Rückblick kongresse

studie 2013 "Frauen machen Thüringen"


 

 

Studie 2012 "Ich will gründen, jetzt und hier!"

 

 

Studie 2011 "Mehr Raum für starke Frauen!"

 

 

Studie 2010 "Frauenkarrieren in Ostdeutschland"

 

 

Studie 2009 "Stark durch die Krise"

 

Studie 2008 "Erfolgreich in Ostdeutschland"

 

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Programm VII. Kongress

Frauen machen Thüringen – Durchstarten in Wissenschaft und Forschung!

am 4. November 2013 im Volksbad in Jena


09.00 – 10.00   

Kaffee, Snacks  & Anmeldung

 

10.00 – 10.10

Was wird der Tag uns bringen

Begrüßung der Moderatorin
Gudula Kienemund vom Ideenquartier Leipzig


 

10.10 – 10.25   

Grußworte

Dr. Jörg Bentmann, Ministerialdirektor im Bundesministerium des Innern
Christoph Matschie, Thüringer Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur 

 

10.25 – 10.30   

Der Filmtrailer „Frauen machen Thüringen"

 

10.30 – 10.45   

Key Note: Jetzt erst recht – Durchstarten in Wissenschaft und Forschung!

Prof. Dr. Manja Marz, Juniorprofessorin für Bioinformatik, Friedrich Schiller Universität Jena 


 

10.45 – 11.05   

Vorstellung der Studie zum Kongress „Frauen in der Wissenschaft in Thüringen" 2013

Uta Bauer & Susanne Dähner, BiP Berlin


 

11.05 – 11.15   

Lernen Sie Ihre Nachbarin kennen: Warum bin ich hier?

 

11.15 – 12.15   

Podium: Hürdenlauf mit Leidenschaft? Karrierewege für Wissenschaftlerinnen in Thüringen

Prof. Dr.-Ing. habil. Dagmar Schipanski, Rektorin Studienkolleg zu Berlin
Prof. Dr. Solveig Richter, Junior-Professorin, Internationales Konfliktmanagement, Universität Erfurt
Dr. Ute Bergner, Geschäftsführende Gesellschafterin, VACOM Vakuum Komponenten & Messtechnik GmbH, Jena
Prof. Dr. Gabriele Beibst, Professorin für Betriebswirtschaftslehre, Rektorin der Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena
Prof. Dr. Luz Conti Jiménez von der Universidad Autónoma de Madrid

 

12.15 – 13.15   

Suppe, Salat & Snacks – Mittagspause

 

13.15 – 13.30   

Intro & Übersicht der Impuls-Meetings

 

13.30 – 14.45   

Neun Impuls-Meetings – Karriere in der Wissenschaft: Wie 
geht das? Erfolgsstrategien aus erster Hand

detaillierte Infos zu den Meetings finden Sie weiter unten

 

14.45 – 15.00   

Kaffeepause

 

15.00 – 15.40   

World Café

Runde 1 – Die Impulsgeber/innen berichten über ihre Meetings: Ergebnisse und Diskussionen
Runde 2 – Was hat Sie heute inspiriert? Wen möchten Sie noch näher kennen lernen? 
Austausch zu den Ergebnissen des Tages

 

15.40 – 16.00   

Neu Durchstarten! Was hat uns der Tag gebracht? (mit Verlosung eines Coachings für drei Wissenschaftlerinnen )

Johanna Arenhövel, Beauftragte für die Gleichstellung von Frau und Mann in Thüringen

Dagmar Rothacher, Leiterin des Arbeitsstabes Angelegenheiten der Neuen Bundesländer im Bundesministerium des Innern, Berlin

 

16.00        

Auf Wiedersehen!
 

 

Neun Impulsmeetings mit Expertinnen aus Wissenschaft und Wirtschaft

 

 

1. Dual Career in Thüringen: Glückliche Paare! Wie verfolgen beide Partner optimal ihre Karriere?


Prof. Dr.-Ing. Barbara Schönig, Professorin für Stadtplanung, Bauhaus Universität Weimar

Dr. Kathrin Carl, Dual Career Service, Friedrich-Schiller-Universität Jena

 

Hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen leben meist mit einem Partner zusammen, der ebenfalls eine Karriere verfolgt. Die wissenschaftliche Laufbahn verlangt jedoch viel Flexibilität und die Bereitschaft, für jede weiterqualifizierende Position an einen anderen Ort zu ziehen. Wie arrangiert man sich als Doppelkarrierepaar? Wie können beide Partner ihre beruflichen Wege verfolgen und zugleich eine glückliche Partnerschaft führen? Wie sieht die Situation aus, wenn Kinder dazukommen? Welche ganz konkreten Unterstützungsmöglichkeiten es in Thüringen gibt, erklärt Dr. Kathrin Carl vom „Dual Career Service"  der FSU Jena. Einen Blick in den Alltag eines Doppelkarrierepaares bietet Prof. Dr. Barbara Schönig, die mit Kind, Kegel und Ehemann für ihre Professur nach Weimar gezogen ist.

 

 

2. Stillen und Forschen, na klar! Wie vereinbaren Wissenschaftlerinnen Beruf und Familienleben?

 

Prof. Dr. Manja Marz, Juniorprofessorin für Bioinformatik, FSU Jena

Dr. Sigrun Fuchs, Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG), Erfurt

 

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Familiengründung? Diese Frage hört Prof. Dr. Manja Marz oft von Studentinnen und Doktorandinnen. „Den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht", weiß die dreifache Mutter und Juniorprofessorin für Bioinformatik. Ihr Rat: „Mut zum Kind" – denn die Unterstützungsstrukturen für die Betreuung des Nachwuchs sind in Thüringen gut. Oft fehlt es nur an Information und mentaler Unterstützung. Im Impulsmeeting wird diskutiert: Wie bricht man den Widerspruch Familie und Wissenschaft auf? Welche Rolle spielt Selbstvertrauen? Dr.Sigrun Fuchs von der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) stellt außerdem Unterstützungsmöglichkeiten vor wie z.B. die flexible Kurzzeitbetreuung, der Oma-Opa-Service und das Konzept Kinderbetreuung24 der LEG Thüringen.

 


3. Vom Labor auf den Markt! Unternehmensgründung bietet Forschungsperspektiven außerhalb der Universität

 

Dr. Dana Kralisch, Gründungspartnerin der JeNaCell GmbH und Forschungsgruppenleiterin an der FSU Jena, LS Pharmazeutische Technologie

 

Dr. Nadine Heßler und Dr. Dana Kralisch haben auf der Grundlage ihrer Forschung an der FSU Jena das Unternehmen JeNaCell GmbH gegründet. Die Preisträgerinnen des Thüringer Forschungspreises 2012 haben ein biotechnologisches Verfahren zur Herstellung eines Nano-Biomaterials entwickelt und vermarktet. Dr. Dana Kralisch stellt im Impulsmeeting ihren Werdegang vor: Wie gelingt die Unternehmensgründung neben der wissenschaftlichen Laufbahn? Welche Vorteile bietet das unternehmerische Standbein? Und welche konkreten Unterstützungsmöglichkeiten für Ausgründungen gibt es im Freistaat Thüringen?

 


4. Und was willst du damit machen? Alternative Karrierewege für Wissenschaftlerinnen an der Schnittstelle zu Wirtschaft und Medien

 

Dr. Ing. Sabine Sändig, Geschäftsführerin ifw Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung GmbH

Anne Bose-Munde, freie technische Redakteurin

 

„Und was willst du nach dem Studium machen?" hört „frau"  während der Studienzeit sehr oft – nicht immer liegt eine Antwort parat. Oft fehlt im Studium der Brückenschlag zur Berufspraxis und die Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt werden unterschätzt.  Dr. Ing. Sabine Sändig stellt im Impulsmeeting Tätigkeitsfelder für Wissenschaftlerinnen vor. Sie ist sich sicher: Frauen blicken über den Tellerrand ihrer Fächer, denken interdisziplinär und sind kommunikativ stark. Damit sind sie perfekte Mediatoren zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und für Aufgaben im Wissenschaftsmanagement, z.B. wenn es um die Vermittlung von Inhalten zwischen Wissenschaft und Wirtschaft (Kunden) geht, um die Einwerbung von Drittmitteln oder den Vertrieb von wissenschaftlichen Dienstleistungen und Produkten. Ein weiterer Pluspunkt: Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist in diesen Berufsfeldern dank flexibler Arbeitszeiten und -orte oft eher gegeben. Im Meeting stellen Dr. Ing. Sabine Sändig und die freie Wissenschaftsjournalistin Anne Bose-Munde verschiedene Berufsfelder vor und machen Lust auf wissenschaftliche Jobs außerhalb der Universität.

 

 

5. Nachwuchs besser fördern! Austausch für Chefs, Chefinnen und junge Wissenschaftlerinnen

 

Dipl.-Ing. Silke Augustin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fakultät Maschinenbau und Geschäftsführerin des Zentralinstituts für Bildung der TU Ilmenau

 

Im Wissenschaftsbetrieb gibt es viele Menschen, die Führungsaufgaben wahrnehmen. Professoren und Professorinnen tragen auch Personalverantwortung, z.B. wenn sie Promotionsstellen vergeben. Die Reglements sind streng, die Stellen oft befristet. Wie ermutigt man als Doktorvater oder Doktormutter eine Studentin für eine wissenschaftliche Karriere? Wie vermittelt man Sicherheit trotz befristeter Verträge? Welche Rolle spielen weibliche Vorbilder? Welche Unterstützung und Führungsform wünschen sich Nachwuchswissenschaftlerinnen selbst? Und brauchen Frauen andere Führung als Männer? Diese und andere Fragen werden gemeinsam diskutiert und Handlungsempfehlungen für beide Seiten abgeleitet.


Das Impulsmeeting richtet sich an Personen mit Personalverantwortung im wissenschaftlichen Betrieb ebenso wie an Nachwuchswissenschafterinnen und Studentinnen.

 



6. Führung ist Frauensache! Cross-Over-Mentoring für Frauen aus  Wirtschaft, Verwaltung, Non-Profit-Organisationen und Wissenschaft

 

Claudia Meimberg, selbstständige Beraterin und Referentin des Projekts „FRAUENSACHE Cross-Over-Mentoring für weibliche Führungskompetenz"

Anne-Kristin Kolling, Projektleiterin und Initiatorin von "FRAUENSACHE Cross-Over-Mentoring für weibliche Führungskompetenz", Weimar

 

In keinem ostdeutschen Bundesland ist der Anteil von Frauen in Führungspositionen niedriger als in Thüringern. Das Mentoring-Projekt „FRAUENSACHE." will Frauen bei der Karriere unterstützen. Das Besondere an dem Mentoring-Programm ist der „Cross-over-Ansatz": Die Mentoren und Mentees arbeiten in unterschiedlichen Unternehmen, öffentlichen Institutionen und Organisationen. „Es geht vor allem darum, den Mentees Frauen zu zeigen, die es geschafft haben. Gleichzeitig können sie wertvolle Kontakte knüpfen, die ihnen wichtige Weichen stellen können." Doch was bedeutet gutes Mentoring? Schließlich soll sich die von Mentee und Mentorin investierte Zeit lohnen – und zwar für beide! Anne Kolling und Claudia Meimberg stellen die Erfolgsfaktoren gelungener Mentorenarbeit  vor und gehen dazu mit Ihnen in den Austausch.

 

 

7. Spanische Verhältnisse, ja bitte! Lebenswege von Wissenschaftlerinnen aus Deutschland und den romanischen Ländern im Vergleich
 

Dr. Bettina Bock, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Indogermanistik, Friedrich Schiller-Universität, Jena

Prof. Dr. Luz Conti, Professorin für Klassische Philologie Jimènez an der Universitad Autonoma de Madrid

 

Befristete Verträge, 12-Jahres-Regel und Teilzeitstellen machen eine berufliche Karriere an deutschen Universitäten für Frauen nicht gerade attraktiv. Sie möchten planen und ihre Perspektiven kennen. Sind schlechte Rahmenbedingungen dafür verantwortlich, dass in Thüringen und Deutschland der Anteil von Frauen in wissenschaftlichen Führungspositionen noch so gering ist? Wie sehen wissenschaftliche Arbeitsbedingungen in anderen europäischen Ländern, z.B. in Spanien aus? Dort kommen Wissenschaftlerinnen besser voran, haben vielfältigere wissenschaftliche Karriereoptionen und das Bild des Forschers ist weniger männlich geprägt. Im Impulsmeeting stellen Prof. Dr. Luz Conti Jiménez von der Universidad Autonoma de Madrid und Dr. Bettina Bock von der FSU Jena ihre Werdegänge vor und diskutieren über die Hürden und Erfolge ihrer wissenschaftlichen Laufbahn.

 


8. Frauen auf dem Weg zur Professur - Mit Mentoring als Rückenwind

 

Annette Wagner-Baier, Persönliche Mitarbeiterin, Prorektorat für wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung an der Friedrich-Schiller-Uni Jena

 

Nachwuchswissenschaftlerinnen profitieren seltener als ihre männlichen Kollegen von persönlicher Unterstützung im Sinne eines Mentoring und sind weniger stark in der wissenschaftlichen Community vernetzt. Auch die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind nicht immer günstig. Die Folge: Wesentlich weniger Frauen als Männer verfolgen nach Abschluss ihrer Promotion eine akademische Karriere verfolgen. In Kooperation mit den Universitäten Halle-Wittenberg und Leipzig leitet Annette Wagner-Baier an der FSU Jena ein jüngst angelaufenes Mentoringprogramm, bei dem Post-Doktorandinnen gezielt auf dem Weg zur Professur begleitet und unterstützt werden. Frau Wagner-Baier berichtet im Impulsmeeting über ihre langjährigen Erfahrungen bei der Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen, stellt das Mentoringprogramm vor und lädt zum Austausch untereinander ein.

 


9. Irgendwo zwischen Professur und Prekariat: Überlebensstrategien in der wissenschaftlichen Welt

 

Dr. phil. Jeannette Drygalla, Vertretungsprofessorin für Mädchen- und Frauenarbeit, Fachbereich für Sozialwesen, Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

 

In einem 'Interview mit sich selbst' unter dem Titel „Irgendwo zwischen Professur und Prekariat" wird Dr. phil. Jeanette Drygalla folgende Fragen stellen, visualisieren und zur Diskussion stellen: Hast du immer schon vorgehabt, zu machen, was du heute tust?  Vereinbarkeit von Beruf und Familie, wie sieht das aus? Beschreibe doch mal einen typischen Tag? Woher kam dein Wunsch zu promovieren? Was kannst du aus deiner Erfahrung berichten, in ein Promotionskolleg eingebunden zu sein? Was ärgert dich, wenn du dir die Hochschullandschaft mit Blick auf wissenschaftlichen Nachwuchs anschaust?


Ergänzend gibt Dr. phil. Jeannette Drygalla einen thüringenspezifischen Ausblick, der auf ihre Arbeitserfahrungen in verschiedenen Bundesländern und Institutionen basiert. Sie ist dabei offen für jede Art von Zwischenfrage und auch ganz andere Fragen der Teilnehmerinnen.

 

 

Programmplanung im Pilotworkshop für VII. Kongress

 

 

Als Vorbereitung zum VII. Kongress fand am 13. August 2013 im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit in Erfurt ein Pilot-Workshop statt. Mit einer Gruppe von Wissenschaftlerinnen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Unternehmerinnen sowie Vertreterinnen von Thüringer Initiativen wurden die Inhalte und Fragestellungen für den Kongress gemeinsam erarbeitet. Begleitet wurde der Workshop von Gudula Kienemund, Journalistin und Moderatorin (Ideenquartier).



Teilnehmerinnen des Pilotworkshops waren u.a.:


Wissenschaftlerinnen / Hochschulen

  • Prof. Dr. Manja Marz, FSU Jena, Junior-Stiftungsprofessur der Carl- Zeiss-Stiftung für Bioinformatik
  • Dr. Dana Kralisch, FSU Jena und JeNaCell GmbH, Forschungsgruppenleiterin, Institut für Pharmazie, Preisträgerin Thüringer Forschungspreis 2012
  • Silke Augustin, TU Ilmenau, ehemalige Gleichstellungsbeauftragte, Geschäftsführerin des Zentralinstitut für Bildung der TU Ilmenau
  • Dr. Sabine Ziegler, FSU Jena, Lehrstuhl für Indogermanistik
  • Prof. Dr.-Ing. Sylvia Schade-Dannewitz, FH Nordhausen, Professur Umwelttechnik und Thermodynamik


Wirtschaft / forschungsnahe Unternehmen

  • Dr. Nadin Staupendahl, promovierte Juristin mit eigener Kanzlei, Präsidentin des Thüringer VdU-Verband deutscher Unternehmerinnen
  • Dr. Ing. Sabine Sändig, Geschäftsführerin ifw Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung GmbH


Initiativen / Projekte

  • Uta Seydel, THÜKO – Thüringer Koordinierungsstelle für Naturwissenschaft und Technik
  • Peggy Lerner, Projektleiterin Studienförderkreis bei OptoNet e.V. - Kompetenznetz Optische Technologien
  • Claudia Meimberg, selbständig, Projekt "Frauensache" – Crossmentoring für weibliche Führungskompetenz in Thüringen


Im Anschluss an den Pilotworkshop wurde das Programm für den Kongress erstellt.