie sehen "Old Boys Networks" wissenschaftlich untersucht aus? Und wie wirken stereotype Zuschreibungen auf Vorgesetzte, Kollegen und auf uns selbst? Anke Domscheit-Berg liefert wissenschaftliche Erkenntnisse und konkrete Lösungswege, die gezielt für den persönlichen Karriereweg eingesetzt werden können. Sie zeigt, wie 'frau' von Mann lernen kann, ohne ihn zu kopieren und ohne ihr Frausein zu verstecken.

Die Teilnehmerinnen werden die subtilen Wirkungsmechanismen der “gläsernen Decke” verstehen lernen und erhalten alltagstaugliche Tipps für die eigene Laufbahn.

Seit 10 Jahren trainiert Anke Domscheit-Berg Managerinnen im In- und Ausland darin, Bausteine gläserner Decken in ihrem Umfeld zu erkennen und zu überwinden. Sie hat mehr als 1.000 Managerinnen aller Branchen und aus Unternehmen jeder Größenordnung geschult, von Juniormanagerinnen bis zu Mitgliedern der Vorstandsebene.

 

15:05 - 15:15     Kaffeepause


15:15 - 16:45    Fünf Workshops: Mit kreativen Konzepten den Wandel erfolgreich gestalten

 

1.     Der Schlüssel zu Motivation, Kreativität und Engagement: Gesundheit

 

Dr. med. Kerstin Finger, mobile Zahnärztin in Templin, Brandenburg


Um den Herausforderungen des demografischen Wandels begegnen zu können, bedarf es Kreativität, Innovation, Engagement und verantwortliches Handeln. Um dies leisten zu können, braucht man eine stabile Basis: Gesundheit. Die mobile Zahnärztin und Kulturwissenschaftlerin Dr. med. dent. Kerstin Finger erläutert in diesem Workshop den Zusammenhang von Gesundheit und der eigenen, innersten Motivation. Dr. Finger erarbeitet gemeinsam mit den Teilnehmerinnen in einem interaktiven Austausch die persönlichen Motivationsaspekte der Einzelnen: Was sind die Dinge, die mich wirklich antreiben? Wie erkenne ich, was mich krank macht?  Wie bringe ich beides in Einklang? Zugänge dazu sind in jeder persönlichen Biografie zu finden, die in diesem Workshop sichtbar gemacht werden. Der Workshop garantiert Aha-Effekte, die zeigen, dass man klein anfangen muss, um Großes leisten zu können.



2.     Das Unmögliche möglich machen! Strategien für eine zukunftssichere Gestaltung der Kinderbetreuung

 

Christiane Lüdemann, Verbandsgemeindebürgermeisterin und Projektleitung Kita Mobil, Beetzendorf-Diesdorf, Sachsen-Anhalt und Jana Reiche, Schulleiterin der Freien Schule Baek, Prignitz, Brandenburg, Sibylle Paetow vom Stendaler Büro der LandLeute GbR


Wie sieht die Kinderbetreuung der Zukunft aus, wenn öffentliche Versorgungsstrukturen, z.B. in ländlichen Regionen, immer mehr wegbrechen? Wie gründet man z.B. eine Schule in einer 220-Seelen-Gemiende? Und was muss diese Schule leisten?

Jana Reiche, Schulleiterin der Freien Schule Baek und Christiane Lüdemann, Leiterin des Projekts "Kita Mobil", stellen ihre Projekte vor und wollen gemeinsam mit den Teilnehmerinnen Lösungsmodelle erarbeiten, wie eine zukunftssichere Kinderbetreuung in ländlichen Regionen aussehen kann. Im Mittelpunkt stehen dabei die Themen Pädagogik, Finanzierung und Mobilität. Es wird am Beispiel deutlich gemacht, wie das Problem der Mobilität in sich demografisch verändernden Regionen gelöst werden kann, welche Möglichkeiten der Projekt-Finanzierung es gibt und wie besondere pädagogische Interessen umgesetzt werden können. Sibylle Paetow vom Stendaler Büro der LandLeute GbR begleitet den Workshop. Sie verfügt über langjährige Erfahrungen auf den Gebieten des Regional- und Projektmanagements und der Nutzung von Förderprogrammen auf EU-, Bundes- und Landesebene und hat das Projekt "Kita Mobil" mit ihrem Wissen tatkräftig unterstützt.



3.     Meine Geschäftsidee fürs Land! – Ideenfindung für eine Gründung im ländlichen Raum

 

Dr. Sylva Rahm-Präger, Geschäftsführerin Molkerei Naturprodukt GmbH, Rügen, Mecklenburg-Vorpommern und Barbara Mangelsdorff, selbstständige Betriebsberaterin, Betriebsberatung Mangelsdorf, Bensdorf, Brandenburg

 

Oft fehlt es Frau nicht nur an einer Geschäftsidee, sondern auch ein Stück weit an Mut, die eigenen Fähigkeiten positiv einzuschätzen. Dabei muss oft nur der Blick geöffnet werden, für die Potentiale die in uns stecken! Im Workshop stellt Trainerin Barbara Mangelsdorff verschiedene Methoden der Ideenfindung für eine Unternehmensgründung in ländlichen Regionen vor. Es wird geklärt: Wie überwinde ich meine persönlichen Hemmungen und Ängste? Wie finde ich zu meiner persönlichen Kreativität? Welche Informationen benötige ich zur Gründung? Welche Vorraussetzungen sind nötig. Co-Referentin Dr. Sylva Rahm-Präger, Geschäftsführerin der Molkerei Naturprodukt GmbH auf Rügen, wird die Möglichkeit erläutern, wie ein größeres Unternehmen mit mehreren Beschäftigten erfolgreich gegründet werden kann. Denn während Männer oft größere Unternehmen aufbauen, sind für Frauen eher Kleinstgründungen typisch (z.B. Freie Berufe). Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen werden die Ergebnisse des Workshops in einer Mind-Map festgelhalten.

 


4.     Ein neues Arbeitsfeld für Frauen: Netzwerkarbeit und Kommunikation
in der Energiewirtschaft

 

Iris Feldmann, Projektleiterin Bioenergie Region Ludwigsfelde, Brandenburg und Christianne Uhlemann, Vorsitzende und Vorstandsmitglied der Ökologisch-Sozialen Stiftung Zschadraß, Sachsen


 

Das Feld der Energiewirtschaft wird in Zukunft zunehmend weiblicher, ist sich Iris Feldmann sicher. "In Zukunft wird es vor allem um Netzwerkarbeit und Kommunikation gehen, wenn in einer Region z.B. die Akzeptanz für eine entstehende Biogasanlage geschaffen werden muss", sagt die Projektleiterin der Bioenergie-Region Ludwigsfelde. Entsprechend ihrer These wird Iris Feldmann im Workshop zwei verschiedene Projekte aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien vorstellen und dabei den Schwerpunkt auf die Frage von Partizipation und Kooperation legen. Wie lässt sich der Netzwerkgedanke innerhalb eines regionalen Energieprojekts optimal umsetzen? Welche Akteure/Akteurinnen werden eingebunden? Welche kommunikativen Strategien führen zum Erfolg, z.B. Konfliktberatung, Informationspolitik etc. Eine praktische Übung verdeutlicht spielerisch die Funktionsweise eines Kommunikationprozesses.  Darüber hinaus bietet der Workshop Raum für Fragen und Diskussion.

Projektvorstellung: Die Gemeinde Zschadraß ist zur Musterkommune in Sachen Energiewende geworden. Auf den Dächern von Schule, Gemeindeverwaltung und Spritzenhaus wird Strom aus Sonnenkollektoren gewonnen. Das Geld, das für den ins Netz eingespeisten Ökostrom herausspringt, wird verwendet, damit sozial benachteiligte Kinder im Kindergarten kostenlos zu Mittag essen und die Rentner mit einem Kleinbus zum Einkaufen in die größeren Orte gefahren werden können. Möglich wird das dank der cleveren Idee, eine Stiftung zu gründen. Diese betreibt viele der Energieanlagen, streicht daher auch deren Erlöse ein und kann das Geld für Vorhaben ausgeben, die in der Gemeinde als nützlich angesehen werden. Daneben wird Iris Feldmann das von ihr betreute Projekt Bioenergieregion Ludwigsfelde vorstellen.

 

Lesen Sie hier einen Beitrag von 3sat über die Gemeinde Zschadraß: Zschadraß zeigt: Es geht auch ohne Atomkraft

 

 

5.    Mein "Digitales Ich": Erfolgreiche Selbst-PR und Vernetzung im Web 2.0

 

Anke Domscheit-Berg, Fempower.me Trainerin und freie Autorin, Berlin

 

Zu Selbst-PR und erfolgreicher Vernetzung gehört heute das Internet, dessen Möglichkeiten sich durch die soziale Nutzung erst entfalten. Viele Frauen unterschätzen dieses wichtigste Medium unserer digitalen Gesellschaft. Viele wissen nicht einmal, wie sie selbst dort präsent sind. Im Workshop können Teilnehmerinnen ihr “digitales Ich” unter die Lupe nehmen. Dabei werden spezifische Suchmaschinen und Plattformen vorgestellt, die eine Analyse der eigenen Präsenz ermöglichen, z.B. bei Twitter. So kann 'frau' erfahren, ob und wie sie andere in der Netzwelt mit ihren Ideen beeinflusst und wie oft ihre Äußerungen geteilt werden – also auch wie stark ihre Kompetenz bewertet wird.
Der Workshop stellt außerdem gängige Netzwerkplattformen wie Twitter, Facebook und Blogs vor und zeigt, wie man diese Social Media nutzen kann – für Selbst-PR, Marketing, Kundenbindung, die Vernetzung mit Gleichgesinnten, die Organisation und Mobilisierung in Vereinen oder Ehrenämtern oder den Erfahrungs- und Wissensaustausch zu beliebigen Interessensgebieten.  "Gerade denjenigen, die aus unterschiedlichsten Gründen keine Möglichkeit haben, häufiger aus Vernetzungsgründen ein Bier trinken zu gehen oder beim informellen Teil von Veranstaltungen bis zum Schluss zu bleiben, sei dieser Workshop empfohlen", sagt Anke Domscheit-Berg.

 

16:45 - 17:15     Akzente des Tages & Ausblick

 

17:15 - 18:00     Auf Wiedersehen – aber wirklich! – Abendimbiss mit Musik

 

 

 

 

 

 

 

Programm III. Kongress 2010

(unter dem Programm finden Sie eine Übersicht der Workshopinhalte beim III. Kongress 2010)

 


09:00 - 10:00 Uhr – Kaffee, Snacks und Anmeldung


10:00 - 10:05 Uhr WILLKOMMEN & Was wird der Tag uns bringen?
Tatjana Jury, Freie Moderatorin RBB Fernsehen, Postdam

 

10:05 - 10:20 Uhr GRUSSWORTE

Ministerialrätin Marina Klug
, Referatsleiterin Bundesministerium des Innern, Berlin
Gisela Erler,
Kongressorganisatorin "Frauen machen Neue Länder", pme Familienservice GmbH, Berlin

10:20 - 10:40 Uhr ERFOLG BRAUCHT PARTNER! Unternehmenskultur im Osten Deutschlands – Impulsrede
Ulrike Lerchl, Geschäftsführerin der Oberüber & Karger Kommunikationsagentur, Dresden


10:40 - 11:00 Uhr DAS VOLLE LEBEN! Frauenkarrieren in den Neuen Ländern – Studie 2010

Uta Bauer, BiP Berlin
Susanne Dähner, Freie Geografin, Berlin
11:00 - 11:45 Uhr ZUKUNFTSWEISENDE MODELLE FÜR DEN AUFSTIEG VON FRAUEN – Podium
Steffi Haubold, Geschäftsführerin der Steffi Haubold Betriebs GmbH & Co. KG, Franchise-
Nehmerin McDonalds, Berlin
Victoria Haubold, Studentin des dualen Bachelor Studiums Fachrichtung Tourismus/Gastronomie mit Partnerbetrieb McDonalds
Micaela Schönherr, Geschäftsführerin der NILES SIMMONS HEGENSCHEIDT GmbH und NILES SIMMONS Industrieanlagen GmbH, Chemnitz
Astrid Stolze, Direktorin der Mercedes-Benz Niederlassung, Magdeburg

11:45 - 11:50 Uhr OSTFRAUEN_BLOG – BloggerInnen-Magazin, Netzwerktool, Infoplattform
Isabel Hempel, Redaktion FMNL
Sabrina Ludwig, Redaktion FMNL


12:10 - 13:00 Uhr ZWÖLF FRAUEN, IHRE KARRIEREN, KONZEPTE UND BIOGRAFIEN – Gesprächskreise
Agnes Scharnetzky, Vorstandsvorsitzende Verein „Aktion Zivilcourage e.V.“, Pirna/Sachsen (Soziales Engagement/Projektmanagement)
Anne Gorke, Modedesignerin und Inhaberin des Labels VILDE SVANER, Weimar (Modedesign/Labelgründung)
Britt Schlanke, Personalleiterin bei VERBIO Vereinigte BioEnergie AG, Leipzig (Personalmanagement/Bioenergie-Branche)
Dr. Dagmar Unger-Hellmich, Rechtsanwältin bei CMS Hasche Sigle, Leipzig (Schwerpunkt Arbeitsrecht, Unternehmensberatung)
Manuela Steinbrich, Polizeimeisterin und Schutzhundeführerin, Polizeipräsidium Potsdam (Öffentlicher Dienst)
Wernhild Ruhland, Dipl.-Lehrerin für Mathematik und Physik, Hochschule für Telekommunikation, Leipzig (Lehramt/ Frauen in MINT-Berufen)
Daniela Kolbe, Physikerin und Mitglied des Deutschen Bundestages, Leipzig (Politik und Verwaltung)
Tabea Köbsch, Mutter von vier Kindern, Dipl.-Pädagogin in der Geschäftsstelle Dresden der Landeskirche Sachsen, Dresden (Vereinbarkeit Beruf und Familie)
Myriam Ismail, Inhaberin und Geschäftsführerin Mondo.Io - Agentur für internationale Kommunikation, Marketing &  Managementberatung, Potsdam (Agenturarbeit/Marketing)
Beate Bröcker, Staatssekretärin im Sozialministerium Sachsen-Anhalt (Politik und Verwaltung)
Dr. Regine Schneider, Redakteurin für Bildung/Gesellschaft, MDR-Figaro, Kulturradio des MDR in Halle/Saale (Journalismus/Medien)
Iris Kronenbitter, Bundesweite Gründerinnenagentur, Stuttgart (Unternehmensgründung und Unternehmensübernahme)

13:00 - 14:00 MITTAGSPAUSE Suppe, Salat, Snacks – Mittagsimbiss mit Musik der Band Cover.Girl!
13:15 - 13:45 PRESSEKONFERENZ zur Studie "Das volle Leben!" 2010 (für akkreditierte Journalisten)
14:00 - 14:30 Uhr EIN GEMEINSAMER WEG IM VEREINTEN DEUTSCHLAND
Dr. Thomas de Maizière, Bundesminister des Innern, Beauftragter der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer, Berlin
Martina de Maizière, Supervisorin, Coach und Organisationsberaterin, Dresden

(15:00 Pressegespräch mit dem Ehepaar de Maizière – Nur für akkreditierte Journalisten!)
14:30 - 15:15 Uhr HIGH SPEED COACHING

Mit: Sabine Asgodom, „Trainerin der Manager“
15:00 - 15.30 Uhr Pressegespräch mit dem Ehepaar de Maizière - Nur für akkreditierte Journalisten
Dr. Thomas de Maizière, Bundesminister des Innern, Beauftragter der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer, Berlin
Martina de Maizière, Supervisorin, Coach und Organisationsberaterin, Dresden
15:15 - 15:45 Uhr DOPPELKARRIERE – Wie gelingt der Aufstieg beider Partner? – Podium


Prof. Dr. Anja Strobel, Juniorprofessorin für Praxisorientierte Diagnostik, TU Dresden
Prof. Dr. Alexander Strobel, Professor für Differentielle und Persönlichkeitspsychologie, TU Dresden
Diana-Lydia Wade, Hauptmann und Kompaniechefin der Bundeswehr, Burg/Sachsen-Anhalt
Lars-Jürgen Wade, Staatlich geprüfter Betriebswirt/Student an der Berufsakademie Leipzig, Leipzig

16: 00 - 17:00 Uhr ERFOLGSSTRATEGIEN AUS ERSTER HAND – Fünf Workshops (Details siehe unten)
1. Frauen sind besser, aber Männer kriegen die Jobs: Wie es anders gehen kann!
Mit: Sabine Asgodom, Asgodom Live, München
2. Frauenkarrieren im öffentlichen Dienst: Wie gelingt der Aufstieg in Politik und Verwaltung?
Mit: Beate Bröcker, Staatssekretärin im Sozialministerium Sachsen-Anhalt, Magdeburg und Daniela Kolbe, Physikerin und Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD), Leipzig
3. Frau gefragt! Warum es sich lohnt, in den Neuen Ländern erfolgreich zu sein.
Mit: Myriam Ismail, Inhaberin und Geschäftsführerin Mondo.Io - Agentur für internationale Kommunikation, Marketing & Managementberatung, Potsdam
4. „Frauen machen Arbeit“ – Künstlerinnen und ihre Zukunftschancen in der “Boombranche Kultur" – Performance und Diskussion
Mit: Nora Bodnar, Mandy Gehrt, Anne Hofmann, Marike Schreiber und Yu-Mi Park von der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig und Andrea Günther, Kunstvermittlerin an der Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig
5. Doppelkarriere in den Neuen Ländern – Strukturen, Angebote und private Arrangements für die Karriere beider Partner.
Mit: Kathrin Mahler Walther, Stellvertretende Geschäftsführerin der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft (EAF)
17:00 - 17:30 Uhr AKZENTE DES TAGES – Was nehme ich mit? – Inspirations- und Abschlussrunde

ab 17:30      AUF WIEDERSEHEN – ABER WIRKLICH! – Abendimbiss mit Musik der Band Cover.Girl!



 

 

Erfolgsstrategien aus erster Hand – Workshops 2010

 

1. Frauen sind besser, aber Männer kriegen die Jobs: Wie es anders gehen kann!


Mit: Sabine Asgodom, Asgodom Live, München


Sabine Asgodom ist davon überzeugt: Sie sind talentiert, ehrgeizig und leistungsbereit! Beim Aufstieg auf der Karriereleiter brauchen Sie nur noch das überzeugende Selbst-PR-Konzept der „4 P“: 1. Positionieren: Klares Stärkenprofil, 2. Profilieren: Definiertes Berufsziel, 3. Präsentieren: Interne und externe Bühnen und 4. Profitieren: Netzwerk, Verbündete, Allianzen. Die renommierte Managertrainerin Sabine Asgodom wird im Workshop das Konzept der „4 P“ mit Ihnen erarbeiten.

 

2. Frauenkarrieren im öffentlichen Dienst: Wie gelingt der Aufstieg in Politik und Verwaltung?


Mit: Beate Bröcker, Staatssekretärin im Sozialministerium Sachsen-Anhalt, Magdeburg und Daniela Kolbe, Mitglied des Deutschen Bundestages, Leipzig


Warum lohnt es sich, eine Laufbahn in Politik und Verwaltung einzuschlagen? Welche Voraussetzungen sind nötig? Welche Partner – in Beruf und im Privaten – sind wichtig für den Aufstieg auf der Karriereleiter? Welche Engagements sind hilf- und lehrreich für eine Karriere in der Politik? 
Und was muss Frau selbst einbringen? Zwei erfahrende Poltikerinnen geben Einblick in das spannende Feld der Politik und liefern das Handwerkszeug für die Karriereplanung.

 

3. Frau gefragt! Warum es sich lohnt, in den Neuen Ländern erfolgreich zu sein.


Mit: Myriam Ismail, Inhaberin und Geschäftsführerin Mondo.Io – Agentur für internationale Kommunikation, Marketing & Managementberatung, Potsdam


Viele Unternehmen in den Neuen Bundesländern und Berlin setzen auf die besonderen Soft Skills der Frau. Denn gerade Frauen verfügen über nachhaltig erfolgreiche Führungsqualitäten und interkulturelle Kompetenz, was sich positiv auf die Kultur und Entwicklung eines Unternehmens auswirkt. Doch wissen wir Frauen das und nutzen dieses Potenzial? Lernen Sie, wie der angebliche "Nachteil Frau" zum handfesten Vorteil wird und werden Sie sicher auf Ihrem Weg "nach oben".

 

4. „FRAUEN MACHEN ARBEIT“ – Zukunftschancen in der “Boombranche Kultur" – Performance und Diskussion


Mit: Nora Bodnar, Mandy Gehrt, Anne Hofmann, Marike Schreiber und Yu-Mi Park von der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig und Andrea Günther, Kunstvermittlerin an der Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig


Angelehnt an den Kongresstitel "Frauen machen Neue Länder – Frauenkarrieren in Ostdeutschland" thematisieren fünf junge Künstlerinnen 
in der Performance „FRAUEN MACHEN ARBEIT“ ihre Rolle als Künstlerinnen und ihre Zukunftschancen in der so genannten Boombranche Kultur- und Kreativwirtschaft. Die Kunstvermittlerin Andrea Günther von der Zeitgenössischen Galerie in Leipzig moderiert. Mit anschließender Diskussion!

 

5. Doppelkarriere in den Neuen Ländern – Strukturen, Angebote und private Arrangements für die Karriere beider Partner


Mit: Kathrin Mahler-Walther, Stellvertretende Geschäftsführerin der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft (EAF)


Für viele Paare ist es das Idealmodell: berufliche und familiäre Verantwortung partnerschaftlich miteinander teilen. Doch nur wenigen gelingt der Spagat zwischen Sitzung und Spielplatz. Was sind die Erfolgsstrategien dieser Paare? Welche privaten Arrangements sind nötig? Und wie können Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf die wachsende Bedeutung partnerschaftlicher Lebensmodelle reagieren? In dem Workshop werden u.a. die Ergebnisse der EAF-Studie „Kinder und Karrieren: Die neuen Paare“ 2008 diskutiert und spezifische Angebote und Strukturen in den Blick genommen, die Doppelkarrieren in den Neuen Ländern fördern.

 

FRAUEN MACHEN ARBEIT

Im Rahmen eines Workshops wird das speziell für die Tagung konzipierte Kunstprojekt „Frauen machen Arbeit“ von Nora Bodnar, Mandy Gehrt, Anne Hofmann, Marike Schreiber und Yu-Mi Park von der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig präsentiert.

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Hier finden Sie den Tagungsplan vom Kongress 2010 als PDF zum Download:

Tagungsplan 2010

 

Hier finden Sie den Tagungsplan vom Kongress 2009 als PDF zum Download:

Tagungsplan 2009


Hier finden Sie den Tagungsplan vom Kongress 2008 als PDF zum Download:

Tagungsplan 2008

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

Aktuell: Lesen Sie hier die Ergebnisse der neuen Studie "Mehr Raum für starke Frauen!" 2011

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Aktuell: Lesen Sie hier die Ergebnisse der Studie "Das volle Leben!" 2010

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Ergebnisse der Studie zum Kongress 2009

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Hier finden Sie die Studie zum Kongress 2008

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Im Auftrag des

 

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer

Realisiert von

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