Alle Studien zum Download

studie 2013 "Frauen machen Thüringen"


 

 

Studie 2012 "Ich will gründen, jetzt und hier!"

 

 

Studie 2011 "Mehr Raum für starke Frauen!"

 

 

Studie 2010 "Frauenkarrieren in Ostdeutschland"

 

 

Studie 2009 "Stark durch die Krise"

 

Studie 2008 "Erfolgreich in Ostdeutschland"

 

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7. Kongress

Frauen machen Thüringen – Durchstarten in Wissenschaft und Forschung!

am 4. November 2013 im Volksbad in Jena


Lebendig und inspirierend: 120 Kongressteilnehmerinnen – darunter viele junge Studentinnen und Doktorandinnen – trafen am 4. November 2013 in Jena auf Professorinnen, Unternehmerinnen und Forscherinnen aus Thüringen, um sich zu Fragen der Karriereplanung auszutauschen.
 

 

"Viele Teilnehmerinnen haben sich inspiriert gefuehlt und wissen durch die Veranstaltung konkret welchen Lebensweg sie einschlagen möchten. Ich freue mich sehr, dazu beigetragen zu haben. Frauen, die Wissenschaft braucht Euch!" (Prof. Dr. Manja Marz, 32 Jahre alt, Key Note Sprecherin "Frauen machen Thüringen")

 

„Vor allem muss man sich mit einem Thema befassen für das man wirklich brennt", sagte Prof. Dr. Solveig Richter, Juniorprofessorin an der Willy-Brandt-School of Public Policy in Erfurt. Eine starre Planung der Karriere sei ohnehin nicht möglich und auch nicht sinnvoll. Vielmehr sollten junge Frauen Freiräume nutzen, Chancen erkennen, ergreifen und „einfach machen". Oft sei es nötig, unkonventionelle Lösungen zu finden, um bürokratische oder gesellschaftliche Hürden zu umgehen.

 

"Stillen kann ich auch während ich Mitarbeitergespräche führe"

 

Wie das funktioniert, zeigt Key Note Sprecherin Prof. Dr. Manja Marz – heute in Jena Juniorprofessorin für Bioinformatik. Sie schaffte es z.B. nach ihrem Doppelstudium die Prüfungsordnung so zu ändern, dass sie beide Fächer zeitgleich abschließen konnte. Unkonventionell verläuft auch die Familienplanung der Wissenschaftlerin. „Ich nehme mein jüngstes Kind einfach mit in die Universität. Oft habe ich es im Tragetuch, wenn ich eine Vorlesung halte", sagte die dreifache Mutter. „Stillen kann ich auch während ich Mitarbeitergespräche führe."

Es sei vor allem das Umfeld, was sich daran gewöhnen müsse, dass Kinder auch im Alltag einer Wissenschaftlerin ganz selbstverständlich dazu gehören. „Ich kann mir meine Arbeitszeit frei einteilen kann, was mir die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sehr erleichtert. "Bei Marz sieht das so aus: Von acht bis 14 Uhr lehrt sie an der Universität, der Nachmittag gehört den Kindern. Sind die Kinder am Abend im Bett, wendet sie sich wieder ihrer Arbeit zu.

 

Unbefristete Stellen in der rush hour des Lebens

 

Leidenschaft fürs Fach und Mut sind wichtig, aber nicht alles. Einig waren sich Teilnehmerinnen und Referentinnen darüber, dass dringend strukturelle Rahmenbedingungen verbessert werden müssen, damit mehr Frauen an Universitäten erfolgreich arbeiten können. „Wir brauchen gesicherte Positionen, nicht nur Zwei- oder Drei-Jahres-Verträge", sagte Prof. Dr. Dagmar Schipanski, heute Rektorin des Studienkollegs zu Berlin. Die Ilmenauerin kennt die Wissenschaftslandschaft aus ihrer Zeit als Thüringer Ministerin und als Vorsitzende des Wissenschaftsrates der Bundesrepublik Deutschland. Gerade Frauen bräuchten Planungssicherheit, wenn in der rush hour des Lebens Karriere und Familiengründung zusammen fielen.

 

„Wissenschaftlerinnen in Spanien und Italien finden bessere Bedingungen für eine Universitätskarriere vor", sagte Prof. Dr. Luz Conti Jimenéz von der Universidad Autónoma de Madrid, die dazu einlud, Erfahrungen im Ausland zu sammeln. „ Auch in Spanien gibt es zu wenige Professorinnen, allerdings gibt es an den Universitäten einen starken Mittelbau mit attraktiven und unbefristeten Stellen, in dem viele Forscherinnen arbeiten und sich sehr wohl fühlen."
 

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6. Kongress

Frauen machen Neue Länder – Rein in die Kommunalpolitik!

25. April in Berlin, Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

 

Bewegen, verändern, mitmischen: Rein in die Kommunalpolitik! Der VI. Kongress der Initiative „Frauen machen Neue Länder" machte Mut und Lust auf Kommunalpolitik und zeigte die vielfältigen Wege von ostdeutschen Frauen in die Politik.
 


„Kommunalpolitik ist Schule des Lebens", sagt Peggy Liebscher in der Fishbowl-Diskussion. Mit 22 Jahren in den Leipziger Stadtrat gewählt, kämpfte sich durch konservative politische Strukturen. Heute blickt sie auf zehn Jahre Karriere als Stadträtin zurück. „Ich bin überzeugt, dass ich heute nicht die Person wäre, die ich bin, wenn ich nicht schon in jungen Jahren kommunalpolitisch aktiv gewesen wäre", sagt die 35-Jährige, die als Persönliche Referentin des Staatsministers und Chef der Sächsischen Staatskanzlei tätig ist.



„In der Kommunalpolitik lernen junge Menschen zu argumentieren, strukturiert zu denken und eine Mehrheit für ihre Ideen zu gewinnen. All diese Eigenschaften – und dazu gehört auch hin und wieder eine Niederlage einstecken zu können – bringen für den persönlichen und beruflichen Lebensweg sehr viel." Der Einstieg in die Politik sei leicht, sagt Liebscher: „Man muss nur eine Idee haben. Und das haben junge Menschen in der Regel."
 
Politik muss man nicht lernen
 
"Frauen kommen in die Politik, weil sie Chuzpe haben und für ein Thema brennen oder weil man sie holt und sagt: Dich wollen wir genau hier haben – oft auch, weil jemand fehlt", sagt Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg und Mitbegründerin der Initiative "Frauen machen Neue Länder". Die Frage, wie man mehr Frauen dazu bringt, politisch aktiv zu werden, bewegt Erler seit Langem.

 



"Eine These habe ich dazu: Wie in der Wirtschaft gibt es Coachings und Mentorings und Kurse, die den Frauen suggerieren, sie müssten sich fortbilden, um Politik zu machen. Aber Politik muss man nicht lernen, dass ist nicht so schwer", sagt Erler. "Politik ist nur anstrengend und Frauen mögen die Konflikte und das Karrieredenken nicht. Deswegen muss sich die Politik so verändern, dass sich auch jemand wohlfühlen kann, dem es nicht primär um Ellbogen und um Parteiprofil geht."



Cornelia Rogall-Grothe, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern fügte hinzu: "Wir haben sowohl auf der kommunalen als auch der Landesebene zu wenige Frauen in den oberen Ebenen der Politik, die anderen Frauen ein Vorbild sein und Orientierung bieten können. Es ist wichtig, dass mehr Frauen diese Vorbildfunktion einnehmen, damit andere nachwachsen können."
 

 
 
 
Peggy Liebscher, Staatsrätin Gisela Erler, Adriana Lettrari, Bürgermeisterin Karin Berndt, Staatssekretärin 

Cornelia Rogall-Grothe und Moderatorin Tatjana Jury (von links) diskutierten im Fishbowl über die Erfolge 

und Stolpersteine in der Kommunalpolitik (Foto: FMNL)

 

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5. Kongress

"Frauen machen Sachsen-Anhalt – Ich will gründen, jetzt und hier!"

01. November 2012, Kulturwerk-fichte, Magdeburg

 

Der erste Regionalkongress der Initiative „Frauen machen Neue Länder" brachte 140 Unternehmerinnen, Gründerinnen, Expertinnen aus Unterstützungsprogrammen und politische Entscheidungsträgerinnen im Kulturwerk-fichte, Magdeburg in den Dialog!

"Ich habe den Kongress sehr genossen!
 So viel Initiative und ideenreiche Frauen geben eine große Kraft." +++ "Ich habe viel gelernt und bin sehr motiviert nach Hause gegangen. Super Organisation, tolles Essen. Man erkennt die langjährige Erfahrung." (Statements unserer Teilnehmerinnen)
 


 

"Haben Sie Mut Ihr eigenes Unternehmen zu gründen, entwickeln Sie Ihre eigene, weibliche Kultur", sagte Jeannette Krüger, Geschäftsführerin der GastroFib, in ihrer Impulsrede. "Machen Sie sich aber bewusst, dass Sie – sobald Sie ein eigenes Unternehmen gründen – Fachkraft, Managerin und Unternehmerin in einem sind." Dörte Bethge-Steffens, die ein eigenes Ingenieurbüro in der Altmark leitet und die zweite Impulsrede hielt, weiß aus Erfahrung: "Als Unternehmerin müssen Sie bereit sein, Entscheidungen zu treffen, auch mal unkonventionelle Pfade zu gehen und jeden Tag aufs Neue Herausforderungen zu bestehen." Beide Rednerinnen waren sich einig: Wer Netzwerke bildet und Hilfe annimmt, der hat gute Chancen ein erfolgreiches Unternehmen auf die Beine zu stellen.
 


Impulssprecherinnen Jeannette Krüger, GastroFib (links) und Dörte Bethge-Steffens, Inhaber Ingenieurbüro Bethge

 

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4. Kongress

Frauen machen Neue Länder – Mehr Raum für starke Frauen! 2011

am 27. Oktober 2011, Mediencampus Villa Ida, Leipzig


250 Frauen aus den Neuen Ländern, davon ca. ein Drittel aus ländlichen, vom demografischen Wandel geprägten Regionen, trafen sich am 27. Oktober 2011 in Leipzig zum IV. Kongress "Frauen machen Neue Länder - Mehr Raum für starke Frauen!". Der Kongress rückte die Projekte, Ideen und Erfahrungen erfolgreicher Macherinnen ins Blickfeld, die in den sich wandelnden Regionen mit Dynamik und Leidenschaft die gesellschaftlichen Veränderungsprozesse gestalten und für sich nutzen.

"Danke für die vielen wundervollen Begegnungen! Ich komme auf jeden Fall wieder. In ein liebevolles, achtsames Miteinander waren alle Lebensthemen eingebunden (Gaumenfreuden und Musik eingeschlossen). Beeindruckend die vertretene hochkarätige Kompetenz. Das war ein Auftanken auf allen Ebenen." (Impulsrednerin Dr. med. dent. Kerstin Finger, mobile Zahnärztin in Templin, Brandenburg)

 

"Um welchen Umbruch geht es eigentlich? Der demographische Wandel ist kein Umbruch
– er ist eine Tatsache!", sagt Dr. Kerstin Finger in ihrer Impulsrede (Foto: Sylvie Weisshäupl)

 

Sie tragen soziale Verantwortung, knüpfen starke Netzwerke und begegnen bürokratischen Hürden mit unkonventionellen Lösungen. In Impulsreden, Podiumsdiskussionen, Workshops und Gesprächsrunden berichteten die Impulsgeberinnen aus ihrer Berufspraxis, standen in offenen Gesprächen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Rede und Antwort und lieferten Strategien und Tipps aus erster Hand.

 

Neue Studie: Pioniergeist der Frauen bringt Leben in ostdeutschen Regionen

 

Die ostdeutschen Bundesländer zeigen schon heute, wie der demografische Wandel durch kreative und unkonventionelle Handlungsmodelle zu bewältigen sei, lautet das zentrale Ergebnis der Studie "Mehr Raum für starke Frauen!" (Dähner/Bauer 2011), die die pme Familienservice GmbH im Auftrag des Beauftragten der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer realisiert hat.

 

Frauen spielen hierbei eine zentrale Rolle. Mit praktischen und zukunftsfähigen Konzepten gestalten sie den Wandel. Sie knüpfen starke Netzwerke, tragen soziale Verantwortung und begegnen bürokratischen Hürden mit unkonventionellen Lösungen. Neben der Auswertung einer Online-Befragung, an der 371 Frauen aus den Neuen Ländern teilnahmen, stellt die Studie in 14 Einzelporträts Frauen vor, die mit ihren Pioniergeist das Leben in ostdeutschen Dörfern und Kleinstädten prägen. 

 

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3. Kongress

Frauen machen Neue Länder – Frauenkarrieren in Ostdeutschland

04. November 2010, Mediencampus Villa Ida, Leipzig
Im Rahmen der offiziellen Feierlichkeiten der Bundesregierung zu "20 Jahre Deutsche Einheit"

 

Der III. Kongress „Frauen machen Neue Länder – Frauenkarrieren in Ostdeutschland" und die Studie "Das volle Leben! Frauenkarrieren in Ostdeutschland" 2010 fragten unter anderem: Warum besetzen in den Neuen Ländern mehr Frauen Führungspositionen in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft als in den alten Bundesländern? Wie sehen Unternehmenskulturen aus, in denen viele Frauen in leitenden Funktionen stehen? Welche privaten Arrangements treffen Paare in den neuen Bundesländern, damit der Aufstieg beider Partner gelingt.

 

Mit: Dr. Thomas de Maizière, Bundesminister des Innern, Beauftragter der Bundesregierung für die
Neuen Bundesländer und Gattin Martina de Maizière, Supervisorin, Coach und Organisationsberaterin
aus Dresden (Foto: Sylvie Weisshäupl)

 

Frauen haben Wirtschaft und Gesellschaft in den Neuen Ländern in den 20 Jahren seit der Wiedervereinigung prägend gestaltet. Trotz des hohen Drucks auf dem Arbeitsmarkt sind sie dabei ihren Erwerbs- und Karrieremustern treu geblieben. Nach wie vor sind Frauen im Osten Deutschlands sehr berufs- und aufstiegsorientiert, bekommen früh Kinder und arbeiten auch als Mütter zumeist in Vollzeitbeschäftigung. Es scheint, als böte der moderne Osten gerade Frauen sehr gute Voraussetzungen für die Umsetzung von Karriere- und Lebenszielen.


Der III. Kongress „Frauen machen Neue Länder – Frauenkarrieren in Ostdeutschland" und die Studie "Das volle Leben! Frauenkarrieren in Ostdeutschland" 2010, die im Rahmen der Tagung vorgestellt wurde, fragten: Warum besetzen in den Neuen Ländern mehr Frauen Führungspositionen in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft als in den alten Bundesländern? Wie sehen Unternehmenskulturen aus, in denen viele Frauen in leitenden Funktionen stehen? Viele Indizien sprechen dafür, dass in ostdeutschen Unternehmen und Verwaltungen ein kooperativer Wettbewerb zwischen den Geschlechtern herrscht: geringere Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern, hohe Berufsorientierung beider Geschlechter. Welche Aufstiegsanreize bietet diese Kultur den Frauen? Welche privaten Arrangements treffen Paare in den neuen Bundesländern, damit der Aufstieg beider Partner gelingt.

 

Thomas de Maizière: "Junge Frauen müssen die Ellbogen ausfahren!"

 

In einem Gespräch mit Moderatorin Tatjana Jury gewährte das "Doppelkarrierepaar" de Maizière einen sehr persönlichen Blick in sein Leben zwischen dem politischen Berlin und dem Wohnort Dresden. „Ich wollte keine Frau, die einfach nur Zuhause ist", sagte der Minister, der seinen Kalender auch mit dem seiner Frau abstimmen muss.

 

Martina de Maizière arbeitet als Coach, Supervisorin und Organisationsberaterin. Das Paar hat drei Kinder. „Für Zweisamkeit müssen wir Termine fest machen", bestätigte die Wahldresdnerin. Eine Nachricht hatte der Beauftragte für die Neuen Länder ans Publikum „Junge Frauen müssen ab der zweiten oder dritten Karrierestufe die Ellenbogen ausfahren. Sie brauchen einfach die Kraft, sich zu trauen."  

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2. Kongress

Frauen machen Neue Länder - Stark durch die Krise

am 25. Juni 2009, Mediencampus Villa Ida, Leipzig

Es sollte ein Kongress werden, der die Herausforderungen der aktuellen Krise diskutiert. Nach einem intensiven Tag, in dessen Mittelpunkt das persönliche Gespräch stand, wurde immer deutlicher: Die ostdeutschen Frauen lassen sich von der "Krise" nicht schrecken. Der Wandel ist und bleibt ihr steter Begleiter.

Das zeigten vor allem die beeindruckenden Wendungen in vielen Biografien: Von der Kunsthistorikerin zur Personalchefin, von der Buchhalterin zur Geschäftsführerin, vom Sprachtalent zur Reiseführerin zur IT-Spezialistin. Die Frauen in den neuen Bundesländern haben die "Brüche" in ihrem Lebensweg längst als Vorteil begriffen und nutzen diesen für ihre Karriere.

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Auftaktkongress

Frauen machen Neue Länder - Erfolgreich in Ostdeutschland

am 14. November 2008 in Leipzig

Erfolg trifft Zukunft: das war Motto und Ziel dieses neuartigen Kongresses. Hier teilten erfolgreiche Frauen aus den Neuen Bundesländern mit jungen Frauen, die sich eine Zukunft in den Neuen Ländern wünschen, ihre Erfahrungen, Tipps und Empfehlungen für Beruf und Privatleben.


Erfolg ist: Einmal mehr aufstehen als hinfallen!


Das war die Quintessenz der Miniworkshops, die konkrete Anregungen für solche Strategien und Techniken für jede Teilnehmerin geben konnten. "Ich habe noch nie einen so lebendigen Kongress erlebt!", so eine Teilnehmerin bei Sekt und Live-Musik der Band Duo FranzM zum Ausklang des Kongresses.

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